Entfallene Linux-Unterstützung könnte Sony teuer zu stehen kommen *UPDATE*

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Am 1.April veröffentlichte Sony das Firmware-Update 3.21 und deaktivierte – aus Sicherheitsgründen – die Option “Install Other OS“, mit der man alternative Betriebssysteme auf der PS3 installieren konnte. War das schon ein herber Rückschlag für Sony-Kunden, entpuppte sich neueste Firmware zudem als ziemlich verbuggt und sorgte für so manchen Fehler im System – wir berichteten.

Durch die entfallene Linux-Unterstützung könnte nun ein immenser Kostenberg auf Sony zurollen. So beschwerte sich ein PS3-Käufer beim britischen Amazon-Ableger über die deaktivierte “Install Other OS“-Option und verlangte Schadensersatz. Dabei wies er auf die im Jahr 2000 in Kraft getretene Richtlinie 1999/44/EG der Europäischen Union hin, die Händler dazu verpflichtet, zwei Jahre nach Kauf eines Produktes für beworbene Funktionen des Herstellers geradezustehen.

Da Sony anfangs mit der Möglichkeit warb, Linux auf der PS3 installieren zu können, könnten – diesem Beispiel folgend – theoretisch alle Käufer einer PS3 vor dem 1. April der vergangenen zwei Jahre eine Rückforderung geltend machen. Einzige Bedingung: ein Wohnsitz in einem EU-Land. Da die Zwischenhändler die Änderung durch das Firmware-Update nicht zu verantworten haben, betrifft der Vorgang Sony direkt. Oder mit anderen Worten ausgedrückt: Die Händler lassen sich die Rückforderungen von Sony bezahlen.

 

*UPDATE*

Ergänzend zum Thema haben wir hier die englische, offizielle Stellung von Sony zur Deaktivierung der “Install other OS”-Funktion:

“We understand that you feel aggrieved at the removal of the “Install Other OS” option from PlayStation 3, following our recent optional system software update.

We are sorry that, as a user of another operating system, you are disappointed by our decision to issue a firmware upgrade which when installed disables this feature.  Sony Computer Entertainment Incorporated (SCEI) has made the decision to protect the security of PlayStation 3 and whilst we are mindful of the impact that this decision may have on affected users, we nevertheless felt compelled to do so due to security concerns associated with this function.

As you may be aware, due to the very nature of PlayStation 3, and the invaluable scope that system software updates provide, we have been able to continually enhance both the system functionality and associated features since the launch of PlayStation 3 over three years ago.  Indeed, the packaging for PlayStation 3 clearly states that “Design and specifications are subject to change without notice” to provide for these changes.  Regrettably, this is a very rare instance where, unfortunately, we have had to disable some functionality in order to maintain PlayStation 3’s unparalleled system security.   

This has been a difficult decision for us to make, however, given the very small number of users taking advantage of this option when compared to the overall installed base, we feel that it is a prudent safeguard for the ongoing development of the product which will ultimately benefit all PlayStation 3 users.
 
Again, whilst we appreciate your frustration in this matter, we believe that we have been proportionate in the action we have taken and as such I regret that we are unable to offer any refund or compensation.

We trust that this goes someway in explaining our position on this matter, however, should you have any further hardware related queries please contact your local PlayStation Support Helpline where a member of our team will be happy to help you.”

Kurzum: Sony bittet um Verständnis, dass in diesem Fall die Sicherheit aller PS3-Konsolen über diese Zusatzfunktion, die ohnehin nicht viele User nutzen, gestellt wird. Außerdem verweist Sony auf die Packungsnotiz, dass Design und Spezifikationen durchaus gewissen Änderungen unterliegen können – und räumt damit mögliche Geltungsansprüche aus dem Weg.

Infinity Ward – die Reihen lichten sich

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Kaum haben sich die ehemaligen Studiobosse Vince Zampella und Jason West mit der Gründung ihres neuen Studios Respawn Entertainment von ihrem Rausschmiss bei Infinity Ward erholt (wir berichteten), schon verlassen zwei weitere Kern-Mitarbeiter das Schiff. Programmierer Jon Shiring und Designer Mackey McCandlish haben das Unternehmen jedoch aus eigenen Stücken verlassen.” Nach knapp sechs Jahren bei Infinity Ward habe ich heute gekündigt. Ich bin unglaublich stolz auf alles, was wir gemeinsam erreicht haben und werde alle vermissen”, so Shiring via Twitter. McCandlish machte seinen Abgang via Facebook offiziell. Er war volle acht Jahre lang an Bord.

Dabei haben mit dem Lead Designer Todd Alderman und dem Lead Software Engineer Francesco Gigliotti erst vor rund einer Woche zwei langjährige Mitarbeiter ihren Hut genommen. Aufschluss über das beendete Beschäftigungsverhältnis gaben die Profile der beiden Entwickler bei LinkedIn.

Man darf munkeln, dass es das ein oder andere der genannten Talente zu ihren ehemaligen Bossen bei Respawn verschlagen wird. Der Frage, ob der EA-Partner nun zur Anlaufstelle für ehemalige Infinity Ward-Angestellte werde, wichen Zampella und West jedoch aus.

Werkelt Ninja Theory an Devil May Cry 5?

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Laut der aktuellen Ausgabe der Game Informer hat Capcom seine Devil May Cry-Serie nun in die Hände der Heavenly Sword-Macher Ninja Theory gelegt. Das geht aus der Gerüchte-Rubrik des amerikanischen Magazins hervor. Quellen oder Hinweise über die Herkunft des Gerüchts? Soweit keine.

Was dahinter steckt, bleibt abzuwarten, denn die Entwickler aus Cambridge sind derzeit mit der Fertigstellung von Enslaved für Namco Bandai beschäftigt. Andererseits würde man damit die japanische Marke erstmals einem Studio aus dem Westen anvertrauen – das würde einem kompletten Neubeginn gleichkommen. Zumal Capcom erst neulich verlauten ließ, große Produktionen in Zukunft ausschließlich in Japan zu verwirklichen, wobei man hinsichtlich bestehender Marken eine Ausnahme machen würde. Wiederum gab der britische Entwickler vor kurzem bekannt, an einem noch geheimen Titel zu arbeiten.

Fest steht, dass am kommenden Dienstag Capcoms Hausmesse Captivate 2010 auf Hawaii stattfindet. Dem Senior Community Manager, Seth Killian, zufolge soll das Event diverse Neuankündigungen bereithalten. Welche, das verraten wir Euch am Dienstag.

Alle Songs für Green Day: Rock Band bekannt

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Am 8. Juni geht es los: Da erscheint Green Day: Rockband mit insgesamt 47 Songs (inklusive DLC). Kenner werden kaum Überraschungen erleben, man kann die Auswahl aber als durchaus gelungen bezeichnen: Die meisten Songs sind cool, der Umfang ist ordentlich.

Hier bekommt ihr sämtliche Alben und deren Songs aufgelistet – optionaler Download Content befindet sich am Ende der Liste.

The Warehouse
Dookie (1994)
“Burnout”
“Having a Blast”
“Chump”
“Longview”
“Welcome to Paradise”
“Pulling Teeth”
“Basket Case”
“She”
“Sassafrass Roots”
“When I Come Around”
“Coming Clean”
“Emenius Sleepus”
“In the End”
“F.O.D.”

Milton Keynes
American Idiot (2004)
“American Idiot”
“Jesus of Suburbia”
“Holiday”
“Boulevard of Broken Dreams”
“Are We the Waiting”
“St. Jimmy”
“Give Me Novacaine”
“She’s a Rebel”
“Extraordinary Girl”
“Letterbomb”
“Wake Me Up When September Ends”
“Homecoming”
“Whatsername”

Warning (2000)
“Minority”
“Warning”

Nimrod (1997)
“Hitchin’ a Ride”
“Good Riddance (Time of Your Life)”
“Nice Guys Finish Last”

Insomniac (1995)
“Brain Stew”
“Jaded”
“Geek Stink Breath”

The Fox Theater, Oakland
21st Century Breakdown (2009)
“Song of the Century”
“21st Century Breakdown”
“Before the Lobotomy”
“Last Night on Earth”
“Peacemaker”
“Murder City”
“¿Viva La Gloria? (Little Girl)”
“Restless Heart Syndrome”
“Horseshoes and Handgrenades”
“The Static Age”
“American Eulogy”
“See the Light”

Dowload-Inhalte
“21 Guns”
“Know Your Enemy”
“East Jesus Nowhere”
“Last of the American Girls”
“¡Viva La Gloria!”
“Christian’s Inferno”

Bulletstorm – Epics neuer Shooter offiziell angekündigt

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Das neueste Projekt aus dem Hause Epic Games hört auf den Titel Bulletstorm und wird derzeit vom Warschauer Tochterunternehmen People Can Fly entwickelt, zuletzt für die Painkiller-Reihe verantwortlich. Als Publisher konnten die Gears of War-Macher Electronic Arts an Land ziehen.

Der Spieler steuert in dem Science-Fiction-Shooter einen Elitesöldner names Grayson Hunt, der gemeinsam mit seiner Vereinigung, den Dead Echo, für den Schutz einer futuristischen Konföderation verantworlich zeichnet. Eine folgenschwere Erkenntnis und ein Verrat führen Grayson und seinen Partner Ishi Sato an den entlegendsten Winkel der Galaxie, dem Paradies Bulletstorm. Dort angelangt müssen es die beiden kampferprobten Soldaten mit Mutantenhorden und anderen Monstern aufnehmen, um den Planeten lebend zu verlassen und sich für den Verrat zu rächen. Dabei kommt es vor allem auf die Art und Weise an, wie die beiden ihre Feinde in den Orkus schicken. Je kreativer, desto mehr Punkte winken. Im Gegenzug erhält der Spieler neue Waffen und Upgrades. Das Ganze nennt sich Skillshot-System und soll neben dem neuartigen Stil für frischen Wind im Ego-Shooter-Genre sorgen. 

David DeMartini, Senior Vice President und General Manager von EA Partners, bezeichnet Bulletstorm bereits als den “nächsten großen Hit” der beiden Entwicklerteams und lobt vor allem den Einsatz der Unreal Engine 3, die für hervorragende Bilder sorgt. Einen Release-Termin nannte der Software-Riese im Zuge der offiziellen Ankündigung ebenfalls. Demnach soll das Actionspiel nächstes Jahr für PC, PlayStation 3 sowie Xbox 360 erscheinen.

Ein erstes Artwork zu Bulletstorm findet Ihr auf dem Cover der aktuellen Game Informer – siehe hier.

CDV – der Insolvenzantrag ist raus

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Der Publisher CDV befindet sich bereits seit Jahren mehr oder minder in finanzieller Schieflage. Gut, die Neuausrichtung im Jahr 2007 sowie die Eröffnung einer Niederlassung in London im Jahr darauf schürten Hoffnung, doch inzwischen hat sich das Blatt für den Frankfurter Publisher leider nochmals zum Schlechten gewendet. Das Amtsgericht Frankfurt am Main hat nun die vorläufige Verwaltung über das Vermögen des Unternehmens angeordnet. Laut CDV reichte ein namentlich nicht genannter Gläubiger eine Anzeige wegen Zahlungsunfähigkeit ein und löste somit das Insolvenzverfahren aus. Der Rechtsanwalt Dr. Robert Schiebe, der in diesem Fall als Insolvenzverwalter agiert, wird nun die Sachlage prüfen. Doch auch der Vorstand des Unternehmens hat bereits einen Insolvenzantrag gestellt.

Schuld an der Notlage des Publishers aus Hessen ist vor allem der Rechtsstreit mit dem US-Publisher SouthPeak. Erst im Dezember klagte CDV erfolgreich die Rückzahlung von Vorschüssen in Millionenhöhe ein, die man an die zwischenzeitlich vom Vertragspartner SouthPeak aufgekaufte Gamecock Media Group gezahlt hatte. Da diese jedoch nur teilweise den Vertrag erfüllte, hatte der Vertreiber von Serious Sam HD mit einem erheblichen Verlust im Jahr 2008/2009 zu kämpfen. Nachdem der Oberste Gerichtshof in England CDV den Anspruch auf die Vorschüsse inklusive Zinsen zusprach, zeigte sich Christian Gloe, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender von CDV, überaus erleichtert: “Wir können dieses Ereignis nun endlich hinter uns lassen und uns auf eine aussichtsreiche und erfolgversprechende Zukunft freuen.“

Da war man wohl jemand zu optimistisch, denn der ehemalige Partner aus Texas hat jetzt Darlehensansprüche gegenüber CDV erworben, die sich auf rund 4,4 Millionen Euro belaufen. Natürlich mit der Absicht, diese Summe gegen die bestehenden Forderungen aufzurechnen. Da CDV jedoch dringend auf die Zahlungen seitens SouthPeak angewiesen ist, dürfte ein erneuter Rechtsstreit bevorstehen. Wir werden Euch auf dem Laufenden halten.

Videospiel-Hommage in deutschen Gärten – der Baumarkt macht’s möglich

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Im letztwöchigen Werbeprospekt der Baumarkt-Gruppe Toom stießen Gamer mit dem grünen Daumen auf eine witzige Ideen für den eigenen Garten –
das Rankgitter “Game” zum Selberbauen.

Die Werbeanzeige findet Ihr im ersten Bild unserer Galerie – doch Vorsicht: Die dort angebene Internet-Adresse ist falsch.
Stattdessen findet Ihr die Online-Bastelanleitung auf dieser Seite – inklusive PDF zum Download.

Solltet Ihr die pfiffige Idee tatsächlich nachbauen, würden wir uns über eine Mail samt Bildbeweis an leserpost@maniac.de freuen…

Diplom-Praxisprojekt: Webseite über Videospiele

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“We take fun seriously” ist ein Slogan aus den Anfangszeiten der Firma Atari, jenem Unternehmen von Nolan Bushnell, das die Anfangstage unseres Hobbies so grundlegend prägte. Jan Walenda griff diesen Leitspruch auf und übernahm ihn für seine Diplom-Praxisarbeit – ein Webdossier über Videospiele.

Derzeit studiert Jan Online-Journalismus an der Hochschule Darmstadt – als leidenschaftlicher Konsolenspieler konnte er seine Profs davon überzeugen, dass auch die Berichterstattung über Videospiele ein Diplomprojekt wert ist. Unter dem Motto “Wo der Spaß ernst genommen wird” schreibt Jan auf Spielejournalist.de über aktuelle Releases, die Geschichte der Videospiele und alles rund um unseren virtuellen Zeitvertreib.

Aktuell findet ihr dort unter anderem den Import-Test zum Wii-Brawler No More Heroes 2, eine kleine Vorschau zu Sniper Ghost Warrior oder ein Video zum Computerspiele Museum in Berlin. Die Seite ist seit dem 26.März online und wird im Rahmen des Diploms ständig erweitert.

Zusatzkarten für das Nintendo-Konzert

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Am 23. September 2010 steigt in der Kölner Philharmonie mal wieder Videospiel-verliebtes Konzertereignis der Extraklasse: Das WDR Rundfunkorchester und der Staatschor Latvija führen kultige Musikstücke von Nintendo auf.

Mit dem typischen Slogan “aufgrund der anhaltend großen Nachfrage” stellt der Veranstalter nun ein Zusatzkontigent Konzertkarten zum Verkauf. Die könnt Ihr ab morgen, 14.April, beim Kartenanbieter KölnTicket käuflich erwerben.

Euch erwarten vertraute Klänge aus “Super Mario Bros.”, “The Legend of Zelda”, “F-Zero”, “Metroid” und “Donkey Kong” – Arrangeur ist einmal mehr Janne Valtonen, unterstützt wird der Finne von seinen japanischen Kollegen Masashi Hamauzu, Shiro Hamaguchi und Matsuo Hayato – Dirigent ist der 48jährige Schwede Niklas Willén.

Uncharted 2: Neuer Online-Spielmodus kommt als DLC

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Böse Zungen behaupten, Naughty Dog hätte sich die besten Elemente von Uncharted 2 nur aus anderen Action-Spielen (und -Filmen) zusammengeklaut. Auch der neu angekündigte Online-Spielmodus “Siege” wirkt für Kenner von Mehrspieler-Action vertraut: Zwei oder drei Spieler müssen zusammen ein bestimmtes Gebiet gegen eine kontinuierlich ansteigende Zahl von Gegnern verteidigen.

Der neue Modus ist Teil des The Siege Expansion Pack, das zusätzlich sechs neue Charakter-Skins und die beiden Maps “The Highrise” und “The Museum” enthält (Bilder in der Galerie). Außerdem gibt es elf neue Trophies, die darauf warten, von Euch erspielt zu werden.

Der DLC erscheint am 22. April im PSN Store. Der Preis ist noch nicht bekannt.

Mehr zu Uncharted 2:

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