Nächstes Wochenende steigt in San Diego der alljährliche Comic Con. Früher war diese Veranstaltung ausschließlich für die gezeichneten Geschichten relevant, inzwischen gilt sie aber als eine der wichtigsten Publikumsmessen in den USA für alle Medienbereiche. Entsprechend tummeln sich nicht nur fast alle TV- und Filmproduktionen vor Ort, auch Videospiele werden groß und breit präsentiert.
Dabei darf Capcom nicht fehlen, schließlich wollen die Massen u.a. von Resident Evil: The Darkside Chronicles begeistert werden. Dafür haben sich die Marketingexperten des Herstellers ein besonders cooles Geschenk für Besucher ausgedacht: Wer am Stand vorbei kommt, kann ein T-Shirt mitnehmen, das nicht nur beidseitig, sondern auch innen bedruckt ist. Wer den Zombie raushängen lassen will, der zieht sich das Textilteil einfach wie abgebildet über den Kopf und sieht dann stilecht wie ein Untoter aus – bis er mangels Sehschlitzen gegen die nächste Wand torkelt…
Ob das witzige Kleidungsstück auch hierzulande auftauchen wird, halten wir angesichts des beworbenen Spiels für unwahrscheinlich, schließlich ist schon der Vorgänger bei der USK durchgefallen. Aber vielleicht gönnt uns Capcom doch den anziehbaren Spaß, der braucht ja keine Altersfreigabe.




Der wichtigste Verband der Sportart Mixed Martial Arts, die Ultimate Fighting Championship (UFC), macht mobil gegen Publisher Electronic Arts. Hintergrund: EA arbeitet derzeit an der Kampfsportsimulation MMA (Mixed Martial Arts). Dabei hatte der Publisher der Sportart Mixed Martial Arts bislang stets Absagen erteilt. Das erzürnt Dana White (Bild rechts), Chef der UFC, der vor dem THQ-Deal mit den Worten “Ihr macht keinen richtigen Sport. Wir wollen damit nichts zu tun haben” von EA abgespeist wurde. Seit aber THQ mit UFC 2009 Championship Erfolge feiert und rund 2 Millionen Exemplare absetzen konnte, scheint diese Sportart lukrativ.



Ein Videospiel soll den Soldaten der U.S. Army künftig dabei helfen, von ihrer Nikotinsucht loszukommen. 3,7 Millionen US-Dollar stellt das amerikanische Verteidigungsministerium deshalb dem Anderson Cancer Center an der University of Texas zur Verfügung. “Der Tabakkonsum beim Militär ist alarmierend: 38 Prozent der Leute rauchen Zigaretten, weitere 15 Prozent konsumieren rauchfreie Tabakprodukte,” berichtet Alexander Prokhorov, Verhaltensforscher und Entwickler besagten Programms. Damit liege die Quote deutlich über dem Durchschnitt der Zivilbevölkerung, wo jeder Fünfte regelmäßig rauche. 


