Knackarsch-Vergleich: Borderlands vs. Bayonetta

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Wer glaubt, dass sich weibliche Videospiel-Heldinnen – allen voran die Dead or Alive-Mädels –  allein durch ihre Oberweite definieren, der hat ein Details übersehen: Auch der Hintern ist wichtig!

Kaum hatte ich nach dem Probespiel am Sega-Stand meine Entzückung über den entzückend animierten Po der Bayonetta-Helden, der schönsten Kehrseite der E3, überwunden, stolpere ich in den Untiefen unseres E3-Screenshot-Archivs über die wohlgeformten Hinterbacken einer noch namenlosen Borderlands-Protagonisten (wer das Spiel nicht kennt klickt hier oder hier) – was für ein herrlicher Anblick.

Müsste ich mich zwischen den beiden Polygon-Popos entscheiden, würden meine Finger wohl aber doch der Bayonetta-Heldin an den A**** fassen.

Alle noch Unentschiedenen klicken unten auf die beiden linken Galerie-Bilder und genießen die Großaufnahmen.

Oder Ihr träumt weiter von Vanessa Z. Schneider (aus P.N.03) und Nariko (aus Heavenly Sword) – eine feine Auswahl anziehender Bilder der beiden findet Ihr ebenfalls in unserer Galerie.

Monado: Neues vom Xenosaga-, Baten Kaitos- und Disaster-Team

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Obwohl das japanische Studio Monolith Soft (nicht zu verwechseln mit den amerikanischen F.E.A.R.-Machern Monolith Productions) nur eine Handvoll Titel veröffentlicht hat, sind sie Freunden fernöstlicher Videospielkost ans Herz gewachsen: Sowohl die Xenosaga-Reihe als auch das GameCube-RPG Baten Kaitos erfreuen sich einer treuen Fangemeinde; weitere Titel aus dem Hause Monolith Soft sind das Heldenpotpourri Namco x Capom oder die Wii-Katastrophen-Action Disaster: Day of Crisis.

Fernab vom Rummel der Nintendo-Pressekonferenz wurde das neue, Wii-exklusive Projekt der Japaner enthüllt: Monado – Beginning of the World. Mit Infos fernab von Genre (Rollenspiel) und Setting (Fantasy) hält sich der Entwickler noch bedeckt. Bis wir eine Preview-Fassung in die Finger bekommen, müsst Ihr Euch mit dem ersten Trailer und den Screenshots in unserer Galerie trösten.

 

Nintendos Kampf gegen Piraterie

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Im Gespräch mit Handelsblatt kündigt Nintendo-CEO Satoru Iwata einen Kopierschutz für DS- und DSi-Module an. Zudem sollen alle Nachfolgemodelle nach dem DSi über einen neuen zusätzlichen Kopierschutz im Gerät verfügen. Die Herausforderung hierbei: die Kompatibilität zwischen der alten und neuen Generation herstellen.

Hintergrund der Schutzmaßnahme: Die massive Verbreitung von Raubkopien in den letzten Monaten. Warum erst jetzt, fragt Ihr Euch möglicherweise: “Wir haben etwas spät reagiert”, räumt Iwata beinahe reumütig ein. Wann der Kopierschutz in Serie geht, ist noch unklar.

Innenminister fordern Verbot von gewalthaltigen Spielen

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Ginge es nur nach dem Willen der Innenminister, wären Herstellung und Vertrieb gewalthaltiger Videospiele in Deutschland bald endgültig verboten. Vergangenen Freitag einigten sich die Minister der 16 Bundesländer darauf, ein schnellstmögliches Verbot so genannter ‘Killerspiele’ umsetzen zu wollen. Das Verbot soll für Spiele gelten, “bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist.”
Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) fordert diesen Schritt vom Bundestag noch vor der Wahl im Herbst. Schünemann kommentierte gegenüber Welt Online: “Durch Killerspiele sinkt die Hemmschwelle zur Gewalt. Amokläufer haben sich vor ihren Taten immer wieder mit solchen Spielen beschäftigt.”

Im Gespräch mit GamesDienst äußerte sich hierzu Stephan Reichart, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Entwickler von Computerspielen (G.A.M.E.): “Es liegt nicht in der Kompetenz der Innenminister, solch ein Verbot zu beschließen, im Gegenteil: Die Innenminister überschreiten damit ihren verfassungsrechtlichen Kompetenzrahmen. Wenn überhaupt, könnten die Familienminister der einzelnen Bundesländer ein weitergehendes Verbot als das bisher bestehende für menschenverachtende Spiele fordern. Deutschland hat bereits alle rechtlichen Mittel, um menschenverachtende Medien zu verbieten und deren Verbreitung zu bestrafen!”
Zur Erinnerung: Laut Paragraph 131 StGB sind nach aktueller Rechtslage Medien bereits verboten, “die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt.”

Reichart stellt nicht nur die Zuständigkeit der Innenminister in Frage, auch im Hinblick auf die Sinnhaftigkeit eines Herstellungsverbots gibt er sich skeptisch, zumal das Gros der relevanten Spiele im Ausland entwickelt wird. Das Schlimmste sei für ihn, dass in Deutschland ein vernünftiger Dialog nicht möglich sei: “Was hier gerade passiert, grenzt schlichtweg an Zensur – und auch die geplanten Netzsperren zeigen eigentlich nur, dass die Parteien, die sowas fordern, in keiner Weise zukunftsfähig sind.”

Auch der Deutsche Kulturrat meldet sich zu Wort und sieht in dem Beschluss der Innenministerkonferenz einen Griff in die “Mottenkiste der Verbotsdebatten”. Geschäftsführer Olaf Zimmermann sagte: “Bei den jüngsten Vorschlägen der Innenministerkonferenz muss man den Eindruck gewinnen, dass es nicht um Jugendschutz, sondern schlicht um Wahlkampf geht. Der Jugendschutz und die Kunst-, Presse- und Meinungsfreiheit sind viel zu wichtig, um sie den wahlkämpfenden Innenministern von Bund und Länder zu überlassen.”

Videospieler demonstrieren in Karlsruhe

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Vergangenen Freitag, den 5. Juni fand in Karlsruhe eine “Demonstration für Jugendkultur” statt. Dem kurzfristigen Aufruf des Initiators Norman Schlorke folgten laut Polizeiangaben rund 400 Menschen, die mit der Parole “Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Spiele klaut!” friedlich durch die Fußgängerzone marschierten. Mit dieser Aktion wollten die Teilnehmer auf die zuletzt in Karlsruhe abgesagte E-Sport-Veranstaltung ‘Intel Friday Night Games’ aufmerksam gemacht werden. Wie berichtet, zog der Veranstalter Turtle Entertainment die Notbremse in einem kommunalpolitischen Streit, bei dem sich die CDU/CSU-Fraktion des Stadtrates gegen den Bürgermeister stellte, der für ein Verbot des E-Sport-Treffens keine Rechtsgrundlage gesehen hatte.Vor Karlsruhe waren Stuttgart und Nürnberg als Veranstaltungsort angedacht, allerdings erteilte man Turtle Entertainment dort ebenfalls keine Genehmigung. Auf der Veranstaltung hätte unter anderem auch Counter-Strike gespielt werden sollen.

Auch der Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss, Sprecher für Bildung und Forschung und Medien der SPD-Bundestagsfraktion, meldete sich auf der Veranstaltung zu Wort: “Die meisten Innenminister haben verlangt, Computerspiele mit Gewaltanteilen zu verbieten, und zwar die Herstellung sowie Verbreitung. Das zeigt, diese Leute haben keine Ahnung, es ist Primitivpopulismus. Wir wollen gemeinsam was dagegen tun. Schön, dass Ihr da seid. Ich hab bei Counter-Strike noch nie gewonnen – find ich scheiße – aber ich habe es schon gespielt. Das habe ich im Bundestag bereits gesagt. Ich hab schon Counter-Strike gespielt, hab aber auch keinen von der anderen Partei ermordet. Also Leute, viel Erfolg. Weiterhin viel Spaß bei Eurem Hobby. Wehren wir uns. Machen wir gesellschaftspolitisch Dampf dafür, dass niemand ausgegrenzt wird. Das es nicht so ist, dass Minderheiten unter Druck geraten. Dieser Primitivpopulismus bringt unserem Land gar nichts, er schadet uns eher.” wird der Politiker zitiert.

Ein Interview mit dem Initiator der Demonstration findet Ihr hier, anbei noch bewegte Bilder:

 

NBA 2K10 mit Star Power

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2K Sports rüstet für die neue Basketball-Saison auf: Coverstar der Basketball-Simulation NBA 2K10 wird der letztjährige MVP Kobe Bryant von den L.A. Lakers. Der New Yorker Regisseur Spike Lee drehte zu dem einen Werbespot, indem er dem Superstar ein ’New York Knicks’-Trikot überzieht – Lees Lieblingsklub und großer Rivale in der amerikanischen Basketball-Liga NBA (siehe Video unten).

Der Gag: Spike Lee ruft zu einem Voting auf, bei dem Ihr abstimmt, welches Motiv das Cover zieren wird. Ob der Westküsten-Star jemals das Jersey des Big Apple-Klubs tragen wird? Hier geht’s zur Abstimmung.

 

 

“Games on Demand” im Beispielvideo

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Im Herbst erscheint das nächste große Dashboard-Update der 360 (maniac.de berichtete). Unter anderem wird es möglich sein, ältere 360-Spiele kostenpflichtig auf Festplatte zu laden – die Unkosten sollen sich dabei an den aktuellen Ladenpreis richten. Assassin’s Creed dürfte beispielsweise bei rund 25 Euro liegen.

Dieser so genannte “Games on Demand” -Service wird in einem aktuellen Microsoft-Video erklärt und scheint komfortabel umgesetzt: Zunächst fällt auf, dass im Beispielvideo der Preis des Spiels nicht in MS-Punkten angegeben ist, sondern in US-Dollar. Dann wird das bereits gekaufte Bioshock geladen – ein Diskwechsel ist nicht nötig. Schließlich wird Bioshock abgebrochen und ohne Umschweife per Schnellmenü Mass Effect aufgerufen. Es scheint, als könne man von (gekauftem) Spiel zu (gekauftem) Spiel springen, ohne das Dashboard-Menü aufzurufen.

Das Video zeigt Euch die obige Beschreibung in bewegten Bildern:

Tekken 6 mit Kampagen-Modus

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Third-Person-Action mit den bekannten Tekken-Charakteren? In bester Final Fight-Manier unzählige Gegnerscharen vermöbeln und mit fortschreitendem Spiel stärker werden? In einen Kampfroboter steigen? Kein Problem mit dem jüngst enthüllten Kampagen-Modus, den Namco Bandai im Rahmen der E3 zum kommenden Beat’em Up Tekken 6 vorgestellt hat.

Die Kämpfernaturen nutzen nicht nur Ihre Martial-Arts-Fähigkeiten, sondern schultern auch Waffen wie Gatling-Guns oder Masten, um damit untern den Feindmassen aufzuräumen. Mit einem Freund kloppt Ihr Euch (online) durch eine bislang nicht genannte Zahl an Stages. Die speziell für die Heimversionen von Tekken 6 entwickelte Kampagne erinnert an den Tekken Force-Mode, der uns seit dem dritten Teil durch Levelschläuche schickt und ebenfalls Gegnerwellen entgegenschleudert. Einige Szenen aus dem frischen Kampagen-Modus seht Ihr übrigens im aktuellen E3-Trailer.

Tekken 6 erscheint für PS3 und Xbox 360 im Herbst, eine entsprechend angepasste PSP-Version ist ebenfalls bestätigt.

Link kehrt auf Wii zurück – Update

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Nintendo-Legende Shigeru Miyamoto kündigt ein bisher namenlosen Zelda-Titel für Wii an. Wir dürfen allerdings frühestens 2010 mit einem Release rechnen, “vielleicht auch etwas später“, wie Miyamoto in einer Präsentation bekannt gibt.

Das Spiel wird Wii MotionPlus unterstützen und vermutlich den Hardware-Zusatz zwingend erfordern. Der Spieldesigner ist sich damit derzeit selbst nicht sicher, es komme auf die Wii Sports Resort-Verkäufe an. Nintendo-typisch werden neue AAA-Titel erst der Öffentlichkeit gezeigt, wenn die Entwicklung weit vorangeschritten ist. Daher fehlte das Zelda-Spiel auf der gestrigen Nintendo-Pressekonferenz.

Ganz mit leeren Händen wollte Miyamoto aber nicht erscheinen und zeigte ein Bild mit einem erwachsenen Link, der dem Betrachter den Rücken zukehrt. Dahinter ein mysteriöses Mädchen in einer langen Robe und umgeben von einer blauen Aura. Sehr kryptisch, angeblich sollen sich dahinter aber wesentliche Elemente der Storyline verbergen. Mit weiteren Infos hielt sich Nintendo zurück, da das Team um Miyamoto derzeit fieberhaft am Titel arbeite.

Update: Das beschriebene Bild gibt es nun auch zu sehen. Ob die mysteriöse Gestalt hinter Link jedoch ein lebendiges Master-Schwert, Prinzessin Zelda oder eine der Feen aus Wind Waker ist, wissen wir immer noch nicht.

Spielebranche erobert Bayerischen Landtag

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Diese Woche möchte ich auf eine äußert interessante Veranstaltung aufmerksam machen, die bedauerlicherweise nicht öffentlich stattfindet.

Die Diskussion um Computer- und Videospiele und deren Auswirkung auf den Alltag von Kindern und Jugendlichen hält an. Welche absurden Blüten diese – zweifelsohne wichtige – Debatte treibt, habe ich vergangenen Freitag für Euch zusammengefasst. Damit auch die Rädelsführer der Politik in puncto Spielekompetenz gestärkt werden, findet am 17. Juni im Bayerischen Landtag von 19-22 Uhr erstmals ein Spieleabend statt. Eberhard Sinner, medienpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, lädt die Mitglieder aller Fraktionen ins Münchner Maximilianeum ein. Partner des “Parlamentarischer Spieleabend” getauften Beisammenseins sind das Cluster audiovisuelle Medien (CAM), der Münchener Verein Videospielkultur e.V. (VSK), der Bundesverband der Entwickler von Computerspielen e.V. (G.A.M.E.) sowie der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU).

Was ist geplant?

Um 19.00 Uhr eröffnet André Horn, Vorstandsvorsitzender des Videospielkultur e.V. den Abend mit einer Einführung in die Welt der Spiele. Im Mittelpunkt steht dabei ein Überblick über den Markt sowie die unterschiedlichen Genres und Plattformen. Es folgt ein Kurzvortrag zur Arbeitsweise der USK und zum System der Alterskennzeichnungen von Jürgen Hilse, dem ständigen Vertreter der obersten Landesjugendbehörden bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) in Berlin. Abschließend spricht Prof. Dr. Elisabeth André vom Lehrstuhl für Multimedia-Konzepte und Anwendungen der Universität Augsburg zum Thema “Computerspiele für soziales und kulturelles Training – Wie entsteht ein Spiel?”

Was wird gespielt?

Den Kern des Abends bildet ein umfangreiches Angebot an Spielen, bei dem alle Mitglieder des Bayerischen Landtags selbst Hand anlegen und eigene Erfahrungen mit dem Medium sammeln können. Darunter befinden sich Titel wie Wii Sports, Super Mario Galaxy, Fable 2, Halo 3, Mario und Sonic bei den Olympischen Spielen, Empire: Total War und Guitar Hero. Mehrere Online-, Handy- und GPS-Spiele sowie Software bayerischer Entwicklerstudios runden das Angebot ab. Darüber hinaus sollen umstrittene Games zu sehen sein, allerdings ist gerade die Auswahl dieser Titel noch nicht bekannt, obwohl das doch die interessanten Themen sein werden.

Neben Erfahrungen aus erster Hand setzt die Veranstaltung auf Gespräche mit anwesenden Spiele-Entwicklern und Vertretern namhafter Hersteller, um über gesellschaftspolitisch strittige Werke zu diskutieren. “Veranstaltungen wie der parlamentarische Spieleabend tragen maßgeblich zur Aufklärung und Anerkennung von Computer- und Videospielen als Kulturgut bei”, so Hendrik Lesser, Geschäftsführer des Videospielkultur e.V. “Gerade politische Entscheider, die diesem Medium meist noch kritisch gegenüberstehen, können hier persönliche Eindrücke sammeln, die positiven Aspekte der Spiele wie Kunst, Unterhaltung, Lernförderung und Weiterbildung selbst erfahren und in die öffentliche Wahrnehmung rücken.”

Welche Unternehmen kommen?

Bislang unterstützen folgende Unternehmen den Parlamentarischen Spieleabend: Activision, Microsoft, Nintendo, Sega, Seven One Intermedia und USM auf Publisher-Seite, der Lizenzgeber Studio 100 Media sowie die bayerischen Entwickler Brainmonster, Chimera, Handy Games, Mission Entertainment, Orbster, Reality Twist, Spinor und Vulcando Games.
Hmmm… Activision? Ob die Parlamentarier wohl Call of Duty: World at War spielen werden? Auch Sega könnte mit Gewalt-Spielen wie Mad World, House of the Dead: Overkill oder der beschlagnahmten Condemned-Reihe die Diskussion anheizen.

Was halte ich davon?

Das sind wohlklingende Worte, doch ich frage mich, welche Politiker freiwillig ihren Feierabend opfern, um anwesend zu sein. Noch mehr interessiert mich, ob sie in Gegenwart von Kollegen und Medienvertretern ihre Hemmung fallen lassen (können) und dieses Angebot auch nutzen werden. In einem Wahljahr wie diesem fände es sicherlich nicht jeder so lustig wie ich, wenn Innenminister Herrmann bei seinem ersten Call of Duty-Frag jubelnd die Arme in die Höhe reißt. Ich glaube nicht, dass Herrmann kommt, denn wie sagte sein Parteifreund Wolfgang Bosbach, Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag in der TV-Sendung ‘hart aber fair’ gleich noch? “Ich muss kein Baum sein, um mich für den Regenwald zu engagieren!” 

Ich hingegen werde mich sofort anmelden, schönes Wochenende!

 

Update: Gerade eben ist mir erst aufgefallen, dass Bosbachs Kommentar nicht nur unsinnig ist, die Analogie ist zudem auch noch falsch: Abstrahiert man seine Aussage, lautet sie: “Ich muss nicht Teilmenge von X sein, um mich für X zu engagieren.” Überträgt man das auf Spiele, lautet seine Aussage demnach: “Ich muss nicht Killerspiel sein, um mich für ein Verbot von Spielen zu engagieren.” Sagen wollte der eloquente Herr Bosbach aber etwas völlig anderes. Er wollte rechtfertigen, warum er nicht selbst spielt, um einen Einblick in das Thema zu gewinnen, das er verurteilt. Traurig, traurig… in jeder Hinsicht.

 

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