Nach der gestrigen CSU-Forderung nach einem verschärftem Jugendmedienschutz reagiert heute der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) mit Unverständnis. Zitat:
Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. kann die jüngsten Aussagen der CSU-Minister Haderthauer und Herrmann in keiner Weise nachvollziehen und fordert die bayerische Staatsregierung trotz Dauerwahlkampfs zur sachlichen Diskussion auf. Offensichtlich hat die bayerische Staatsregierung nach wie vor ein falsches Bild vom System des deutschen Jugendmedienschutz.
Der Geschäftsführer des BIU Olaf Wolters (rechts) weiter: “Wenn die für den Jugendschutz in Bayern verantwortliche Staatsministerin Haderthauer in den Medien behauptet, die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle würde am Staat vorbei Alterskennzeichnungen vergeben, dann hat sie das System des Jugendschutzgesetzes leider nicht verstanden”. Es gebe keinerlei Hinweise dafür, dass die Arbeit der USK und deren Prüfkriterien unzureichend wären.
Hier geht’s zur kompletten Stellungnahme des BIU.
In diesem Zusammenhang ebenso interessant ist eine Stellungnahme der Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, die im Auftrag der Bundeskanzlerin handelt. Diese sieht selbst übertriebenen Spielekonsum nicht als beherrschende Ursache für Übergriffe wie in Winnenden, sondern als Symptom und Verstärker anderer Defizite. Die Gründe für solche Taten seien vielmehr soziale Isolation, Orientierungslosigkeit und Frustration.
Hier geht’s zur kompletten Stellungnahme der Bundesregierung.




Auf der gestrigen Kabinettssitzung hat die bayerische CSU/FDP-Regierung erneut das Ziel ausgegeben, den Jugendmedienschutz zu verschärfen. Bereits in den vergangenen Tage waren Innenminister Herrmann und Familienministerin Haderthauer (siehe Bild) verstärkt in den Medien präsent mit ihren Forderungen und Kritik an den aktuellen Prüfungsverfahren.
Völlig überraschend gibt Atari einen seiner kommenden Titel aus der Hand – zumindest teilweise. Das neue Ghostbusters erscheint zwar weiterhin Mitte Juni, aber vorerst nur für PS2 und PS3. Der Grund: Sony hat sich die Rechte dafür gesichert.



In einer Umfrage der japanischen Spiele-Wochenzeitschrift




