Nintendos Wii geht auch mehr als zwei Jahre nach seinem Start weiterhin in Stückzahlen über die Ladentische, bei denen Sony und Microsoft nur neidisch sein können: Bis Ende Februar wurden weltweit über 47 Millionen Exemplare verkauft.
Nicht ganz so rosig sehen die Zahlen dagegen für die Spielehersteller aus: Im Rahmen der Games Developers Conference verriet Nintendo-Sprachrohr Reggie Fils-Aime (Bild) der New York Times, dass von einem Third-Party-Spiel rund eine Million Exemplare verkauft werden müssen, damit der Publisher Gewinn macht.
Trotz der großen Hardware-Basis ist das leichter gesagt als getan, denn laut amerikanischer Verkaufszahlen haben von fast 500 dort erhältlichen Spielen bis Ende Februar gerade mal 16 Stück diese Hürde genommen – und fast alle davon stammen von Nintendo selbst.
Der Verzicht auf HD-Auflösung sei laut Fils-Aime eine ökonomische Entscheidung gewesen, weil weniger Pixel auf dem Bildschirm gleichbedeutend mit niedrigeren Entwicklungskosten sind.
Wer das Interview nachlesen möchte: Hier geht’s zum Artikel der New York Times.




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