Bereits seit Jahresende 2008 ist der traditionsreiche Entwickler Interplay (Bard’s Tale, FallOut 1 und 2) pleite. Nun versucht der bereits schon 2004 insolvente Hersteller Geld durch Lizensierungen und Vertriebsrechte zusammen zu kratzen. Ebenso ist das FallOut-MMO namens Project: V13 noch in der Mache.
Doch Project: V13 passt dem Entwickler von FallOut 3 und jetzigen FallOut-Markeninhaber Bethesda überhaupt nicht in den Kram. Die Oblivion-Macher kauften 2006 alle Markenrechte von FallOut von Interplay auf. Zusätzlich ist vertraglich geregelt, dass Interplay an Project: V13 ab April in vollem Umfang arbeiten und eine gesicherte Finanzierung vorgelegt werden soll. Doch weder das eine noch das andere scheint eingetreten zu sein. Bethesda erwägt deshalb den Entzug der Entwicklung, was das Ende von Interplay bedeuten könnte.




Noch steht die offizielle Ankündigung von Activision aus, doch ausgerechnet die USK enthüllte nun den neuesten Guitar Hero-Titel. Guitar Hero Van Halen wurde mit dem Kennzeichen “ohne Altersbeschränkung” freigegeben.



Wii Sports Resort – der Nachfolger zu Nintendos Wii-Dauerbrenner Wii Sports – erscheint am 24. Juli. Die dazu passende Hardwareerweiterung Wii Motion Plus ist aber bereits am 12. Juni erhältlich. Doch die neue Peripherie bleibt nicht bis zum Juli arbeitslos, denn drei Titel von Drittherstellern werden das Gerät bereits nutzen – und das sind allesamt Sportspiele:
Spiele-Mastermind Hideo Kojima (Metal Gear Solid) will sich westlichen Entwicklern weiter annähern. Er würde gern als Produzent mit einem westlichen Studio kooperieren. Bereits früher erklärte er nicht-japanische Studios als immer größer werdende Konkurrenz zu hiesigen Studios. “Ich weiß nicht, wann es soweit ist, aber ich bin äußerst interessiert. Es gibt viele Studios außerhalb Japans, die mit Konami zusammen arbeiten”, so Kojima weiter.
David Reeves, Geschäftsführer von Sony Computer Entertainment Europe (SCEE), wird sein Unternehmen nach 14 Jahren zum 30. April 2009 verlassen. Reeves stieß 1995 zu Sony und verantwortete zunächst für vier Jahre den Auf- und Ausbau der Geschäfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 1999 wechselte er nach England und übernahm die Europaverantwortung im Marketing. Ab 2003 schließlich betreute Reeves das operative Geschäft von Sony Computer Entertainment Europe, zwei Jahre später wurde er Geschäftsführer der europäischen SCE-Niederlassung. Seitdem verantwortet Reeves das PlayStation-Geschäft in 106 Staaten in den PAL-Gebieten.










