#03. Resident Evil 7
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#03. Resident Evil 7 Biohazard (PS4) c.a. 13h
Seit 1998 bin ich begeisterter Resident Evil Spieler. Der zweite Teil war mein Einstieg.
Nach (mehrmaligen) durchspielen musste natürlich direkt der Erste nachgeholt werden.
und den habe ich gefühlt ebenfalls 1.000 mal durchgespielt.
Die Reihe verfolge ich seitdem begeistert bis ins hier und jetzt.
Rückblickend gab es viele Höhen aber auch einige Tiefen.
Gezockt habe ich trotzdem jedes noch so schlechte Spin Off^^
Es wurde nichts ausgelassen und es befindet sich noch immer alles in meiner Sammlung.
So viele gleichgültige Spin offs wie sich über die Jahre angesammelt haben,
so schön war es immer einen durchnummerierten Hauptteil der Serie zu spielen.
Und da wurde ich bis auf den durchwachsenen 6ten Teil (der trotzdem seine Momente hatte)
nie enttäuscht. Der Siebte hatte es Anfangs natürlich nicht leicht. Jeder konnte sich noch mit
Grauen an den Vorgänger erinnern und ich denke das es deshalb auch mehrere Konzepte für
den aktuellen Hauptteil gab. Das ist natürlich egal, denn so wie sich RE7 präsentiert
hat Capcom wirklich fast alles richtig gemacht. Das Spiel ist wohl ebenfalls die Killer App
für VR, dazu kann ich aber nichts schreiben, weil ich diese Peripherie nicht nutze.
RE7 beginnt ähnlich wie Silent Hill 2.
Der neue Charakter Ethan Winter bekommt eine Nachricht das seine,
seit drei Jahren, vermisste Freundin noch lebt und will das Ethan sie holen kommt.
Soweit so bekannt. Der Ort an den sie gefangen gehalten wird liegt tief irgendwo im Hinterland.
Überall Sümpfe, Menschliches Leben ist weit voneinander entfernt.
Der perfekte Ort für frischen Horror.
Man rutsch dann nach der Ankunft recht schnell in die Familie hinein die sich beim Dinner vorstellt.
Nach dem Essen kann ich jedoch flüchten und somit beginnt die Hetzjagd.
Ethan wird gejagt und muss versuchen, am besten mit Mia, zu entkommen.
Das Spiel lässt einen Anfangs das Gefühl moderner Horrortitel wie Outlast zukommen.
Man fühlt sich schutzlos und immer gestresst.
Ich bin froh das Capcom das Gefühl bald bei Seite legt
und man sich wirklich wie in den Ursprünglichen RE Teilen vorkommt.
Es gibt Waffen und Rätsel.
Munition ist jedoch rar gesät und man muss somit craften.
Das lässt mich Survival Horror regelrecht spüren.
Neben den Bakers schleichen noch hässliche Molded durch die Gänge.
Diese, angelehnt an Zombies, neue Gegnerart ist ziemlich hässlich und effektiv.
Ein, zwei Schläge kassiert und man stirbt. Auch hier gilt es immer auf die Rübe zu zielen,
dass ist wie allseits bekannt die Schwachstelle der Viecher.
Beim craften ist also genaustens drauf zu achten ob man eher Munition
oder eher Heilitems für die jeweilige Situation benötigt.
Die Rätsel haben nicht mehr das Kaliber der Ursprungstrilogy
und man kommt relativ schnell zurecht.
Beim ersten Run habe ich wohl nur länger als der Schnitt gebraucht,
weil ich wirklich alles abgesucht habe und viel warten musste^^
Die angepeilten 10 Stunden kommen einen wie im Flug vor. Es gibt fast keine tiefen.
Man schüttet regelmäßig Adrenalin aus und erst im letzten Spieldrittel fühlt man sich den Gegnern endlich gewachsen.
Also typisch passiert das dann wenn man alles angesammelte endlich mal nutzt.
RE7 sollte man unbedingt mindestens auf Normal spielen,
dass ergibt fast die perfekte Balance zwischen Survial Horror und dem voranschreiten im Spielverlauf.
Was man dem Spiel evtl. negativ anlasten könnte ist,
dass der Hauptcharakter relativ blass und cool bleibt und das es zum Finale hin etwas an Intensität verliert.
Aber Story und die auf das Spiel perfekt ausgelegte Spielmechanik gleichen das locker wieder aus.
Ich bin froh das Capcom das so gut hinbekommen hat und bin gespannt wo die weitere Reise hinführt.
Fazit: 9.5/10



