Dark Souls Ⅲ: The Ringed City |OT| End of an era
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greenwade vor vor 4 years, 9 months aktualisiert.
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5. April 2016 um 9:02 #1225721
Trophy89TeilnehmerIch hab mir die CE von Dark Souls 3 vorbestellt und dazu Bloodborne für 25€ inklusive Versand bei ebay Kleinanzeigen geholt.
Ich denke damit habe ich ein perfektes Packet und bin eine Weile damit beschäftig.
An was andere4s brauche ich jetzt gar nicht erst denken…..ich hoffe nur ich bekomme das alles auch zeitlich auf die Reihe….
5. April 2016 um 10:53 #1225723
ChrisKongTeilnehmercaptain carot wrote:Witcher 3. ^^
Die Frage ist halt, was deine Erwartungshaltung ist. Fallout 4 macht z.B. sehr viel richtig. Gleichzeitig sind die generierten Radiant Quests (Fraktionsquests Marke lauf nach X erledige Y) mau. Interessanterweise schwächer als bei Skyrim.
Gibt auch andere Beispiele. Ein Problem ist natürlich die Erwartungshaltung. Beispiel Halo 5:
Gerne im Splitscreen gespielt>Ganz große Kacke
Immer nur SP>ingesamt schwächer, gerade beim Balancing
Coop online>echt gut, geht auch endlich voll auf
MP online:>Richtig gut, vor allem mit Updates
Das gravierendste Problem ist womöglich, dass der Sprung in vielen Punkten und bezogen aufs Gameplay kleiner ausfiel. Es geht zwar überall noch mal was mehr, aber irgendwie fehlt tatsächlich inhaltlich bahnbrechendes, was früher so gar nicht möglich war.
Auf der anderen Seite eben die Erwartungshaltung. Gerade Hypester sind hier sicher schnell enttäuscht. Ich hab da schon lange eine eher abwartende Haltung. Sogar bei Mirrors Edge Catalyst. Ich freu mich zwar tierisch, dass ne Fortsetzung kommt seh aber klar die Möglichkeit, dass EA und DICE es verkacken.
Witcher ist eins der ganz wenigen Beispiele, wo das nicht zutrifft, ansonsten fiele mir keines ein.
Und mir stellt sich manchmal die Frage, was denn die Ambitionen der Entwickler sind. Besonders wenns die originale Equipe ist, die es produziert.
Uncharted, Zelda, Deus Ex, das werden so die nächsten Titel sein, die ebenfalls ein Opfer davon werden könnten. Müssen nicht, aber die Vorgänger waren da z.T. schon richtige Bretter.
Ich sag schon ein vergleichbar gutes Spiel wäre eine Leistung. Sehr schwierig. Aber mit diesen Meilensteinen haben die Entwickler ja schon bewiesen, dass sie dazu in der Lage sind.
5. April 2016 um 11:04 #1225724
SpacemoonkeyTeilnehmeralso bei mir siehts diese gen so aus:
bloodborne > souls reihe aber besonders > ds2
killzone sf > alle vorgänger
fallout 4 = fallout 3 > skyrim
batman ak > batman ac (ich mag das auto)
mgs5 > alle vorgänger
und die letzten beiden cods konnte ich im gegensatz zu den vorgängern wenigstens durchspielenwas natürlich meistens fehlt sind riesen sprünge aber das erwarte ich bei direkten nachfolgern nicht wirklich. außerdem sind große steigerungen auch schwierig wenn der vorgänger schon ziemlich gut war
5. April 2016 um 11:08 #1225726
ghostdog83Teilnehmer
Review-Übersicht – deutschsprachige Magazine
GamePro: 85 von 100 ►Review
Dimitry Halley wrote:Ich liebe das Gefühl eines besiegten Dark-Souls-Bosses. Dieser Triumphmoment, wenn man in seinem stillen Kämmerlein laut aufschreit, die Faust ballt und sich für den König unter den Spielern hält. Dieses intensive Erlebnis liefert mir Dark Souls 3 seltener als zuvor – und das findet der Hardcore-Achiever in mir richtig schade. Allerdings ist ein Souls-Spiel schon immer mehr als ein simpler Belastungstest gewesen. Und hier punktet das Spiel für mich auf gewohnt hohem Niveau: Die schaurige Welt von Lothric nimmt mich mit ihrer beklemmenden Atmosphäre gefangen, das Kampfsystem weckt den Perfektionisten.Das generelle Spielgefühl macht einfach richtig viel Laune. Ein Souls-Spiel zu testen, gehört zu den anstrengendsten Aufgaben, die ich als Redakteur bewältigen muss – und trotzdem konnte ich selbst nach zig Tagen Dauerabenteuerns kaum vom Bildschirm trennen. Die Detailkritik ist in meinen Augen notwendig, um zu erklären, warum Dark Souls 3 nicht die Gefilde eines Meisterwerks erreicht. Warum es weniger innovativ ist als das grandiose Bloodborne. Aber dabei darf man nicht vergessen: Am Ende ist es trotzdem ein sehr, sehr intensives und gutes Spiel.
Gamersglobal: 85 von 100 ►Review
Benjamin Braun wrote:Wenn ich laut werde vor dem Monitor, voller Emotionen, dann muss schon etwas passiert sein. Das passiert mir meistens bei Fußball-Duellen mit menschlichem Gegner – oder eben bei einem Souls-Spiel…In der Souls-Reihe machen gewiss ganz andere Faktoren den Reiz aus – das Design der Spielwelt, die beeindruckenden und bisweilen sehr kreativen Bosskämpfe oder der Zwang zur Selbsterschließung von Geheimnissen und zum Teil gar grundlegender Funktionsweisen der Spielmechanik zum Beispiel. Aber ich kann nicht oft genug betonen, wie wichtig auch technische Zustand eines Spiels auch unabhängig von der reinen Grafikqualität ist – und da liefert From Software schlichtweg das bislang beste Ergebnis ab, zumindest auf Playstation 4!
Leichte Sorge habe ich bei der PC-Fassung: Selbst auf unserem besten Rechner gab es, wenngleich vereinzelt, Abstürze oder sekundenlange Einfrier-Pausen. Auf einem zweiten PC waren einige Gebiete mit deutlichen fps-Verlangsamungen verbunden. Wenn es läuft auf PC, dann sehr schön und hochwertiger als DS2 und DS1. Aber das wollen wir mit der Verkaufsfassung genauer prüfen.
Was das Spielerlebnis angeht, fühle ich mich sehr gut unterhalten und angemessen gefordert. Es ist ein Dark Souls, das nichts unnötig aufweicht, um für die Masse attraktiver zu werden, sondern eins, das dem Grundgedanken treu bleibt. Durch die insgesamt höhere Spielgeschwindigkeit geht die taktische Komponente übrigens nicht verloren. Aber wer ehemals vor allem auf den Schild im Kampf gesetzt hat, wird sich in Teilen umgewöhnen müssen.
Mir kommt die erhöhte Spielgeschwindigkeit entgegen; Bloodborne war nicht ohne Grund mein bislang liebster From-Software-Titel. Allerdings wird er das auch erst mal bleiben: Denn auch wenn Dark Souls 3 alles in allem der rundeste Ableger der Souls-Reihe ist, kommt er aus meiner Sicht an das PS4-Action-RPG nicht ganz heran. Trotzdem kann jeder DS-Fan zugreifen, das Gesamtpaket stimmt.
Jörg Langer wrote:Ich habe DS3 an die 30 Stunden gespielt und knapp ein Drittel des Spiels gesehen. Dennoch vertrete ich hier die Fraktion “Gelegenheits-DS’ler”. Zuerst die Stärken: tolles Artdesign, atmosphärischer Sound, anspruchsvolles Kampfsystem, gut erdachte Levels, vielfältige Gegner. Und eine Welt voller Rätsel, die sich teils durch eine seltsame Stimme an einer bestimmten Stelle äußern, teils durch die Vorschau auf einen noch unerreichbaren Level-Abschnitt.Dann die Schwächen: Strunzdumme KI (die vielfältigen Angriffsmanöver werte ich nicht als KI), diverse Bugs der Marken “durch die Wand schlag” oder “irgendwo runterfall” und eine sensationell schlechte Informationpolitik dem Spieler gegenüber. Schaut euch mal die SdK an! Wenn sich dann die Faktoren “Komplexe Spielmechanik”, “Gewollte Schwierigkeit” und Unachtsamkeit (oder auch schlicht Pech) verbinden, wird’s nicht nur knifflig, sondern frustig.
Vor allem der Tausch von Zeit gegen Erfolg missfiel mir mit zunehmender Spieldauer immer mehr: Prinzipiell schön, dass auch ich mit meiner langsamen Spielweise überall durchkomme. Aber es erzähle mir niemand, dass es ihm Spaß macht, 30.000 Seelen zu farmen, weil er “ausgehöhlt” wurde aufgrund von etwas, was ihm Dark Souls 3 nicht erklärt hat. Ja, ich kenne einige “Runs”, mit denen mein Level-40-Held 30.000 Seelen fast gefahrlos bekommt. Aber das dauert etwa 100 Minuten. Das sind 100 Minuten Farming fast ohne Spielspaß. Und was soll das immer wieder neue Gegner-Wegräumen auf dem Weg zum eben verlorenen Bosskampf? Wieso kein Leuchtfeuer direkt vor dem Boss?
Wiederholung ist das A und O von DS3: Im Prinzip dressiert ihr euch solange selbst, bis ihr Abschnitt X, Gegnertyp Y oder Boss Z durch Abspulen des Auswendiggelernten meistert. Dennoch ist Dark Souls 3 ein sehr gutes Spiel für alle, die sich durchbeißen. Nur könnte es noch so viel besser sein! Und, nebenbei gesagt, es dürfte auch die DS-Formel ein bisschen mutiger iterieren – die Neuerungen im Vergleich zu DS1, DS2 und Bloodborne sind überschaubar. Durchspielen werde ich DS3 nicht, und das liegt nicht am Schwierigkeitgrad. Mir ist schlicht meine Zeit zu schade für dieses repetitive Vorantasten. Aber Spaß hatte ich schon auch, teils großen!
Gameswelt: 95 von 100 ►Review
Christian Kurowski wrote:Der sensationelle Abschluss einer großartigen TrilogiePunktlandung. Meine Erwartungen waren bezüglich Dark Souls III immens hoch. Auch hatte ich etwas Sorge, dass die jährliche Veröffentlichungspolitik sich vielleicht rächen könnte. Aber denkste! From Software schüttelt mit dem dritten Teil noch mal ein Meisterwerk aus dem Ärmel, das besonders diejenigen in den siebten Himmel schickt, die in den letzten Jahren die Vorgänger gespielt haben. Das Action-Rollenspiel ist vollgestopft mit schönen Momenten und Zitaten aus den Vorgängern.
Aber es ist nicht nur atmosphärisch stimmig. Auch das Gameplay ist so rund wie nie zuvor. Die Kämpfe sind taktisch anspruchsvoll und gehen butterweich von der Hand. Die vielen Waffen und Rüstungen, gepaart mit den zahlreichen Attributen, decken jeden Spielstil ab. Man kann Stunden damit verbringen, nach der perfekten Kombination aus Rüstung, Waffen, Ringen und Attributen zu suchen, um so seinen Charakter zu verbessern.
Man kann nur den Hut ziehen vor der Leistung, die From Software gebracht hat. Wäre die Kamera in wenigen Situationen nicht so widerspenstig und wären die Bosskämpfe vom Schwierigkeitsgrad her etwas knackiger, dann würde ich ohne Probleme die Bestwertung vergeben. Doch diese Schnitzer sind nur Kleinigkeiten. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das sagen werde, aber: Nach zwei kompletten Durchgängen ist Dark Souls III mein Lieblingsteil geworden.
Tim Lenzen wrote:Was From Software in den letzten Teil der Trilogie gepackt hat, ist vor allem für Fans der ersten Stunde ein Fest. Es gibt extrem viele kleine und ein paar sehr große Anspielungen auf den ersten Dark-Souls-Teil. Souls-Anhängern wird nicht nur einmal die Kinnlade runterklappen. Überhaupt orientiert sich Dark Souls III sehr am ersten Teil. Die einzelnen Gebiete sind wieder sehr stark miteinander verbunden und alles, was man in der Ferne sieht, besucht man über kurz oder lang auch. Die genialen Abkürzungen dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen.Spielerisch bemerkt man zwar ein paar Einflüsse aus Bloodborne, aber nur minimal – was mich sehr freut, da ich mit dem schnellen, aggressiven Kampfsystem aus Bloodborne nie richtig warm wurde. Dark Souls III füllt sich wieder schön wuchtig an und ist vom Schwierigkeitsgrad her deutlich fordernder als Bloodborne, ungefähr auf dem Niveau von Dark Souls, auch wenn die Bosse hier und da etwas schwerer hätten sein können. Für mich ist Teil 3 der Souls-Reihe ganz klar der beste Teil der Serie und ein glorreicher Abschluss der Trilogie.
Gameona: 8 von 10 ►Review
Leo Schmidt wrote:“Das Vernichtendste, das man über Souls sagen kann: Ein gutes Spiel, doch das Feuer ist erloschen.”]Der Satz „Besser wird’s nicht mehr.“ ist zweideutig, deswegen sage ich es lieber deutlich: Dark Souls 3 ist ein astreines Spiel, aber als Souls, im Kontext seiner Reihe, eine Enttäuschung und aller Wahrscheinlichkeit nach der Schwanengesang der melancholischen Seelenjagd. Selbst, wenn es jetzt noch weitergehen sollte, dann jedenfalls nicht in diese Richtung. Seine geradezu krankhafte Imitation des ersten Teils, ohne aber jemals noch mal wirklich dessen Größe einzufangen, lässt es wie ein blasses Echo seiner selbst erscheinen, wie das finale Eingeständnis: Wir sind am Ende. Wir wissen mit Souls nicht mehr weiter. Ob das ein bewusstes Statement ist, falsche Scheu vor Änderungen, eine Panikreaktion auf Kritik an Souls 2 und Bloodborne oder die tatsächliche Unfähigkeit, innerhalb der gezogenen Grenzen etwas Neues zu erschaffen, lässt sich nicht genau sagen.
Es erhebt sich immer noch über die Souls-Klone, die derzeit allerorten aus dem Boden schießen und dennoch nicht den Zauber der Reihe einfangen können. Aber die relative Abwesenheit – oder doch zumindest das deutliche Schwächeln – eben dieses Zaubers ist es, was Souls 3 zurückhält, was es ihm nicht nur verwehrt, wie ein Gigant über diesen Nachahmern zu thronen, sondern es vor allem auch im Kontext seiner eigenen Reihe als mau erscheinen lässt. Es ist ein saugeiles Spiel. Es ist ein ordentlich gefertigtes, würdiges Souls. Es ist eine Enttäuschung für jeden, der mehr als ein Remake oder eine gewaltige Erweiterung zum ersten Teil wollte.
Insofern ist es die perfekte Nacherzählung seiner eigenen Lore: Die Flamme ist dabei zu erlöschen. Was bleibt, ist früherer Glanz und die müden, unentflammten Krieger, die in der Asche nach der letzten Glut suchen, die sich an die Erinnerung der einstmaligen Wärme klammern, an die Illusion, wenn man nur lang genug am Ball bliebe und immer noch einen weiteren Funken entdeckte, wäre das Feuer irgendwann zurückzugewinnen – und dabei unfraglich immer mehr zur trostlosen Hülle verkommen. Diese Welt ist dem Untergang geweiht. Am Ende bleibt nur die Glut. Und die alten, gefallenen Helden, die von ihrer Besessenheit zu Monstern gemacht wurden und nun ebenso hohl, ratlos und traurig ihren bröckelnden Thron verlassen, haben sowohl ihren Glanz als auch die Lust an der Welt eingebüßt – ob sie nun König Lothric heißen oder eben Hidetaka Miyazaki, ist unerheblich.
PC Games: 89 von 100 ►Review
Katharina Reuß wrote:Trotz leichter Schwächen ganz klar mein Spiel des Jahres.
Nur selten vergehen 70 Stunden Spielzeit wie im Fluge – und trotzdem habe ich Probleme, mich vom Gamepad loszureißen. Dark Souls 3 schafft es mit Bravour, die Serie in Würde zu einem fulminanten Ende zu führen, spielt dabei aber ein wenig mit zu sicheren Karten. Gerade im Direktvergleich mit Bloodborne habe ich mir noch ein paar mehr Überraschungen gewünscht und weniger Querverweise auf frühere Ereignisse und Personen der Serie – und das sage ich als großer Fan der Reihe, der jedes noch so kleine Detail im Spiel in sich aufsaugt. Auf ein Wiedersehen mit diversen bekannten Arealen und Gegnertypen lasse ich mich noch ein, aber das Platzieren von Solaires Rüstung (vor allem wie!) ist einfach nur zu plump. Die positiven Merkmale des Spiels überwiegen die kleineren Mängel aber zum Glück locker. Durchdachte Levelstrukturen, toll in Szene gesetzte Bosskämpfe, ein vielschichtiges Kampfsystem und ein fantastisches Artdesign sind mehr als genug, um Fans der Serie und solche, die es noch werden wollen, zufriedenzustellen. Bislang hat Dark Souls 3 den Platz als mein persönliches Spiel des Jahres sicher. Und gegenwärtig wüsste ich nicht, welcher Konkurrent infrage käme, diesen Platz für sich zu beanspruchen. Ein Add-on scheint vom Marketing-Schwerpunkt vielleicht unausweichlich zu sein, doch abseits davon hoffe ich, dass Dark Souls nun abgeschlossen ist und From Software einen freien Kopf für neue Projekte hat.Marco Cabibbo wrote:Stagnation auf einem sehr hohen Niveau.
Monatelang habe ich mich auf Dark Souls 3 gefreut und Angst gehabt: Erreicht From Software das Niveau des ersten Serienteils? Wie nahe ist Dark Souls 3 an Bloodborne, und mit wie viel (unnötigem) Fanservice konfrontiert Miyazaki den Spieler? Fazit: Meine Ängste waren berechtigt, und Dark Souls 3 ist meiner Ansicht nach nicht so gelungen wie Dark Souls, auch wenn die verbesserte Technik dafür sorgt, dass Teil drei schöner aussieht. Die zahlreichen Referenzen an Dark Souls (und in geringerem Maße Dark Souls 2) wirken auf mich ideenlos, und auch die Hintergrundstory samt der drei Enden kommt viel plakativer und wenig überraschend daher. Schließlich wurden Charaktere, Prämisse und Settings bereits vor Jahren etabliert. Das klingt nun alles furchtbar negativ, aber ich stelle an From Software ziemlich hohe Erwartungen, nachdem sie mit Demon’s Souls, Dark Souls und Bloodborne herausragende Spiele geschaffen haben. Ich möchte aber gleichzeitig nicht leugnen, dass auch Dark Souls 3 ikonische, eigenständige Momente zu bieten hat, die einem nach Abschluss des Abenteuers im Gedächtnis bleiben. Und spielerisch fasziniert Miyazakis Werk – wie es nicht anders zu erwarten war – durch ein tolles Kampfsystem, zig Waffen und Ausrüstungsoptionen, die eine Vielzahl von Charakter-Builds und Strategien ermöglichen. Das Leveldesign ist ebenfalls absolute Oberklasse und konfrontiert den Spieler mit gemeinen Hinterhalten, spannenden Geheimnissen und einer trostlos-schönen, sterbenden Dark-Fantasy-Welt. Wer die Vorgänger und Bloodborne mochte, für den führt kein Weg an Dark Souls 3 vorbei, auch wenn Fans auffallen wird, dass sich From Software an einigen Stellen auf den genialen Ideen der Vorgänger ausruht. Die geniale Spielmechanik mit ihrem Facettenreichtum macht Neulingen und alten Hasen gleichermaßen Spaß.Update:
Eurogamer: Empfehlenswert ►Review
Martin Woger wrote:Bei allem, was ihr bis hier gelesen habt, und bei all der Enttäuschung, die aus diesen Zeilen klingt: Man darf nicht vergessen, dass Dark Souls 3 am Ende des Tages vielleicht das schwächste Spiel der Reihe ist, aber immer noch ein wirklich, ehrlich und aufrichtig großartiges Spiel. Es spielt sich die meiste Zeit über immer noch sehr gut, bei den Bossen hat From Software noch mal wirklich alles gegeben und auch wenn einem vieles viel zu vertraut vorkommt, macht es immer noch einen Riesenspaß, diese Welt zu erkunden. Es ist einfach so, dass man oft den Eindruck hat, die Entwickler wusste nicht so richtig, wohin mit diesem Projekt. Es hängt zwischen den ersten Souls-Titeln und Bloodborne fest, es versucht vielleicht, eine Art Best-of aus beiden Welten zu sein, aber es scheitert dabei und im Ergebnis funktionieren die sonst so fehlerlosen Mechaniken das erste Mal eben nicht mehr so sicher.Vielleicht hätten sie noch näher an das erste Dark Souls heranrücken sollen, vielleicht noch mehr etwas ganz Eigenes machen, ich weiß es nicht. Wohl aber, dass es das nicht war und dass sich From Software eine Pause gönnen muss, um herauszufinden, wohin es mit Souls nun gehen kann. Dark Souls 3 wird uns bis dahin die Zeit immer noch genug versüßen mit Tausenden von Toden, wie es nur ein Souls kann. Es mag nicht auf dem Olymp mit seinen Vorfahren stehen. Aber immer noch nah an die Spitze zu klettern, das gelingt nun auch nicht so vielen Spielen.
4Players: 90 von 100 ►Review
Jörg Luibl wrote:Sechs Jahre nach Demon’s Souls schließt sich der Kreis mit einem weiteren ausgezeichneten Spielerlebnis, das Dark Souls 2 übertrifft. Es gibt natürlich viele Déjà-vus hinsichtlich des reduzierten Storytellings sowie innerhalb der ebenso verfluchten wie verwunschen anmutenden Welt, die man nach den ersten Toden mit Respekt erkundet. Auch dieses Dark Souls 3 bleibt die sarkastische Grinsekatze, die mal entspannt schnurrt und lockt, bevor sie plötzlich hysterisch faucht und mit einer Tatze tödlich zuschlägt. Die Welt sieht nicht nur fantastisch aus, ihr Aufbau und die Verknüpfungen sowie Abkürzungen erinnern angenehm an das erste Dark Souls – auch wenn es etwas zu viel Komfort gibt, was Teleports, Reparaturen und Leuchtfeuerdistanzen betrifft. Aber hinzu kommen wichtige frische Impulse: Aus künstlerischer Sicht lässt hier und da der apokalyptische Horror eines Bloodborne grüßen, die erzählerischen Leitmotive Asche, Glut und Feuer sorgen aber für genug eigenständigen Charakter. Dieser dritte Teil ist nicht nur größer, abwechslungsreicher und auch lebendiger designt, was Nichtspielercharaktere betrifft. Er markiert hinsichtlich der situativen Spannung auch einen neuen Höhepunkt: Die Verwandlungen der Kreaturen sorgen für mehr Unberechenbarkeit und vor allem die neuen Kampfmanöver erhöhen die Experimentierfreude mit anderen Waffen sowie den taktischen Anspruch, weil sie auch effektiv von der KI eingesetzt werden – derart dramatische Duelle gegen Ritter und Phantome gab es bisher in keinem Souls. Auch wenn die Bildratenprobleme auf den Konsolen sowie die physikalischen Inkonsequenzen nach all den Jahren ärgerlich sind, inszeniert From Software ein hoch spannendes, unheimlich ansehnliches Abenteuer.
5. April 2016 um 11:15 #1225740
From BeyondTeilnehmerChrisKong wrote:Witcher ist eins der ganz wenigen Beispiele, wo das nicht zutrifft, ansonsten fiele mir keines ein.
Und mir stellt sich manchmal die Frage, was denn die Ambitionen der Entwickler sind. Besonders wenns die originale Equipe ist, die es produziert.
Uncharted, Zelda, Deus Ex, das werden so die nächsten Titel sein, die ebenfalls ein Opfer davon werden könnten. Müssen nicht, aber die Vorgänger waren da z.T. schon richtige Bretter.
Ich sag schon ein vergleichbar gutes Spiel wäre eine Leistung. Sehr schwierig. Aber mit diesen Meilensteinen haben die Entwickler ja schon bewiesen, dass sie dazu in der Lage sind.
Direkte Nachfolger, bekannter Franchises stellen doch meistens die Fans zufrieden und bieten oft nur leichte Verbesserungen. Was ich völlig OK finde. Für die Innovationen und neuen Meilensteine gibt es genug Potenzial bei neuen IP´s.
5. April 2016 um 13:18 #1225741
ghostdog83TeilnehmerBei mir finden sich einige Marken, wo der jeweils zweite Teil die beste Spielerfahrung geboten hat (Gears 2, Uncharted 2, Killzone 2, Halo 2, Assassins Creed 2, Metro: Last Light, Project Gotham Racing 2 usw.).
Jörg Luibl Antwort auf eine Nachfrage, ob die deutsche Übersetzung wirklich gut sei:
Quote:Die englische Version haben wir hauptsächlich gespielt, aber natürlich auch in die deutsche hineingeschaut. Und die Texte sind “gut” übersetzt. Man kann immer über das eine oder andere hinsichtlich der Bedeutung streiten, aber da gibt es zumindest in den ersten Stunden keine krassen Fehler. Diese Euphorie kann allerdings auch daher rühren, dass ich vor kurzem noch Salt and Sanctuary gespielt habe…
5. April 2016 um 15:11 #1225742
ChrisKongTeilnehmerBei mir finden sich einige Marken, wo der jeweils zweite Teil die beste Spielerfahrung geboten hat (Gears 2, Uncharted 2, Killzone 2, Halo 2, Assassins Creed 2, Metro: Last Light, Project Gotham Racing 2 usw.).
Die Rede ist vom Sprung auf eine andere Gen. Diese Aufzählung bestätigt das ja sogar eher.
Direkte Nachfolger, bekannter Franchises stellen doch meistens die Fans zufrieden und bieten oft nur leichte Verbesserungen
Das klingt eher nach optimal. Oftmals würd ich sogar eher von Verschlimmbesserungen sprechen. Besonders wenn Features wegfallen. Wie gesagt, Witcher ist ein Paradebeispiel.
@Spookey
Bloodborne ist Bloodborne und nicht Souls. Das würde ich als eigene Reihe betrachten.
Einiges war vermutlich auch schlicht zu wenig lang in der Entwicklung. Z.B. Infamous. Grafik und Fähigkeiten hat man aufgebohrt, aber kein Infamous hatte davor nur 5 Aufgaben und in jedem Gebiet die gleichen. Hatte damit zwar auch meinen Spass, aber die Entwickler hätten da einfach mehr rausholen können.
5. April 2016 um 15:19 #1225743
WolfBurritoTeilnehmernun beim witcher,wenn man von der story absieht,war es einfacher eine bessere als eine schlechtere Fortsetzung zu bringen.
5. April 2016 um 15:43 #1225744
SpacemoonkeyTeilnehmerdie ersten 2 stunden die ich von witcher 3 gespielt habe gehörten zu den langweiligsten meines lebens.
unendliche dialoge, blümchenwiese und weibischer pirouettenkampf in zeitlupe.
und ich hab dragon age inquisition durchgeballert5. April 2016 um 15:45 #1225745
ghostdog83TeilnehmerChrisKong wrote:Die Rede ist vom Sprung auf eine andere Gen. Diese Aufzählung bestätigt das ja sogar eher.
Na so was.
Uncharted 4 könnte Teil 2 vielleicht ablösen.
5. April 2016 um 16:00 #1225746
ghostdog83TeilnehmerMir hat The Witcher (Enhanced Edition) klar besser gefallen als The Witcher 2 (Enhanced Edition).
Bei Teil 3 warte ich auch auf die Enhanced Edition bis zum Kauf.
Schwachpunkt bei Teil 2 war für mich das Balancing und das Kampfsystem ist weniger anspruchsvoll.
5. April 2016 um 16:24 #1225747
NEROtheDEVILTeilnehmerFind es ja interessant das man in einigen Tests ließt das DS3 weniger Innovation als ein Bloodborne bietet. Frage mich was die Tester da von Teil 3 erwartet haben und warum man es den mit Bloodborne so zwingend vergleichen muss.
Die Spiele sind sich zwar ähnlich aber von der Mechanik her nicht miteinander vergleichbar.
Auch finde ich persönlich das Bloodborne gar nicht mal so schön war.
Teils wars einfach zu viele Wasserspeier und Relief an einer Wand und irgendwie finde ich auch die eine Aussage im Test das Bloodborne die besseren Lichteffekte hatte etwas komisch.
Bei Bloodborne war doch meistens die Umgebung auf der Licht viel gleich so leuchtend wie ne lackierte Oberfläche oder wie Plastik.Bin daher froh das DS3 einfach DS bleibt und keine “Innovationen” bietet.
6. April 2016 um 8:10 #1225748
LagannTeilnehmerHab gestern Cinder Lords Nummer zwei und drei erledigt.
Und endlich den Kack NPC bei der Lava.
Mach ich später ein Highlight von.6. April 2016 um 8:48 #1225749
Trophy89Teilnehmer@Legann
kann ich auch irgendwie im Nachhinein deine Videos anschauen?
Falls ja, was muss ich dafür tun?6. April 2016 um 9:35 #1225750
LagannTeilnehmerJa auf twitch.tv/aerenh unter past broadcasts.
Die Videos werden aber irgendwann automatisch gelöscht, weiß nicht wie lange die gespeichert sind.
Momentan sind noch alle verfügbar.
Nur Highlights bleiben für immer erhalten, da hab ich aber immer nur die Bosskämpfe gespeichert. -
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