Das Film- und Serienjahr 2013 Tops und Flops

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  • #1168093
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Das haben so Listen an sich, aber mich stört das auch nicht, wenn jemand alles Scheisse findet, was mir gefällt und umgekehrt. Interessiert bin ich dann halt an einer kleinen Begründung. Ein bisschen Austausch und Neugier find ich gut. Man lernt dann eben auch andere Denkansätze kennen. Z.B. finde ich es interessant, dass man Komödien mit Überlänge so gut finden kann, wie es Harrikules tut. Da hab ich eine andere Meinung, aber bin deswegen trotzdem an seiner interessiert. Für eine Filmdiskussion bin ich immer zu haben.

    #1168094
    RavingrabbidRavingrabbid
    Teilnehmer

    @Kong
    Nette Liste.Vielleicht werde ich einigen der von dir aufgeführten Beispiele demnächst mal meine Zeit widmen.

    Zu The Walking Dead: Hier sehe ich es ähnlich wie du. Die dritte Staffel würde ich persönlich sogar unter “Brennmaterial” einstufen.
    Waren die 1. und die 2. Staffel noch ganz in Ordnung (Nein, die Genialität des Comics wird auch hier zu keinem Zeitpunkt erreicht), spult die 3. Staffel eigentlich fast nur Rotze ab. Bei dem was da stellenweise passiert, ist es mir mittlerweile sogar egal, was als nächstes kommt. Ich habe sogar arge Zweifel, dass man die Serie noch retten kann ohne komplett mit den jetzigen Handlungssträngen zu brechen…

    #1168095
    Fred FensterFred Fenster
    Teilnehmer

    Dann will ich doch auch mal meine Tops präsentieren (Flops nicht…damit habe ich schon genug Zeit verschwendet)
    Kino:
    Gravity – was mir neben der Bildsprache sehr gut gefallen hat, war die …naja realness der story, also es gab halt einen Unfall und dann muss sich die Hauptdarstellerin in Sicherheit bringen – fand ich ziemlich straight (bis auf die Szene, in der sich George opfert, aber ich finde eh, dass die Leute in Filmen nicht genug an ihrem Leben hängen^^) da gibt´s nichts weiter zu erklären die Kacke dampft und so erzählt sich die Story von selbst.
    Prisoners – einfach ganz klassische Thrillerkost in tollem Setting, wie ich finde. Man muss eben nicht das Rad neu erfinden, es reicht wenn man in seinem Feld alles richtig macht.
    Stoker – das us-debut von Chan-wook Park (JSA. Sympathy for Mister Vengeance, Oldboy) also ich muss sagen, dass die Schnitte, Einstellungen und Bilder wirklich sehr gut sind, genauso wie die Charaktere und wie sie ausgearbeitet und präsentiert werden nur mit der Story war meiner Meinung nach etwas vorhersehbar, das liegt aber vielleicht auch daran, dass man dem us-Publikum keinen Oldboy-Plot zumuten wollte (oder kann – hat schon jemand das Remake gesehen?)
    Rush – eigentlich ist der Film recht Banane also mich interessiert halt das Thema nicht, aber Daniel Brühl – Leute- Daniel Brühl ist einfach in den letzten Jahren zu einem absoluten Topactor geworden. Schauts euch an auch wenn Rennsport lame ist! es gibt ja auch ein wenig Party^^
    The Act of Killing – Doku nicht über, sondern mit (ich glaub) indonesischen Massenmördern, die unzählige Kommunisten im Namen der Militärdiktatur auf brutalste weise umgebracht haben. Heute sind sie im fortgeschrittenen Alter berichten und demonstrieren ihre Taten, während sie locker durch die Stadt laufen… Hier sieht man, dass die Geschichte von den “Gewinnern” gemacht wird. Und das Ende ist echt einmalig – unbedingt anschauen ihr verpasst was.
    ja also ganz gut fand ich auch noch Django Unchained, the World´s end und Springbreakers, aber die anderen 3 sind schon besser

    Serien:
    Natürlich Breaking Bad: ohne Worte, einfach perfekt, auch wenn ich mit dem Setting immer femdelte, bis Walt endlich gen Norden ging^^
    Game of Thrones ist nach wie vor beste fantasyunterhaltung und es bleibt abzuwarten, wie die 3. staffel die Settings (und da müssten einige epische kommen) umsetzt
    und was mich noch gefreut hat, war ,dass die leute von its allways sunny in philadelphia für Season 9 wieder zurück zu alten Stärken gefunden hat. nach den letzten zwei staffeln hatte ich die gang schon fast abgeschrieben.

    Was sagt Ihr? agree or disagree?
    euer
    Fred

    #1168096
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Egentlich weder noch, sind ja deine Tops. Mein Bruder fährt auf jeden Fall total auf Its always sunny in Philadelphia ab, besonders die Lethal Weapon Parodie fand er gelungen, glaube die war in der 5. Staffel, oder?

    Naja, zuviel spoilern solltest du nicht (Gravity), wäre nett, wenn man nicht konkrete Plotdetails erfährt.

    Ansonsten wären eben auch Enttäuschungen, wenn auch nur kurz abgehandelt, eine Erwähnung wert, bewahrt uns vielleicht vor der ein oder anderen Enttäuschung. Hat auch eigentlich jeder hier bisher gemacht.

    #1168097
    Fred FensterFred Fenster
    Teilnehmer

    ok sorry wollte nicht spoilern.
    ja die Folge mir der ersten Parodie war “Dee Reynolds: Shaping America’s Youth” aus der 6. glaub ich. haha ja die war sehr gelungen in der neuen staffel.
    ja flops wären:
    Film:
    Insidioius 2 (hab auch den 1. garnicht gesehen)
    world war z
    prakti.com

    Serien:
    Dexter!
    hmm keine ahnung alles verdrängt^^

    #1168098
    DerSebomatDerSebomat
    Teilnehmer

    Zu Insidious: Der 2. Teil macht nur wirklich Sinn, wenn man den 1. gesehen hat. Die Filme bauen doch schon sehr stark aufeinander auf!

    #1168099
    EccaEcca
    Teilnehmer

    @Kong:
    ich finds schade, Suckerpunch bei den Flops zu lesen. Ich finde den richtig gut. Klar, oberflächlich betrachtet mag er ziemlich stumpf daher kommen, aber mir hat der Blick dahinter gefallen, Symboliken, Farbgestaltung und der Ausflug in die Psyche. Ich finde, wenn man dem Film eine Chance gibt, kann man darin viel mehr entdecken, als es den Anschein hat.

    (womit ich nicht sagen will, dass du oberflächlich bist :D )

    #1168100
    Fred FensterFred Fenster
    Teilnehmer

    @ sebomat: ja ich weiß, aber ich hatte eine kollegin dabei, die mir den plot vom 1. teil zusammengefasst hat…bin auch nur wegen ihr reingegangen. ich fand diese giallo-elemente eigentlich ganz gut nur iwie bin ich nicht richtig warm geworden mit den charakteren und die witzigen sidekicks waren ja wohl total überflüssig, oder? aber schon klar eigentlich müsste ich den ersten gesehen haben, um den zweiten richtig vergleichen zu können, stimmt.

    #1168101
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Ecca
    In diesem Pseudo-intelligenten Geschwafel steckt wirklich rein gar nichts, ausser ein Haufen Plattitüden, die auch in einem Glückskecks stecken könnten. Aber die Generation Yt findet natürlich auch in dem Rumgehopse dieser talentfreien Hupfdohlen noch irgendeinen Sinn. Da haben die Bazooka Joe Comics auf den Kaugummibildchen mehr Anspruch.
    Die Action ist oberlahmes Wirefu, unspannend inszeniert und so dröge und steril wie Sky Captain and the World of Tomorrow oder andere solche Greenscreen Langweiler.
    Zack Snyder hat als Autor null Talent und genau darum ist auch dieser Film Mist. Gebt dem Mann eine gute Vorlage, dann kommen Meisterwerke wie Watchmen dabei rum. Inszenieren kann er schon, aber die Story ist einfach Grütze.
    Die eigentliche Idee dahinter nicht mal schlecht, auch wenn wir das bei the Fall und Pans Labyrinth zig fach besser gesehen haben, die Filme haben sogar eine Message.
    Die Message von Sucker Punch ist, wer einen Sinn in diesem Machwerk, wo leichbekleidete Mädels an Seilen wie Marionetten und auch einer solchen Mimik dir tiefschürfendes Blabla entgegen-chargieren, von Schauspiel kann keine Rede sein, da gibt man sich besser selber einmal eine Lobotomie und sei es nur um diesen Schund zu vergessen.
    Der einzige Unterschied zu Len Wiseman und Paul W.S. Anderson ist, dass Zack Snyder nicht mit einer dieser Bumsnudeln verheiratet ist.

    #1168102
    EccaEcca
    Teilnehmer

    Als Generation YT würde ich mich nun nicht bezeichnen ;)

    Vllt bin ich nicht mit den Erwartungen an ein Zack-Snyder-Meisterwerk herangegangen, sondern eigentlich einen dummen Fanservice-Film erwartet und bin deswegen so positiv überrascht gewesen. Oder vllt hab ich mich wirklich mehr an die Optik und dessen Verschmilzen mit der Story (oder “Story”) gehalten. Vllt will ich auch unbedingt mehr in dem Film sehen und interpretiere selbst in die (fehlende) Mimik eine Bedeutung hinein.

    Sei es, wie es sei, ich fand ihn echt gut und finde, er hat verdient, über die Optik hinaus beurteilt zu werden.

    Aber das scheinst du ja getan zu haben, von daher kann ich damit gut leben :) Mir gehts da ja persönlich mit Gravity so. Ich kann an dem Film nichts tolles finden und die 10 Oscar-Nommierungen sind ein Witz. Ein schlechter.

    #1168103
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Die Filmwelt ist voll von overratetem Mist. Bezeichnend ist immer, wenn die Story keiner wirklich begriffen hat und man dann quasi aufgefordert wird, man müsse im Internet recherchieren, um den Film zu begreifen, dann ist das schon ein Grund, um sich an den Kopf zu fassen. Viele denken, nur weil die Story verschwurbelt ist bis zum geht nicht mehr, dass da dann mehr dahintersteckt.
    Kenne da noch weitere Beispiele, aber das lassen wir mal, sonst schreib ich mich nur in Rage und irgendjemand wird dann sofort posten, Also ich fand den gar nicht schlecht. Wenn man dann nachfragt kriegt man solch erhellende Antworten wie, der Soundtrack war spitze, etc. Den kann ich aber auch separat kaufen und muss mir nicht noch den Film dazu geben.

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