Der Film und Fernseh Thread

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  • #962299
    Max SnakeMax Snake
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    Wenn ich in der letzten Jahren sehe, was für Filme abseits vom Popcorn kam bzw. geil war, muss ich heute nicht ärgern.

    #962300
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Hongkong hat ab Mitte Neunziger abgebaut. War auch eine Folge der politischen Entwicklung. Der Kreativität war das abträglich. Den Budgets dagegen tat es wohl gut.
    Gleichzeitig konnten und können sich andere asiatische Länder entwickeln.

    Box Office ist wieder ein heikles Thema. Die Majors mit ihren Knebelverträgen spielen da mindestens so rein wie der Zuschauer. Jetzt nicht der Überfilm, aber ich kann mich z.B. nicht daran erinnern dass Bank Job irgendwo hier damals im Kino lief. Kleinere Produktionen laufen wenn überhaupt meist in ‘Studentenkinos’ in größeren Städten. Das sieht wohl mittlerweile fast überall so aus.

    Schneller, wilder und lauter ist auch ein altbekanntes Phänomen. Man braucht sich heute nur mal anzusehen wie so manche Klassiker der Siebziger zu ihrer Zeit wegen Darstellung von Gewalt kritisiert wurden.

    Dann wäre da eine Sache bei der sich Regisseure immer wieder verzetteln, während andere sie maßvoll bis subtil einsetzen. Klar, CGI. Die macht vieles möglich. Manchmal zu viel. Road to Perfition ist einer von vielen Filmen die das gut und vor allem sehr zielgerichtet einsetzen. Der Hobbit war ein Beispiel wo selbst Effektkino an Effektoverkill leiden kann.


    @Kong
    : Alles in allem war ich von Spielbergs Lincoln angenehm überrascht. Auch wenn ich die letzten zwei Filmminuten etwas überflüssig fand. Außerdem liefert Daniel Day Lewis (nicht als einziger) eine sehr gute Vorstellung.

    #962301
    LofwyrLofwyr
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    Fuffelpups wrote:

    Was man bisher hört… PIXELS ist nicht so gut..? Shocking News. xD

    MovieBob Reviews: PIXELS (2015)

    Leichte Spoiler Warnung, der Rant spricht ein paar Themen vom Plot an.

    Ich dachte mir das der Film einfach nur Scheiße wird.

    #962302
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Kong: Alles in allem war ich von Spielbergs Lincoln angenehm überrascht. Auch wenn ich die letzten zwei Filmminuten etwas überflüssig fand. Außerdem liefert Daniel Day Lewis (nicht als einziger) eine sehr gute Vorstellung.

    Den muss ich mir noch ansehen. Es würde Spielberg aber nicht schaden, wieder mal abseits der Historie nach Stoffen Ausschau zu halten. ¨
    Was mich auch ein wenig angurkt, ist das neue reaktionäre Eastwood Kino. Gran Torino war nicht schlecht, ging aber schon wieder in diese Richtung und American Sniper mag ich mir irgendwie nicht so recht anschauen, da ich dazu gelesen habe, wie reichlich unkritisch mit der Thematik umgegangen wird.

    Das mit den Verleihern ist tatsächlich ein Problem und deren Einflussnahme auf das Kinoprogramm immens. Abseits vom Mainstream muss ein Film schon über Netzpropaganda verfügen, damit er auch in hiesigen Kinos die Kassen klingeln lässt.

    Bei Fortsetzungen stört mich mittlerweile, dass sie fast schon zwingend her müssen und gerade bei älteren Reihen jegliche Identifikation flöten geht. Z.B. Stirb Langsam 4 und 5.

    Und der Trend, jede Buchreihe filmisch aufzublähen, z.B. der Hobbit, Harry Potter, Tribute von Panem. Wo man die Finale quasi splittet ohne wirklichen Mehrwert. Da gehts nur noch um Abkoche, mit filmischer Kunst hat das dann wenig bis gar nichts zu tun. Political Correctness und Schleichwerbung sind auch solche Sachen, die mir sauer aufstossen, besonders wenns penetrant gemacht ist.

    #962303
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Ich hab Mockingjay bisher nicht gesehen. Sofern kein Urteil zur Aufteilung. Der Hobbit, tja, ein dreistündiger Film hätte gereicht. Bei HP7 hätte viel gekürzt werden müssen, wobei die Filme spätestens ab HP4 sowieso gekürzt wurden. Da geht meinerseits mehr Kritik Richtung Regiearbeit insgesamt.

    Mit Vorlagen zu arbeiten finde ich generell nicht schlimm. Problem bei den Majors ist eben dass fast nur noch Vorlagen, Fortsetzungen Reboots und Remakes vorkommen. Obendrein ist vieles einfach zu schematisch und uneigenständig.

    #962304
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ja, die Regie bei HP 5-8 ist missglückt, Yates einfach kein Talent, seine Dramaturgie praktisch nicht existent. Da verlässt er sich lieber auf Pomp und Effekthascherei. Schade, denn die Teile 3 und 4 sind nach wie vor die besten.

    Die Tribute von Panem fand ich leider so strunzdoof, da hat mich der erste Teil schon ordentlich geärgert. Einzig guter Schauspieler war Harrelson, den Rest kann man in der Pfeife rauchen. Jennifer Lawrence ist mir sowieso nicht wirklich sympathisch, egal in welchem Film, aber hier scheint sie eine Keanu-Reeves-Gedenk-Gesichtslähmung zu haben. Mal abgesehen davon, dass es eh nur auf plumpen Kids-Kill-Porn hinausläuft. Fand das schon bei Battle Royal fragwürdig, da man da mMn keinerlei Satire oder Zynismus im Subtext hatte, gerade wenn man mit Werken von Verhoeven vergleicht.

    Was ich mich immer frage, warum müssen die Leute in der Zukunft so beschissene Frisuren und Kleider haben (Demolition Man, Tribute von Panem, u.a.)? Meist wirkt das dann eher wie Parodie, gerade bei thematisch an sich interessanten Stoffen, korrumpiert man so den ganzen Film und macht ihn lächerlich.

    Bei HP hätte man mMn schon früh mit diesem Quidditch-Quark aufhören sollen. Hätte gereicht, das in einem Film zu thematisieren, der Rest ist verschwendete Screentime und fand das auch richtig langweilig. Dafür blieben andere Sachen auf der Strecke.

    Mit dem Pacing haben Filme generell irgendwie mehr Mühe, teilweise sind die Abläufe und Schnitte alles andere als optimal. Im besten Fall hat man einen Film, der 3h dauert, sich aber wie 1,5h anfühlt.

    #962305
    QuackieQuackie
    Teilnehmer

    @carot, chris ,Mavarick, Max:
    ich denke die meisten Leute schauen heute auf Effekthaschrei, wollen vor allen Dingen Filme mit hohem Tempo sehen.Storytelleing, relativ egal. welche Filme mich absolut geflasht war Inception, die letzten beiden sehr harten Bonds und ein indonesicher Actionkracher.ich bin gross geworden mit vielen KInovorstellungen in einer KLeinstadt, da liefen die sogenannten JUgendvorstellung, da liefen trashmonsterfilme, Spencer/hill, eastern, alte scfi-Filme aus den 50/60 jahren , klassiche darculafilme, tarzan und viel Disney.deshalb bin ich heute etwas entäuscht wenn ich mich heute bei den ganzen REmakes und REbbots so umschaue,weil der alte charme fehlt.Vieleicht bin ich auch nur Hoffungslos nostalgisch.

    #962306
    From BeyondFrom Beyond
    Teilnehmer
    Quackie wrote:

    ich bin gross geworden mit vielen KInovorstellungen in einer KLeinstadt, da liefen die sogenannten JUgendvorstellung, da liefen trashmonsterfilme, Spencer/hill, eastern, alte scfi-Filme aus den 50/60 jahren , klassiche darculafilme, tarzan und viel Disney.deshalb bin ich heute etwas entäuscht wenn ich mich heute bei den ganzen REmakes und REbbots so umschaue,weil der alte charme fehlt.Vieleicht bin ich auch nur Hoffungslos nostalgisch.

    So ein Kino zu eröffnen und erfolgreich zu betreiben wäre mein Traum:) Ich stehe auch mehr auf die alten Klassiker. Schaue in diesem Moment meine Neuanschaffung “Goldenes Gift (Orig. Out of the Past)” Die Mutter des Film Noir von 1947!

    #962307
    Max SnakeMax Snake
    Teilnehmer

    Es gibt gute Filme nach wahren Begebenhei wie 12 Years a Slave,Person die das Herz berührt wie Boyhood oderSpannung wie A Most Wanted Man. Lief alle letzten Jahr in Kino.

    War in der Doku Film Amy, super.

    #962308
    MaverickMaverick
    Teilnehmer

    @Quackie Oh ja die guten alten Spencer und Hill Filme aber auch da gabs schon später nicht mehr ganz so gute wie der wo beide Cops in Miami waren.
    Hast du Interstellar gesehen ? Ich fand den Film so unfassbar Genial bis der Kram mit der 4ten Dimension kam, evtl hab ichs auch nicht richtig geschnallt kann sein aber dass war bis dahin so ein Klasse Weltraum Film gewesen der einen gefesselt hat wie lange nicht mehr.
    Aber man muss ja auch nicht alles schlechtreden, gestern ist glaube ich ANT Men ins Kino gekommen und der soll richtig gut sein, kein typischer Marvel Film wo es von einer Effekthascherei und Krachbum Explosion zur nächsten geht, sondern die Faszination wie er überlebt gegen Ratten und Teppiche :D.

    #962309
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Tja Kong, mit der Quidditch Abneigung bist du wohl schon eher Minderheit.^^

    Ein Buch in einen Film zu quetschen Bedarf meist ziemlichen Kürzungen. Allerdings schaffen es manche das richtig umzusetzen und andere nicht. Yates hat z.B. den Inhalt an sich ordentlich umgesetzt aber die Essenz fehlt komplett.

    Das Erzähltempo ist, zumindest beim Big Bugdet Kino, mittlerweile ein Thema für sich. Momentan sind aber einige Regisseure erfolgreich die eben auch ein Händchen für die ruhigeren Momente haben.

    #962310
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ich find es trägt zur eigentlichen Geschichte im Film nix bei und gehört halt zu diesen Sachen, die ich zuallererst bei einer Verfilmung streichen würde. Gut war, dass man es mal gezeigt hat, aber das hätte einmal gereicht, da es sonst keinerlei Belang hatte.

    Stell dir mal vor, die verschwenden in der neuen Star Wars Trilogie Stunden für Space-Schach mit Wookies, würde auch keiner sehen wollen.

    Da ist also der, über den man nicht spricht, das Dunkel, das über Hogwarts wie ein Schatten schwebt und die spielen Quidditch? Selten so gelacht.

    Das Problem bei Yates ist, dass er jeden dramatischen Moment praktisch verkackt hat (Sirius Black). Das Ende war dann z.T. ein Fremdschäm-Festival, mit Grausen erinnere ich mich an dieses peinliche Schulmädchengekicher der Voldemort-Entourage. Dass man das Ende dann auch noch ein wenig aus Matrix entliehen hat (Sterben, Rückkehren, Siegen), macht es auch nicht wirklich besser.

    Da hätte man wenigstens fürs Finale auf einen anderen Regisseur setzen sollen.

    Kürzungen generell und allgemein. Da bin ich der Auffassung, dass man den Spirit umsetzen muss, wortgetreu funktioniert so gut wie nie. Denn während ein Autor in Gedanken schwelgen kann, kann sich ein Filmemacher nur in seinem Budget suhlen, inkl. meist strikter Zeitvorgaben.
    Autoren neigen dazu, sowas dann als Affront anzusehen, darum sollten sie mehr in solche Umsetzungen eingebunden werden, oder die Fresse halten.

    Kann immer noch nicht nachvollziehen, warum King Shining von Kubrick nicht gefiel. Das Ende ist anders (wohl eine Budgetfrage gewesen), aber ansonsten fängt es die unheimliche Atmo besser ein, als viele andere Horrorfilme aus der Zeit.
    Auf jeden Fall war sein TV Zweiteiler, bei dem er seinen Haus-Regisseur Mick Garris machen liess, langweilig und fad. Hab irgendwann in der zweiten Hälfte aufgehört mir das anzusehen.

    Aber Stephen King und Verfilmungen sind ja sowieso die ganze Bandbreite filmischen Schaffens, die man bei Buchverfilmungen haben kann.

    Von Zweckentfremdung (the Lawnmoverman), über Trash (Children of the Corn oder the Mangler Reihe) bis hin zu oscarnominierten Dramen (Shawshank Redemption, Greenmile), findet man nahezu alles.

    Vielleicht mach ich mal sogar einen Extra-Thread dazu auf. Gibt so verdammt vieles, was ich da schon gesehen habe und auch sehr vieles, das noch fehlt.

    #962311
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Ach ja, die Verurteilten. Guter Film aber da ist IMDB nicht ernst zu nehmen. ^^

    Beim Quiddditch passiert ja lustigerweise eigentlich immer wieder durchaus wichtiges. Nur genau das wird für die Filme teils einfach umgeschrieben und passiert dann eben nicht mal beim Quidditch.

    Davon ab ist die Reihe bezüglich der Umsetzungen eh interessant. Mir gefällt Teil 3 da auch am besten. Columbus hat es damals absolut nicht geschafft, beim zweiten Teil die Weiterentwicklung und den bereits ernsteren Ton umzusetzen. Daher ist Teil 3 ein krasser Bruch. Es ist aber auch der Film, der am besten zum Buch passt. Ebenso hat Cuaron zwar Effekte genutzt, sich aber auf die Charaktere verlassen. Darüber könnte man wohl ziemlich ausführlich referieren.

    Über King Verfilmungen ohnehin.

    Interessant ist vllt. auch gerade, wo Regisseure heutzutage in die Effektfalle laufen und wo sie das zu ihrem Vorteil nutzen. Da ist Peter Jackson für mich fast schon das Paradebeispiel geworden. Herr der Ringe wird kontinuierlich durch die Figuren getragen. Und nutzt die Effekte weitestgehend unterstützend. Obendrein war vieles eben nicht aus dem Rechner.
    Der gleiche Regisseur hat bei der, ohnehin unnötig weit gestreckten, Hobbit Trilogie den Wald vor lauter Speedtree Bäumen nicht mehr gesehen.

    #962312
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Eben das meinte ich ja, ich kann mir gut vorstellen, dass Quidditch in den Büchern weitaus mehr ist, aber wie du sagst, davon merk ich im Film gar nichts, ausser dass es reiner Fanservice ist. :-)

    Das Beispiel Peter Jackson ist doch nur ein billiger Lucas-Abklatsch. Der hat schon wesentlich früher vorgemacht, was du beschreibst. Interessant, dass Jackson es ihm dann gleich getan hat. Die Parallelen sind da echt erschreckend. Oo Wobei ich Star Wars dem Hobbit immer vorziehen würde. :-)

    Der Fantasy-Bereich ist generell der, wo es an originären Stoffen samt und sonders fehlt. Da müssen praktisch immer Bücher oder Comics herhalten. Da muss ich GL fast ein wenig loben, hat er doch mit Star Wars und Willow wenigstens was eigenes gemacht. Warum man sich das kaum traut, weiss ich auch nicht.
    Mir ist schon klar, dass eine gewisse Leserschaft als Basis nützlich ist. Aber dem stehen Flops wie Sternenwanderer, der Goldene Kompass und div. andere gegenüber. Da könnte man es auch mit was selbstkreiertem probieren. Solange einfach die Wachowskis die Finger davon lassen. Deren Esoterik-Geschwurbel gehört nach Final Fantasy.

    Ach und wegen Shawshank Redemption, fast 1,5 Mio User, die zum Rating beigetragen haben, ich glaube, das spricht eine deutliche Sprache. ^^ Beste Schlusseinstellung ohne Worte mMn.

    Wobei ich da auch nicht mit allem einverstanden bin, Casino ist der beste Mafiafilm. :-)

    #962313
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Der Sternwanderer ist aber ein wirklich guter Film. ^^
    Mehr Mut zu originären Werken wrde zwar echt nicht schaden. Aber gerade bei Fantasy braucht man eine gut ausgearbeitete Welt. Etwas mehr Mut in dem Bereich würde jedenfalls nicht schaden.

    Shawshank Redemption, ich finde das ist kein schlechter Film. Aber besser als z.B. der große Diktator? Ich wüsste da so einiges, was besser, aber vllt. auch nicht so leicht verdaulich ist.

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