Ecca neu dabei
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Ecca vor vor 11 years, 5 months aktualisiert.
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22. Januar 2014 um 11:12 #1166912
captain carotTeilnehmerIch weiß nichtmal, ob das mit dem Aufkauf zu tun hat oder mit dem Bedürfnis, mit der Zeit zu gehen.
Aus meiner Sicht der falsche Weg. Bethesda zeigt, wie es anders gehen kann.
22. Januar 2014 um 11:42 #1166913
EccaTeilnehmerAh danke!
Bethesda wurde allerdings a) nicht klassisch aufgekauft und b) stimmt das aus meiner Sicht auch nur bedingt, denn den MMO-Zug nehmen sie mit, zwar noch nicht f2p, aber mmn eine Frage der Zeit.
Darüber hinaus stimme ich zu.
22. Januar 2014 um 14:13 #1166914
captain carotTeilnehmerTrotzdem machen die anscheinend “ihr Ding”, obendrein in einer Zeit, in der Big Budget MMO´s durchaus riskant sind. Auch wenn ich MMORPG´s generell nicht spiele bin ich da mal gespannt.
Nein, vor allem meine ich Fallout und Elder Scrolls. Ersteres hat Bethesda gekauft. Natürlich haben die dem Spiel durchaus ihren Stempel aufgedrückt, dennoch blieb da sehr vielvom klassischen Fallout erhalten. Elder Scrolls hat man zwar in einigen Punkten zugänglicher gestaltet, das Grundkonzept aber eher noch mehr ausgebaut.
Davon ab hat Bethesda zwar das Glück, sein eigener Publisher zu sein, geht aber anscheinend auch mit aufgekauften Studios etwas anders um.23. Januar 2014 um 9:54 #1166915
UllusTeilnehmer@ Ecca: Schon mal Dragons Dogma auf der PS3 gespielt ? Auch eine Empfehlung neben Dark Souls.
Dragons Dogma wirkt sperrig, das Inventar ist mühsam zu verwalten, die Welt ist weitläufig, man kommt schlecht vorran weil sich die Figur langsam bewegt.
Aber trotzdem, mit der Zeit gewöhnt man sich daran und das Game macht süchtig !
Es erinnert vom Design und der Gestaltung auch an das großartige Dark Souls.
30. Oktober 2014 um 11:44 #1166916
EccaTeilnehmerNach längerer Abstinenz mal wieder ein Lebenszeichen
Hallo in die Runde.30. Oktober 2014 um 13:13 #1166917
retroTeilnehmerGrüß Gott.
Willkommen zurück.
Wir sind noch immer die Alten *seufz*….eher noch älter….30. Oktober 2014 um 13:43 #1166918
EccaTeilnehmerIhr seid doch wie guter Wein – je älter, je besser…oder?
30. Oktober 2014 um 13:48 #1166919
captain carotTeilnehmerUnd wieder ein Hallo zurück.
30. Oktober 2014 um 13:54 #1166920
retroTeilnehmerJa, aber alter Wein liegt von Spinnweben eingehüllt im Keller….
Bei uns reift gar nix, wir sind noch immer die spielverrückten Jungs
30. Oktober 2014 um 14:02 #1166921
captain carotTeilnehmerHmm, meine Haare sind jedenfalls reif. Die machen das, was Obt im Herbst auch macht.
xD
30. Oktober 2014 um 17:17 #1166922
genpei tomateTeilnehmerEcco Ecca addu`lli Ecchi.
( Wortspiel meinerseits aus dem süditalienischen Dialekt: Da ist sie, Ecca bei den Alten! )…viel mir spontan ein….
Ähm…Salve und …wieder-Willkommen! ,-)30. Oktober 2014 um 17:59 #1166923
ChrisKongTeilnehmerHast du die Debatte über den MGames Sexismus in Videospielen Artikel mitgekriegt? Falls ja, was ist deine Meinung dazu. Bislang haben sich da ja nur Männer zu geäussert?
31. Oktober 2014 um 10:27 #1166924
EccaTeilnehmerDanke für die Wieder-Willkommens!

@Chris: Ich muss ehrlich sagen, dass ich diese spezielle Debatte nicht verfolgt habe, grundsätzlich bekomme ich Diskussionen dieser Art aber natürlich mit. Meine Meinung ist zweigeteilt.Auf der einen Seite: Ich persönlich halte davon grundsätzlich nicht viel, ebenso wenig wie von Feministinnen. Ich bin persönlich noch nie in eine Lage gekommen, in der es nachteilig war, eine Frau zu sein – meines Wissens nicht mal bei Gehältern. Ich hatte nie mit mangelndem Respekt vonseiten Männern zu tun oder Schwierigkeiten, ihnen gegenüber meinen Standpunkt zu vertreten. Auch von unerwünschten Sexualisierungen bin ich verschont geblieben. Das kann jetzt daran liegen, dass ich “Glück” hatte, oder dass ich grundsätzlich sowieso mehr unter Jungs aufgewachsen bin, oder dass meine Hobbies und Interessen mehr von Jungs/Männern geteilt werden und man dann schneller ins Gespräch kommt, etc. pp. Wenn man so aufwächst, geht man vielleicht anders mit Männern um, als wenn man aus der typischen klischeehaften Mädchen-Schminki-Modewelt kommt. Das ist allerdings reine Spekulation. Ich rege mich teilweise eher darüber auf, dass “Feministinnen” durch ihre Art sich selbst als Opfer und schützenswert etikettieren und erst durch ihr Podest, auf das sie sich stellen, zur Ziescheibe von Hohn und Spott machen. Durch mein Geschlecht werde ich dann zu eben jenen sortiert, ohne das Gefühl zu haben, diese besondere Art Andersbehandlung zu brauchen oder sie eher gegen meinen Willen zu erhalten.
Ähnlich ist es ja dann auch bei Spielen. Ich brauche keine weibliche Heldin oder eine besondere Art Darstellung von Frauen, um mich akzeptiert zu fühlen. An der Stelle sind es halt einfach wieder “nur” Spiele. Und wenn man genau hinschaut, gibt es unzählige starke weibliche Charaktere in Spielen. Die Frauen in Spielen, die schwach und schützenswert sind, bilden eher die Ausnahme (mir fällt da immer als erstes RE4 ein). Gefühlt 85% aller anderen Frauen sind stark, unabhängig, Badass, die Bösewichte, Heldinnen, etc. Selbst wenn sie nicht immer spielbar sind und mehr Sidekick oder Antagonist. Klar sind sie oft sexualisiert dargestellt, aber Frauen gelten nun mal als das “schöne Geschlecht”, während Männer die Hauptzielgruppe sind – nach wie vor Spiele eher von Männern entwickelt werden. Dann finde ich es voll in Ordnung, dass frau eben nicht immer in Vollplatte rumläuft, burschikos auftritt und es praktisch kaum einen Unterschied macht. Ich schau mir selbst als Frau gerne mal einen flotten Hüftschwung an. Und sobald man die Wahl hat, als Mann oder Frau zu spielen (ME, DA, TES, und unzählige andere) wird die Diskussion sowieso überflüssig. Ich hatte es noch NIE, dass ich ein Spiel gespielt hab und mir dachte “wie scheisse werden hier Frauen dargestellt”…außer in RE4 vielleicht, aber die hätte auch als Jüngelchen genervt.
Andersrum ist es doch eigentlich auch nicht anders. Männer werden als starke, muskelbepackte, coole, souveräne, ladykillende, alles locker überstehende, teils arrogante und meist sehr attraktive Charaktere mit vollem Haar dargestellt, also auch durch und durch sexualisiert. Kann da jeder Mann mithalten? Ich denke nicht. Beschweren die sich über eindimensionale Darstellungen? Ich denke nicht. Stört das überhaupt irgendjemanden, außer die Feministinnen? Ich denke nicht
ABER: Extreme in die ein oder andere Richtung hat es immer schon gegeben und braucht es sicher auch. Andernfalls hätten wir Frauen vielleicht heute noch nicht das Wahlrecht, Recht zu arbeiten, hinterm Herd hervorzukommen, Hosen zu tragen, frei über unseren Körper zu entscheiden uvm. Ich bin sicher, das hätten wir ohne die Alice Schwarzers dieser Welt nicht geschafft. Und im Vergleich zu anderen Gruppierungen haben wir als Frauen es im Videospiel schon weit gebracht. Wir werden größtenteils sehr positiv dargestellt, was man von Homosexualität nicht unbedingt sagen kann zB (Chapeau an Bioware an dieser Stelle, die da mMn eine Vorreiterposition einnehmen), oder Menschen mit Behinderung, Farbige (die fast ausschließlich als Gangster dagestellt zu werden scheinen, oder als Zombies
), und unzählige mehr. Ohne laute und kritische Stimmen wären wir sicher nicht da, wo wir heute sind, egal wie nervig und unnötig es einem teilweise vorkommen mag.Mein Fazit: Ich finds ganz persönlich nervig und bei Spielen im speziellen unnötig, sage ich auch idR. offen, wenn es um das Thema geht, denn ich finde es grundsätzlich schon schlimm genug, dass die Menschen nicht von alleine darauf kommen, sich alle gleich und respektvoll zu behandeln.
Aber so ist die Welt nun mal. Da kann man sich mit abfinden, oder insgeheim doch dankbar für die Menschen sein, die ihrem Unmut Luft machen und damit letztlich doch etwas positives für uns alle erreichen. Im Stillstand gibt es nun mal keinen Fortschritt.
(was für ein Roman
)31. Oktober 2014 um 10:49 #1166925
retroTeilnehmerDas ist kein Roman, das ist ein Statement. Bravo.
31. Oktober 2014 um 12:06 #1166926
captain carotTeilnehmerQuote:Andersrum ist es doch eigentlich auch nicht anders. Männer werden als starke, muskelbepackte, coole, souveräne, ladykillende, alles locker überstehende, teils arrogante und meist sehr attraktive Charaktere mit vollem Haar dargestellt, also auch durch und durch sexualisiert. Kann da jeder Mann mithalten?Das ist ein ganz interessanter Punkt. Lustigerweise hab ich nix gegen Klischees, solange sie nicht alles dominieren. Davon ab kann eine überzeichnete Figur immer noch interessant charakterisiert sein.
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