Globale Erwärmung Fakten der letzten 10Jahre

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  • #1104287
    DoublefineDoublefine
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    Die Proteste für gerechte Bildung, Rente, Arbeit sind alle auf die sogennante Wirtschaftskrise zurück zuführen. Nur verkauft der Bäcker nebenan noch seine Brötchen, auch in der Füssgängerzone steht noch jedes renomiertes Geschäft. Der Konsum scheint sich also nicht verändert haben. Wie also kann die Wirtschaft eine Krise erleben? Achja, es ist ja eine Krise im Kapitalgeschäft demnach eine Bankenkrise. Wenn der Absatz von Milch sinkt ist dies eine Krise in eben dieser Branche, aber nicht Branchenübergreifend. Bei den Banken aber bricht direkt der gesamte Handel, jegliches Staatssystem welches sich den Banken hingegeben hat zusammen. Wo ran mag das liegen?
    Das alles von den Banken abhängig ist? Nein, es gab staatliche Formen und Handel schon deutlich vor der Kapitalgeselschaft.
    Vieleicht liegt es daran das ohne Banken das Geld seinen Wert verlieren würde? Auch nicht nach kurzer Zeit würde sich eine andere Währung etablieren.
    Dann aber daran das die Wirtschaft erhäbliche Verluste einfahren würde? Mit Tag X beginnt also jederman Autark zuleben.
    Das Schulden nicht mehr eingetrieben werden können, da es keine Gläubiger mehr gibt? Wenn es niemanden mehr gibt dem man etwas schuldet, gehören dann nicht auch die Schulden der Vergangenheit an?
    Dann muss es aber daran liegen, das urplötzlich Kapitalrücklagen verschwinden. Das schon eher, aber eben genau davor sollte uns der Staat beschützen. Stattdessen hat er uns bereitwillig verkauft. Der Kapitän meint, im Bankensystem ist der Wurm drin. Nein im Bankensystem, der manifestation der Kapitalismus, liegt der Hund begraben.

    #1104288
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Falsch und Blödsinn. Die Banken verursachen die Krise, dadurch verlieren aber der Bäcker seine Bäckerei, der Kleinheotelier sein Kleinhotel und der Verkäufer auch seine Stelle.

    Das Bankensystem ist nur ein kleiner Teil des kapitalisitschen Kuchens, das nunmal auch darin begraben liegt, jeder braucht für irgendwas garantiert mal Geld, das er pumpen muss. Ob Haus, Auto, Geschäftseinrichtung, Ladenlokal, neuer Maschinenpark oder sonstwas. Das ganz klassische Bankensystem wäre da auch gar kein Problem. Das Stück vom System, in dem die Option auf nicht existentes Gold den gleichen Wert hat wie Gold, in der auf jeden Sch… fröhlich spekuliert werden darf und ein paar Spacken darauf wetten können, ob und wann eine weltweit wichtige Währung abkackt, das müsste unterbunden werden.

    Dafür leben wir aber viel zu sehr in unserer Donrröschen Wachstumswunderwelt.

    Autark leben. Auch sehr lustig. Die meisten Menschen gerade in Industrie- aber auch in Schwellenländern, wären dazu derzeit gar nicht in der Lage, noch nicht mal unsere Landwirtschaft ist noch darauf ausgelegt. Vermutlich würde da so mancher Landwirt verhungern. Sowas ginge. Es ginge vermutlich sogar mit entsprechender Vorbereitungszeit in den meisten Großstädten. Aber nicht aus dem Stand.

    Würde man am klassischen System was ändern wollen, was durchaus möglich ist, dann müsste man das aktuelle Bankensystem drastisch zusammenstauchen, das Börsenwesen von heute nebenbei auch. Vermutlich müsste man dann über eine gewisse Zeit damit rechnen, dass es zumindest kein Wirtschaftswachstum gibt, zum Teil basiert unser Wachstum nunmal auf Phantasiewerten, die von (Schatten)-Banken erzeugt werden. Außerdem müsste man Politik und Wirtschaft weit mehr auf die Finger schauen, vermutlich mit mehr Basisdemokratie in Unternehmen und in der Politik.

    Wollte man grundlegend was ändern, dann wären vermutlich selbst 90% der Wohlstandssystembekämpfer nicht ernsthaft bereit, durch die Umbruchphase zu gehen. Andernfalls gäbe es weit mehr Orte wie eben Christiania.

    P.S.: Hätte die Autoindustrie eine Vollkrise, d.h. der Absatz deutscher Automobilfirmen würde um 70% einbrechen, dann würde man das nach kurzer Zeit in der Gesamtwirtschaft extrem merken, da hängt nämlich sehr viel mit dran.

    #1104289
    LagannLagann
    Teilnehmer

    FREIE MARKTWIRTSCHAFT: Jener Zustand der Gesellschaft, in dem alle wirtschaftlichen Transaktionen ohne Zwang freiwilligen Entscheidungen entspringen.

    DER STAAT: Jene Institution, die durch direkte Ausübung von Zwang oder das Gewähren von Privilegien (unterstützt durch Zwang) die Freie Marktwirtschaft behindert.

    STEUERN: Jene Form von Zwang oder Behinderung der Freien Marktwirtschaft, in der der Staat Tribut kassiert (die Steuer), mit dem er es sich ermöglicht, bewaffnete Streitkräfte anzuheuern, um bei der Verteidigung von Privilegien Zwang auszuüben und sich nach Belieben in Kriege, Abenteuer, Experimente, “Reformen” etc. zu stürzen; nicht auf eigene Kosten, sondern auf Kosten “seiner” Untergebenen.

    PRIVILEG: Aus dem Lateinischen privi, privat, und lege, Gesetz. Ein vom Staat eingeräumtes, vor den Möglichkeiten der Zwangsausübung durch den Staat geschütztes Vorrecht. Ein Gesetz für den privaten Nutzen.

    WUCHER: Jene Form von Privileg oder Behinderung der Freien Marktwirtschaft, mit der eine vom Staat unterstützte Gruppe das Münzsystem monopolisiert und damit direkt oder indirekt Tribut (Zinsen) auf alle oder die meisten Transaktionen erhebt.

    GRUNDBESITZ: Jene Form von Privileg oder Behinderung der Freien Marktwirtschaft, mit der eine vom Staat unterstützte Gruppe das Land “besitzt” und damit von jenen, die auf diesem Land leben, arbeiten oder produzieren, Tribut (Miete) erhebt.

    ZOLL: Jene Form von Privileg oder Behinderung der Freien Marktwirtschaft, mit der es außerhalb des Staates produzierten Gütern nicht gestattet wird, mit innerhalb des Staates produzierten Gütern in gleicher Weise zu konkurrieren.

    KAPITALISMUS: Jene Organisation von Gesellschaft, Steuerbehörden, Wucher, Grundbesitz und Zoll, die die Freie Marktwirtschaft leugnet, während sie gleichzeitig vorgibt, ein Beispiel dafür zu sein.

    KONSERVATISMUS: Jene Schule kapitalistischer Philosophie, die für sich beansprucht, die Freie Marktwirtschaft zu unterstützen, während sie in Wirklichkeit Wucher, Grundbesitz, Zoll und manchmal Steuererhebung unterstützt.

    LIBERALISMUS: Jene Schule kapitalistischer Philosophie, die die vom Kapitalismus begangenen Ungerechtigkeiten zu korrigieren versucht, indem sie den bestehenen Gesetzen neue hinzufügt. Jedesmal, wenn die Konservativen ein Gesetz verabschieden, das Privilegien schafft, verabschieden die Liberalen ein Gesetz, das die Privilegien modifiziert und dazu führt,dass die Konservativen ein subtileres Gesetz einbringen, das widerum Priilegien schafft, etc. bis “alles, was nicht verboten, obligatorisch ist” und “alles, was nicht obligatorisch, verboten ist”.

    SOZIALISMUS: Die versuchte Abschaffung aller Privilegien, indem dem zwangsausübenden Organ die Macht gänzlich zurückgegeben wird, die hinter den Privilegien, dem Staat steht; ein Vorgang, der kapitalistische Oligarchie in ein planwirtschaftliches Monopol umwandeln wird. Wände weiß streichen, indem man sie schwarz streicht.

    ANARCHISMUS: Jene Organisation von Gesellschaft, in der die Freie Marktwirtschaft frei funktionieren kann, ohne Steuer, Wucher, Grundbesitz, Zölle oder andere Formen von Zwang oder Privilegien. RECHTE ANARCHISTEN sagen voraus, dass die Menschen sich in der Freien Marktwirtschaft häufiger freiwillig entscheiden würden, miteinander in Konkurrenz zu treten als zu kooperieren. LINKE ANARCHISTEN sagen voraus, dass die Leute in der Freien Marktwirtschaft sich freiwillig häufiger entscheiden würden, zu kooperieren, als miteinander in Konkurrenz zu treten.

    #1104290
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Ich würde voraussagen, dass sich in einem globalen Anarchismus nach kurzer Zeit haufenweise völlig unterschiedliche Systeme ausbreiten würden, von kooperativen Anarchien bis zu Diktaturen, von wirtschaftsfreien Zonen bis hin zum Monsterkapitalismus. Spanned wäre dabei, welche Systeme die jeweils anderen auffressen würden und was da am Ende rauskommt.

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