Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble?
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captain carot vor vor 12 hours, 29 minutes aktualisiert.
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19. Juni 2026 um 15:57 #1820754
ghostdog83Teilnehmer„Wir haben ein Monster geschaffen“: Unternehmen schränken den Einsatz von KI ein, da die Kosten die Budgets belasten
Unternehmen, die sich beeilt hatten, ihren Mitarbeitern KI-Tools zur Verfügung zu stellen, beginnen nun, deren Nutzung einzuschränken, da die Kosten für den großflächigen Einsatz der Technologie die Unternehmensbudgets zunehmend belasten.
Amazon, Walmart, Cisco, Uber und Meta gehören zu den Pionieren, die Obergrenzen eingeführt, von einer verschwenderischen Nutzung abgeraten oder ihre Mitarbeiter dazu angehalten haben, auf kostengünstigere Modelle umzusteigen, um die KI-Ausgaben unter Kontrolle zu halten.
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Dieser Wandel markiert eine neue Phase bei der Einführung von KI in Unternehmen. Da die Mitarbeiter nun nicht mehr nur Chatbots, sondern KI-Agenten nutzen, die komplexe Aufgaben autonom ausführen können, dafür aber weitaus mehr Rechenleistung benötigen, sind Unternehmen gezwungen, genau zu prüfen, ob jede Anfrage und jede Aufgabe die damit verbundenen Kosten rechtfertigt.
Dies hat sich noch verstärkt, da Unternehmen wie Anthropic und OpenAI bei einigen Diensten von Pauschalabonnements auf eine tokenbasierte Abrechnung umgestellt haben, bei der die von den Modellen verarbeiteten Dateneinheiten erfasst werden. Durch diese Umstellung werden Unternehmen direkter mit den Kosten jeder einzelnen Eingabeaufforderung und jedes automatisierten Arbeitsablaufs konfrontiert.
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„Die Rechenkosten rücken nun sowohl bei Finanzvorständen als auch bei den Vorständen zunehmend in den Fokus. Verbrauchern und Unternehmen wurde suggeriert, dass KI günstig oder sogar kostenlos sei, doch das ist definitiv nicht der Fall“, sagte Costi Perricos, Global Generative AI Leader bei Deloitte.
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Sam Altman, Geschäftsführer von OpenAI, erklärte diesen Monat, dass die Kosten in diesem Jahr zu einem „großen Problem“ für die Kunden geworden seien. „Das Thema kam [im letzten Jahr] nie zur Sprache … Die Leute waren mit den Ausgaben, die sie tätigten, vollkommen zufrieden.“
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„Der Infrastrukturbedarf für einen Agenten ist deutlich höher als für einen Chatbot“, sagte Patel. „Auf jeden Menschen kommen vielleicht 10, 100 oder – im Extremfall – 1.000 Agenten … Sie arbeiten einfach ununterbrochen weiter, und das beansprucht einen Großteil der [Rechenleistung].“
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Analysten von Goldman Sachs prognostizierten im vergangenen Monat, dass der Einsatz von KI-Agenten bis 2030 zu einem 24-fachen Anstieg des Token-Verbrauchs führen werde und dass der enorme Nachfrageanstieg die Chipknappheit in den nächsten 12 bis 18 Monaten weiter verschärfen werde.
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Seit Jahresbeginn haben chinesische KI-Modelle ihre US-amerikanischen Pendants beim Token-Verbrauch überholt. Dies geht aus Daten von OpenRouter hervor, einer Aggregationsplattform, die Nutzern den Zugriff auf mehrere KI-Modelle ermöglicht.
Dank der günstigeren Energiepreise und effizienteren Modelle in China können die dortigen KI-Labore weniger Token verlangen als führende US-Konzerne, was China einen neuen Vorteil im Wettstreit um die KI verschafft.
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Auch kleinere Unternehmen spüren den Kostendruck. Der Softwarekonzern Workato gab an, dass der Einsatz von KI explosionsartig angestiegen sei, nachdem seine 1.300 Mitarbeiter im vergangenen Sommer begonnen hatten, KI-Agenten zu nutzen. „Es verbreitete sich wie ein Lauffeuer, die Leute begannen, ihre Arbeit mit Hilfe der Agenten grundlegend zu verändern“, sagte Chief Information Officer Carter Busse.
Doch das Unternehmen erlebte einen Schock, als Anthropic im Mai auf eine tokenbasierte Preisgestaltung umstellte. „Unsere Ausgaben stiegen am ersten Tag um das Siebenfache, und ich dachte mir: Oh Scheiße, wir haben ein Monster geschaffen“, sagte Busse. „Unternehmen [mit großen Sprachmodellen] haben unsere gesamte Nutzung subventioniert, und jetzt ist damit Schluss. Die nutzerbasierte Preisgestaltung schützt einen davor.“
https://www.ft.com/content/1d37cc08-e0aa-45a4-a45d-4ad282529314 (Bezahlschranke)
Wer hätte das ahnen können.
19. Juni 2026 um 18:10 #1820756
captain carotTeilnehmerWenn das alles korrekt bepreist wäre, dann hätten wir momentan viele Probleme nicht in der Form oder gar nicht.
Der Witz dabei ist, viele Anbieter haben in letzter Zeit nicht mal auf Token gesetzt, um aus der Verlustzone zu kommen, sondern weil sie schlicht nicht genug Rechenleistung haben.
Anthropic hatte vor kurzem noch angekündigt, wieder aufs Abomodell zu setzen, sobald man ausreichend Rechenleistung habe. Ob das am Ende auch passiert bleibt noch abzuwarten weil die Frage der Bezahlbarkeit immer mehr ein Thema wird.
Generell ist auch die Frage, wie sich das überhaupt weiterentwickeln soll. Große technische Umwälzungen waren meistens mit Produktivitätssteigerungen verbunden. Und auch mehr als ein Mal mit Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen und anschließendem Arbeitskampf.
Hier ist erstmal die Frage, wie weit wollen wir die Produktivität noch steigern, wenn wir eh über unsere Verhältnisse leben? Und zweitens, wie soll ein Arbeitskampf aussehen, wenn man theoretisch zumindest völlig ersetzbar ist?
24. Juni 2026 um 14:10 #1820871
ghostdog83TeilnehmerDer Ansturm auf den Bau von KI-Rechenzentren hat zu allerlei unerwarteten Gewinnern und Verlierern geführt. Es ist zum Beispiel ein guter Zeitpunkt, um Elektrokomponenten oder Klimaanlagen zu verkaufen. Aber es ist ein schlechter Zeitpunkt für Mario, den berühmtesten italienischen Klempner der Welt.
Die Aktien von Nintendo, dem Videospielkonzern hinter „Super Mario“, sind in diesem Jahr um fast ein Drittel gefallen. Der Konkurrent Sony verzeichnet einen Rückgang von 20 Prozent. Spielehersteller haben zu kämpfen, da steigende Kosten im Zusammenhang mit dem KI-Boom sie dazu zwingen, ihre Produkte eher wie Luxusgüter als wie Spielzeug für den Massenmarkt zu bepreisen.
Sowohl Nintendo als auch Sony haben in diesem Jahr die Preise für ihre Flaggschiff-Konsolen erhöht. Microsoft hat den Preis für seine Xbox Series X im vergangenen Jahr zweimal angehoben. Die teuerste Version der PlayStation 5 von Sony kostet mittlerweile fast 900 Dollar, und Analysten gehen davon aus, dass ihr Nachfolger mehr als 1.000 Dollar kosten könnte.
(…)
Es gibt eine Grenze, bis zu der Konsolenhersteller die Preise anheben können, ohne Kunden zu verlieren. Nintendo rechnet damit, dass die Zahl der verkauften Switch-Konsolen in diesem Geschäftsjahr von etwa 20 Millionen auf 16,5 Millionen sinken wird. Sony hat erklärt, man müsse möglicherweise „über neue Wege nachdenken, um die nächste PlayStation zu verkaufen“, „einschließlich einer Änderung der Geschäftsmodelle“. Zwar sind die Hardware-Hersteller die ersten Opfer, doch würden sinkende Konsolen- und PC-Verkäufe letztendlich auch Drittanbieter von Spielen wie Take-Two und Ubisoft treffen.
(…)
Solche Innovationen sind nicht einfach: Zwischen der erfolgreichen Wii und der Switch lag die katastrophale Wii U. Doch die Alternative – der Wettbewerb um Zulieferer mit Hyperscalern, deren Investitionsbudgets in die Hunderte von Milliarden Dollar reichen – ist ein Spiel, das die Konsolenhersteller niemals gewinnen werden.
https://www.ft.com/content/c1d00925-39b9-43ac-88c7-abe13d1d3f84?syn-25a6b1a6=1 (Bezahlschranke)
24. Juni 2026 um 17:19 #1820873
captain carotTeilnehmerGerade Nintendo als Beispiel zeigt, wie irrational da teilweise agiert wird. Die Zahlen waren in letzter Zeit echt gut und Nintendo kann mit seinen Marken auch abseits von Gaming gut punkten.
Im vermeintlichen Boomsektor KI machen dagegen nur ganz bestimmte Unternehmen richtig Asche, sind aber auch gleichzeitig vom extremen Hype abhängig.
Alles ziemlich bekloppt aktuell.
24. Juni 2026 um 18:03 #1820876
captain carotTeilnehmerJe nach Quelle und Node dieses Jahr 5-15% mehr und wahrscheinlich weitere Kostensteigerungen im nächsten Jahr. Das wird sich auch bei PS5 und Xbox früher oder später bemerkbar machen.
26. Juni 2026 um 7:05 #1820934
ghostdog83TeilnehmerAnthropic-CEO Dario Amodei hat eine deutliche Warnung hinsichtlich der langfristigen Wirtschaftlichkeit der Entwicklung von Spitzentechnologie im Bereich der künstlichen Intelligenz ausgesprochen und erklärt, dass führende Unternehmen in diesem Bereich möglicherweise „Hunderte von Milliarden an jährlichen Einnahmen“ generieren müssen, um die steigenden Rechenkosten zu decken, oder dass ihnen eine schwere finanzielle Instabilität droht.
Seine Bemerkungen unterstreichen ein Strukturwandel In der KI-Branche, wo das Training und der Betrieb von Modellen im großen Maßstab zunehmend kapitalintensiv werden, belaufen sich die Kosten für das Training fortschrittlicher Modelle laut Amodei bereits auf Milliarden von Dollar pro System. Der Bedarf an Inferenz – die Rechenleistung, die für den Betrieb von Modellen in großem Umfang erforderlich ist – könnte die Gesamtausgaben der Branche bis Ende 2027 auf fast 1 Billion Dollar treiben.
Der CEO von Anthropic betonte, dass Unternehmen, die nicht in der Lage sind, ein entsprechendes Umsatzwachstum in diesem Umfang zu erzielen, existenziellen Risiken ausgesetzt sein könnten. Wie in Branchengesprächen berichtet wurde, merkte Amodei an, dass selbst kurzfristige Störungen des Wachstumskurses langfristige Infrastrukturverpflichtungen, die mit mehrjährigen Planungszyklen für Rechenzentren verbunden sind, untergraben könnten.

Mehr dazu im vollständigen Artikel:
https://bravenewcoin.com/de/insights/anthropic-ai-ceo-dario-amodei-warns-1-trillion-compute-era-could-push-ai-firms-toward-bankruptcy-risk-by-202726. Juni 2026 um 9:05 #1820956
captain carotTeilnehmerMittlerweile bastelt ja sogar OpenAI am eigenen Inferenz-Chip. Damit lassen sich für fertig entwickelte KI Chipkosten und Energiekosten drücken. Allerdings frisst das genauso viel Speicher und reine Inferenzchips eignen sich nicht für Training.
LLMs entwickeln sich gerade rasant zur technologischen Sackgasse. Dazu gehört auch, dass der Betrieb bisher immer ineffizienter wird.
29. Juni 2026 um 12:06 #1821018
ChrisFoxTeilnehmerAI ist der Tod für Gaming.
29. Juni 2026 um 19:48 #1821024
Riffmaster_RickTeilnehmerKI ist sicherlich mit ein Grund für die absurden Preissteigerungen, aber gerade bei Sony kommt einfach auch schlechtes Wirtschaften hinzu. Wieviel hat das “Concord”-Desaster gekostet? 400 Mio. Dollar? Wieviel Flops wie “Returnal” oder “Saros”? Vom bevorstehenden “Intergalactic”-Fiakso ganz zu schweigen.
29. Juni 2026 um 21:50 #1821032
captain carotTeilnehmer10 Millionen Konsolen mit 100$ Verlust zu verkaufen wäre eine Milliarde Reinverlust. Wenn man bedenkt, dass die PS5 zum alten Preis vom Start weg subventioniert war und das auch durch die Bank verbrennt das Hardwaregeschäft im Lauf der Zeit Abermilliarden. Jetzt sind die Konsolenhersteller mit rasant steigenden Kosten konfrontiert. Sony wahrscheinlich erst wieder nach Microsoft und mit viel Glück kann man die nächste Preissteigerung noch ins nächste Jahr verschieben.
Klar, Concord war ein teurer Flop. Bei Marathon zeichnet sich klar einer ab. Andererseits bedeutet ein funktionierendes Service Game halt auch Milliarden an Einnahmen über viele Jahre. Deswegen war nicht nur Sony auch so scharf drauf.
Returnal und Saros: sind von vorne bis hinten andere Kaliber. Die Produktionskosten waren sehr viel niedriger. Und Plattformen können von solchen Titeln nach wie vor profitieren. Returnal lief unterm Strich in seiner Nische auch sehr gut. Saros hat es aktuell deutlich schwerer. Ist damit aber kein Einzelfall.
Das Risiko, einen Flop zu produzieren schwingt generell mit. Der nächste Risikokandidat dürfte dank hoher Kosten bei Sony eher Wolverine sein. Der Titel kommt in einem vollen Zeitfenster, arg früh im Herbst und zu einer Zeit, wo der Superheldenkram ziemliche Ermüdungserscheinungen zeigt. Das kann ein Bombenerfolg werden. Es kann aber auch ein finanzieller Flop werden.
30. Juni 2026 um 10:49 #1821054
Bort1978TeilnehmerWolverine ist zumindest in den Staaten sehr beliebt, wie auch Spiderman. Mal abwarten, wie Spidey 4 nächsten Monat anläuft, aber zuletzt haben zumindest Spidey 3 und Deadpool 3 mit Wolverine an der Kinokasse stark abgeliefert. Von daher glaube ich an einen Erfolg von Wolverine. Könnte ggf. auch günstiger als das letzte Spidermanspiel in der Produktion sein, da Wolverine ja anscheinend eher Schlauchlevel bietet.
Und bei Intergalactic würde ich erstmal Gameplay sehen wollen, um da überhaupt erste Annahmen treffen zu können, wie sich das Spiel verkaufen könnte.
30. Juni 2026 um 13:33 #1821055
captain carotTeilnehmerIch sage auch nicht, dass es ein Flip wird. Nur durch die Kombi aus globaler Superhero Fatigue und randvollem Releasekalender ist ein finanzieller Erfolg nicht mehr garantiert. Zumindest nicht wie noch bei Spider-Man.
30. Juni 2026 um 13:45 #1821056
Bort1978TeilnehmerNa wie gesagt. Deadpool 3 mit Wolverine hat 2024 immerhin fast 1,3 Mrd. eingespielt und war damit der umsatzstärkste ab 18 Film bisher überhaupt. Gibt da andere Superhelden, die stärker nachgelassen haben. 😉
5. Juli 2026 um 10:47 #1821180
captain carotTeilnehmerUnd weiter geht‘s. Angeblich will Samsung die RAM-Preise im angefangenen Quartal noch mal um 20% erhöhen. Das ist noch nicht offiziell. Aber da das de facto Kartell da an einem Strang zieht würde sich die erneute Erhöhung überall bemerkbar machen. Bei Sony und Nintendo sowie großen Anbietern dürfte damit spannend sein, wie lange deren aktuelle Verträge reichen. Die ganz großen haben schon schweineteure Langzeitverträge abgeschlossen.
10. Juli 2026 um 0:07 #1821665
ghostdog83TeilnehmerMittlerweile ist klar, dass die Tech-Branche die Kosten für KI nur dann rechtfertigen kann, wenn sie weite Teile der menschlichen Belegschaft durch Maschinen ersetzt, die rund um die Uhr im Einsatz sind.
Die schlechte Nachricht ist, dass diese Situation einen weltgeschichtlichen Finanzmarkt geschaffen hat, der nach einigen Kennzahlen noch schlechter aussieht als die Zeit vor der Weltwirtschaftskrise. Die gute Nachricht ist, dass diese Zukunft einer KI-Übernahme zunehmend unwahrscheinlich erscheint – zumindest beim derzeitigen Tempo der Branche –, eine Tatsache, die nun auch einigen der größten Naivlinge und Leichtgläubigen in der Unternehmenswelt bewusst wird.
Laut einer neuen Umfrage der „Big-Four“-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG ist eine beträchtliche Anzahl von Führungskräften von den hohen Preisen der neuen, nutzungsabhängigen KI-Preismodelle schockiert. Während Unternehmen früher darauf zählen konnten, dass KI-Anbieter die Kosten für große Sprachmodelle über Pauschalverträge subventionieren, ist dies nicht mehr selbstverständlich, da die steigenden Kosten für Rechenleistung den gesamten Technologiesektor in die Defensive drängen.
Der KPMG-Bericht, auf den ursprünglich „The Register“ hingewiesen hatte, befragte 2.145 Führungskräfte in 20 Ländern und stellte fest, dass erstaunliche 29 Prozent von ihnen keine Ahnung hatten, woher die steigenden Kosten im Zusammenhang mit KI stammten.
Ein weiteres Drittel gab zu, dass ihre eigene Unkenntnis über die wirtschaftlichen Aspekte der KI ein Hindernis für den erfolgreichen Einsatz von KI am Arbeitsplatz darstelle, wie „The Register“ anmerkt.
„Während nutzungsabhängige Preismodelle immer häufiger werden, sind viele Unternehmen noch dabei, die erforderlichen Kapazitäten aufzubauen, um KI-Ausgaben effektiv zu prognostizieren, zu überwachen und zu verwalten“, schreiben die Autoren des Berichts. Übersetzung: Ein Drittel der Führungskräfte hatte keinen Plan, wie KI tatsächlich produktiv eingesetzt werden kann – eine Tatsache, die nun, da die Kosten steigen, immer deutlicher wird.
Diese Erkenntnis unterstreicht, was viele Arbeitnehmer, die bei ihrer Arbeit zum Einsatz von KI-Tools gezwungen sind, bereits vermutet haben: Eine alarmierende Zahl von Führungskräften betrachtet KI als eine „Plug-and-Play“-Lösung zur Senkung der Gemeinkosten, ohne zu verstehen, wie das Ganze eigentlich funktioniert – eine Art magisches Denken, das völlig losgelöst von der praktischen Realität ist.
Gleichzeitig darf nicht aus den Augen verloren werden, dass KI – oder genauer gesagt, der Mythos, der sie umgibt – derzeit weltweit als Instrument eingesetzt wird, um die Belegschaft zu disziplinieren und Arbeitnehmer bei Lohnverhandlungen, Sozialleistungen und der allgemeinen Arbeitsplatzsicherheit in eine schwächere Position zu drängen.
Ob als Vorwand, um Fabrikarbeitern Überwachungskameras am Kopf anzubringen, oder als Rechtfertigung für flächendeckende Entlassungen – Führungskräfte brauchen keinen Doktortitel in maschinellem Lernen, um zu wissen, dass KI in ihrer derzeitigen, fehleranfälligen Form vor allem dazu dient, die „Arbeitsbienen“ im Zaum zu halten.
Auch hier gilt: Ob KI jemals das erforderliche Leistungsniveau erreichen wird, um die Milliarden Dollar an Kosten zu rechtfertigen, würde einen bahnbrechenden Durchbruch erfordern. Wenn das Ziel jedoch kurzfristige finanzielle Gewinne sind, die durch niedrigere Gemeinkosten auf Kosten der Arbeiterklasse erzielt werden, muss KI dies gar nicht leisten.
https://finance.yahoo.com/technology/ai/articles/execs-confused-horrified-huge-ai-135718505.html
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