Hardware-Preissteigerungen dank AI Bubble?
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captain carot vor vor 2 Tage, 6 hours aktualisiert.
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AutorBeitrÀge
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29. Mai 2026 um 1:07 #1819533
captain carotTeilnehmerEs gibt Chinesen mit gutem Support. Aber gerade die Billigware gehört definitiv nicht dazu und leider auch nicht alle Boutique Hersteller.
Teilweise dĂŒrfte das momentan die Frage sein, wer hat was fĂŒr welchen Zeitraum auf Vorrat. Lenovo hat die Preise fĂŒr seine Handhelds vor einem Monat drastisch erhöht. Wenn ich mich korrekt erinnere ist der US Preis fĂŒr das Legion Go S wie ich es habe tatsĂ€chlich auf 949$ gesprungen. In Europa gibt es aber noch genug Lagerbestand zum alten Preis.
Bei Asus steht sowas noch aus. GerĂ€te mit LPDDR und UFS sind momentan auch noch nicht so betroffen, wĂ€hrend SSDs steigen und steigen. Wer wirklich LangzeitvertrĂ€ge hat die noch laufen ist auch deutlich besser dran als alle, die jetzt neu abschlieĂen mĂŒssen.
Hart wird es falls das so weitergeht spÀtestens nÀchstes Jahr. Viele Hersteller haben momentan eh schon das Problem, dass die Nachfrage stark nachlÀsst. Dazu kommt noch dass weitere Preiserhöhungen in verschiedenen Bereichen im Raum stehen. Und eventuell sogar echte Knappheiten bei LPDDR-RAM.
Igor wallosek hatte die Tage sogar eine Beispielrechnung anhand einer Grafikkarte von AMD, die wegen Speicher und auxh sonstigen Kosten in den nĂ€chsten Wochen bis Monaten 200-240⏠teurer werden könnte. Wann das soweit ist hĂ€ngt am Ende aber davon ab, wie lange es LagerbestĂ€nde zum alten EK gibt. Momentan haben wir den Vorteil (wenn man das so nennen will) dass Konsumenten bei den meisten Sachen ziemlich zurĂŒckhaltend sind âdankâ globaler Krisenstimmung. Wenn der Orangenmann der Weltwirtschaft nicht so einen DĂ€mpfer verpasst hĂ€tte könnte das jetzt schon anders aussehen.
31. Mai 2026 um 16:50 #1819688
captain carotTeilnehmerSpekulation seitens Mat Piscatella: die Steam Machine könnte 1200$+ kosten. PrimÀre Preistreiber dabei sind klar SSD und RAM. Er sagt aber auch selbst, dass es da eine Reihe an unbekannten Variablen gibt. In der Praxis wird der Preis wohl auch davon abhÀngen, ob Valve von vornherein Fluktuationen am Markt abfangen will oder bereit ist, Preise auch kurzfristig anzupassen. Das war bisher eher nicht der Fall.
Soweit bekannt hat Valve eine gröĂere Menge GPUs und CPUs schon vor lĂ€ngerer Zeit von AMD kaufen können. Das ist hier auch Standardware und kein Semi Custom. Zu dem Paket gehörte auch VRAM (bei AMD Standard), wĂ€hrend sonstige Komponenten nicht dazu gehörten.
Preissteigerungen gibt es entsprechend ganz massiv bei RAM und SSD aber auch bei Netzteil, KĂŒhler etc (unter anderem steigende Rohstoffpreise und dergleichen). Unterm Strich kann man da wahrscheinlich locker von 200-250$ höheren Kosten als im Herbst ausgehen. Eventuell sogar mehr.
Das macht einen Preis von 900⏠selbst fĂŒr die kleine Variante selbst im besten Fall realistisch. Neues Inventar könnte aber zukĂŒnftig deutlich teurer werden. Eine Veröffentlichung zu dem Preis könnte also zeitnahe Preiserhöhungen nach sich ziehen.
Der Vergleich mit verfĂŒgbaren Fertig-PCs hinkt aktuell auch. Im Endkundensegment ist noch ziemlich viel Lagerware zu alten Preisen am Markt. Momentan kann man bei einigen Artikeln aber schon sehen, dass sie teurer werden. Der zurĂŒckhaltende Konsum der letzten Monate hat die Preissteigerungen im Endkundensegment ziemlich ausgebremst. Im B2B Bereich sind die aber schon weitgehend angekommen.
GĂŒnstig wird es also definitiv nicht mehr. Ich halte einen Starpreis fĂŒr die 512GB Version von 899-999⏠aber immer noch fĂŒr möglich. Und ich fĂŒrchte in anderthalb Monaten könnte so ein Preis auch sehr viel attraktiver wirken als jetzt.
2. Juni 2026 um 12:33 #1819792
belbornTeilnehmerWegen den Aktionen des FriedensnobelpreistrĂ€gers der Herzen werden neue Konsolen fĂŒr 1000Euro das kleinste Problem werden.Ich bin da raus weil ich im Moment kaum am Fernseher zocke(n) (kann) und auch was Handhelds angeht.
2.Lassen mich AAA Neuerscheinungen ziemlich kalt.Selbst kingdom come 2.Patched es mal fertig,bringt alle DLCs raus.Keinen bock mehr,auf halbe Sachen.Die PS5 machts noch ein paar Jahre,denke dann sind die Karten neu gemischt.2. Juni 2026 um 14:02 #1819794
captain carotTeilnehmerBig Corpo ist an der aktuellen Situation auch krÀftig beteiligt. Klar ist es nicht hilfreich dass die KI Branche in den uneinige Staaten jetzt fast einen Freifahrtschein hat.
PC Upgrade steht nach Plan nicht vor 2030 an. Da mache ich mir keine Sorgen. Zumal ich fĂŒr bestimmte Komponenten auch noch Backup Teile hab.
Switch 2 dĂŒrfte vor 2032 eh keinen Nachfolger bekommen. Also auch da nix was mir Sorgen macht.
PC-Handheld: das ist tatsĂ€chlich so eine Sache. Wenn ich mindestens die doppelte Performance bei gleichem Verbrauch oder alternativ sehr viel mehr Akkuausdauer bei gleicher Leistung bekomme, mit Linux natĂŒrlich, wĂŒrde ich da tatsĂ€chlich gerne noch mal zuschlagen. Panther Lake geht schon in die Richtung, wird aber 1. ziemlich teuer wie es aussieht und 2. sind Intels Linux Treiber bisher einfach nicht gut.
5. Juni 2026 um 16:44 #1820030
belbornTeilnehmerDenke das ein erschwinglicher Windowshandheld so wie ich ihn will leicht,portable,lange Batterie Laufzeit in weite Ferne gerĂŒckt ist.Der Legion Go ist mit das Beste.Auch egal,Dank 1TB Festplatte auf dem Odin Max kann ich in Ruhe mal 40GB Spiele ausprobieren und siehe da noch mehr TrĂ€ume werden war.siehe Odin Thread.
5. Juni 2026 um 19:14 #1820035
captain carotTeilnehmerMomentan dĂŒrfte so einiges in die Ferne gerĂŒckt sein. Eine Reihe Notebookhersteller haben auf der Computex gerade 8GB Notebooks in der 800⏠Klasse angekĂŒndigt.
Stichwort Legion Go S: offiziell ist das schon vor anderthalb Monaten deutlich teurer geworden, die Preise kommen jetzt langsam auch im Markt an. In den USA sind es fĂŒr die gĂŒnstigste Variante mittlerweile 700$, hier mittlerweile 590⏠fĂŒr RĂŒcklĂ€ufer und 640⏠fĂŒr Neuware. UVP ist aber mittlerweile sogar 949$ und ja, das ist alles fĂŒr die Z2 Go Version wie ich sie habe.
Momentan noch sinnvoll ist das Xbox Ally X. Das bekommt man nach wie vor fĂŒr 899âŹ. Allerdings lĂ€ngst nicht mehr bei jedem Anbieter. Neue Preise bewegen sich jetzt eher oberhalb von 1000âŹ. Ich bin echt mal gespannt, wie lange die ARM-Handheld Fraktion die Preise noch halten kann.
10. Juni 2026 um 16:53 #1820393
FuffelpupsTeilnehmer10. Juni 2026 um 20:41 #1820400
captain carotTeilnehmerHatte ich heute gelesen und finde ich auch gut. Und das ausgerechnet beim LG MĂŒnchen.đ
Momentan passieren zwei interessante Sachen. Die groĂen Anbieter gehen etwas weg von Chatbot und Co in Richtung Agentic AI und Business. Gleichzeitig wird mit dem Wechsel auf Tokens ausufernde KI Nutzung plötzlich deutlich teurer. Statt also KI zu nutzen wie doof geht es mehr dahin, die Sachen effizienter zu nutzen weil es sonst teuer wird.
Das könnte sich in nÀchster Zeit bei ausufernden AusbauplÀnen bemerkbar machen.
10. Juni 2026 um 20:53 #1820402
ghostdog83TeilnehmerIch kann auch noch einen Beitrag beisteuern, was beim Thema AI aktuell falsch lÀuft:
Die AnwĂ€lte beider Seiten in einem Bundesgerichtsverfahren in Mississippi wurden dabei erwischt, wie sie kĂŒnstliche Intelligenz einsetzten â eine Situation, in der generative KI-Tools faktisch dazu genutzt wurden, gegeneinander zu argumentieren. Der Richter schrieb in einer scharfen SanktionsverfĂŒgung, dass die AnwĂ€lte die Zeit des Gerichts verschwendet hĂ€tten und dass âin einer Zeit, in der der Einsatz ungeprĂŒfter KI im Rechtsbereich weit verbreitet ist, dieser Fall ein Paradebeispiel fĂŒr das Risiko darstellt, das mit der Rolle eines bloĂen Abnickers verbunden istâ.
So was wie das hier dĂŒrfte erst der Anfang sein, wenn nicht gegengesteuert wird.
11. Juni 2026 um 11:07 #1820441
captain carotTeilnehmerNachdem Anthropic OpenAI mittlerweile gerade im B2B Segment abhĂ€ngt erwĂ€gt man Preissenkungen, um wieder mehr Kunden zu gewinnen. Dabei ist das GeschĂ€ft jetzt schon hoch defizitĂ€r und mehr Kunden heiĂt hier auch, man braucht mehr teure Infrastruktur. Das ist tatsĂ€chlich ein Problem das Anthropic in den letzten Monaten schon hatte. Gleichzeitig hĂ€lt man immer noch an den BörsenplĂ€nen fĂŒr die nĂ€chsten Monate fest.
14. Juni 2026 um 21:03 #1820515
ghostdog83TeilnehmerDer Irankrieg wird die an sich schon angespannte Lage weiter befeuern, aufgrund der Verknappung von Kunstharz:
- Kunstharz ist ein entscheidender Bestandteil bei der Herstellung von Leiterplatten, die das Nervensystem jedes modernen GerĂ€ts bilden. Wenn die Kosten fĂŒr Leiterplatten in die Höhe schnellen, wirkt sich dies schnell auf Smartphones, Laptops, Wearables, Spielkonsolen, Router und KI-Server aus.
- Der petrochemische und industrielle Komplex in Jubail in Saudi-Arabien ist auĂer Betrieb, wodurch eine wichtige weltweite Quelle fĂŒr Harz wegfĂ€llt. Sein Betriebsstatus ist weiterhin ungewiss und hĂ€ngt von einem möglicherweise langwierigen Wiederanlaufprozess ab, der durch die Lage in der StraĂe von Hormus und andere kriegsbedingte Probleme bedingt ist.
- Es gibt nur wenige Alternativen zu Harz, die Produktion der Substanz in den USA reicht nicht aus, und Experten fĂŒr Lieferketten sagen voraus, dass Verbraucher bis zum Herbst mit steigenden Preisen fĂŒr Produkte wie Smartphones rechnen mĂŒssen.
Als der petrochemische und industrielle Komplex in Jubail in Saudi-Arabien am 6. und 7. April von iranischen Raketen getroffen wurde, war dies der letzte Schlag in einer Verkettung von Faktoren â geopolitischer, finanzieller und physischer Art â, die eine wichtige weltweite Quelle fĂŒr Harz lahmlegten und zu einer Verknappung dieses entscheidenden Bestandteils fĂŒr Leiterplatten fĂŒhrten. Die Anlagen waren bereits Ende MĂ€rz stillgelegt worden, als klar wurde, dass der Transit durch die StraĂe von Hormus wĂ€hrend des Konflikts unmöglich war, und sie sind immer noch nicht wieder in Betrieb.
UnabhÀngig davon, ob die Leiterplatten in den USA oder in China hergestellt werden, stammt das Harz immer noch aus denselben Quellen.
Laut Vena haben viele Unternehmen in ihrem GeschĂ€ftsmodell weniger Spielraum, um den Schlag abzufedern, als Apple. âDie gröĂere kurzfristige Verknappung könnte sich zunĂ€chst bei GerĂ€ten mit geringerer Marge wie PCs, Zubehör, Gaming-Hardware, Routern und Android-Smartphones der Mittelklasse bemerkbar machen, wo die Hersteller weniger Spielraum haben, einen 40-prozentigen Preisanstieg bei Leiterplatten abzufedernâ, sagte er.
Die Lieferkettexpertin und Professorin an der Wichita State University, Usha Haley, erklĂ€rte, dass der Jubail-Komplex in Saudi-Arabien etwa 70 Prozent des weltweit benötigten hochreinen Polyphenylenether-Harzes lieferte. âDie Produktion ist nun zum Erliegen gekommen, und es gibt keinen alternativen Lieferanten, der die LĂŒcke fĂŒllen könnte. Die Preise fĂŒr Leiterplatten sind innerhalb eines Monats um 40 Prozent gestiegen, und die Lieferzeiten fĂŒr Epoxidharz-Vorprodukte haben sich von drei Wochen auf fĂŒnfzehn verlĂ€ngertâ, sagte Haley.
Mehr Informationen im vollstÀndigen Artikel:
https://www.cnbc.com/2026/06/07/inflation-iran-war-consumer-economy-electronics.html
14. Juni 2026 um 22:46 #1820516
captain carotTeilnehmerAch, da sind aktuell so ein paar Punkte, die alleine schon mit der militÀrischen Spezialoperation im Iran zusammenhÀngen. Im Prinzip ist es bemerkenswert, dass die Orange die Weltwirtschaft noch nicht gecrasht hat. Aber er hat ja noch zweieinhalb Jahre Zeit.
17. Juni 2026 um 15:45 #1820662
ghostdog83TeilnehmerOpenAI erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 13 Mrd. US-Dollar. Bis Ende 2025 erwirtschaftete das Unternehmen einen monatlichen Umsatz von 2 Mrd. US-Dollar â ein Anstieg gegenĂŒber 1 Mrd. US-Dollar pro Quartal Ende 2024 â, was es zu einem der am schnellsten wachsenden Unternehmen der Geschichte macht.
Hohe Ausgaben trugen jedoch zu einer fast achtfachen Steigerung des auf OpenAI entfallenden Nettoverlusts bei, der von 5 Mrd. US-Dollar im Jahr 2024 auf rund 39 Mrd. US-Dollar im Jahr 2025 anstieg. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person erklĂ€rte, dass der GroĂteil dieses Anstiegs auf eine nicht zahlungswirksame bilanzielle Belastung zurĂŒckzufĂŒhren sei, die mit der frĂŒheren Unternehmensstruktur zusammenhĂ€nge und nicht mit dem zugrunde liegenden GeschĂ€ftsbetrieb.
Vor der Umwandlung von OpenAI Ende letzten Jahres in eine gemeinnĂŒtzige Gesellschaft erhielten die Investoren des Unternehmens wandelbare Beteiligungsrechte anstelle von herkömmlichen Aktien. Nach den US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften wurden diese Beteiligungsrechte als Verbindlichkeiten behandelt und regelmĂ€Ăig neu bewertet, wenn die Unternehmensbewertung stieg.
Als der Wert von OpenAI stieg, fĂŒhrte der Wertzuwachs dieser Anlegerrechte zu einer Belastung in Höhe von rund 30 Mrd. US-Dollar, fĂŒgte die Person hinzu. Es sei nicht zu erwarten, dass sich diese Belastung nach der Umstrukturierung wiederholen werde, sagte sie. Ohne BerĂŒcksichtigung dieser Belastung und anderer nicht zahlungswirksamer Aufwendungen, wie aktienbasierte VergĂŒtungen fĂŒr Mitarbeiter und RechenkapazitĂ€tsgutschriften von Microsoft, beliefen sich die Verluste von OpenAI laut dieser Person auf 8 Mrd. US-Dollar.
https://www.ft.com/content/e15b0d7e-ff6b-4f16-ba7a-4068feddb828?syn-25a6b1a6=1 (Bezahlschranke)
17. Juni 2026 um 16:21 #1820669
captain carotTeilnehmerDie Tage schon gelesen. Der Witz bei der Rechnung, Milliarden an Investitionen von auĂerhalb fehlen hier sogar noch. Andernfalls wĂŒrde man deutlich mehr Verluste sehen. Mit den Abermilliarden an Finanzierung von diesem Jahr wird es fĂŒr 2026 noch mal interessanter.
18. Juni 2026 um 9:54 #1820699
captain carotTeilnehmerNoch kein Datum und kein Umfang bekannt aber Apple zieht jetzt auch die Preise an. Das war nur eine Frage der Zeit. Mittlerweile sind zum Beispiel Macbook Neo und Air in der Ultrabook Kategorie unschlagbar gĂŒnstig.
FĂŒr mich persönlich heiĂt das, ich muss mir frĂŒher als geplant ĂŒberlegen, ein neues iPad zu kaufen weil beim 9er der Akku nachlĂ€sst. Tauschen lassen rechnet sich da nicht mehr und selbst tauschen ist deutlich schwieriger als beim iPhone.
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AutorBeitrÀge
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