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  • #943255
    Anonym
    Inaktiv

    Und nun, werte Rollenspieler:

    EDIT: Ja sorry, hab´net gerafft, das es schon on ist…war zu kribbelig! xD

    #943256
    SchwarzSchwarz
    Teilnehmer
    Opalauge wrote:
    Schwarz, hast du es durchgepielt, oder nur durchgespielt?

    NIER ist in einem Durchgang nicht beendet, da wartet noch einiges mehr…andere Blickwinkel auf die geschichte, andere Enden…

    Ich habe das Ende 1 gesehen. Nachdem ich beschlossen habe, das Spiel nicht weiter zu spielen, sah ich mir die Enden 3 bis 4 auf YouTube an. Das Spiel ist einfach nicht so gut, als das ich noch mehr Zeit investieren wollte. Das liegt aber auch daran, dass ich generell nicht so viel Zeit habe: In der Tat habe ich noch nicht mal “Red Dead” und AAA-Titel, die noch länger zurück liegen, anfassen können.

    Die Geschichte ist nicht schlecht, aber überbewertet: Eine Folge LOST (oder was auch immer) bietet da bereits mehr (Tiefgang). Ich bewerte diese aber auch deshalb schlechter, weil ich auf schwer spielte und aufgrund der daraus resultierenden längeren Spielzeit die Immersion nicht so groß war.
    Mit den vier Enden schießen die Entwickler meiner Meinung nach über das Ziel hinaus und leisten sich sogar einen ziemlichen Bock, der entsanden ist, weil der Hauptprotagonist in der “richtigen” Fassung nicht Vater sondern Bruder ist.

    Gerade die spielerisch primitiven Retro-Elemente (neue Impulse, bitte?!) haben mir sehr gut gefallen.

    Insgesamt, ich wiederhole mich, kein schlechtes Spiel, aber eben für mich auch bei weitem nicht so gut, wie “die Szene” behauptet. Mit ner unteren 80ger Wertung kann ich aber dennoch sehr gut leben. Und deshalb mag ich da jetzt auch nicht weiter drüber diskutieren.

    #943257
    Anonym
    Inaktiv

    Nee, disskutieren bringt da auch nichts…ist ja schließlich auch Geschmacksabhänig.
    Nur sei noch gesagt, dass alleine die weiteren Enden keinen tieferen Einblick gewähren. Die Perspektive der Szenen im Spiel ist schlicht eine andere. Man bertachtet das Geschehene aus einem anderen Blickwinkel.

    Naja, Lost und Tiefgang, bitte?!

    Ich würde mich auf ein Fazit über Red Dead freuen…bei derartiger uninspirierter Popcornkost, dürfte es vernichtend ausfallen.

    #943258
    Anonym
    Inaktiv

    Sorry, aber da muss ich wiedersprechen!
    Ja, es erinnert schon an Zelda, ist für mich allerdings eine Ecke besser.
    Es kommt darauf an was man erwartet. Spielt man es wie Zelda, entgeht einem so ziemlich alles was dieses Spiel ausmacht.

    Es hat Defizite im Bereich Grafik und auch im Kampfsystem,da man schlicht nicht alle seine Fähigkeiten nutzen muss um durch zu kommen.
    Dem gegenüber steht allerdings eine Geschichte und Charaktertiefe, wie es sie bis dato in dieser Gen nicht gibt.

    Wer das ernsthaft leugnet, der hat das Spiel beiläufig und ohne nachzudenken gespielt, was mich zu folgender Frage bringt:

    Schwarz, hast du es durchgepielt, oder nur durchgespielt?

    NIER ist in einem Durchgang nicht beendet, da wartet noch einiges mehr…andere Blickwinkel auf die Geschichte, andere Enden…

    NIER ist bei weitem nicht perfekt, hätte es das ausgereifte Spielprinzip eines Zelda, wäre es dies jedoch.
    Und umgekehrt ist Zelda Lichtjahre von dem erzählerischen Geschick eines NIER entfernt.

    Es ist der Geheimtipp, der ihm angedichtet wird, man muss es nur sehen können.
    Für mich hat dieses Spiel das Genre Action-Adverture wiederbelebt und ihm neue Impulse verliehen und selbst ein Zelda muss sich in nicht wenigen Bereichen daran messen lassen um für mich in Zukunft noch interessant zu sein.

    #943259
    SchwarzSchwarz
    Teilnehmer
    Opalauge wrote:
    Ich würde mich auf ein Fazit über Red Dead freuen…bei derartiger uninspirierter Popcornkost, dürfte es vernichtend ausfallen.

    Das kann dauern, derzeit versuche ich mich an Alan Wake. Danach muss ich endlich mal Schlauchspiel XIII zu Ende bringen. Und ich liebäugle ja mit DA2, obwohl – oder gerade weil – ich Teil 1 scheiße fand.

    Bietet “Red Dead” so etwas wie moralische Entscheidungen, die den Charakter und die Geschichte beeinflussen oder ist es linear?

    #943260
    Anonym
    Inaktiv

    Hmm, gute Frage!!!
    Moralische Entscheidungen gibt es, jedoch läuft alles auf das gleiche Ende hinaus.
    Vieles an Einflussnahme geschieht am Rande der Story.

    Es kann einen durchaus packen, nur wenn man mal alles gesehen hat, wird einem die Ödnis der Spielewelt und das abgelatschte Missionsdesign á la GTA bewusst.

    Das “Ende” wiederum ist wirklich großes Kino und hat etwas für die mühseeligen Stunden davor entschädigt.

    Ach, ist schon ein handwerklich tolles Spiel, ich habe mir nur einfach mehr als GTA im wilden Westen erwartet. Den Erstling fand ich viel eigenständiger.

    Hey, aber subba das wa uns einig sind was DA:O angeht!
    ;-)

    #943261
    SchwarzSchwarz
    Teilnehmer

    GTA ist scheiße.
    Andererseits halte ich Mafia II für großartig. Du siehst also, ich bin in diesem Punkt etwas kompliziert.

    “Read Dead” reizt mich vor allem deshalb, weil es viele, viele Monate nach dem Erscheinen nahezu geschlossen von der Fachwelt zum “Spiel des Jahres” gekürt wurde. Gerade für einen Hype-Titel ist das ungewöhnlich, wo doch die Begeisterung nach einigen Wochen meist sehr schnell abflacht.

    “Ödnis der Spielewelt und das abgelatschte Missionsdesign á la GTA” – Dir hat Nier wirklich so gut gefallen? ;-)

    #943262
    Lord RaptorLord Raptor
    Teilnehmer

    Also mich hat die “Ödnis” total gepackt. Fands einfach geil, durch die Prärie zu reiten, hier und da mal was schießen und was sammeln. Und an dem Von-einer-Mission-zur-Anderen-System finde ich, gibt es in dem Setting eigentlich kaum was auszusetzen. Ich glaube man muss sich einfach mehr auf Red Dead einlassen als auf andere Spiele.

    Mein Nier kam erst vor ein Paar Tagen an, aber bin bis jetzt ziehmlich begeistert. Ist ein schönes Spiel.

    Passt eigentlich Borderlands in den Thread?^^

    #943263
    Anonym
    Inaktiv

    Ich fand NIER total geil…lag auch daran, das aus Japan seit Jahren im Bereich Action-Adventure und Rollenpiel kaum was brauchbaren kommt.
    Tales of Symphonia, Lost Odyssey, Resonance of Fate…und das war´s fast schon.
    Ich hab´s mir gekauft weil´s billig war und erwartet habe ich nicht viel, es hat mich aber sehr gepackt.
    Die Geschichte, ihre Charaktere, die Art der Erzählung, die Musik…ich fand es spitze und trotz altbackener Elemente sehr erfrischend.

    Ich fand allerdings Twighlight Princess total langweilig…wie fast jedes Zelda seit A Link to the Past.
    Nintendo ist sehr faul was dieses Franchise angeht. Bei Mario kann ich den Stillstand verstehen, aber aus Zelda könnte man soviel mehr machen.
    Vielleicht sollten sie diese Marke auch mal den Retro Studios anvertrauen!?

    Ich habe mich sehr wohl auf RDR eingelassen und fand die ersten Stunden wirklich großartig.
    Auch jedes neue Städtchen hat mich auf´s neue neugierig gemacht.
    Ich finde es nur unendlich schade, das man das Grundgerüst eines GTA unverändert (und das seit über 10 Jahren) in dieses Spiel gezwängt hat und somit wirklich JEDE Individualität der Vorgängers im Keim erstickte.

    Eine große Welt, in der es nichts neben der Story zu entdecken gibt. Keine interessanten Nebenmissionen. Keine lohnenswerten Beschäftigungen, da ma ohnehin immer genug Kohle hat. Immer und immer wieder das selbe Missionsschema mit minimalen Variationen.
    Ist man erstmal in einer Stadt fertig, kann man getrost weiterziehen, denn außer Poker und sonstige Zeitfresser gibt sie nichts mehr her.

    Au weia, klingt echt negativ was? Dafür ist die geschichte gut inszeniert, die Synchro topp und grafisch und atmosphärisch ist´s ein absoluter Knaller.

    Ich hätte mir nur mehr Substanz gewünscht, wie in einem Bethesda-Spiel.

    #943264
    Lord RaptorLord Raptor
    Teilnehmer

    Klingt echt ziehmlich negativ.^^ Ich habe nicht jedes GTA gespielt, vielleicht erschien mir RDR desshalb nicht allzu inovationslos. Und da für mich eine gute Story wichtiger als das Gameplay ist, gefiel mir wohl auch das Gesamtpaket, da ich das Gameplay auch gut fande.

    Wünscht du dir denn für jede Serie neue Ideen und Inovationen? Ich meine klar frischer Wind ist meist angenehm. Aber bei Final Fantasy 13 war das ja irgendwie nichts. (Wollt die Diskussion jetzt nicht unbedingt wieder herauf beschwören xD)

    #943265
    Anonym
    Inaktiv

    Na ich wünschte ich hätte nicht jedes GTA gespielt, dann könnte ich das Spiel mehr würdigen.
    Ich möchte auch nicht immer zwanghaft Innovationen (Ace Combat könnte zum Beispiel immer so bleiben, macht mir einfach Spaß so wie es ist), aber bei Rockstar fällt es schon auf, das sich im Grunde nichts ändert und gerade in Hinblick auf den ersten Teil finde ich das sehr schade und Open-World Spiele von Bethesda zeigen einfach wie man eine lebendigere Welt erschafft…trotz Ödnis.

    Wenn man auf seiner Reise durch die wirklich wunderschöne Welt von RDR nur hin und wieder etwas entdeckt hätte, nur einige wirklich interessante Nebenquests, einige Geheimnisse…wenn es sich gelohnt hätte sich mit einigen Sachen auseinanderzusetzten…
    Die Nebenmissionen sind teilweise einfach unheimlich öde und wiederholen sich im Aufbau stetig.

    Da hat man das Potential einfach nicht richtig genutzt.

    Es ist gerade für Leute, die GTA nicht so gut kennen ein Hammerspiel…und auch so ist´s wohl klasse, aber mir ist während und nach dem durchspielen eifach ´ne Menge sauer aufgestoßen.

    Ich lege meine Hoffnungen auf etwas frischen Wind in L.A. Noir.

    #943266
    Lord RaptorLord Raptor
    Teilnehmer

    Red Dead Redemption hab ich mir für 35 Euro geholt. Hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich habs schon mal irgendwo gepostet. Die Rockstars machen einfach einen guten Job und mit ein Paar Kritikpunkten lässt sichs ja leben. Außerdem (finde ich) werden die von Spiel zu Spiel besser, desshalb freue ich mich auch auf L.A. Noir. Ist wie mit Bioware Titeln, kann man eigentlich blind kaufen.
    Zu Fallout kann ich leider nicht viel sagen, habs leider nicht weit gespielt. Was lohnt sich eher nachzuholen, Fallout 3 oder Oblivion?

    #943267
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Gute Frage. Oblivion gehen der schwarze Humor der Fallout Reihe und die besser inszenierte Story ab. Andererseits bietet es immer noch eine feine Fantasy Welt die etwas dichter bevölkert ist.

    Dazu kommen doch einige Unterschiede im Spieldesign, weil Bethesda versucht hat, viel von Black Isles ursprünglichem Spielsystem zu übernehmen. Beides lohnt sich auf seine Art, Fallout, wenn man das Endzeitsetting und den schwarzen Humor mag vllt. einen Ticken mehr. Andererseits bekommt man Oblivion in der Standardedition hinterher geworfen und die GOTY ist nicht nur ebenfalls günstig, sie hat mit Shivering Isles einen ziemlichen Gegenpol zur Hauptquest.

    Wenn man für kleines Geld wissen will, wie einem die Bethesdaspiele liegen würde ich deswegen Oblivion empfehlen. Mag man Endzeitszenarien und offene RPG´s, dann ist Fallout aber einfach in jeder Hinsicht etwas besser. Außerdem kann man durchgehend zwischen Echtzeitkampfsystem, hinter dem ein ausgewachsenes Regelwerk steckt und VATS hin- und herwechseln. Aber unbedingt uncut kaufen, nicht die DV.

    #943268
    Anonym
    Inaktiv

    Die meisten würden wohl Fallout 3 antworten.
    Schwere Frage, da beides unheimlich tolle Titel sind. Persönlich favorisiere ich Oblivion, das mir zum eine das Fantasysetting sehr zusagt und das Spiel ungleich komplexer ist.

    Mir hat das Skillsystem bei Fallout 3 nicht gefallen, das man viel zu schnell maxen kann. Plötzlich zieht man durch´s Ödland, hat viele Nebenmissionen gemacht oder ist einfach nur drauf los maschiert, hat den Hauptteil der Story noch vor sich aber ist schon auf dem maximalen Level.

    Bei Oblivion habe ich hingegen erst nach über 200 Stunden das Maximum meiner Hauptfertigkeiten erreicht. Mit den Add-Ons der GotY-Edition hat man bei Oblivion über 120 Missionen, das kann Fallout 3 nicht ansatzweise bieten.

    Dennoch habe ich in beide Titel unverschämt viel Zeit investiert, beide sind wahnsinnig gut und letztlich muss der Geschmack entscheiden.

    Ach und keines der Fallout Add-Ons hat auch nur ansatzweise die Qualität oder den Umfang der Shivering Isles.

    #943269
    Lord RaptorLord Raptor
    Teilnehmer

    Ok, Danke werd mir die GotY-Edition von Oblivion holen. Über 120 Missionen klingen schon mal so, als ob sie mich lange motivieren werden. Außerdem will ich mal etwas Abwechslung zum Endzeit-Szenario.
    Muss nur erst noch kurz die Ultimate Box von Dragon Age Origins , Assassins Creed Brotherhood, Nier und Madworld durchspielen. xD Viel zu viel guter Stoff.
    Dragon Age 2 sieht auch verlockend aus….


    @Captain

    Ja, hab die Englische Version von Fallout 3 mal geliehen gehabt. War schon ziehmlich geil und interessant, aber wie gesagt, Endzeit reicht mir erst mal. Desshalb Oblivion.

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