Steam Machine/SteamOS: Die Konsolen-PCs (lange vor MS)
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Fuffelpups vor vor 1 Woche, 3 Tage aktualisiert.
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4. Dezember 2025 um 23:00 #1811092
captain carotTeilnehmerDer Kernaspekt beim Gejammer online ist sowieso, dass das vor allem von Enthusiasten online ausgeht. Witzigerweise zeigt gerade die Steamstatistik, dass nicht nur High End weiter hinten liegt sondern immer mehr auf Notebooks gespielt wird. Darunter fallen nicht nur die Laptop Versionen von 3060 und 4069, die tatsächlich sehr populär sind sondern ein ganzer Haufen iGPs, die dann nur als Intel irgendwas oder AMD irgendwas gelistet sind.
Das DIY Rig dürfte dann schon die große Ausnahme sein.
PCs im Wohnzimmer haben sich wiederum immer schwer getan. Gerade mit Standardkomponenten will da keiner die große, hässliche Kiste hin und sowas wie HTPCs war immer sehr limitiert. Windows selbst ist da obendrein nicht drauf ausgelegt. Steam natürlich schon.
7. Dezember 2025 um 8:47 #1811165
belbornTeilnehmerhttps://www.androidauthority.com/valve-steam-android-pc-emulation-3622009/
Ich habe das gar nicht so auf dem Schirm gehabt das Valve so seine Finger im Spiel hat.Kann das aber bestätigen.”FexCore” und “Proton” haben Winlator noch mal in andere Höhen katapultiert in Sachen Performance und Stabilität.Aber einfacher ist es nicht.Aber diese Lücke füllt “Gamehub”. Steam-Bibliothek synchronisieren,Spiel starten.Ladet dann meistens die richtigen Driver,Wrappers.Der Preis ist der gläserne Zocker.Die App will selbst den genauen Standort wissen.
Sehe mittlerweile selbst mein “altes” SD8Gen2 Gerät als Windows Alternative.Bin gespannt auf Elite Chipsets in Zukunft.Meine in einem Jahr kann man Cyberpunk2077 zocken.7. Dezember 2025 um 12:46 #1811177
captain carotTeilnehmerGerade bei ARM ist der Witz, dass MS selbst es seit Jahren verkackt. Es gibt eigentlich schon ewig Surface Geräte mit ARM, nicht erst seit den Elite Geräten. Microsoft selbst hat den Bereich aber immer ziemlich stiefmütterlich behandelt. Das trifft aber nicht nur Spiele sondern auch Produktivsoftware immer mehr.
Stattdessen will man die Dauerbaustelle Windows 11 jetzt zum agentenbasierten OS umbauen. Nein danke.
Ich werde den Desktop irgendwann im Winter mit Bazzite neu aufsetzen. Ob dann vielleicht irgendwann der Wechsel auf was ARM-basiertes kommt wird von praktischen Features abhängen. Beim x86 Handheld könnte ich eine große SSD einbauen und das System sogar an eine eGPU hängen für mehr Grafikpower.
Der aktuelle Gedankengang: in vier, fünf Jahren statt neuem Desktop und neuem Handheld einen leistungsstarken Handheld und externe Grafikkarte zu holen. Dann eine wirklich große SSD rein und fertig. Mit x86 Handhelds ginge das im Prinzip schon. Das wäre dann jetzt (für ausreichend Leistung) ein Z2 Extreme Gerät, große SSD und meine aktuelle Grafikkarte. Bei ARM ist das momentan noch nicht machbar und Stand jetzt fehlt noch die Kompatibilität.
Letzteres entwickelt sich aber eh schon ziemlich gut.
7. Dezember 2025 um 14:32 #1811180
belbornTeilnehmerPerfekt wäre wenn Valve sein Steam OS direkt für Android anbieten würde(natürlich für bestimmte potente Chipsätze).Ich denke das sie darauf hinarbeiten.AAAs auf Mobiltelefone.Das wäre ein Coup wo MS ganz alt aussehen würde.Und Handhelds gibts dann ab 300Euro.
7. Dezember 2025 um 14:52 #1811181
captain carotTeilnehmerSteam auf ARM haben wir ja bald schon. Zwar noch nicht die volle Packung, aber das VR Headset gibt den Startschuss. Nur muss das noch nicht volle Kompatibilität bieten, da ist es eher ein Bonus.
Damit könnten dann aber auch ARM-basierte SteamOS Geräte relativ bald kommen bzw sogar Steam for Android. Das hängt allerdings auch nicht nur von Valve ab.
Es wird die nächsten Jahre jedenfalls spannend. Auch bei x86 Geräten. Da ist einerseits viel Luft nach oben und andererseits zeigen High End SoCs was zumindest theoretisch machbar ist. Mit 3nm Fertigung und RDNA5 wird das in anderthalb Jahren sehr interessant werden.
Mit ein bisschen Glück ist Steam on ARM dann auch schon sehr fortgeschritten und mit sehr viel Glück bis dahin auch die Hardwarepreise wieder normal.
8. Dezember 2025 um 18:52 #1811218
greenwadeTeilnehmerich hab danach gegoogled, aber mir erschließt sich das konzept nicht. es ist ein pc auf dem das kostenlose steam os läuft. was für einen vorteil hab ich bei der steam machine im gegensatz zu einem x-beliebigen anderen vorgefertigten kompakt-pc? was ist der unique selling point der steam machine?
8. Dezember 2025 um 20:06 #1811219
captain carotTeilnehmerSteamOS, Controller, Wohnzimmertaugliche Hardware. SteamOS ist ein Riesenvorteil, gerade für die riesige Mehrheit, die nie wirklich was an der Installation ändert.
OS: anders als bei Windows musst du, wenn du einfach nur zocken willst, nie die Nutzeroberfläche verlassen, auch nicht für Systemupdates.
Bei Steam Deck oder Legion Go S bieten mittlerweile viele Spiele wirklich angepasste Presets. Das wird ziemlich sicher auch bei der Steam Machine so sein. Standard-PC-Presets sind oft nur mäßig passend für die Hardware.
Vorcompilierte Shader, riesiger Vorteil.
Geringere Grundlast, geringerer Overhead. Das macht sich gerade bei nixht so highendiger Hardware teils deutlich bemerkbar.
Das sind Sachen, die bekommt Windows bis heute nixht hin, auch bei den Handhelds mit neuem Fullscreen Experience nicht.Controller: will man nur Standardkram spielen geht das bei Steam wunderbar mit Xbox Controller, Dual Shock 4 oder Dual Sense. Alles schon ausprobiert und beim Dual Sense nutzen so einige Spiele sogar das Haptic Feedback, wenn man es mag. Der Steam Controller (bzw. das Steam Deck) sind mit den großen Touchpads aber auch darauf ausgelegt, Sachen wie Pount & Click oder Strategiespiele gut mit Controller spielen zu können.
Hardware: Wohnzimmer Hardware bei Design und Lautstärke. Mein Mini Tower steht hinter dem Fernseher. Daneben will ich den nicht stehen haben, ins Lowboard passt er eh nicht vernünftig. Da sind viele Fertig-Gaming-PCs noch schlimmer während Minirechner Marke Beelink entweder die Grafikpower vermissen lassen oder alternativ richtig teuer und richtig laut sind (zum Beispiel diverse Minirechner mit Strix Halo). Das Ding ist leise, sehr kompakt und ausreichend schnell in einem.Muss man das kaufen? Natürlich nicht. Selbst bei Steam ist der Linuxanteil (und damit auch der von SteamOS) ziemlich klein. Die Highend Gemeinde wird das Teil sowieso nicht jucken. Aber ich glaube, wer einfach Steam-Spiele im Wohnzimmer spielen will, der bekommt hier ein sehr ordentliches Gerät. Und wahrscheinlich werden wir auch ziemlich bald Geräte von Drittanbietern wie Lenovo sehen.
Ist das was zum Beispiel für mich? Wenn ich keinen Gaming Rechner am TV hängen hätte, dann ja. So freue ich mich vor allem über ein weiteres Nicht-Windows Gerät, weil die Erfahrung da in letzter Zeit immer schlechter wird und bei SteamOS/Linux immer besser. Und wer weiß wie das erst in ein paar Jahren aussieht wenn ein neuer Rechner ansteht.
8. Dezember 2025 um 20:08 #1811220
Kikko-ManTeilnehmerWird zwei Vorteile bringen:
Zum einen eine konsoligere Erfahrung, ohne selber Einrichten eines PCs.
Zum anderen werden Spielehersteller sicherlich ihre Games auf die Hardware besser optimieren, weil es mit der Geraet einen Standard gibt, an denen sie sich orientieren koennen. Koennte im Endeffekt die Hardware besser ausnutzen, als Kompatibilitaet fuer alle moeglichen Konfigurationen anzubieten, was keine tiefere Optimierung kostensparend erlaubt.8. Dezember 2025 um 21:24 #1811221
genpei tomateTeilnehmerWeiter weg von Windows gefällt mir.
Ich hab mich nicht weiter mit dem Gerät beschäftigt, aber welche Grafik-Karte ist dort verbaut und hat es eine Schnittstelle für Upgrades, oder gehen Valve den pseudo-Konsolen Weg und in ein paar Jaren muss man sich dann den Gabecube 2 kaufen?
Wobei nach dem inoffiziellen Namen gegangen ( “Gabecube” und so) müsste die nächste Kiste dann Valwii heißen. Ok, der war schlecht.8. Dezember 2025 um 22:01 #1811223
greenwadeTeilnehmerok, steam os mag einen unterschied machen. aber das ist kostenlos. was hält mich davon ab es auf einen vergleichbaren, x-beliebigen wohnzimmer-pc zu installieren? wo ist da der unterschied zur steam machine? das ist das was mir nicht klar ist.
das die spiele auf die spezifische hardwarekonfiguration der steam machine optimiert werden, wird meiner meinung nach nicht passieren. welchen anreitz sollten die entwickler haben das zu tun? es ist imernoch ein pc, und damit ein offenes system. da steht kein microsoft oder sony dahinter die ein interesse haben das ein spiel auf ihrem system besonders gut aussieht.
8. Dezember 2025 um 22:04 #1811224
FuffelpupsTeilnehmer“[…]das die spiele auf die spezifische hardwarekonfiguration der steam machine optimiert werden, wird meiner meinung nach nicht passieren. welchen anreitz sollten die entwickler haben das zu tun? es ist imernoch ein pc, und damit ein offenes system. da steht kein microsoft oder sony dahinter die ein interesse haben das ein spiel auf ihrem system besonders gut aussieht.”
Beim Steam Deck funktioniert es, dafür Veröffentlichen Entwickler Patches und Profile und das bei geringer Verbreitung.
8. Dezember 2025 um 22:40 #1811227
greenwadeTeilnehmerund die spiele sehen dann auf dem steam deck besser aus als auf windoof pcs mit gleicher leistung?
9. Dezember 2025 um 0:22 #1811232
captain carotTeilnehmerEs sind halt zur Hardware passende Presets.
Was dich daven abhäalt, Bazzite oder SteamOS zu installieren? Nvidia Grafikkarten, Faulheit, nicht gerade wohnzimmertauglicher PC…
Das Ding wird ziemlich sicher ein faires Angebot, solange die Speicherpreise Valve keinen Strich durch die Rechnung machen. Und es dürfte für viele ein interessantes Upgrade sein. Es zwingt einen gleichzeitig niemand, das zu kaufen. Wobei das für MS‘ Next Gen ja ebenso gelten wird. Das Ding wird auch nur noch ein (Windows) PC mit Custom APU sein.
Ist der GabeCube in der ersten Version was für mich? Ne, mein tatsächlich stärkerer Gaming-PC hängt eh schon am Fernseher. Mein aktuelles Interesse beschränkt sich auf OS und Controller. Die weitere Entwicklung ist dafür umso interessanter. Ich kann mir sehr gut vorstellen, in ein paar Jahren entweder auf Next Gen Steam Machine oder auf SteamOS Handheld plus externe GPU für den Betrieb am TV zu gehen.
Mit der aktuellen Kombi aus Desktop und SteamOS Handheld fahre ich schon ziemlich gut.
10. Dezember 2025 um 14:44 #1811656
captain carotTeilnehmerAkkulaufzeiten beim Legion Go S: wenig überraschend, es hängt davon ab, was man spielt und wie die Settings sind. Und an der Stelle würde ich mir für die Zukunft eine gute Auto-TDP Funktion mit passenden Zielvorgaben wünschen.
Kompromisseinstellung für aufwendigere Titel (Fallen Order, Cyberpunk) ist 20W, obendrein hab ich einen Frame Limiter in den Spielen gesetzt. Gerade mit Frame Limiter kann ich auf zwei Stunden plus kommen. Das reicht mir persönlich aktuell, aber klar ist hier Luft nach oben. Mit den 20W ist die Performance dann auch deutlich höher als beim Steam Deck (maximal 15W). Der 30W Modus bringt dann oft eigentlich nicht so viel mehr, dass es die kürzere Akkulaufzeit rechtfertigt.
Auf der anderen Seite stehen (grafisch) einfache Indie Titel oder wirklich alte Spiele. Hier kann man teilweise auf 5W runter, der Akku hält quasi ewig. Bei Celeste, Stardew Valley und sowas könnte man an der 7 Stunden Marke kratzen, wenn man mit 60fps zufrieden ist aber mit Sicherheit eine Stunde abziehen, wenn man unbedingt 120fps will.
Irgendwo dazwischen sortiert sich sowas wie BallisticNG ein. Gerade bei 60fps kann man immer noch eine ziemlich niedrige TDP einstellen. Hier könnte ich zum Beispiel so weit runter regeln, dass ich wohl auf bis zu fünf Stunden käme.
Das geht auch echt fix, weil man quasi nur auf die passende Taste drücken muss um ins Overlay zu kommen und dann auf dem Touchscreen das passende Preset wählt oder den Schieberegler einstellt.
Für die Zukunft würde ich mir aber wünschen, dass es auch eine gute Auto-TDP gibt.
Manuelle TDP-Settings in den Stufen ab 15W (finde ich auch deshalb interessant, weil man hier sieht warum Valve noch auf den passenden SoC für Steam Deck 2 wartet)
15W: i.d.R. nur marginal besser als das Steam Deck. Bei stark grafikintensiven Spielen kann der Z2 Go sich ein bisschen absetzen gegenüber Steam Deck OLED (von nem Bekannten)
20W: der Unterschied macht sich klar bemerkbar, hier gibt es schnell mal höhere Auflösung oder deutlich mehr fps.
25W: noch ok, der Leistungsunterschied wächst weiter, jetzt macht es sich aber bei der Akkulaufzeit bemerkbar
30W: die quasi höchste Einstellung für unterwegs. Geht aber zu sehr auf den Akku, um das weitere Bisschen Mehrleistung dann noch zu rechtfertigen.
Netzbetrieb: quasi als Desktop Replacement bzw. am Fernseher. Da kann das Teil tatsächlich generell punkten, weil es hier Nochmal mehr verbrauchen darf.Will ich nicht unerwähnt kassen, der Z2 Extreme kann sich schon bei 15W klar absetzen. Vor allem dank 4nm Fertigung. Aber das ist mit potenziell 50% kein echter Generationssprung.
Was sich in absehbarer Zeit tun könnte: momentan hat AMD noch keine neue Generation Z-Chips angekündigt und auch bei den ‚normalen‘ APUs wird es 2026 wohl nur ein Refresh geben. Wirklich neue kommen also wohl erst 2027, dann hoffentlich mit RDNA 5 GPU und 3nm Fertigung.
Was heißt das für Spieler? RDNA 4 hat massive IPC-Verbesserungen gebracht (sozusagen. Pro Takt erledigte Arbeit) und deutliche Verbesserungen bei Raytracing. RDNA 5 soll bei der IPC noch etwas und bei Raytracing drastisch zulegen. Alleine von der Seite könnten wir also bis zur doppelten Leistung vom Steam Deck OLED bei gleichem Verbrauch ausgehen statt aktuell 50%. 3nm wird dann auch noch mal etwas bringen. Wie viel genau muss sich dann am Ende zeigen. Aber bis zur zweieinhalbfachen Leistung bei gleichem Verbrauch scheint nicht unrealistisch zu sein. Dazu werden dann noch Features wie FSR 4 (bis dahin vielleicht auch 5) kommen.
Knackpunkt bei Handhelds, irgendwo gibt es Grenzen bei Abwärme, Akkugröße usw.
Und wer jetzt meint, das sei völlig uninteressant, weil er nur auf richtigen Konsolen spielt, ich denke das ist sehr wohl interessant. Denn einerseits zeigt das alles ganz gut, warum Nintendo manche Sachen so machen wie sie es eben tun, andererseits ist es aber auch mit Blick auf den PlayStation Handheld mehr als interessant. Denn das Teil setzt komplett auf AMD-Technik der nächsten Generation.
16. Dezember 2025 um 14:43 #1811907
captain carotTeilnehmerStellvertretend für alte bzw. Steamfremde Spiele, zwei Titel.
Tomb Raider Underworld: läuft obwohl offiziell nicht unterstützt problemlos. Das Setup nervt hier ein bisschen weil man sich vor Spielstart mit altmodischen DirectX Einstellungen rumschlagen muss. Das geht aber extrem fix.
AM2R: Another Metroid 2 Remake in Steam integriert, passenden Kompatibilitätslayer gewählt und für die Bibliothek noch das passende Bild manuell eingefügt. Und das wars auch schon.
Ich will jetzt gar nicht behaupten, dass es immer so einfach geht, aber doch verdammt oft. Und gerade bei den älteren Sachen findet sich einiges, das unter Windows 11 zickig ist
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