Videospielen vergrößert Hirnbereiche
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Ravingrabbid vor vor 12 Jahren, 2 Monaten aktualisiert.
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1. November 2013 um 19:21 #901051
HerrMilianTeilnehmerDas ist doch mal eine schöne Meldung. Gewusst habe ich es eigentlich schon immer

“Videospielen vergrößert Hirnbereiche, die für räumliche Orientierung, Gedächtnisbildung, strategisches Denken sowie Feinmotorik bedeutsam sind. Das zeigt eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus. Die positiven Effekte von Videospielen könnten auch bei der Therapie psychischer Störungen zum Tragen kommen.”
Für den gesamten Artikel, HIER klicken.
1. November 2013 um 19:30 #1159941
ChrisKongTeilnehmerDas heisst, dass man durch exzessives Videospielen, immer mehr zu einem Terminator wird, nichts anderes. Nichts von wegen erweiterter Empathie oder so. Eigentlich eher eine schlechte Meldung
1. November 2013 um 19:41 #1159942
RavingrabbidTeilnehmerAngeblich sollen Shooter-Spieler auch ähnliche Reflexe wie Kampfjetpiloten haben…
Wie so viele Studien zum Thema Videospiele, ist diese einfach nicht aussagekräftig genug. Es geistern bestimmt auch tausende ähnliche solcher Studien im Internet und sonstwo rum, die genau das Gegenteil behaupten. Wer denn jetzt was glauben will, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich weiß wie Videospiele auf mich wirken. Und das reicht mir.
Ich bin nicht übermäßig aggresiv, nicht wahnsinnig intelligent, nicht überdurchschnittlich handwerklich geschickt usw.
Insofern geb ich einen feuchten Furz auf solche Studien. Egal ob sie jetzt “positiv” oder “negativ” ausfallen. Irgendeine Forschergruppe redet sich immer den Mund fusselig.1. November 2013 um 19:48 #1159943
HerrMilianTeilnehmerJa stimmt schon, ganz nach dem Motto “traue keiner statistik die du nicht selbst gefälscht hast”.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich die Melden heute in vielen Zeitungen und im Netzt lesen konnte und
das mal etwas mit positiven unterton über Videospiele berichtet wird, gibt es ja eher selten.
Mehr wollte ich damit auch nicht ausdrücken. Wie du schon sagst, jeder muss selber wissen, wie Videospiele auf einen Wirken.1. November 2013 um 19:56 #1159944
ChrisKongTeilnehmerNur ist das eben nicht unbedingt nur positiv anzusehen, einzig wenn man es gesondert betrachtet. Aber im Grunde erkauft man sich für ein Plus an anderer Stelle meist ein Minus. Ich würde mal sagen, es ist besser eine Balance zu finden. Hockt man nur noch vor der Spielemaschine, dann hat man nachher vielleicht die Reflexe, besser als die eines Kampfpiloten, aber ist dafür nachher ein sozialer Krüppel. Darum finde ich solche Studien auch eigentlich auch eher fragwürdig, wenn man nur gesondert gewisse Aspekte anschaut. So kann man letztlich alles irgendwie als positiv vermarkten, auch wenns in Anbetracht erweiterter Kenntnisse beileibe nicht ist.
1. November 2013 um 20:09 #1159945
HerrMilianTeilnehmerDas eine gewisse Balance das Ziel sein muss ist ja ganz klar. Aber die Studie geht ja nicht darauf aus, dass die Probanden nur vor dem Gerät hängen. 30 min. pro Tag und trotzdem sind Veränderungen zu erkennen. Die Veränderungen gehen sogar soweit, dass damit andere Studien in Gang gesetzt werden, welche eventuell bessere bzw. klarere Ergebnisse bringen. Das kann man der Studie dann doch positiv anrechnen.
“Um herauszufinden, wie sich Videospielen auf das Gehirn auswirkt, ließen die Wissenschaftler aus Berlin Erwachsene über zwei Monate hinweg täglich 30 Minuten das Videospiel „Super Mario 64“ spielen.”
1. November 2013 um 20:12 #1159946
Rubio619TeilnehmerDas Problem dabei sind nicht die Studien, sondern die Interpretationen davon. Man ließt in den seltensten fällen die Orginalarbeiten dazu, sonder das was irgendeine Person darunter versteht (und die viel leicht die Orginalarbeiten selber nicht gelesen hat). Wissenschaftliche Studien sind in den seltensten Fällen “falsch”. Wiedersprüchlichen Aussagen über ein Thema in der Öffentlichkeit kommen zumeißt aus zu pauschalen Schlussfolgerungen von fachfremden Personen zustande. Ob Videospiele aggressiv mache oder etc. ist einfach keine Ja/Nein Frage. So was muss differenzierte betrachtet werde.
Die Tragweite der Aussagen dieser Arbeit ist mir so auch nicht klar. Wie gesagt dafür müsste man zumindest die Orginalarbeit lesen. Ohne sich in dem Wissenschaftsfeld etwas auszukennen reicht das wahrscheinlich aber auch nicht. Trotzdem lese ich solche positiven Meldungen immer gerne.Die Orginalarbeit ist übrigens hier zu finden
http://www.nature.com/mp/journal/vaop/ncurrent/full/mp2013120a.html
Ich hab da leider keinen Zugang. Viel leicht jemand von euch über eure Hochschule.1. November 2013 um 20:14 #1159947
ChrisKongTeilnehmerZum Glück haben sie sie nicht Ride to Hell spielen lassen, dann wär das Ergebnis der Studie folgendes gewesen:
Videospielen führt vermehrt zu Frust, der sich leider nicht beim Spielen abbauen lässt und exponentiell zunimmt, wenn die Hirnregionen angesteuert werden, die feststellen, dass das Game ein Fehlkauf war
1. November 2013 um 20:16 #1159948
Marc29101971TeilnehmerDeshalb hab ich seit über 30 Jahren Kopfschmerzen!
1. November 2013 um 20:27 #1159949
captain carotTeilnehmerDas ist völlig normal. Passiert z.B. auch bei Musikern. Schlimmstenfalls kann das dazu führen, dass sich Hirnbereiche für zwei Finger überlagern und Musiker die Finger nicht mehr getrennt bewegen können. Wird durch schlichtes Nicht Üben wieder besser.
Generell gilt, wer rastet, der rostet. Das gilt auch für das Gehirn. Insofern schaden reaktionsschnelle, konzentrationsfördernde Spiele sicher nicht, solange man noch was anderes macht.
1. November 2013 um 22:55 #1159950
RavingrabbidTeilnehmer@Rubio
Das stimmt allerdings. Meistens picken sich ja dann gerade die Gegner unseres Hobbys die Zitate einer Studie raus, die sich am besten abändern und gegen uns verwenden lassen.
Dass es immer mehr Studien zum Thema Games gibt, muss ja nix schlechtes sein, zeigt es doch auch, dass die Größe und die Wichtigkeit dieses Mediums immer mehr zunimmt.
Aber mancher bei Auslegung ist es wie mit dem Interview eines bekannten Fussballers und der Bild-Zeitung. Die Schlagzeile ist oft eine ganz andere, als der eigentlich originale Wortlaut des Interviews. -
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