Was ist los mit dem JRPG ? Zu generisch ? Immer dasselbe ? Weiterentwicklung ? Update: Eindrücke vom neuen Drakengard der PS3 !

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  • #1182830
    SpacemoonkeySpacemoonkey
    Teilnehmer

    ich will mich hier nicht groß einmischen da wirklich kein experte bin aber manchmal kommt einem ein genre besonders stagnierend vor wenn man einfach zu viel davon am stück spielt. ist jetzt natürlich keine entschuldigung für das fehlen von innovationen aber das macht schon was aus.

    und für mich sind folgende spiele zb auch alle gleich: morrowind, oblivion, skyrim, fallout3 und fallout vegas. da hat sich doch eigentlich ähnlich wenig getan wie in der cod reihe.

    bin mir nicht sicher ob ich am thema vorbei bin weil ich hier nix verstehe aber hab das gefühl dass es passt :)

    #1182831
    FuffelpupsFuffelpups
    Teilnehmer
    IKARUDENSHIN wrote:
    Davor gabs Xenoblade, welches ich für das beste RPG des Univerums halte.

    I fixed your post.

    PS: MOTHER 3 hat immer noc die bessere Story aber das Gameplay bei Xenoblade ist besser, besonders wie das Monado Story- und Gameplaytechnisch eingebunden ist. Hoffe “X” wird auch so geil, auch wenns es kein Monado geben wird, glaube ich zumindest… Aber bin gespannt inwiefern man das neue “X” im Coop spielen kann, was die Trailer bisher andeuten. Xenoblade hat sich schon wie ein WoW Offline gespielt, das kann was werden, wenn sie das System gut weiter entwickeln.

    #1182832
    From BeyondFrom Beyond
    Teilnehmer

    Also es gibt schon sehr gute WRPG´s wie Skyrim, Fallout, Mass Effect und Dragon Age. Aber die Fortsetzungen wurden teilweise auch mit krassen Shitstorms und schlechten Testwertungen für ihre Anbiederung an die Casual-Action Franchises abgestraft. Mass Effect 3 und Dragon Age 2 zum Beispiel. Ich glaube nicht wenige hätten sich auch ein neues Skyrim gewünscht statt TESO.

    Ich persönlich kann mit diesen ganzen Tales of Spielen und auch Ni No Kuni und ähnlichen JRPG´s nichts mehr anfangen. Die sind mir tatsächlich zu albern und generisch. Aber die besten RPG´s sind immer noch die alten japanischen Klassiker die man auch heute noch spielen kann und neben dem ganzen Einheitsbrei kommen auch echte Perlen wie Dragon´s Dogma, die Souls Reihe und Persona. Das sind JRPG´s die ich immer noch vorziehe und Capcom hat insbesondere mit Dragon´s Dogma gezeigt das auch Japaner westlich angehauchte RPG´s machen die sich auch sehen lassen können. Auch FF14 ist ein gutes Beispiel für ein sehr gutes JRPG. Die öde Masse zieht das ganze Genre vielleicht ein bisschen runter aber ich denke nicht das JRPG´s ein ernsthaftes Problem haben. Die Auswahl ist groß genug um jeden das zu geben was er braucht.

    #1182833
    SpacemoonkeySpacemoonkey
    Teilnehmer

    na dann empfehle ich die pixeljunk spiele aus dem psn. die bieten im gegensatz zu den meisten kunstvoll aussehenden downloadspielen aus dem westen auch spielerisch genug tiefgang. haben zwar noch kein rpg gemacht aber kann ja noch kommen :)

    [youtube]d0GfUhrFhFo[/youtube]
    [youtube]C-TMzMJjys0[/youtube]
    [youtube]nq0ozqCuVxo[/youtube]
    [youtube]vHfzi_eDxSY[/youtube]

    #1182834
    UllusUllus
    Teilnehmer
    Spacemoonkey wrote:

    ich will mich hier nicht groß einmischen da wirklich kein experte bin aber manchmal kommt einem ein genre besonders stagnierend vor wenn man einfach zu viel davon am stück spielt. ist jetzt natürlich keine entschuldigung für das fehlen von innovationen aber das macht schon was aus.

    und für mich sind folgende spiele zb auch alle gleich: morrowind, oblivion, skyrim, fallout3 und fallout vegas. da hat sich doch eigentlich ähnlich wenig getan wie in der cod reihe.

    bin mir nicht sicher ob ich am thema vorbei bin weil ich hier nix verstehe aber hab das gefühl dass es passt :)

    @ Spacemoonkey: Keine Sorge, dein Eintrag passt, es kommt immer wieder vor, das auch Randthemen mit angeschnitten werden.

    Mir ging es mit Dark Souls 2 auch so, eine massive Übersättigung mit 109 Stunden, mittlerweile muss ich smal wieder Jump and Runs und Action Titel spielen, Jrpgs hab ich noch einige rumliegen. Geht nicht immer, der Mensch dürstet nach Abwechslung.

    Momentan spiele ich dennoch Child of Light, das ist echt gut geworden, es wird besser je länger man es spielt. Da steckt viel Mühe und Kreativität drin.

    Spiegel Online hat es getestet, aber der dortige Tester wurde öfters schon kritisiert, das er von der Materie an sich anscheinend keine allzu große Ahnung haben soll, somit bezeichnet er das Jrpg als altes reichliches abgewirtschaftet Genre, finde das echt Quatsch !

    Aber ich schweife wieder ab, hier mal noch was zur optischen Eigenständigkeit und individueller Note, das macht ja vorrangig nur der Westen.

    ivdyzzpo.jpg

    Child of Light sieht echt fantastisch aus, selbst wenn einem der Aquarell Märchenbuchstil nicht selbst gefällt, von der handwerklichen und künstlerischen Qualität ist unabstreitbar über alle Zweifel erhaben.

    Optische Eigenständigkeit Nr 1 Child of Light !

    zut3qf8a.jpg

    Ich habe diesesmal Limbo gewählt, der flächige und schattenmässige, neblige Look strotzt geradezu vor Individualität und verleiht dem Spiel ein unverwechselbares Äußeres !

    Optische Eigenständigkeit Nummer 2 Limbo !

    Hier noch ganz klassisch Rayman Legends, das muss genannt werden, supersymphatische und europäische Optik, wir wissen alle wie viel Persönlichkeit das vermittelt.

    5wxdpouw.jpg

    Optische Eigenständigkeit Nummer 3 ! Rayman Legends !

    Und jetzt kann man mal im Gegenzug die japanischen Entwickler mit dem immer gleichen und generischen Look auftreten lassen, das grenzt sich einfach nicht mehr ab !

    Ich kann echt nicht verstehen, das dies den Japanern selbst nicht auffällt, entweder sind sie blind oder bleiben bockstur ! :(

    Viele sind auch von dem Animedesign müde geworden. Vielleicht ist das auch ein Grund warum die Verkaufszahlen der japanischen Spielen eingesakt ist, es fehlt einfach das Alleinstellungsmerkmal !

    Man könnte wieder behaupten, das die japanischen Enwickler außer dem Animestil nichts können, im Westen sind die Entwickler und Visual Artists deutlich vielseitiger…

    #1182835
    UllusUllus
    Teilnehmer
    Fuffelpups wrote:

    IKARUDENSHIN schrieb:

    Davor gabs Xenoblade, welches ich für das beste RPG des Univerums halte.

    I fixed your post.

    PS: MOTHER 3 hat immer noc die bessere Story aber das Gameplay bei Xenoblade ist besser, besonders wie das Monado Story- und Gameplaytechnisch eingebunden ist. Hoffe “X” wird auch so geil, auch wenns es kein Monado geben wird, glaube ich zumindest… Aber bin gespannt inwiefern man das neue “X” im Coop spielen kann, was die Trailer bisher andeuten. Xenoblade hat sich schon wie ein WoW Offline gespielt, das kann was werden, wenn sie das System gut weiter entwickeln.

    @ Fuffelpups:

    Dann empfehle ich dir mal Persona 4 Golden oder das normale Persona 4 zu zocken, mit Stil, Charme, Witz, Coolness, viel Philosophie, superviel Kreativität und Lehrwert, da kann Xenoblades in allen Belangen einpacken.

    Im Forum bei uns hat dies auch einen guten Stellenwert und wird immer lobend erwähnt.

    Ich kann echt nicht verstehen, was alle an dem halbgaren Xenoblades gut finden, das ist auch spürbar im Vergleich schlechter als das PS One Xenogears…

    Xenoblades hat ein onlinemässiges ganz komisches Kampfsystem, furchtbare Matschgrafik, da es zu einer Zeit rauskam wo HD Grafik auf 360 und PS3 schon längst Standart war, ( Ich hatte es an meinem HD TV per RBG angeschlossen ) es hat einen vollkommen unausgewogenen deftigen Schwierigkeitsgrad, manche Endbosse scheinen unbesiegbar, erst mit bestimmten Vorrausetzungen macht man Schaden, das stört den Spielfluss, finde ich, fragwürdige Gameplaymechanik hatte es auch noch.

    Also darüber kann man echt streiten, ich glaube Panda fand das Xenoblades auch wirklich schwach…

    Aber unser Geschmäcker sind ja nun mal verschieden !

    #1182836
    UllusUllus
    Teilnehmer

    Gutes Beispiel von dir, Pixeljunk hat auch einen eigenen Stil !

    Es gibt zig Beispiele für individuell aussehende westliche Games und arg wenige japanische individuell aussehende Games !

    Fallout, Skyrim und Morrowind sind von Bethesda und sehen gleich aus, das stimmt, das hängt wahrscheinlich damit zusammen, das die gleichen Visual Artis seit jeher mit an Bord sind.

    Aber grafisch realistisch aussehende Spiele von verschiedenen westlichen Herstellern haben auch einen anderen visuellen individuellen Stil.

    Batman Arkham City, GTA 5, Last of Us, Bioshock und Borderlands. Alle unterscheiden sich auch anhand der Vorlieben des Art Designers, bzw. Art Directors, auch anhand der Proportionen, der Farbgebung usw…

    Diesen Pixeljunkraumschiffshotter hab ich auch im Coo Op schon gezockt ! :)

    #1182837
    SpacemoonkeySpacemoonkey
    Teilnehmer

    dachte sogar erst dass die pixeljunk spiele aus dem westen stammen. würde ich bei den nintendo spielen und der souls reihe auch wenn man es nicht besser wüsste. man denkt bei japanischen spielen irgendwie immer an anime

    #1182838
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    Ja, die Souls Reihe ist westlicher als der Westen. Bei der Souls Reihe stimmt halt einfach das Gameplay, es wirkt eben zu jeder Zeit fordernd. Und immer wenn man denkt, die Hürde schaffe ich nie, lacht man nach einer Weile, wenn man dem nächsten Brocken gegenübersteht.

    Bei Runden RPGs finde ich die Enemyfrequency teilweise nervtötend, besonders wenn man sie nicht sieht und ausweichen kann. Das hat mich bei Breath of Fire immer sehr gestört. Auch wenn es sonst eins meiner liebsten RPGs ist. Dies ist aber den vielen liebevollen Storys geschuldet, die jeder Charakter hat, bis auf Bleu.

    #1182839
    Anonym
    Inaktiv

    @ Ullus

    Wie weit haste Xenoblade denn gezockt? Für mich hört es sich irgendwie an, als ob es dir einfach zu schwer war, bzw. du damit nicht so gut klargekommen bist und du es deshalb einfach nicht so gut findest : )
    Kampfsystem fand ich super. Vorallem das verketten von Angriffen war sehr befriedigend. Und wirklich hoch fand ich den Schwierigkeitsgrad auch nicht. Bei manchen Gegnern hat aufleveln halt manchmal allein nicht gereicht, sondern man musste auch die richtige Taktik und Fähigkeiten benutzen. Fand ich gut so.
    Optisch war es zwar ein bisschen Matschig, aber bei soch RIESIGEN Gebieten und der Weitsicht, musste man halt irgendwo Abstriche machen. Vorallem eben auf Wii.
    Dafür hatte es wie gesagt, ne tolle Weitsicht, viele große Gebiete und ein tolles Setting. Auch Details wie das sich bewegende Gras oder auch der seeehr geile Himmel waren super.
    Soundtrack war auch sehr fein und auch heute habe ich noch viele Stücke daraus im Kopf.
    Auch gut war, dass die spielbaren Charaktere endlich mal keine Emos, Hipster oder Heulsusen waren. Fand alle Charaktere sehr sympathisch.

    Finde das ganze Spiel war ein ziemlich geiles Rollenspiel Gesamtpaket, in dem man locker 200 Stunden eintauchen konnte.

    Wenns einfach nicht dein Geschmack ist, kann man natürlich nichts machen. Falls du es bisher noch recht wenig gespielt hast und noch nicht so weit bist, kannste dem Spiel ja nochmal ne Chance geben : )

    #1182840
    bitt0rbitt0r
    Teilnehmer
    Ullus wrote:

    Dragons Dogma ist auch ein gutes Beispiel, da hat sich Capcom echt mal Gedanken gemacht um sich optisch von den sonstigen Japanogames abzugrenzen….

    nur leider zeigt gerade dragon’s dogma im gegenzug sehr “generisches”, westliches fantasy-design. ansonsten ist es natürlich ein sehr gutes spiel.

    die frage, welche sich bezüglich dragon’s dogma in visueller hinsicht stellt, ist aber dann:
    was hat man neues davon, wenn ein japanischer entwickler herkömmliches, westliches fantasy-design als blaupause nimmt? ja, was hat man davon wenn man verlangt, der “osten” solle nunmehr zum “westen” werden?

    was optisch wohl ein guter kompromiss werden kann, ist das kommende “stranger of sword city”. nach den trailern und bildern hat es zwar einen gewissen manga-einschlag, aber wohl in keinster weise die allzu “kindischen” merkmale.

    #1182841
    KiskeruKiskeru
    Teilnehmer

    Ich verstehe auch nicht das ständige ost-west gerede.

    Die Zielgruppe der JRPG´s ist eine der wenigen welche scheinbar nicht mit den jahren gewachsen ist. die spiele verkaufen sich bestimmt nicht schlechter als vor 10 jahren. Mich würde auch interessieren welche spiele sich früher über 1m verkauft haben sollen?


    @Ullus
    : Das jetzt ne direkte antwort auf deinen ersten post.
    Von dem was ich bisher so mitbekommen habe hast du scheinbar ganz stark die präferenz zu grafik/stil und schwierigkeitsgrad. So ziemlich jeder negative kommentar zu nem spiel hat entweder was mit der grafik oder dem schwierigkeitsgrad zu tun. Anhand dessen kann ich auch nachvollziehen warum dir ni no kuni so sehr gefallen hat.

    ich glaube aber, dass den meisten fans von jrpg genau diese punkte am ehesten egal sind. Ich selbst würde sagen, dass die priorität sich eher richtung gameplay und gamedesign richtet. selbst die story und die figuren sind nicht so wichtig. RPG´s sind eines dieser gernes die ihren spielspaß nicht primär durch die inszenierung und die story ziehen, sondern durch mechaniken welche am gamedesign liegen. Für mich wäre die reihenfolge eher so gamedesign>gameplay>figuren>story>grafik und der schwierigkeitsgrad kann ruhig so anspruchsvoll sein wie er will.

    daher kann ich auch über die generische hauptfigur und die langweile story des neuen tales of meckern aber am ende wird das gameplay spaß machen und ich werde es nicht bereuen es gespielt zu haben.

    In dieser generation sind schon einige gute spiele erschienen welche aber nicht so wahrgenommen worden sind und ni no kuni ist ganz sicher keins dieser spiele, da es ne schwache story, schwaches gameplay und sehr schwaches gamedesign hatte.

    Auch dein vergleich zu xenogears und blade. es mag ja sein, dass dir xenogears super in erinnerung geblieben ist aber spiel heute mal das spiel und du wirst sehen wie schlecht und simpel es im vergleich zu heutigen low budged games ist. das selbe gilt auch für ff7. da waren es die story und die figuren welche gut funktioniert haben. wenn du die geschichte kennst und die figuren kennst und das spiel erneut spielst, dann bleibt nur das maue materia element und das wäre aus heutiger sieht einfach wenig.

    die spiele welche wirklich was neues probiert haben waren alle keine top seller. das letzte war dark souls und das eher wegen dem internet hype und der ist scheinbar bei dem 2. teil weg ( die verkäufe sind weit entfernt vom ersten)
    Persona 4 wird oft als beispiel für super rpgs benutzt aber auch das hat sich auf der ps2 keine million mal verkauft.

    #1182842
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer

    @Kiskeru Sehe ich absolut nicht so. Um nochmals mein Beispiel aus der Mottenkiste zu bemühen, Breath of Fire 2.

    Das Gameplay ist arg konventionell, und nicht wirklich spannend. Die Präsentation war schon seinerzeit nicht zeitgemäss. Auch muss man hier ordentlich grinden, sonst sieht man später kein Land.

    Dennoch ists eins meiner favorisierten RPGs, weils eben die Charas sind, die einem fesseln und die Handlung voranzutreiben veranlassen. Ohne diese Motivation wärs reichlich belanglos.

    Ist daneben das Gameplay noch toll, dann umso besser. Aber in erster Linie müssen mich die Charas fesseln, ansonsten hilft alles nichts. Ich hab auch schon RPGs genau aus dem Grund weggelegt, weil mir die Charas und/oder das Setting nicht gefielen, z.B. Xenoblade oder auch Golden Sun auf dem DS. Bin damit einfach nicht warm geworden.

    Die Hauptfigur ist mir dabei reichlich egal, ist sie ja nur ein Avatar. Aber die anderen Charas sind das Salz in der Suppe und können diese schmackhaft machen oder auch versalzen und im schlimmsten Fall hat man heisses Wasser, weil sie nicht zünden.

    Darum Charaktere>Story>Gameplay>Präsentation

    Besonders für JRPGs gilt das. Der Entdecker- und Ausprobierfaktor spielt in westlich angehauchten RPGs wiederum eine ebenso wichtige Rolle.

    Im Optimalfall stimmt halt der Mix aus allem.

    #1182843
    UllusUllus
    Teilnehmer

    @ Kiskeru: Ist jetzt die Zielgruppe wirklich nicht gewachsen ? Kann ich nicht ganz zustimmen.

    Ich finde, die Zielgruppe der PS One und PS2 Generation ist mittlerweile sogar entwachsen.

    Der Zeitgeist, der Glücksfaktor, unsere Erwartungshaltung, die steigenden Produktionskosten, sowie die Dominanz des Westens spielen bestimmt eine Rolle wegen den aktuellen Verkaufszahlen

    Die Japaner sind auch nicht mehr so erfolgreich, da sie vorrangig nur denselben Animeeinheitsbrei abliefern. Selbst Capcom und Konami ist das mittlerweile bewußt geworden.

    Stimmt, ich kritisiere auch sehr oft den Schwierigkeitsgrad, das hängt damit zusammen, das meiner Meinung nach ein Spiel vor allem zugänglich sein sollte, ich gewichte stark diesen Aspekt.

    Bei den Retroreviews kritisiere ich auch öfters die Grafik, den der Zahn der Zeit zernagt alle Dinge, auch Absatzpläne, allerdings bin ich tolerant und muss auch das technische Limit der Konsole bedenken.

    Bei den aktuellen Spielen mit Animeästethik kritisiere ich eher den ideenlosen und generischen Stil, manchmal auch die Technik an sich.

    Zum Thema Xenoblades:

    Einerseits bewerte ich Xenogears durch meine Erinnerungen und durch meine Nostalgie höher als Xenoblades. Damals war ich jünger und konnte mich mehr begeistern.

    Immerhin finde ich Xenoblades aber noch etwas besser als Xenosaga, denn das waren je eigentlich keine Spiele, sondern vorrangig nur ewig lange Zwischensequenzen, wo unfassbare Langeweile aufkam.

    Xenoblades trifft nicht meinen Geschmack, es gefällt mir nicht, ich setze halt andere Schwerpunkte !

    Andererseits, ich hab letztens Front Mission 3 auf der PS One nochmal gespielt, das Game war super, aber mittlerweile muss ich fast würgen, wie schlecht das gealtert ist.

    Vieles was in Games damals funktionierte, würde heute nicht mehr durchgehen.

    Der Randy Pitchford von Gearbox Software, welche Borderlands 2 entwickelten sagte dazu:

    “Man muss die Tradition einer Spieleserie ehren und sollte bei der Entwicklung versuchen, sich daran nicht nur spielmechanisch zu orientieren, aber man kann nicht dasselbe wie damals den Leuten vorsetzen !”

    Also wird der Mittelweg angestrebt, ein Konsens oder ein Kompromiss, wie bei vielem auch im Realen.

    Videospiele und Filme sind vorrangig Kinder ihrer Zeit ! Das ist auch ein schöner Spruch !

    Zum Thema Charaktere: Dem kann ich nicht zustimmen. In diesem Punkt bewerte ich ein Spiel wie einen Film. Die Charaktere sind sehr wichtig, den sie dienen nicht nur teilweise als Vorbild sondern vor allen Dingen auch für den Identifikationswert. Sie sind diejenigen, mit denen ich mich 40 Stunden lang herumärgern und auf der Reise virtuell begleiten muss.
    Da spielt auch Symphatie eine ganz große Rolle. Ob die Charaktere gut rüberkommen hängt an vielem, vor allem am Verhalten und Reifen im Laufe der Story derer, dem Sprecher und an dem Dialogdrehbuch.

    Psychologie und Philosophie gehören auch dazu.

    Story finde ich auch extrem wichtig, denn nur diese liefert mir einen Grund zum Spielen, anders würde ich ja nur Knöpfchendrücken ohne Grund ! :D

    Kennst du den Begriff Charakterzeichnung ?

    Da ist Persona 4 absolut vorbildlich und spitzenmäßig, da floss eine Menge Zeit in die Ausarbeitung der Figuren. Hier lässt sich jedes Verhalten gut nachvollziehen, da es auf die Persönlichkeit exzellent abgestimmt ist.

    Ein Negativbeispiel sind die Atelier Games: Furchtbar kindische, triefend kitschige Dialoge, welche durch das Kindergarten Verhalten der Figuren noch diesbezüglich bekräftigt werden.

    Ein anderes Negativbeispiel ist der von mir schon stark zerrissene dreizehnte Final Fantasy Teil !

    Lightning ist von ihre Persönlichkeitsstruktur eine blöde Kuh, unzugänglich wortkarg, unnahbar. Hope ist eine extreme Nervensäge, ständig dauernörgelnd nur am Jammern oder Motzen.

    Das ist auch mit ein Grund, warum viele vom 13er abgeschreckt wurden, mit solchen unsymphatischen Figuren will ich einfach nicht zocken.

    Den absoluten Vogel schießt aber der grauenhafte Zack aus Time and Eternity ab, dem kann selbst der Psychologe nicht mehr helfen, das größte charakterliche Übel aller Jrpg, der ruiniert das ganze Game, welches eh schon nicht gut ist, quasi im Alleingang.

    Allerdings ist es wie in echt, wir kommen auch nicht mit jedem zurecht und suchen und unsere Freunde selbst aus.

    Für mich Charaktere, Story Gameplay, Schwierigkeitsgrad, Präsentation.

    Mann muss auch immer bedenken auf welche philosophischen Schwerpunte auch das Game selbst Wert legt, bei einem Shooter oder Jump and Run fällt das anders aus, als beim Jrpg ! ;)

    #1182844
    KiskeruKiskeru
    Teilnehmer
    Kiskeru wrote:

    Ich behaupte ja nicht, dass es nicht leute gibt und vor allem auch spiele welche hier andere affinitäten haben.

    Ich glaube aber nicht, dass es die regel ist.

    Mit deiner präferenz charaktere>story>gameplay>präsentation kann ich mir gut vorstellen, dass du in letzter zeit kaum ein ansprechendes jrpg gefunden hast.

    Die JRPG´s bewegen sich von dem weg und ich finde das auch gut so. Es gibt einfach nicht unendlich viele möglichkeiten die figuren neu und frisch zu präsentieren und story ist sehr subjektiv und mit steigender spielanzahl auch nicht überraschend.

    Ich habe lieber ein spiel welches wunderbar funktioniert, weil das gamedesign stimmt z.b. EO. Ich kann mit dem spiel spaß haben auch wenn mich die story nicht interessiert. Ein spiel wie ff wo die story nicht zündet ist einfach kaputt, da das gamedesign nicht stimmt. das ist eben auch der punkt wo die westlichen rpg´s den jrpg überlegen sind. das gamedesign mit dem openworld funktioniert für sich. alles was an story oben drauf kommt ist nur bonus.

    PS:

    @Ullus
    und Kong

    Ich würde es daher anders sehen und sagen, dass JRPG´s sich schon weiterentwicklet haben, nur nicht in eine richtung die euch gefällt. Ihr seid aber eher immer noch auf den präferenzen der vergangenheit stehen geblieben. Das ist dann auch komplett ok nur nicht so optimal für dieses thema.

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