Wer hat’s erfunden? – die Frage für November 2011

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  • #899265
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo zusammen,

    und wieder benötige ich Eure Unterstützung, denn diesmal suche ich nach dem ersten Spiel mit Beute.

    Beute, Rollenspielern auch als loot bekannt, ist Kram, den besiegte, getötete Gegner hinterlassen, damit er vom Spieler aufgehoben und genutzt werden kann. Freilich gibt’s Beute heute nicht mehr nur in Rollenspielen, sondern auch in vielen anderen Actiontiteln.

    Doch ich glaube, dass man Beute sogar zurückführen kann auf alte Shoot’em-Ups: Man schießt Gegner ab und sie lassen Waffen zurück, die man entweder sofort oder aber mit etwas Überlegung (siehe etwa Gradius-Upgradesystem) nutzen kann. Extraleben will ich nicht gelten lassen, da sie die Spielweise nicht grundlegend verändern, wie Waffen das tun. Doch was ist mit Marios Münzen? Vor allem mit denen, die Gegner nach ihrem Ableben fallen lassen?

    Wie seht Ihr das? Wo gab’s die erste Beute? Und was ist Beute und was nicht?

    Dank und Gruß,

    Michael

    #1024859
    bitt0rbitt0r
    Teilnehmer

    pillen fressen für punkte in “pac-man”? ist immerhin 30 jahre her.

    #1024860
    Max SnakeMax Snake
    Teilnehmer

    Ich tippe auf Galaga. Ein Gegner kann dein Gleiter wegmopsen und wenn man den Gegner, der dein Gleiter anreißt auf ihn schießt, dann ist der Gleiter in dein besitzt und hilft dabei.

    #1024861
    Triforce-FinderTriforce-Finder
    Teilnehmer

    Nun, Marios Münzen sind wohl eher Sammelobjekte, vor allem sind sie nicht primär von Gegnern zu erhalten. Oder? wenn man die nämlich ausschließt, sind auch die Rubine, Herzen und Magie aus Zelda keine Beute, obwohl man sie ja eindeutig vom Gegner erbeutet. Ich schätze mal, dass die ersten Beuteobjekte in einem alten ASCII-Dungeon-Crawler oder Textadventure zu finden sein dürften. Allerdings bin ich da nicht genügend bewandert, um sicher das erste Beuteobjekt zu benennen.

    Zu dem Problem mit der Abgrenzung von Münzen und Co. wäre es möglich, nur die Objekte zu zählen, die von bestimmten Gegnern hinterlassen werden und nicht vom Spiel für das Besiegen beliebiger Gegner gegeben werden.

    #1024862
    Disco VictimDisco Victim
    Teilnehmer

    mir fällt spontan Arkanoid ein, ist aber wohl noch zu “jung”.

    #1024863
    Lord RaptorLord Raptor
    Teilnehmer

    Pen-&-Paper-Rollenspiele hatten wohl schon Beute vor Videospielen. Ansonsten würde ich dem triforce finder zustimmen und auch irgendwelche Textadventures vorschlagen.^^

    #1024864
    IceWilliamsIceWilliams
    Teilnehmer

    Die Mario Münzen dienen im Prinzip ja auch nur dem Extraleben, nur das man 100 anstelle von Einem Extraleben sammeln muss.

    Bei Textadventures ist die Frage ob das wirklich Beute ist, im Prinzip sind das ja alles gegenstände die man zwingend einsetzen muss um zur Lösung zu gelangen, insofern ist das wohl eher ein Teil der Spielmechanik denn Beute.

    Ich denk auch das es wohl irgendein frühzeitlicher Shooter oder ein frühes RPG sein müsste, da wünsch ich den jungs von der MGames viel Spaß beim recherchieren :)

    #1024865
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Soweit ich weiß hatten schon einige Ur-RPG´s in den 70ern Beuteobjekte, das müsste ich aber raussuchen. Wäre jedenfalls vor Power Ups bei ShmUp´s.

    #1024866
    Anonym
    Inaktiv

    Meine Recherche sagt das auch. Unsicher bin ich mir aber, ob es in dnd auf der PLATO-Plattform schon Loot gab und inwiefern die zufallsbedingt war. Was meinst Du?

     

    Dank und Gruß,

    Michael

    #1024867
    captain carotcaptain carot
    Teilnehmer

    Gute Frage. Ich weiß, dass man selbst bei Ur-Vertretern wie pedit5 oder dnd fleißig Schätze sammeln konnte, die natürlich regelmäßig von Gegnern bewacht wurden. Das fällt nach ursprünglicher Definition schon unter Loot. Ich bin aber nicht sicher, bei welchem Spiel das erste Mal Gegner Items hinterlassen. Und alleine zu dnd gibt´s schon so viel englischsprachiges Material, dass mir die Zeit zum Durchackern fehlt.
    Jedenfalls ging damals bei den Mainframeversionen noch deutlich mehr als bei den wegen Speichermangel extrem eingekürszten Heimcomputervarianten. Das hat sich eben auch dadurch bemerkbar gemacht, dass es auf Mainframes mehr Loot und komplexere Dungeons gab.

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