ghostdog83
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ghostdog83Teilnehmer@ChrisKong: Staffel 3 habe ich nicht mehr gut in Erinnerung, die Vierte ist aber für mich die erste überragende Mad Men Staffel gewesen, eine der Folgen zählt für mich sogar zu meinen absoluten Lieblingsfolgen (welche genau das war müsste ich nachschauen).
Die Serie besticht für mich in erster Linie durch die toll geschriebenen Figuren sowie die hohe Qualität der Dialoge, die für mich die derzeitige Referenz darstellt (das Szenenbild ist aber auch Spitze).Wenn ich da “The Walking Dead” betrachte, wo regelmäßig die Showrunner gewechselt werden, statt mal in bessere Drehbuchautoren zu investieren. Die Figuren sind dort im Verhalten sehr inkonsistent und nicht sonderlich interessant geschrieben. Ein Charakter wie Daryl überzeugt da hauptsächlich durch seine Taten, während ein Michael Ehrmantraut in Breaking Bad auch verbal in Erinnerung bleibt, für mich somit der interessantere und denkwürdigere Charakter ist.
“Mad Men” profitiert aus meiner Sicht klar davon, das Matthew Weiner die Serie von Anfang bis Ende als Showrunner begleitet und zudem viele Drehbücher selbst verfasst hat. Aber auch so ist es häufig der Fall, dass bei Serien, wo der oder die Showrunner für die komplette Serie zuständig sind (“Breaking Bad”, “Mad Men”, “Game of Thrones”) eine durchweg höhere Qualität am Ende herauskommt, als bei Serien mit wechselnden Showrunner (“The Walking Dead”, “Dexter”).
ghostdog83TeilnehmerMad Men zählt für mich neben GoT zu meiner aktuellen Lieblingsserie, nachdem BB in den wohlverdienten Ruhestand getreten ist. Die sechste Staffel hat einige richtige Knallerfolgen parat, die auch hinsichtlich Humor einiges zu bieten haben. Das Ende der Staffel bietet sehr viel Sprengkraft für die abschließende siebende Staffel.
ghostdog83TeilnehmerUlrich Steppberger wrote:100 Posts unter Umfrage und allmählich habe ich das Gefühl, den Untergang des Internet eingeläutet, oder zumindest den Seelenfrieden einiger Leute auf dem Gewissen zu haben. Mannomann.
Der nächste Schritt wird dann die Zusammenlegung der M!Games mit der Audio-Vision sein, um den Seelenfrieden endgültig den Garaus zu machen^^
ghostdog83Teilnehmer@US: zu Godzilla ist sehr wohl ein neuer Trailer erschienen, siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=64c6VLNJQiE
Walter White vs Riesenechse kann nur besser werden als die unsägliche Verfilmung von Roland Emmerich.
ghostdog83Teilnehmer@ChrisKong; @Vreen: Gibt es eine Vorgeschichte, warum solche Aussagen (“Aber mich anlügen…”) hier geäußert werden?
ghostdog83TeilnehmerUlrich Steppberger wrote:Man könnte auch einfach mal annehmen, dass ich schon einigermaßen weiß, was ich tue und kein wirkliches Interesse dran habe, die Seite schlechter zu machen.
Ob nun besser oder schlechter, darum geht es Einigen scheinbar nicht, sondern darum, was sie für richtig erachten.
Die Umfrage war da ein guter Zug, um das Ganze demokratisch zu gestalten, sodass das Ergebnis am Ende auch als solches besser akzeptiert werden kann, auch wenn derjenige nicht die Meinung der Mehrheit teilt.
ghostdog83TeilnehmerNoch zwei Ergänzungen zu den asiatischen Filmen, die ich im letzten Jahr gesehen habe:
Untold Scandal (2003)
Die koreanische Version der “Les liaisons dangereuses” (Gefährliche Liebschaften):
Starke, teils sehr humorvolle Dialoge, schöne Kostüme und Kulissen sowie sehr gut spielende Schauspieler. Im Gegensatz zu vielen chinesischen Dramen, wo natürlich eine Kampfakrobatik im Hero Stil nicht fehlen darf, wirkt das hier weder kitschig noch langatmig oder bedeutungsschwanger.
Die dt. Synchro ist in dem Fall sogar mal gelungen – die Sprecher passen zu den Figuren, die Dialoge sind gut eingesprochen.
Love Exposure (2008)
“Yu ist eigentlich ein braver Schüler, der um die Aufmerksamkeit seines Priester-Vaters jedoch mit kleineren und größeren begangenen Sünden buhlt. Vor allem sexuelle Entgleisungen scheinen dem Vater Zuneigung zu entlocken. Als er bei einem seiner voyeuristischen Streifzüge auf seine große Liebe Yoko trifft, wird es kompliziert: Sie ist die Tochter der Affäre seines Vaters, die von nun an mit ihm unter einem Dach lebt. Als seine ganze neue Familie von einer wahnsinnigen Sekte gekidnappt wird, beginnt für Yu der große Kampf um seine Liebe.”
Der Film ist ein ziemlicher Brocken (237 Minuten) – hat aber über die gesamte Laufzeit so gut wie keine Längen. Im Grunde kann man den Film als Wundertüte bezeichnen, da er viele Elemente aus verschiedenen Genres in sich vereint – von Drama, Thriller, Komödie, Satire bis hin zu Horror.

ghostdog83TeilnehmerWobei, wenn ich mir die Kommentare zu “Bad Milo!” auf den einschlägigen Filmseiten so durchlese…ich werde dann wohl nur zu “Inside Llewyn Davis” greifen.
BTW: Was sind eigentlich eure Lieblingsserien?
ghostdog83Teilnehmer@ChrisKong: Das wären bei mir dann Bad Milo! (etwas Trash muss auch mal sein) (erscheint am 14. April) und Inside Llewyn Davis (erscheint am 10. April).
edit: Filmtechnisch lege ich gerade eine kleine Pause bis zum erscheinen der beiden Filme ein, da ich noch beim Rewatch von GoT Staffel 1-3 bin.
ghostdog83Teilnehmer@ Tommo: Beide Filme habe ich im letzten Jahr auf Arte sehen können, wirklich gut gemacht, vor allem das Ende von “Mother”, welches in einem westlichen Film wahrscheinlich anders geendet hätte. Bei aller berechtigter Kritik an den öffentlich-rechtlichen Sendern – die Programmgetaltung von Arte ist wirklich sehr gut. Im letzten Jahr lief dort auch “Im Reich der Sinne” ungeschnitten bereits ab 22 Uhr (FSK 18).
ghostdog83Teilnehmer@ ChrisKong: “I’m a Cyborg, But That’s OK” habe ich noch nicht gesichtet, werde ich mir daher vormerken, thx. Ansonsten würde ich dir bzgl. koreanischen Thrillern noch “I Saw the Devil ” (Uncut) und “The Chaser” empfehlen. Die Bildqualität ist bei beiden Filmen gut (Blu Ray). The Chaser ist der schwächere Film, da die darin vorkommenden Polizisten sich etwas unbeholfen verhalten, zudem fällt die Dialogqualität ab.
edit: “A Bittersweet Life” habe ich hier auch noch rumstehen – ebenfalls sehr gelungen. Der hohe Output an qualitativ hochwertigen Thrillern aus Korea ist wirklich bemerkenswert, kein Wunder, dass sich Hollywood dort fleißig bedient (nächstes geplantes US Remake: “I Saw the Devil “).
ghostdog83Teilnehmer@ ChrisKong: Jackie Brown habe ich mir im letzten Jahr auf Arte das erste Mal angesehen – zählt auch für mich zu den besten Tarantinos – seine letzten Werke waren nicht so mein Fall (Django Unchained steht noch offen). Robert Forster ist mir auch in der letzten Staffel von Breaking Bad sehr positiv aufgefallen, ein sehr guter Schauspieler.
ghostdog83Teilnehmer@ ChrisKong: “die Einschläferung des Jesse James durchs Sandmännchen Robert Schnarch” habe ich bereits dreimal mir angesehen – und der Film wird mit jedem Male immer besser

Der aktuelle Film des Jesse James Regisseurs Andrew Dominik, ist ein sehenswerter Gangster Thriller – Killing Them Softly (2012), mit James Gandolfini in einer seiner letzten größeren Rollen. Der Film ist kein klassisches Spannungskino, sehr dialoglastig und gesellschaftskritisch (Kapitalismus). Der Trailer zu dem Film ist aber eine Mogelpackung, hier wird ein Action Thriller suggeriert und gleichzeitig die besten, wenigen Actionszenen gespoilert.
ghostdog83Teilnehmer@ ChrisKong : Ich kaufe mir die dt. Blu Ray’s der Ghibli Filme in der Regel wenn sie bei Amazon.de für 13,99-15,99 Euro angeboten werden.
ghostdog83Teilnehmer@ChrisKong: 13 Assassins finde ich sehr gut (9 von 10), sein Remake zu Harakiri dagegen finde ich überflüssig. Harakiri ist für mich der mit Abstand beste Samuraifilm, da dort das Wesen des Kodex kritisch hinterfragt wird, was macht einen wahren Samurai aus, besteht es darin den Regeln des Kodex blind zu folgen, auch wenn es bedeutet, den eigentlichen Sinn (ehrvolles Handeln) des Kodex infrage zu stellen oder etwas in guter Absicht zu tun, bei Gefahr den Kodex zu brechen, um nach außen in Unehre zu fallen. Die Schauspielleistung von Tatsuya Nakadai ist in dem Film einfach nur brilliant, einer der ganz großen Schauspieler, neben Toshirō Mifune und Takashi Shimura (ikiru – Einmal wirklich leben) der damaligen Zeit in Japan.
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