Gernseh-Serien

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    ChrisKongChrisKong
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    Epic MAN!AC

    Hallo Leute, ich würde gerne auch mal ein wenig gesondert über Fernsehserien quatschen. Sicher hat jeder hier schon mal ein paar Serien in seiner Vita stehen, über die er was zu erzählen weiss. Was sind eure Lieblinge, welche Serien fandet ihr peinlich, welche habt ihr aus Liebe zu eurer Frau/Freundin mitgesehen?
    Vielleicht einfach ein paar Serien nennen und dann ein paar Gedanken dazu, wäre nett. Was euch so in den Sinn kommt, egal ob aktuell oder längst vergangen.

    Hier mal ein paar Serien, die mir in letzter Zeit so gefallen haben, wobei das nicht immer durchgehend der Fall gewesen sein muss.

    Fangen wir mal mit den Sci-Fi/Fantasy Serien an. Wie immer keine Reihenfolge oder so.

    Highlander

    Hab nichts erwartet, aber diese Serie hat sich wirklich kontinuierlich gesteigert. Wo zu anfangs noch der Vilain of the Week vorherrschte, wurden die Storys immer komplexer und gerade gegen Ende warten wirklich einige Hämmer so wie eine andere Interpretation des Es kann nur einen geben – Mantras. Besonders die Episode mit dem geistig zurückgebliebenen Unsterblichen hat mich bewegt.

    Hercules

    Eine richtige Feel Good Serie, ideal für vor dem Schlafen gehen. Sorbo und Hurst haben ein wunderbares Timing, was den Humor betrifft. Negativ ist mir aufgefallen, dass wirklich jede Staffel eine Kraft der Träume Episode hatte (Ist eine Anspielung auf die mieseste Episode, da nur aus Rückblenden bestehend, des gesamten Trek-Universums). Ansonsten trifft dasselbe wie bei Highlander zu, die letzten Staffeln bieten auch durchaus ernstere Themen und die Gastdarsteller waren eigentlich auch meistens top, besonders Tony Todd als Dahak lehrte einem das Fürchten. Lustig waren auch die Travestie Episoden mit Hurst als Tanzlehrerin.

    Xena

    Bin noch nicht durch mit der Serie. Eigentlich die Femina Vulgaris Variante von Hercules. Lucy Lawless ist einfach die perfekte Amazone. Die Serie ist noch etwas ambitionierter als Hercules und hat nicht ganz einen so zähen Einstieg. Muss es aber wie gesagt noch fertig schauen.

    Akte X

    Begründerin des Mystery Serien Genres. Klar mit the Prisoner und Twin Peaks gab es schon andere, die zuerst waren. Aber Akte X hat eine regelrechte Welle losgetreten. Nun, zur Serie bleibt zu sagen, dass sie bis und mit 5. Staffel etwa auch recht ordentlich funktioniert hat. Aber dann fing sie an sich in immer mehr Widersprüche, lose Enden und Abstrusitäten zu verzetteln. Ein wirklich roter Faden war nicht mehr zu finden. Was wir bekamen war ein Potpurri von Freaks der Woche und Episoden, die mehr sein wollten, als sie letztlich waren. Absoluter Tiefpunkt, der Inder, der sich in fremden Anussen versteckte um dann unvermittelt zuzuschlagen, einfach nur unterirdisch. Nach 9. Staffeln kam das Aus und die Erkenntnis, dass sie 4 Staffeln zu lang gelaufen war.

    Twin Peaks

    Wozu Akte X 9 Staffeln brauchte, schaffte Twin Peaks in nur 2. Einfach auch heute noch eine grandiose 1.Staffel. Die zweite hatte leider einige Entwicklungen in Common, die wahrscheinlich ähnlich unbefriedigend gewesen wären wie sie bei Akte X eben letztlich waren. Was bleibt ist ein Panoptikum herrlicher Szenen und Figuren. Die Atmo ist grossartig und absolut einmalig, aber auch ein Kind seiner Zeit. Würde es heute funktionieren? Leider eher nein, das Publikum würde sie nur als weitere Serie wahrnehmen und wahrscheinlich nicht ihren Sonderstatus erkennen.

    Alias

    Eine Serie mit einem stimmigen Ende. Dies können nicht viele Serien für sich beanspruchen. Zwischendurch hatte sie aber leider einige Schwächen. Insgesamt war sie aber doch recht kurzweilig. Der Mystery-Aspekt hätte noch ein wenig mehr im Fokus stehen sollen, aber mir hat sie eigentlich gefallen, da sie wirklich immer spannend war.

    Battle Star Galactica

    Eine der wenigen Serien, die ich im Rekordtempo geschaut habe. Das Produktionsdesign hat Kinoqualitäten und der Spannungs- und Cliffhangerfaktor ist enorm. Ich war einfach nur begeistert. Eine Sci-Fi Serie, die im All spielt und gänzlich ohne die üblichen Klischee-Aliens auskommt. Es gibt auch viele emotionale Höhepunkte, wie der Spitalaufenthalt von Starbuck oder der ganze Guetta Story-Arc. Das Ende zählt für mich ebenfalls zu einem der besten ever. Einfach genial wie aufgelöst und gleichzeitig eben auch Geheimnisse gewahrt werden. Es wird nicht alles geklärt, aber alles was wichtig ist. Ein Ende, das bei mir wirklich eine Zeit lang nachgewirkt hat.

    Andromeda

    Sorbo im All geht immer. Ob ichs ohne diesen sympathischen Darsteller auch so toll gefunden hätte, weiss ich nicht. Die letzte Staffel war leider schwach. Die 4 Staffeln davor hatten aber sehr viele Highlights, auch wenns mehr eine Fantasyserie in Sci-Fi Gewand war.

    Stargate Reihe

    Ist auch eingeplant, bin aber auch noch nicht dazu gekommen, sie mir anzusehen.

    Star Trek Classic

    Eigentlich Pflichtprogramm für Sci-Fi Fans. Zeitgenössische Themen in Sci-Fi Storys verpackt. Zurecht hat sie Kultstatus erlangt. Gerade die Discuss First Mentalität machte sie zu was ganz besonderem. In vielen Bereichen heute noch Vorbild und Meilenstein der Populärkultur. Warp, Beamen, Phaser, Legende, Punkt Ende Aus.

    Star Trek Enterprise

    Mal angefangen, aber wieder pausiert. Muss ich mir noch komplett ansehen.

    Star Trek Voyager

    Starker Cast und viele Highlights, das Ende ist leider meh. Ergreifendster Moment bleibt für mich die Verabschiedung eines Crewmitglieds, da hatte ich einen ganz dicken Kloss im Hals. Die Crew wächst einem wirklich ans Herz und gerade in den späteren Staffeln ist die gute Chemie deutlich zu spüren, insbesondere der Humor hat mir gefallen.

    Star Trek The Next Generation

    Bin über diese Serie zum Trekkie geworden, kannte die Classic Serie schon, aber war noch nicht infiziert damals. Einfach mal spät Nachts per Zufall an einer nicht gerade tollen Episode (Yuta, die letzte ihres Clans) hängengeblieben, aber die sympathische Crew liess mich dann regelmässig einschalten. Hab damals wie ein Irrer die Sendungen aufgezeichnet.
    Auch am 11. Sept. 2001 sass ich gebannt vor dem Fernseher und erwartete den Beginn von The Next Generation, tja aber ein paar Araber oder Amerikaner, je nach Theorie, hatten was dagegen. :-(
    Auf jeden Fall für mich aus rein edukativer Sicht eine sehr wertvolle Serie damals in Zeiten meiner Pubertät. Würde mal schlicht behaupten, dass sie wertvolle Erziehungsarbeit geleistet hat. Viele der Werte sind heute noch für mich gültig.

    Star Trek Deep Space Nine

    Meine Lieblingsserie unter den Trekserien. Zwar ein genauso steifer Beginn wie TNG, aber dann nimmt diese Serie Fahrt auf in der 3. Staffel. Die 4. ist wohl etwas vom Besten, was je im Fernsehen gelaufen ist. Ein Highlight jagte das nächste. Und das hohe Niveau wurde grösstenteils gehalten und hat uns einige der besten Trekmomente ever beschert. Strafzyklen mit O`Brien, der Besucher mit dem genialen Tony Todd oder kleine grüne Männchen. In späteren Staffeln kam dann noch die legendäre Tribbles Episode, etc. Vielleicht lags daran, dass ich gerade in der Spätpubertät war, als ich diese Serie, TNG und Babylon 5 sah, aber vieles von den Philosophien dieser Serien haben mein Denken bis heute geprägt. Ich bin diesen Serien dafür sehr dankbar, nebst dem Umstand, dass es grossartige Unterhaltung für mich war. Müsste ich meine Genese der Beeinflussung aufdröseln, dann würde ich sagen, dass ich zuallerst durch Bücher beeinflusst wurde. Da ich schon im Kindergartenalter mit Lesen begonnen hatte, wurde ich sehr von den Büchern geprägt, als da wären es die Werke von Preussler, Lindgren und Ende. Dann kamen wie gesagt die Serien und danach entdeckte ich die Filme als Quell der Inspiration. Heute verteilt es sich gleichermassen auf alle 3.

    Babylon 5

    Mehr als die Summe seiner Teile. Als ich das erste mal auf die Serie stiess, TNG schaute ich da schon, da fand ich den Look äusserst billig, aber zu der Zeit hab ich eigentlich alles geschaut, was mit Sci-Fi im Serienbereich zu tun hatte, unter anderem Earth 2, Seaquest, M.A.N.T.I.S., Lexx, etc. Irgendwie war ich dann aber doch von diesem geheimnisvollen Universum fasziniert. Als dann urplötzlich der Hauptdarsteller gewechselt hatte, war ich doch recht verwirrt. Konnte das gut gehen? Ja und wie. Die Verschwörungen und Geheimnisse wurden immer mehr in den Fokus gerückt und auch die Performances der Darsteller fingen mir immer mehr an zu gefallen. Als die 2.Staffel endete, da hatte sich das kommende Grauen ja schon angekündigt. In freudiger Erwartung sah ich mir dann auf Prosieben die 3. Staffel an, immer Samstags so um 1600Uhr war das. Das ganze nahm immer epischere Züge an. Die Serie hatte sich in eine Richtung entwickelt, die eine Mischung aus Philosophie, epischer Geschichten und zahlreichen Mysterien beinhaltete. Zu dieser Zeit kristallisierten sich auch meine beiden Favoriten heraus, Londo und G`Kar. Ihnen gehören zweifelsohne die besten Szenen der ganzen Serie. Diese ganz spezielle Freundschaft, die sich über Jahre entwickelt hat und in einer Konsequenz endet, die zu anfangs falsch gedeutet wurde, das ist einfach nur grosses Kino.
    Der Cliffhanger am Ende der 3. Staffel war dann natürlich der absolute Hammer. Da man heute ja soviele Komplettboxen zu Serien kriegt, lässt sich dieses Gefühl nicht so richtig vermitteln, wie es ist ein halbes Jahr oder mehr auf die Fortsetzung einer Serie warten zu müssen. Internet war noch in den Kinderschuhen, es gab keine Möglichkeit, die Episoden schneller zu sehen, es hiess warten. Klar, ist man heute mit einer Serie ajour, dann ist es natürlich annähernd dasselbe und trotzdem hab ich dieses Gefühl nie wieder so gehabt.
    Aus Angst die Serie nicht abschliessen zu können, wurde so ziemlich alles in die 4. Staffel gepresst, die dann die geniale 3. sogar noch toppen konnte. Die 5. konnte daran nicht mehr anschliessen, ebenso wenig Crusade.
    Egal, JMS hat für mich eine der besten Serien forever abgeliefert, gar nicht auszudenken, hätte man unter seiner Ägide die Star Wars Realserie lanciert.
    Aber ich wünschte mir, dass er zumindest wieder eine Serie machen wird. Babylon 5 stand ja auch nie unter einem guten Stern damals, das Damoklesschwert der Absetzung schwebte über der Serie. Da fällt mir eins meiner Lieblingszitate aus der Serie ein, gesprochen wird es von G`Kar, ich glaube am Ende der 3. Staffel wenn ich mich nicht irre:

    Die Zukunft wird stets unter Schmerzen geboren.

    The Walking Dead

    Eine Serie, die ihr Potential im Pilotfilm nahezu schon ausschöpft, im ganzen Rest der Serie bisher aber kaum. Ist für mich ein Lückenfüller. Alternativen gibts ja nicht so viele. Die Darsteller schwanken zwischen genial bis katastrophal. Die Drehbücher sind gemeinhin die grösste Schwäche. Die Charas benehmen sich die meiste Zeit einfach nur dämlich, ein anderes Wort ist mir dafür nicht eingefallen. Eigentlich schade, denn das Produktionsdesign ist eigentlich grossartig, Bilder und Soundtrack wissen zu gefallen, aber der Facepalmfaktor steigt mit der Fortdauer der Serie. Mal sehen, obs in Staffel 4 besser wird, glaube ich aber nicht.

    Heroes

    Fing stark an, aber hat sich in immer mehr Logiklöcher verrannt. Was sollte beispielsweise der Vater von Nathan in der Vergangenheit und dort dann auf Hiro treffen, etc. Leider scheint man irgendwie kein allzu grosses Konzept verfolgt zu haben und eben die Logiklöcher haben einen sichtlich den Spass genommen. Nach 4.Staffeln hätte ich zwar gerne mehr gesehen, hat aber nicht sollen sein. Schade, eine Serie, die viel Potential gehabt hätte.

    Misfits

    Wie Heroes von der Prämisse, aber in besser. Hat halt einfach auch diesen englischen Touch, den ich so mag, will sagen, die Darsteller sehen nicht wie elitäre Models aus, sondern wie normale Menschen. Die Storys sind ganz schön abgedreht und auch ebenso umgesetzt. Auch der Soundtrack hält so einige Entdeckungen bereit. Mir hat sie bisher sehr gefallen, wir sicher weiter geschaut werden.

    Carnivale

    Wenn man Schausteller im Amerika der Depression mit Twin Peaks kreuzt, dann erhält man diese wunderbare Serie. Jede Staffel stellt dabei ein Kapitel des Werkes vom Serienschöpfer dar. Leider wars auf 6 Staffeln angelegt, hat aber nur 2 erreicht. Aber ein total offenes Ende kriegt man nicht serviert. Allerdings kann man nur erahnen, welches Potential in der Geschichte noch geschlummert hätte. Wieder mit der Beteiligung von Clancy Brown, dessen Serien (Earth2) kein langes Leben beschienen ist. Für Fans von Symbolhaften Filmen und Serien auf jeden Fall ein Muss, gewohnt hoher HBO Standard.

    Utopia

    Wer das Spezielle sucht, der wird hier fündig. Der Stil der Serie ist irgendwie einzigartig. Bin sofort süchtig geworden. Aber die erste Staffel hat nur 6 Episoden. Eine zweite ist angekündigt. Für jeden halbwegs Videospielfan ein Fest. Geht aber nicht um Videospiele. Einfach ansehen, ich sah die Serie, ohne auch nur etwas darüber zu wissen und genau das empfehle ich jedem, der mal was Besonderes ansehen will.

    True Blood

    Schöne Serie, die den Süden der USA mit einem Haufen Freaks garniert. Manchmal treten die Vampire dadurch etwas in den Hintergrund. Aktuell bin ich bei der 5.Staffel angelangt, aber auch hier dasselbe wie bei 24, man verzettelt sich in zuvielen Sidestorys, dies ist der Dramatik nicht immer zuträglich. Hoffe, dass die 6. Staffel den Bogen wieder kriegt, sonst machts nämlich keinen Spass mehr.

    Nun mal zu den Dramedys und Comedys

    Seinfeld

    Eine der Sitcoms, die ich mir immer wieder mal geben kann und auch eine die man sehr gut in der deutschen Synchro geniessen kann, gerade die Sprecher von Jason Alexander (Bierstedt) und Michael Richards (weiss den Namen grad nicht, ist aber dergleiche wie bei Alec Baldwin) machen einen gewaltig guten Job. Verdanke diese Serie meinem Bruder, sonst wär ich ihr wohl kaum je begegnet. Und wer Seinfeld mag, wird Curb your Enthusiasm lieben, besonders die Seinfeld Reunion Episode.

    Titus

    Christopher Titus (auch ein Standup Comedian) erzählt Episoden aus seinem Leben nach und überzeichnet sie natürlich gnadenlos. Zack Ward, der seinen Halbbruder spielt, hat einfach ein göttliches Timing für Comedy. Gebt diesem Mann eine eigene Comedyshow. Stacy “Mike Hammer” Keach ist das heimliche Highlight dieser 3 Staffeln dauernden Sendung. Herrlich polititsch unkorrekt, eben wie das echte Vorbild. Titus sagt, es gibt kein Foto von seinem Vater, wo der nicht ein Bier in der Hand hält. Einfach nur zum Ablachen.

    Arrested Development

    Selten eine so durchdachte Comedyserie gesehen. Hier wird selbst in den letzten Episoden noch ein Bezug zu Episoden der ersten Staffel hergestellt. Die Serie sprüht vor Witz und Skurrilität. Netflix hat nun eine 4.Staffel nachgeschoben, und die Ressonanz war überwältigend. Ich muss mir die 4. erst noch anschauen. Fans von Wes Anderson Filmen dürften sich irgendwie heimisch fühlen, oder auch Kenner von Hotel New Hampshire. Unvergessen, Arnets Zaubereinlagen mit Europe Intro. Von den Verknüpfungen her kommt mir eigentlich nur My Name is Earl in den Sinn, wo einzelne Ereignisse verschiedener Episoden so kongenial wieder zusammengeführt werden. Hier darf man keine Episode verpassen.

    Curb your Enthusiasm

    Larry David ist, nun, eben Larry David. Seine Miene sagt mehr, als es tausend Worte können. Der Aufbau einer Episode ist meist ähnlich, aber das ist so herrlich umgesetzt, dass man Larry einfach nur zu gerne zusieht, wie er von einem Fettnäpfchen ins andere tritt. Zudem gibts in einer der späteren Staffeln eine Seinfeld Reunion-Episode, einfach nur der Hammer. David hat von HBO einen Freischein, wann immer er eine weitere Staffel machen möchte, wird sie bewilligt. Bisher hat er zwar immer gesagt, er hätte keine Lust auf weitere Episoden, aber es folgte immer wieder eine Staffel. Dieses mal hat er aber nichts gesagt, das lässt die Fans natürlich bangen.

    My Name is Earl

    Das Real Life Simpsons. Eine Kleinstadt voll verrückter Figuren. Die Beziehungen untereinander und die Storys wurden von den Autoren kongenial miteinander verwoben. Die 3. Staffel schwächelt etwas, insgesamt eine tolle Serie, bis, na bis Fox wieder mal tat, was sie am besten können, Serien absetzen.

    Californication

    Andere Filme und Serien könnten hier sehr viel über pointierte Dialoge lernen, eine der besten Serien in diesem Fach. Einzelne Episoden der aktuell 5. Staffel sind lustiger als alle Hangover-Filme zusammen. Ein Lehrstück in Sachen Dialogwitz und Schreibkunst. Bei Showtime findet man aktuell den besten Humor.

    Shameless

    So auch bei Shameless, der anderen Serie von Showtime. Anfangs hatte ich gar keine Lust, mir eine Serie über einen Alki und seine Familie anzusehen, zu sehr kannte man ja die Klischees. Für mich eine der Entdeckungen. Bin sofort süchtig geworden. Die Charaktere sind authentischer, als alles was ich sonst so gesehen habe. Sie handeln manchmal genauso unberechenbar und unlogisch wie eben echte Menschen. Die abstrusen Situationen, in die die Familie gerät, sind einfach nur zum schlapplachen. Manchmal ist der Humor schon bitterböse. Die grandiosen Darsteller und Drehbuchschreiber machen diese Serie zu einem echten Gewinn. Sie basiert ja auf der englischen Serie, die ebenfalls von Paul Abott ist, entwickelt sich aber in eine andere Richtung. Tja, dieser Mann hats einfach drauf. Mit Hit&Miss, Für alle Fälle Fitz und eben Shameless hat er sich auf meine Favoritenliste der besten Showrunner geschrieben.

    Weeds

    Vielleicht kann man Weeds als das Bindeglied zwischen Shameless und United States of Tara sehen. Hat Elemente beider Serien. Warum dass man nach der 3. Staffel in Germany nicht weiter ausgestrahlt hat, das verstehe wer will, aber im deutschen Fernsehen, da tut man nur Murks gern sehen. Mit lediglich 30min sind die Episoden eigentlich sehr kurz, aber dafür sehr kompakt.

    United States of Tara

    Leider auch schon wieder abgesetzt. Toni Colette ist arg unterschätzt, hier darf sie mal zeigen was sie kann. Sie verkörpert verschiedene Persönlichkeiten in einer Person. Wie sie durch ihre Schizophrenie immer wieder in spezielle Situationen gerät ist wirklich sehenswert und man kann der Figur ihre Verzweiflung wirklich nachfühlen. Diese Serie schafft den Spagat zwischen Comedy und Drama gekonnt. Wirklich schade, dass es zu Ende ist.

    Psych

    Die Buddyserie schlechthin. Diese Serie lebt von den Frotzeleien von Gus und Shawn. Das Mienenspiel dabei ist wirklich eine Klasse für sich und sorgt schon ohne Text für Lacher am Fliessband. Für mich das beste Hauptdarsteller Paar seit Mulder und Scully. Es wird immer wieder viel Bezug zum Kino und TV der 80er genommen. Auch die aktuelle 5. Staffel (aktuell insofern, als ich sie soweit gesehen habe, in den USA sind die ja sehr viel weiter) ist ein Zitierfest und die Episoden sind sicher mit Abstand das Witzigste was man im Case of the Week Bereich finden kann. Und weils pro Staffel nur 16 Episoden gibt, findet man auch nicht so viele Filler wie bei Monk. Gerade die Weihnachtsepisode der 5.Staffel ist einfach nur Magie für Freunde des Dialogwitzes. Die Twin Peaks Verarsche war zwar auch gut, aber längst nicht so genial wie der grosse Rest. Auch die Episode mit dem Heimlich-Nerd und den UFOs war sehr lustig.

    Monk

    Der moderne Columbo. Zeigt natürlich auch ein wenig Ermüdungserscheinungen, sind einfach zuviele Episoden pro Staffel, was halt auch FillerEpisoden mit sich bringt. Ich stecke irgendwo in der 4. Staffel fest, aber ich muss erst wieder Lust kriegen, um weiter zu schauen. Ist aber auch eine ziemlich vorhersehbare Serie, meist weiss man auch selber wer der Täter und was das Motiv ist. Folgt da relativ konservativ den Serienkonventionen. Aber angenehm für zwischendurch. Case of the Week ist hier Programm.

    Die Zwei

    Rainer Brandt machte aus dem mauen Original eine Serie voller Kalauer-Sprüche im besten Spencer Hill Stil. Schade war sie nur in Deutschland so ein Erfolg, deswegen war nach einer Staffel schluss. Nun denn, Sleep well in your Bettgestell :-)

    Parker Lewis

    Diese Serie war ihrer Zeit wahrscheinlich zuweit voraus. Das nochmalige Ansehen auf DVD brachte den feinen Witz wieder hervor deren Vorhandensein man sich in jungen Jahren halt nicht so gewahr wurde. Essen, jetzt!!! :-)

    30 Rock

    Eine sehr hohe Gagdichte zeichnet diese Serie aus. Auch die Darsteller sind gut. Ist allerdings auch gnadenlos überhypt worden, insbesondere Tina Fey, die mehrfach für ihre Rolle für Preise nominiert wurde und gewonnen hat, ist mMn eher das schwächste Glied in der Kette. Sie sollte sich aufs Schreiben beschränken, gibt Komiker mit mehr Schauspieltalent. Die Serie zeigt aber auch deutliche Ermüdungserscheinungen.

    Simpsons

    Lasst diese Serie doch endlich sterben. Die hat ihren Zenit eigentlich schon lange überschritten. Zumindest eine zeitlang ging es nur noch darum einen Kinofilm auf 23min zu kürzen, fertig war die Simpsonsepisode. Einfach nur noch langweilig. Es findet ja auch nicht wirklich eine Entwicklung in der Serie statt. Vielleicht fehlt den Autoren auch der Mut dazu. Egal. Bin froh, wenn sie mal endet.

    South Park

    Ähnlich wie bei den Simpsons, ist auch bei South Park die Luft langsam raus. Bei mir liegt noch die 16. Staffel rum, aber irgendwie hab ich nicht mehr so wirklich Lust dazu im Moment. Die Highlights liegen doch schon eine Weile zurück. Die Trapperkeeper Episode bleibt unvergessen genial.

    Futurama

    Diese Serie ist einfach ein Fest. Ich geniesse gerade die neueren Episoden auf DVD, ein Kracher nach dem anderen. Das mit der Serie nun Schluss sein soll, hab ich noch nicht verdaut. Bis zuletzt keimt in mir die Hoffnung, dass sich vielleicht Netflix der Serie annimmt. Sie macht im Prinzip alles richtig, was Simpsons mal richtig gemacht hat. Aktuelle Highlights, die Episode mit den vielen Benders, wobei ich sonst nicht so ein Fan der Benderlastigen Episoden bin und die Folge, wo man Futurama in verschiedenen Stilen bewundern darf, einfach nur zum Brüllen komisch. Vielleicht liegts auch an meiner Sci-Fi-Affinität, aber was hier alles an liebevoll implementierten Anspielungen und Hints teilweise eingebaut wurde sowie die vielen amüsanten Geschichten, lassen sie für mich zu etwas ganz besonderem werden.

    Dann die Drama- und Actionserien natürlich noch:

    The Shield

    Immer wieder davon gehört und dann mal angefangen die DVDs zu besorgen. Ich war begeistert, hatte ich zuvor die Sopranos gesehen, so war das für mich das quasi Äquivalent im Copsbereich. Hier stehen nicht nur die Cops selbst im Fokus, nein, auch deren Familien haben die Konsequenzen mitzutragen. Das Ende ist dann sogar ungewohnt hart, aber dennoch nachvollziehbar und konsequent. Die 5. Staffel ist und bleibt aber für mich das Highlight.

    The Wire

    Dies ist eine weitere HBO Serie, die vor allem durch Mundpropaganda sich hierzulande zu einem Geheimtipp gemausert hat. Aufgrund des starken Slangs, würde ich für Zuschauer, die es im Original geniessen möchten, dringend Untertitel empfehlen, sogar viele Amis bekunden Probleme damit. In jeder Staffel wird der Schwerpunkt ein wenig verlegt und man sieht andere Aspekte des Dayly Business von Baltimore, sei es der Hafen, die Schulen, der Journalismus, die Politik. Aber Achtung, die Serie ist verdammt komplex und dürfte viele ziemlich überfordern. Keine leichte Serie für zwischendurch, definitiv nicht, aber wer hier noch von fehlendem Anspruch bei TV-Serien spricht, für den wird diese Serie ein Rätsel bleiben. Viel hat sich seither in der TV-Landschaft getan.

    Treme

    Die Serie zum Hurrican Katrina. Man merkt, dass HBO hier erneut mit dem Showrunner von the Wire zusammengearbeitet hat. Vielleicht etwas sperrig und der Zugang fällt etwas schwerer. Bin da erst in der 1. Staffel, kann da noch nicht allzuviel dazu sagen. Achja, Goodman darf hier als Blogger brillieren, aber wie von HBO gewohnt, gibt es darstellerseitig eigentlich nie irgendwelche Ausfälle.

    Homicide Life on Streets

    Für mich eine Entdeckung gewesen. Der Vorgänger zu the Wire, wobei der Fokus eigentlich alleine auf dem Polizeirevier liegt. Aber selten hat man lebensechtere Figuren gesehen, jeder ein Original. Die Figur des Det. Munch war so populär, dass Richard Belzer die gleiche Figur in anderen Serien auch verkörpern durfte, unter anderem Akte X und als fester Part einer Ermittler oder Anwaltsserie, deren Namen mir aber entfallen sind. Würde sie als die beste Polizeiserie einstufen und mir hat sie auch besser gefallen als the Wire, viel besser sogar. Hoffentlich kriegt es dieses kleine Label gebacken, alle Episoden zu releasen.

    Sons of Anarchy

    Eine meiner aktuellen Lieblingsserien, bei der man eigentlich nur einen Fehler machen kann, sie in der deutschen Synchro anzuschauen. Die Originalstimme von Hunnam ist leider mit kaum einer deutschen Synchronstimme vergleichbar. Ich glaube am ehesten hätte noch die von Matt Damon gepasst. Aber so, wies aktuell ist, klingt er wie ein armes Würstchen. Einfach schade. Wie man richtig synchronisiert lernt man am besten bei Showtime. Shameless und Californication sind einfach nur top. HBO spielt da auch auf den vorderen Rängen mit. Leider haben FX Serien da weniger Glück, auch the Shield war nicht gerade das Gelbe vom Ei.
    Zur Serie selber, die steigert sich von Staffel zu Staffel, wird immer komplexer und hat soviele dramatische Highlights, die einem richtig konsterniert, traurig und wütend oder auch erleichtert zurücklassen. Besonders das Ende von Staffel 4 und 5 hinterliess mich nach dem Ansehen mit einem wohligen Kribbeln zurück. Kurt Sutter hat schon als Autor bei Shield bewiesen, was er drauf hat. Dies ist aber sein Meisterwerk. Die Serie ist das Aushängeschild beim Sender FX. Ich kanns kaum noch erwarten, bis die 6.Staffel komplett verfügbar ist, werde sie mir dann sicher zügig ansehen. Mit der 7.Staffel solls ja enden, hat Sutter zumindest angedeutet. Mein Bruder schaut aktuell die 6.Staffel und ist bei der 10. Episode angelangt. Und er ist begeistert. Für mich nur schwer vorstellbar, dass man die 4. Staffel toppen konnte, aber dann kam die 5. und belehrte mich eines besseren. Mitfiebern mit Outlaws war selten so spannend wie hier. Kann die Serie nur jedem ans Herz legen. Spätestens nach der 5. Staffel wird jedem Serienfan mit Geschmack gewahr, dass er etwas vom derzeit besten was das TV bietet, gesehen hat.

    Mad Men

    Diese Serie lebt von ihrer Authentizität und ihrem Stil. Es gibt ein paar wirkliche Hammerepisoden, die besonders nachdenklich wirken und auch prima als Staffelende gepasst hätten. Im grossen und ganzen ist mir die Serie aufgrund des Dahinplätscherns ein wenig verleidet. Hier wäre mit fähigeren Autoren mehr dringelegen. Jon Hamm würde einen idealen 60er Bond abgeben, am liebsten unter der Regie von Nolan, dafür würde ich sofort ein Kinoticket lösen. Mal schauen wanns eine Komplettbox gibt, dann werde ich die Serie auch zu Ende sehen.

    Sopranos

    Mit dieser Serie erwachte in meinem Bruder eine tiefe Liebe zu HBO. Ich hatte das Glück angesteckt zu werden. Da mir die Scorsese Mafiafilme schon sehr gefallen haben, und die Serie reichlich daraus zitiert (werden lauter Darsteller aus Casino und Good Fellas rekrutiert), macht sie mir nochmals mehr Spass. Aber auch sonst ist diese Serie nicht arm an Einfällen.
    Das Ende war einfach nur ein Lehrstück von Suspense, viele fanden das enttäuschend, aber ich für meinen Teil fand es äusserst mutig. Leider warte ich vergeblich auf ein Lebenszeichen von David Chase, dem Serienschöpfer. Ach ja, und Rest in Peace Gandolfini.

    The Unit

    Shawn Ryan (the Shield) liefert hier eine Actionserie mit etwas Tiefgang ab. Einziger wirklicher Kritikpunkt ist die klischeehafte Darstellung europäischer Ethnien und/oder ihrer Länder. Ansonsten ordentlich spannend. Besonders zum Brüllen komisch waren die Polizeihüte der spanischen Polizei, wie man auf sowas kommen kann, keine Ahnung, aber den Amis würde mal eine kulturelle Rundreise als Pflicht-Anschauungsunterricht gut tun.

    Six Feet Under

    Glaube, dass ich durch ein Magazin auf diese Serie gestossen bin. Hat mir Spass gemacht, HBO halt. Was mir sehr gefallen hat, und davon sollten sich andere Serien mal eine Scheibe abschneiden, das waren einige ungeklärte Fragen. Das lässt Raum für Spekulation und lässt durch diesen Kniff eben das Gefühl der Personen miterleben, mit der Ungewissheit klar kommen zu müssen. Alleine dafür liebe ich diese Serie schon. Dann ist da noch eins der besten Enden einer Serie, aber und das ist ein grosses Aber, nur wenn man die ca. letzten 5min ausblendet. Welches Stück Dreck sich das ausgedacht hat, der gehört auf die Schlachtbank geführt. Führt die von mir zuvor gepriesene Genialität, eben nicht alles zu wissen ad absurdum. Für mich endet die Serie mit der Abendessen Szene. Punkt.

    Dexter

    Da fehlt mir nur noch eine Staffel. Lauren Velez und David Zayas sind die beiden überflüssigsten Knallchargen ever, die sollte man in eine Telenovela stecken und gut is. Abgesehen davon und den doch recht vielen Logiklöchern, eine sehenswerte Serie, die in jeder Staffel einen anderen Aspekt von Dexters Doppelleben beleuchtet. Die Gaststars sind ausnahmslos toll gewesen, kann man nicht meckern, besonders John Lithgow weiss zu gefallen. Der Spannungsfaktor ist teilweise immens. Wenn da nur nicht die erwähnten Logiklöcher wären, da muss man dann halt das ein oder andere mal das Frustbällchen kneten. Aber das Thema ist zumindest mal was anderes und alleine das verdient schon ein Mindestmass an Beachtung in Zeiten der gefühlt 1000. Ermittlerserie.

    Rome

    Der Vorläufer zu Game of Thrones, wenn man so will. Schade war nach 2 Staffeln schluss. Diese Serie konnte sogar meinen Bruder begeistern, obwohl der sonst kein Fan der Römerzeit ist. Aber vergleichbar ist diese Serie halt mit den ganzen anderen Serien von HBO, wo intrigiert, gemeuchelt und geliebt wird, wie Boardwalk Empire, Game of Thrones, etc.

    Deadwood

    In guter HBO Tradition nimmt man sich des Westerns an. Wie immer bei HBO, Topdarsteller, Showrunner und Autoren. Die 3. Staffel ist allerdings etwas knarziger, vielleicht war das der Gnadenstoss. Aber bis dahin hat sie prima unterhalten. Ian McShane hat sich nach dieser Serie für diverse Schurkenrollen im Kino empfohlen. Der taugt auch für die grosse Leinwand, könnte der ältere, bösere Bruder von Al Pacino sein. Bezeichnend, dass seine Rolle in Deadwood ja auch Al hiess :-)

    Borgias

    Hier ist die Serie mit Jeremy Irons gemeint. Die Darsteller sind wirklich gut. Die Serie hat einen europäischen Touch, der ihr gut zu Gesicht steht, aber das ist teilweise eben auch ihre Schwäche, sie ist teilweise ein wenig langatmig, wo andere Serien eben straffer sind. Da ist noch Luft nach oben, mal sehen was die 2.Staffel hergibt.

    Vikings

    Knackig, das würde ich sicher mal als Attribut in die Waagschale werfen, um die Serie zu bewerten. Mir hat sie sehr gut gefallen und der Einblick den man gewinnt ist sehr ambivalent. Die Wikinger waren weit davon entfernt eine erzkonservative Gesellschaft zu sein, vielmehr haben sie auch Einflüsse ausserhalb ihrer Kultur miteinfliessen lassen, zumindest wenn man der Serie glauben darf. Man sollte einfach kein Game of Thrones oder Rome erwarten, dies ist nicht HBO, was man zuweilen auch merkt. Aber die 2. Staffel ist bei mir definitv auf dem Radar, die 1. bietet nämlich schon eine Menge an interessantem Stoff. Für Fans der Wikingerkultur natürlich ein Muss, für alle anderen, riskiert mal einen Blick.

    Boardwalk Empire

    Keine Serie für Ungeduldige. Wer Action von der ersten Minute weg erwartet, der wird enttäuscht sein. Ausstattung und Produktionsniveau liegen teilweise über dem vieler Filme. Die Schauspieler sind erste Sahne, eigentlich alles wie gehabt, ist ja auch HBO. Während sich die erste Staffel ein wenig zieht, wird ein extrem komplexes Universum aufgebaut, das einem the Wire in nichts nachsteht. Michael Pitt, der aussieht wie eine jüngere Ausgabe von William Forsythe, bringt die nötige Ambivalenz mit, um seinen Charakter glaubhaft darzustellen. Lustigerweise spielt William Forsythe ebenfalls mit und als sich die beiden gegenüberstehen, da spürt man einfach diese Magie als sich ihre Blicke kreuzen. Das kann kein Zufall sein. Bin auch nicht der einzige, der diese Ähnlichkeit frappant findet, wenn man googelt haben sich andere das wohl auch schon gefragt. Ganz grosses Kino, auch wenns mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun hat.
    In der 3. Staffel spielt Bobby Canavale den Antagonisten, dies macht er mit Bravour, er wurde dafür mit einem Emmy ausgezeichnet wenns mir recht ist, kann mich aber auch täuschen. Na auf jeden Fall strahlt er eine latente Virilität aus, die seinesgleichen sucht. Man weiss nie, ob er nur Spass macht, oder gleich explodiert. Erinnert an Joe Pesci oder den Joker.
    Das Finale der 3. Staffel ist auch eins der besten Staffelfinale einer Serie ever. Freu mich schon tierisch auf die 4., wobei ich mich frage, wie die das toppen wollen, aber auch nach der 2. hab ich mich das gefragt. Ich bin aber zuversichtlich, denn hier sind absolute Könner am Werk. Qualitativ besseres TV gibts im Moment nicht, höchstens was auf Augenhöhe.

    House of Cards

    Kevin Spacey treibt seine Spielchen und kommentiert sie immer wieder Richtung Zuschauer. Das wird auch in der Serie eins unten gemacht. Der Titel ist auch recht ähnlich. Hier gehts um Politik. Die Serie hat ebenfalls eine ähnliche Komplexität wie the Wire. Und wie sich alles zu einem grossen Ganzen fügt, das ist einfach nur ganz genial geschrieben. Ich warte schon ganz sehnsüchtig auf die 2.Staffel.

    House of Lies

    Ist das spannend einem Firmenberater zuzusehen? Bei diesem hier schon. Ähnlich wie bei House of Cards, gehts hier um Ränkespiele und die Mechanismen der Manipulation. Sie ist clever geschrieben und toll gespielt. Einfach richtig gutes TV, diese Serie, auch hier findet man mehr Witz als in aktuellen Kinoproduktionen. Da fällt mir ein Lied ein: Sag mir wo die Autoren sind, wo sind sie geblieben. Bei dieser Serie z.B. weit weg von den Kino-Coms.

    Hit & Miss

    Der raue und englische Charme dieser Serie kommt vollends zur Entfaltung, kann ich jedem weiterempfehlen, der auf Filme mit diesem Touch steht. Eine Entdeckung, aber obschon der sehr positiven Kritiken und des Zuschauerinteresses, wurde sie nach einer Staffel eingestellt. Ansehen und weinen, welches Potential hier leider ungenutzt bleibt.

    OZ

    Bis heute für mich der Massstab aller HBO Serien. Das Who is Who der Serienlandschaft vereint in einem Gefängnis. Diese Serie hat einen Sog entwickelt, der unglaublich war, ich konnte nicht mehr aufhören die Episoden reinzuziehen. Sie ist unglaublich komplex und spannend zu gleich. Warums auch diese Serie nie zu uns geschafft hat, vielleicht weil sie sehr drastisch ist. Hier haben viele Darsteller einfach schauspielerische Glanzlichter setzen können. Bildete damals mit den Grundstein für den Erfolg von HBO Serien. Ansehen, mitfiebern und geflasht werden. Bei dieser Serie ist niemand sicher, absolut niemand. Es ist genau auch diese Unberechenbarkeit, die man so vorher eigentlich nicht kannte. Unterdessen findet man das in vielen Serien wieder. So gut wie hier waren Tergesen und Meloni nie wieder. Ansehen, Ansehen, Ansehen.

    The Following

    Spannend und im Stil sehr ähnlich wie 24. Mit allen Stärken aber leider auch mit allen Schwächen. Ist die Hatz auf eine Gruppe von Serienkillern zwar spannend und hält einige interessante Parallelhandlungen bereit, so verzettelt sich die Serie nur allzugern in Facepalm und Deus Ex Machina Momente, die an der Glaubwürdigkeit zehren. Würden sich bloss nicht immer alle so dämlich anstellen, die Staffel wär nach spätestens 2 Episoden vorbei, aber das trifft auch auf Dexter, 24 und The Walking Dead zu. Wenn man da nicht drüber stehen kann, dann sollte man besser Abstand von der Serie nehmen. Für alle anderen eine Empfehlung, da sie sicher spannender ist, als der übliche Crime-Serien-Mainstream.

    24

    Diese Serie markierte sicher einen Meilenstein in der Fernsehlandschaft. Das Konzept war schlicht revolutionär. Leider lief auch diese Serie im Endeffekt zu lange und ihr Konzept nutzte sich ab. Warum man jetzt eine 12teilige 9.Staffel nachschieben will, das ist einfach total unnötig. Das Echtzeitkonzept hätte auch zu anderen Serien gepasst, wobei es schon an vielen Stellen reichlich unglaubwürdig war, erstens war in jeder Staffel irgendein Maulwurf in der CTU, die Chefs haben auch kaum länger als einen Tag durchgehalten und von der CTU Zentrale ist man in 10 min an jeder Ecke in LA. Dazu fingen auch die konstruiert wirkenden Nebenplots um Kim Bauer an zu nerven. Insgesamt aber doch eine spannende Serie.

    Prison Break

    Was war ich begeistert von der ersten Staffel, war sogar spannender als 24 zu seinen besten Zeiten. Die Spannung konnte auch recht lange aufrecht erhalten werden ist aber im Verlauf der weiteren Staffeln dann doch merklich abgeflacht. Ähnlich wie bei Heroes. Dass nach Staffel 4 Schluss war, fand ich dann auch OK. Herausragend wäre hier die Leistung des William Fichtner zu nennen, der einen süchtigen FBI Agent spielt, und eins der absoluten Highlights der Serie ist.

    Für alle Fälle Fitz

    Very britsh, die Charaktere wirken einfach sehr viel authentischer. Der Vorläufer zu den folgenden zwei Serien. Der letzte Film der Reihe ist allerdings kacke, spielt auch Jahre später.

    Luther

    Für alle Fälle Fitz Reloaded könnte man sagen. Wem Fitz gefallen hat, der ist hier richtig. Für mich zusammen mit Sherlock Best Brit TV, bin schon gespannt wies weitergeht.

    Sherlock

    Cumberbatchs Interpretation von Holmes weiss einfach zu beeindrucken. Ein wenig vorhersehbar sind natürlich gewisse Sachen schon, beispw. Moriarty, aber der Spannungsfaktor ist trotzdem ungemein hoch. Hier geniesst Luther natürlich den Vorteil, weit weniger bekannt zu sein als Sherlock. Dennoch wird natürlich auch hier die Fortsetzung der Geschichte herbeigesehnt.

    Generation Kill

    Nach Band of Brothers und the Pacific, die nächste Mini Kriegs Reihe, diesmal im Irak. Hart, authentisch, HBO wie es leibt und lebt. Die Wertung bleibt beim Zuschauer. Wer Jarhead gesehen hat, der weiss was ihn in etwa erwartet, einfach in spannend :-) Leider ist die Serie hier noch nicht auf Disc erschienen, aber eine deutsche Synchro existiert, weil die Serie glaube ich auf Sky gelaufen ist. Hoffe noch immer sie mir irgendwann ins Regal stellen zu können.

    Justified

    Hat sich von einer Case of the Week Serie in Staffel 1 zu einer der besten und spannendsten Cop/Crime Serien mit zusammenhängender Geschichte gemausert. Die Schauspieler sind eine Klasse für sich und die Atmosphäre hat einen ganz eigenen Charme. Hoffe in Bälde auf die 3.Staffel.

    So, das wärs erstmal, hab mich versucht kurz zu fassen :-)

    #1160869
    Anonym
    Inaktiv
    n00b

    Seinfeld

    #1160870
    RavingrabbidRavingrabbid
    Teilnehmer
    Maniac (Mark III)

    Damals als kleiner Stöpsel
    Kung Fu mit David Carradine. Die Serie war für mich damals der Burner und philosophisch war sie zum Teil auch noch, auch wenn man sich früher noch nicht so darüber bewuust war.

    Videospiele haben mein Leben ruiniert...Was soll´s ! Ich hab ja noch zwei Extraleben...

    #1160871
    GipettoGipetto
    Teilnehmer
    Maniac

    Big Bang Theory
    Schrecklich nette Familie
    Sparatcus
    Futurama
    Tripping the Rift
    Family Guy

    #1160872
    bitt0rbitt0r
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    ich hab in den neunzigern mal eine zeitlang gute zeiten, schlechte zeiten geguckt.
    bitte nicht fragen, was mich da geritten hat.


    feel the HEAT!
    #1160873
    Marc29101971Marc29101971
    Teilnehmer
    Maniac (Mark II)

    Bitte abgelehnt!!!!! Was zur Hölle hat dich denn da geritten? :-)

    #1160874
    ChrisKongChrisKong
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Ja, ich kann dir nachfühlen, ich hab mal eine zeitlang diese ganzen Richterserien geschaut, die waren noch viel weiter von der Realität entfernt als GZSZ.

    #1160875
    retroretro
    Teilnehmer
    Gold MAN!AC

    In meiner Kindheit auf jeden Fall Knight Rider, das war Pflichtprogramm, genau so wie Kung Fu ^^
    Die Fraggles habe ich auch gerne gesehen, am besten waren immer die Briefe des Alten, der die Welt bereiste!

    fraggles_article.jpg

    Und unter ferner liefen war da noch Lassie und das A-Team ^^

    Bin mit den Akte X auch aufgewachsen und kann deine Meinung voll und ganz teilen. Letztendlich war selten eine Regelmäßigkeit erkennbar, ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern. Das änderte sich schlagartig, als Emergency Room begann, da war es um mich – oh Wunder – geschehen!

    Gerne schaue ich mir mit meiner Freundin auch Navy CIS an, es amüsiert mich köstlich, wenn sie sich über Agent DeNozzo den Bauch hält vor lauter Lachen ^^

    Navy_CIS.jpg

    Und spätestens – soweit mir jetzt einfällt – bin ich den Spitalsserien mit Dr. House verfallen, ich war wirklich sauer, wenn ich eine Folge nicht gesehen habe, das kannst du mir glauben. Ich liebe den Humor, wie er sich trotz seines Intellektes absolut grindige Arztsoaps bevorzugt in den Zimmern von Wachkoma-Patienten ansieht und nebenher sein Essen futtert – schräg!

    drhouse.jpg

    Grey´s Anatomy war dagegen nie meines. Zuviel “Herzblut”…..^^

    Aktuell fesseln mich Breaking Bad

    breaking-bad.jpg

    sowie The Walking Dead, welche ich mittlerweile trotz Schwächen der zweiten Staffel wieder richtig gut finde.

    Und natürlich Spartacus, die erste Staffel hat Kultcharakter. Schade, dass Andy Whitfield verstorben ist.
    Und zu True Blood kann ich nur sagen, dass die erste Staffel ziemlich viel Erwartungshaltung in mir auslöste, die jedoch bei den weiteren Staffeln nicht erfüllt wurde. Aber ich bleibe dran, ich hab an Suki einen Narren gefressen ^^

    Trueblood1.jpg

    So, das war´s erst mal von mir. Bestimmt fallen mir noch viele Serien ein. Das heißt, ich werde meinen Post sicher wieder mal editieren.

    NNID: retrofreak01 / Xbox Gamertag: retrogamer22674

    #1160876
    schnitzelschnitzel
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Lieblings Serien …das hatten wir doch schon mal.

    Meine ist immer noch Unsere kleine Farm. … Nichts ist besser als Unsere kleine Farm. … Hab alle Staffeln zu Hause. Und würde sie auf Blu-ray erscheinen würde ich sie mir noch mal kaufen;-)

    unserekleinefnv9g874yc6.jpg

    Der Ozean der wahren Liebe ist übersät mit dem Treibgut der Verzweiflung! Doch ich werde die Wellen des Unglücks bezwingen und am Busen meiner Geliebten stranden. (DQ8)

    #1160877
    FuffelpupsFuffelpups
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    Was mir so spontan einfällt:

    Adventure Time – Die Idee kam wohl bei einem schlechten LSD Trip.
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    Alf – Muss man sicher nicht viel sagen, schade das der Kinofilm so schlecht war.
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    Attack on Titan – DRECKS CLIFF HÄNGER, verdammt wie geht es weiter… gibt erst eine Season und verdammt geiler Anime. Menschen gegen Titanen, geile Action und echt gut.
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    The Grim Adventures of Billy & Mandy – Billy und Mandy besiegen den Tod und dieser muss nun auf ewig deren bester Freund sein. Nicht der beste Cartoon ever aber gut gemacht und gute Chataktere. Bloß nicht auf Deutsch schauen.
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    Dr. Slump – Es hat Poopie, nuff said. BIG POOPIE! Kot macht alles besser und Arale Norimaki for President. Das was ich schreibe macht keinen Sinn? Dieser Anime auch nicht. Der Kreis schließt sich. (^_^)
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    Fairly Odd Parents – Geniale Ausgangsituation, ein junge hat Elfen und die erfüllen ihm jeden Wunsch. Sehr gutes Konzept und sehr gute Serie. Natürlich nutzen sich die Ideen schnell ab und die neueren Folgen sind meh.
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    Freakezoid – FRAKEZOID! Mehr sag ich nicht.
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    Futurama – Kennt eh jeder…
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    Married with Children – Früher ausgelacht, heute ist man froh wenn man verheiratet ist, ein großes Haus hat und einen festen Job, auch wenn er Schuhverkäufer ist. Serie ist genial und der Humor auch.
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    My Little Pony: Friendship is Magic – Egal was ich schreibe, man wird mich nicht ernst nehmen, gute Serie, guter Humor bekommt 120% (jaja, der is ausgelutscht).
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    Naruto – NINJAS, mehr muss man nicht sagen.
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    Pinky and Brain – Was wollen wir heute tun Brain? Das selbe was wir jemand Abend tun, Pinky! Wir versuchen die Weltherrschaft an uns zu reisen.
    PINKY+AND+THE+BRAIN+pinky_and_the_brain_article.jpg

    Power Puff Girls – Ein weiterer Geniestreich von Lauren Faust. Kleine Mädchen mit Super Kräften und einem Affen als Hauptantagonisten, was will man mehr.
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    Sailor Moon – Meine erste große Liebe. Sailor Merkur. (^_^)
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    Squid Girl – Ein Tintenfischmädchen will die Weltherrschaft an sich reißen aber landet dann in einer Strandbar als Kellnerin. Super lustig und crazy as hell.
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    #1160878
    schnitzelschnitzel
    Teilnehmer
    Epic MAN!AC

    @Kong:
    Hab erst jetzt gesehen wie viel du geschrieben hast.
    Mensch Kong, wo nimmst du nur die Zeit her? …. Hast du keine Frau?!^^

    Der Ozean der wahren Liebe ist übersät mit dem Treibgut der Verzweiflung! Doch ich werde die Wellen des Unglücks bezwingen und am Busen meiner Geliebten stranden. (DQ8)

    #1160879
    GipettoGipetto
    Teilnehmer
    Maniac

    Eine Serie fällt mir auch noch ein, da werden Kindererinnerungen wach:

    Spürst du es in dir
    das schöne Leben mit seiner Kraft
    Fühl wie es pulsiert
    in dir und mir Tag und Nacht
    Halt es fest in deinem Herzen
    fühl die Wärme und das Licht
    Und genieß die Sonne,
    die uns fröhlich lacht ins Gesicht

    Es ist schön das Leben, es ist schön, so wunderschön das Leben

    Spürst du es in dir
    wie uns das Leben erfüllt mit Glück
    Wir alle sind hier
    zu leben unser Geschick
    Sing ein Lied, vergiss die Sorgen
    wenn ein Tag zu Ende ist
    Komm vertrau auf morgen
    weil das Leben es uns verspricht

    Es ist schön das Leben, es ist schön, so wunderschön das Leben

    Spürst du es in dir
    das schöne Leben, das Hoffnung gibt
    sing das Lied mit mir
    auf das Leben und auf das Glück

    Es ist schön das Leben, es ist schön, so wunderschön das Leben.

    LOL

    #1160880
    Marc29101971Marc29101971
    Teilnehmer
    Maniac (Mark II)

    @CK: Alter…… Machste auch noch was anderes? ;-)

    Also meine Klassikserien waren Star Trek und Star Trek- Next Generation. Sonst hab ich nix geguckt!

    Und heute gucke ich nur noch The Big Bang Theory. Und davor hatte ich mir alle, bis auf die letzte Staffel von Scrubs angesehen. Dr. Cox und Celso waren der Hammer! :-)

    Und eben noch eingefallen: Es war einmal der Mensch und Es War einmal das Leben und heute ab und an Spongebob und Phineas und Ferb.

    #1160881
    rusokorusoko
    Teilnehmer
    Profi (Level 2)

    Hier wurden schon viele tolle Serien genannt, aber nicht meine Lieblingsserie: Friends
    Habe irgendwann angefangen die Serie mit meiner damaligen Freundin zu schauen. Mittlerweile habe ich alle staffeln und jede Folge schon x mal gesehen.

    @kong: schläfst du auch ab and zu? ;)

    #1160882
    GipettoGipetto
    Teilnehmer
    Maniac

    Unvergesslich bleibt das Baby von den Dinos, ich hätte die so gern auf DVD(in deutsch)

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