Sega steigt aus
Keine 6 Milliarden Spieler
Die Geschichte von Segas letzter Heimkonsole Dreamcast ist (wie die der Menstruation) eine Geschichte voller Missverständnisse – trotz des ambitionierten Online-Konzepts, qualitativ hochwertiger First-Party-Produktionen und Echtzeit-Grafik wie vom anderen Stern. Der (die, das) Dreamcast bringt eigentlich alle Vorzüge mit, um das japanische Traditionshaus vom Saturn-Flop zu kurieren – zumal die kraftvolle Maschine zeitlich deutlich vor PS2 & Co. erscheint. Doch Sega verballert das Marketingbudget auf bemerkenswerte Weise (z.B. durch Sponsoring von Arsenal London) und setzt auf eine sehr moderne Print-Werbekampagne (siehe Bild rechts), die nicht die starke Optik der Spiele ins Zentrum rückt, sondern auf Kraftmeierei und Wortspielchen setzt, die wohl keinen einzigen PlayStation-Kunden ins Sega-Lager locken. Zu teure Spielentwicklungen (Shenmue) und die schwachen Verkaufszahlen (vor allem im Weihnachtsgeschäft 2000, als die PS2 den Markt betritt) sorgen dafür, dass Sega nur gut drei Jahre nach dem Japanstart den Stecker zieht und sich im März 2001 vom Konsolengeschäft verabschiedet. Seitdem macht der Igelkonzern nur noch Software – und sogar das passiert in letzter Zeit immer seltener…










@Danijel78 und Psaikoman:freut mich, dass euch und eventuell vielen stillen Mitlesern meine kleine Geschichte gefallen hat.Die Videogames-Sessions zusammen mit meiner Schwester, war mit die unbeschwerteste Zeit in meinem Leben. Inzwischen sehen wir uns, a
@sansibalSehr schöne Geschichte. Sowas gibt’s heute nicht mehr, hmm?Ich weiß noch wie wir damals von Resident Evil (1) geflashed waren oder von Donkey Kong Country oder von International Superstar Soccer oder heimlich Mortal Kombat gespielt haben mit ein
@ sansibal: eine richtig coole Geschichte!!!Übrigens habe ich einen Amazon-Händler in !!!Griechenland!!! gefunden der das originale Sony PSP-Component-Kabel vertreibt. Hattest mir wegen der grosszügigeren Länge das Sony-Original empfohle
Erfolge & TrophäenDazu fällt mir eine kleine Geschichte ein.Meine Schwester und ich hatten im Sommer 1994 nur eine Freizeitbeschäftigung, diese hieß “”Cool Spot”” für das SNES.Beim Lesen der Spielanleitung sind wir auf folgendes aufmerksam geworden, darin stand geschrieben (nur für euch bin ich dazu in das Archiv hinabgestiegen).Original Text:Coole Gewinne. Hey, beinahe hätten wir das Coole Gewinnspiel vergessen. Wenn du es schaffst, bei der schwierigen Einstellung (“”Difficult””) alle Buchstaben einzusammeln, keinen für ein “”Continue”” zu verbrauchen und am schluß alle deine “”Spot”” Freunde befreit hast, bekommst Du einen Coolen Gewinn. Wenn du mitmachen willst, mußt du folgendes tun.1. Spiel “”Cool Spot”” auf der schwierigsten Einstellung (“”Difficult””).2. Sammle alle Coolen Buchstaben (U-N-C-O-L-A) in den Bonusspielen ein.3. Beende das Spiel, ohne einen der Buchstaben für ein “”Continue”” zu verbrauchen.4. Mache ein Photo des speziellen geheimen Bildschirms, den Du am Ende des Spiels siehst.5. Schicke dieses Photo zusammen mit Deiner kompletten Anschrift an folgende Anschrift:Virgin Interactive Entertainment (Europe) LTD.ATTN: Cool Spot SNES U-N-C-O-L-A Game338 Ladbroke GroveLondon W10 5 AHUnited KingdomWas für eine geile Zeit. Natürlich haben wir SNES-Controller-Akrobaten diese Anforderungen nach tagelangen Training erfüllt und mit einer alten Kodak Kamera den geheimen Bildschirm abfotografiert. Danach kam das bange warten, ob das Fotostudio die Bilder auch korrekt entwickelt. Ja, damals gab es keine Digi-Cams, Smartphones, system-updates, software-updates, gehirnwäsche-updates…Tatsächlich waren die Bilder einigermaßen gelungen und wir haben unsere Beweisfoto an Virgin in England gesandt.Viele Wochen später, wir waren inzwischen mit Donkey Kong Country beschäftigt, fand ein kleines Päckchen von Virgin Interactive den Weg an unsere Anschrift.Der Inhalt: Eine Cool Spot Sonnenbrille und ein Cool Spot Pin. Die Ray-Ban Sonnenbrille ging an meine Schwester, der Cool-Spot Pin an mich :-)[url
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