PS VR – die Pros
PlayStation VR überzeugt mit…
…der Immersion: Dieses schöne Wort steht laut Duden im EDV-Segment für das ”Eintauchen in eine virtuelle Umgebung” – die Paradedisziplin von PlayStation VR. Denn dass man sich trotz aller Kritikpunkte an Display- und Grafikqualität beim Brilleneinsatz unmittelbar in die Spielewelt versetzt fühlt und dies keine andere Darstellungsweise gegenwärtig auch nur ansatzweise so wirkungsvoll hinbekommt, steht außer Frage.
…3D-Filmen: Zugegeben ein eher nebensächlicher Punkt, aber auch kein Nachteil: Seit einigen Monaten könnt Ihr mit der Brille problemlos 3D-Blu-rays schauen, bei denen der plastische Effekt einwandfrei rüberkommt. Auflösungsbedingt sieht das Bild aber eher wie eine DVD als eine Blu-ray aus. Da gerade die meisten Fernseher-Hersteller die 3D-Unterstützung einstellen und nicht sicher ist, ob es ab 2018 überhaupt noch neue Modelle damit geben wird, ist PlayStation VR eine zukunftssichere Heimkino-Alternative mit Bildabstrichen.
PlayStation VR verwundert mit…
…der Steuerung: Je nach verwendetem Eingabegerät und -konzept kann das VR-Erlebnis nämlich deutlich auf- oder abgewertet werden. Mit dem DualShock-4-Pad spielen sich die meisten Titel auch virtuell so handlich wie ihre normalen Kollegen, außer die Entwickler setzen vorwiegend auf die Bewegungssensoren – dann fühlt sich das Geschehen schon mal deutlich schwammiger an. Von Move-Controllern profitieren vor allem Ballerspiele, bei denen so genauer gezielt werden kann. Soll Euer Alter Ego aber auch noch bewegt werden, wird es deutlich unhandlicher: In der Regel hüpft Ihr dann entweder mit Teleports durch die Gegend oder müsst Euch mit Behelfslösungen und den fummeligen Standardbuttons von Move herumschlagen – ein Analogstick geht uns in dieser Konstellation schmerzlich ab. Eine gelungene Zwischenlösung ist der Zielcontroller, der allerdings nur von wenigen Spielen sinnvoll genutzt werden kann und zudem nur im Bundle mit Farpoint oder demnächst Bravo Team zu haben ist.









@ 8BitLegend: Es geht doch nicht darum wie jeder einzelne sowas findet, sondern dass man so einem Thema den nötigen Raum verschafft. Es gibt zwar mangels der (nicht nachvollziehbarern Unterstützung) seitens Sonys aktuell keine Titel, aber die PS VR Brille kann über die App Littlstar sehr wohl für 3D Filmwiedergaben, eben auch für Pornos genutzt werden.
Wie gesagt, Media-Markt hat einen sehr ausführlichen online-Ratgeber zu dem Thema (VR+Pornografie). Und der ist auch nicht peinlich geschrieben oder unprofessionell. Es ist halt schade, dass man sich seine Infos von einem (verkaufsgetriebenen) Retailer und nicht von einem eigentlich dafür da seienden (hoffentlich) unabhängigem Fach-Printmagazin holen muss.
Das Argument “das ist nicht für Kinder” wäre Quatsch, da hier immer wieder über ü18 Spiele ausführlich berichtet wird. Warum dann nicht zumindest eine Reportage wie man aktuell (und zukünftig?) die VR Brille auch hierfür nutzen kann. Ich sehe das Argument für das Ausklammern so eines Themas einfach nicht. Oder ist einfach wie unterstellt Prüderie. Als 39-jähriger Gamer will man sich nicht bevormunden lassen.
also die Maniacs sind offiziell dran schuld, dass ich mir jetzt wieder neue Hardware gekauft habe 🙂
Na Späßchen – mich hats ja schon die ganze Zeit über ein wenig gejuckt (ich fand ja schon die 3D Brille fürs Master System genial)… und jetzt wird’s ernst. PS4 mit REZ hab ich schon (plus ein paar andere Games die mich schon gereizt haben), Brille mit Kamera ist bestellt und ich bin sehr gespannt. 🙂
Das 3D im TV Bereich so abkackt finde ich auch traurig. Mir taugt das irrsinnig (aber meiner Frau z.B. schon wieder gar nicht) – offenbar sind da einfach nicht die Verkäufe da, die sich die Hersteller wünschen.
Sehr, sehr schade. Hoffentlich hält mein Fernseher noch ein Weilchen 🙂
Ich finde das nicht prüde, sondern einem professionellem Verlag angemessen. Andere lassen das Thema einfach weg. Weiß auch gar nicht, ob ich Pornografie noch direkter brauche. Ich bin jetzt kein No-Fap-Hardliner, aber nach vielen Jahren der medialen Übersexualisierung kickt mich ein netter Flirt mehr, als explizite Darstellungen.
Wieso betont ihr im Artikel, dass ihr selbst die VR360° Pornos als Download nicht selbst probiert habt? 1. Ist das schwer zu glauben (Neugier) 2. Wo ist das Problem das zuzugeben?
Bei einem Doom VR, dass auch eine 18er Freigabe hat, würdet ihr doch auch nicht schreiben “natürlich haben wir selbst Doom VR nicht selbst probiert”?
Diese prüde und sinnfreie Tabuisierung von pornografischen Inhalten für Videospiele, VR oder nicht, finde ich als Erwachsener Spieler einfach nur nervig und unpassend.
Abgesehen davon freue ich mich auf hoffentlich viele neue vollwertige Spiele, die VR so gut umgesetzt haben wir Resident Evil 7 und einige andere.
Ja, leider. Aber im Kino läuft noch immer jeder 2. Film in 3D. ?
Die Fernsehhersteller wollen ja auch kein 3D mehr anbieten in ihren zukünftigen Modellen.
@out Trine 1-3 unterstützt z. B. noch 3D. Sieht auch ziemlich fett aus. Aber leider kommt echt kaum etwas nach. ?
Gerade jetzt ins PC-Lager wechseln, wenn man sich einen gescheiten zukunftssicheren PC selber zusammenbasteln will, mit 4K-Support und potent genug für VR, bedeutet zur Zeit echt tief in die Tasche greifen.
Von Komplett-PCs mal nicht zu sprechen.
Grafikkarten (insbesondere Mid-Range – gehobene Mid-Range) kosten zur Zeit aufgrund anhaltendem Mining-Booms und hoher RAM-Preise abartig viel.
Mal als Anhaltspunkt dazu:
Eine Nvidia GTX 1060 6GB (eigentlich eine “günstige” Mid-Range Karte) kommt derweil ca. 330 €. Der “normale” Durchschnittspreis läge bei ca. 240 €.
Eine Radeon RX580 8GB (etwas potenter, dafür auch stromhungriger) kostet z. Zt. ca. wahnwitzige 450 € aufwärts. Der Durchschnittspreis dafür läge bei 280 € grob geschätzt.
Bei beiden Karten nun keine speziellen Versionen vorausgesetzt (wie werksseitige OC- (over-clocked) Versionen).
Und diese Karten sind nicht direkt für VR “ausgelegt”.
Da muss man noch weitaus tiefer in die Tasche greifen. Wohlgemerkt nur für die Grafikkarte(n).
CPU, RAM, Mainboard, Kühlung, Netzteil etc. müssen ja noch mitgerechnet werden.
Und darüber hinaus braucht man dann noch die VR-Hardware (Vive, Oculus).
Da käme bestimmt ein nettes Sümmchen zusammen.
Wenn man das PSVR (vom Kosten-Leistung-Standpunkt) betrachtet, ist bei Neuanschaffung ein Kit von PS4Pro (ca. 330 € durchschnittlich), PSVR mit Kamera und Spiel (ca. 350 €) und optional Move-Controller-Pack (ca. 75 €) trotz seines Preises (ca. 750 € +/-) vermutlich doch recht attraktiv.
Den Preis kann man beim PC schonmal allein für ne richtig potente Grafikkarte zahlen. 😀
Gebrauchtware oder bereits vorhandene Hardware, die man nutzen kann, mal nun einfach dem Vergleich wegen nicht einbezogen.
Wem Kohle egal ist, der ist auf dem PC bei VR natürlich besser aufgehoben. Wobei ich mich da noch schlechter mit verfügbaren Games auskenne, als auf der PSVR.
Kong: hab ich auch schon nachgedacht, GTA5 in VR und ich würde vermutlich nie mehr was anderes spielen, aber momentan hat die Anschaffung neuer Hardware keinerlei Priorität. Aber ich würde es nicht kategorisch ausschließen ins PC Lager zu wechseln, einfach weil man Sachen wie Mirrors Edge per Mod in VR spielen kann.
Leider gibt es ja keine 3D Unterstützung mehr bei Games, das wäre ja sozusagen der Kompromiss zwischen VR und der flachen 2D Variante. Spiele gerade Doom 3 BFG Edition in 3D und das kommt richtig gut.
Und von VR bin immer noch begeistert, auch wenn es noch Baustellen beim Tracking und den Sticklosen Movecontrollern gibt.
Die News gab es hier ja nicht. Das Patent für neue Movecontroller läßt hoffen.
http://www.gamepro.de/artikel/playstation-sony-meldet-neue-hardware-patente-an,3325346.html
Bisher kann ich das ganz gut trennen. VR ist jedes mal wieder ein tolles bis Wahnsinnsgefühl, Spiele die aber eh mehr auf Spielbarkeit denn Atmo setzen machen mir in Flach mehr Spass schlicht weil’s übersichtlicher ist.
Stimmt aber schon das wenn man erst mal ne Weile den Pott auf dem Kopf hatte, ‘flache’ Spiele etwas ungewohnt wirken.
Schnall dir doch den 55 Zoll vor die Birne. 🙂
Aber mal ehrlich, warum steigst du dann nicht auf PC um, wo du sogar mehr Möglichkeiten hast, inkl. der besseren Technik?
Ein Kumpel von mir zockt auch nur noch am PC in VR. Alles andere langweilt ihn mittlerweile.
Ich hatte VR lange Zeit verliehen, hab natürlich weiter fleißig Spielchen dafür gekauft und hatte jetzt die letzten 8 Wochen VR beinahe täglich aufn Kopf um das alles aufzuarbeiten. Bei mir ist jetzt der Effekt aufgetreten das “normale” Spiele einfach nicht mehr bocken. Hatte Until Dawn durchgespielt, was ich bestenfalls OK einstufen würde, Zero Dawn hab ich nach 3h abgebrochen, werd ich vermutlich nie weiterspielen und hab gestern Bioshock Infinite angefangen…und bei jedem Spiel denk ich mir, in VR wäre das sicherlich richtig beeindruckend, aber nen Game im flachen “Wandbild” Format zu spielen, irgendwie hab ich da kein Bock mehr drauf, ganz egal wieviel besser die Auflösung ist oder wieviel Details mehr das hat. Ich will im Soiel sein und nicht auf meiner Couch und aufnen Minibild starren (55Zoll).
Ich hab mir einfach nen VR Überdosis gegeben…
Ich wart da zugegebenermassen noch auf bessere Technik und erfrischendere Spielkonzepte. Resi 7 spar ich mir bislang auf, weil ich das auch so zuerst erleben möchte. Bin also erst mal gespannt, ob die VR-Brille von Sony ein Upgrade erhält und vor allem wann und zu welchem Preis.
Sehr schnelle Shooter wie Doom stell ich mir allerdings auch eher erbrechensfördernd vor. Aber warum nicht mal ein paar Walking-Sims/Adventures? Als Filmfan wäre eine Erfahrung in die Richtung wie Cronenbergs eXistenZ natürlich geil, auch wenn danach Alpträume garantiert sind. ^^
Schade, dass Nintendo nichts in der Mache hat, weil ich mir vorstellen könnte, dass man da sehr gute Ideen entwickeln würde. Nur wäre dann mein Argument mit dem Warten auf bessere Technik obsolet, denn genau das würde Nintendo wohl eben nicht liefern.
Gannicus denk an deinen Vorsatz und belasse es besser bei dem einen Kommentar.
PSVR hat ich jetzt auch schon ein paar Monate nicht mehr auf dem Kopf, dabei hätt ich noch ein paar Titel hier rum liegen.
Bei Doom hab ich mir schon gedacht das es der Härtetest für die Sinne wird. Da ich Rigs ganz gut überstanden hab ohne Eimer neben der Couch, bin ich hier Guter Dinge.
Farpoint könnt ich echt mal wieder spielen… das war schon launig im Koop. Hoffe ja das Bravo Team ähnlich gut wird.
Ps vr ist Licht und Schatten. Resi 7 war eins der stärksten Erlebnisse meines zockerlebens und eine echte Innovation. Trotz anfänglichem Schwindel und Kopfschmerzen kam ich mit Gewöhnung an das Gerät gut damit klar.
Gestern hab ich nach langer Pause mal wieder ne Runde gespielt und einige neuere Titel getestet. Bei Doom kotz ich im Strahl, da das auf Geschwindigkeit und ausweichen ausgelegte kampfsystem für mich überhaupt nicht funktioniert und skyrim sieht dermassen scheiße aus, das ist schon nicht mehr feierlich. Könnte so ohne vr locker auf ner ps2 laufen.
The impatient löst zwar keinen Schwindel aus, dafür aber gähnkrämpfe und schlechte Laune. Wenn ein Titel sich so auf billige jumpscares und eine klischeehaft gruselige Location verlässt, und scheinbar meint die immersion reicht schon damit der Spieler voll weggeblasen wird, kann nur murks dabei rauskommen. Gegen die Nummer ist until dawn ganz große Kunst.
Unterm Strich weiß ich echt nicht wie ich das finden soll. Vielleicht sollte ich noch mal farpoint probieren bevor ich was falsches sage.
Kein böser Kommentar diesmal, weil über Tote redet man nicht.
Guter Artikel der es auf den Punkt bringt. Die VR ist ein Erlebnis. Aber ist auch noch nicht im Massenmarkt angekommen. Und Trollicus Jr. Überlegt bestimmt noch was er für geistige Sülze er auf uns niederlassen kann,…
Hat dir das Fazit die Sprache verschlagen, ist dir kein böser Kommentar eingefallen oder bist du es selbst schon leid immer den gleichen Quark zu schreiben?
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