Assassins Creed III: Leiter vergleicht Triple-A Titel mit “Krebsgeschwür”

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“Das Streben nach immer größeren, besseren und mehr Umsatz-freundlicheren Spielen vergiftet die Industrie”, erklärte Assassins Creed III Creative Director Alex Hutchinson. “Wir sehen dies als eine Art Krebsgeschwür an. Ich denke, das wird am Ende dazu führen, dass die AAA-Blockbuster nichts anderen als die letzten Dinosaurier sein werden”, erklärte Hutchison anlässlich einer Präsentation auf der GDC 2012 mit dem vielsagendem Titel “Spiele entwerfen, um zu verkaufen”, wie Gamespot berichtet.

Hutchison beschrieb zwei mögliche “Schreckensszenarien” bei einem weiteren Wachstum der Spiele: So könnte es dazu führen, dass man Spiele auf Basis von Gewinn-Analysen entwickelt und sich durch weitere Erhöhung des Größenumfangs und immer besserer Grafik ein “massives Wettrüsten” entwickeln wird. “Aus meiner Sicht müssen Videospielen das Ziel haben, den  Menschen zu bilden, die Leute zu unterhalten, oder zumindest etwas künstlerisches darzustellen”, sagte er und warnte: “Wenn man diese Aspekte nicht bald verstärkt … dann denke ich, werden wir bald in eine schwierige Phase eintreten.”

Falls wir da mal nicht schon drin sind, Herr Hutchinson: Denn bekanntermaßen gehört sein eigenes Projekt, Assassins Creed III, im Hinblick auf Umfang und Aufwand zu den ganz großen der Branche, das Ubisoft Montreal nur mit Hilfe von 6 weiteren Ubisoft-eigenen Studios stemmen konnte. Im Oktober wird es für PlayStation 3 und Xbox 360, sowie auch für Wii U erscheinen.

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Vreen
12. März 2012 20:12

was fürn quatsch.

SxyxS
12. März 2012 19:05

Und dieses Geschwür treibt seine methastasen durch die Gaming Industrie-zu erkennen an der Zahl hinterm Titel.Insbesondere die Titel die jährlich erscheinen.Gut dass AC nicht dazu gehört.Ich mag übrigens die meisten der Geschwüre solange sie nur alle 2-3 Jahre erscheinen.

captain carot
12. März 2012 14:50

: Nur mal so nebenbei, solang es läuft hat auch der Entwickler was davon. 😉

khaos
12. März 2012 14:24

Kann euch nur zustimmen.Gerade AC ist iwrklich ein sehr gutes Beispiel für diese Thematik.

Anonymous
Anonymous
12. März 2012 14:13

Solange die Qualität nicht drunter leidet… Who fucking cares?

Beeberman
12. März 2012 14:00

aber ich glaube er meint damit auch sein eigenes projekt… ich mein diese riesigen trippla A titel sind doch auch wie ein krebsgewschwür… da arbeiten so viele leute von verschiedenen teilen der welt daran, das ist nur noch arbeit da steckt viel weniger liebe drin als wenn ein kleines team komplett intern ein spiel produziert ;).@carotdas ist aber oft eher die schuld der publisher, die geben das geld und wollen halt dann auch ein gameplay das jedem gefällt…

captain carot
12. März 2012 13:57

Nur um eine Sache klarzustellen, ich hab bis heute nix generelles gegen Triple A.Es gibt auch Spiele wie Crysis 2, bei denen ein gewisses streamlining super geklappt hat, das muss also auch nicht schlimm sein.Oder auch die Charakterentwicklung und andere Dinge in Skyrim. Zugänglicher und in der Handhabung einfacher, aber kein Stück flacher als die alten Teile.Nur die Entwickler, die in solchen Fällen die Klappe aufreißen sind oft die, die gameplayseitig am Stärksten einkochen, um große Massen zu erreichen und die an der heraufbeschworenen Entwicklung die größte Schuld tragen, sollte es soweit kommen.

leganfuh
12. März 2012 12:54

Alles der selbe Brei. Der erste Teil ist so eine Art Beta, der zweite dann ein richtiges Game. Dann wird ausgepresst was das Zeug hergibt und bis den Leintuchträger einer mehr sehen kann.

captain carot
12. März 2012 12:42

Gut, dass AC bisher wirklich überhaupt nicht am Massengeschmack orientiert wurde und in jeder Hinsicht gegen den Strom schwimmt.