Die Spiele des Jahres 2018 – Platz 19 – Life is Strange: Before the Storm

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Tobias Hildesheim meint: Die einzelnen Kapitel des Life is Strange-Prequels erschienen zwar schon 2017, die Komplettfassung aber erst 2018. Die bittere Liebesgeschichte zwischen Chloe und Rachel samt exzellenter Theater-Szene sollte sich jeder anschauen, dessen Herz nicht aus Stein ist.

Den Test zum Spiel findet Ihr hier.

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Lando
29. Dezember 2018 2:36

Unheimlich ergreifende Spiele – fand beide Teile gleich gut; ebenso könnte ich mich nicht zwischen Chloe und Max entscheiden. Sind beide einfach toll. <3

Max Snake
24. Dezember 2018 11:51

So intensiv berühr kam es mir rüber als bei Life is Strange.

MontyRunner
23. Dezember 2018 15:20

So aufrichtig war das gar nicht.

Revan
23. Dezember 2018 15:17

Danke für dein aufrichtiges Beileid.
Für meine Meinung “Nicht jede Halbwaise muss zwingend eine perspektivlose Anarcho-Punkerin werden”, schäme ich mich bei genauerer Selbstreflexion wirklich sehr 🙁

Ich werde es ab jetzt “supercool” finden, wenn jemand seine eigenen Zimmerwände mit Edding bemalt, die Schule abbricht und mit Drogenhändlern auf Schrottplätzen chillt. Vielleicht wird meine eigene Tochter ja auch mal so ein “supercooles” Mädchen.

@kaoru-zero-one

Jep, gut geschrieben ist sie, gar keine Frage 🙂
Aber Joffrey aus Game of Thrones ist auch gut geschrieben, und trotzdem finde ich den Charakter halt unsympathisch ;D

ChrisKong
23. Dezember 2018 15:10

Chloe ist das Kontrastprogramm zu Max und von daher dringend nötig gewesen in LiS. Seh jetzt auch nicht, warum man sich mit einem Protagonisten identifizieren muss/soll. In Filmen und Serien sind das oft auch soziopathische egoistische Arschlöcher und bei näherer Betrachtung auch keine Helden, s. Kollateralschäden.
Wichtig ist, dass die Charaktere ehrlich sind, sprich nachvollziehbar. Wenn Charaktere ohne erkennbaren Grund sich wandeln oder wider ihrem Charakter handeln, ist das oft unüberlegt und schlecht geschrieben. Und damit ist nicht Widersprüchlichkeit an sich gemeint, die einer Person durchaus anhaften kann und sie ambivalent macht.
Beispiel, ein Massenmörder kann auch ein liebender Vater sein. Aber warum sollte er plötzlich bei dem einen Opfer Skrupel kriegen, wenn sich dieses nicht von vorherigen unterscheidet oder sonst welche Ereignisse die Verhaltensänderung erklären?
Für ein Videospiel ist LiS in dem Punkt wirklich gut gemacht, auch wenn nicht alle Charaktere über ihre Klischees hinauskommen.

MontyRunner
23. Dezember 2018 14:19


Du möchtest nur provozieren, oder? Falls Deine Stellungnahmen wirklich Deine Meinung repräsentieren, tust Du mir leid.

23. Dezember 2018 12:33

Im Prinzip hast du recht, aber als Charakterstudie ist Chloe ziemlich gut getroffen. Die Dame hat ihren Vater und ihre beste Freundin zur selben Zeit verloren, sie ist hochgradig unstabil und muss sich mit dem neuen Stecher der Mutter auseinander setzen und das während sie Pubertät bedingt ohnehin in einem rebellischen Alter ist, wo man generell auf alles scheißt und sich selbst finden will. Ja, sie ist egoistisch, aber nicht weil sie einfach grundlos eine blöde Kuh ist, sondern weil die Umstände sie so gemacht haben und sie ja durchaus zu Selbstreflexion fähig. Ich mochte Sie anfangs aus genannten Gründen auch nicht, weil sie einfach mit meinen Moralvorstellungen und Wertesystem kollidiert, aber wenn man sich in den Charakter rein versetzen kann (vorausgesetzt man will) und die Welt aus ihren Augen betrachten kann, dann ist die schon supercool und keine Versagerin nur weil Sie in ihrer Selbstfindungsphase einen anderen Weg ausprobiert. Vor allem ist sie deutlich vielschichtiger geschrieben als Max die eher eindimensional daherkommt, wenn gleich man mit ihr mehr sympathisiert weil sie immer nett, höflich und emphatisch daher kommt. Den guten Mittelweg haben die Macher mit Twoface Rachel getroffen, nach außen hin everyones Liebchen und innerlich ein brodelnder Vulkan. Charaktere schreiben ist eine Kunst die in der Videospielbranche nicht weit verbreitet ist und ich bin mag hin und wieder “unbequeme” Charaktere vorausgesetzt sie sind gut geschrieben.

Revan
23. Dezember 2018 3:25

Conker, Duke Nukem und meinetwegen Lara Croft sind “supercool”.

Chloe hingegen ist der Inbegriff einer schulabrechenden Versagerin, die es zu nichts im Leben gebracht hat, weil sie die Schuld für ihre miserable Lebensumstände immer nur bei anderen, niemals aber bei sich selbst sucht ^^

Life is Strange selbst indes ist natürlich fraglos ein tolles Erlebnis 😀

MontyRunner
23. Dezember 2018 1:18

Chloe ist supercool. Mir fällt aus dem Jahr kein besseres Spielerlebnis ein. Also ist es mein goty. Es hat den 1. Teil vertieft und ist ihm ebenbürtig. Hoffentlich kommen noch mehr solcher interaktiven TV-Shows.

Revan
22. Dezember 2018 21:48

Chloe ist eine so unglaublich unsympathische, hoffnungslos verzogene, drecks Punker-F…rau, ich kann gar nicht in Worte fassen wie viel Abneigung ich gegen dieses Graffiti in die Gegend schmierende, Drogen nehmende Anarchie-Drecksbalg empfinde ^^

22. Dezember 2018 16:56

War wie zu erwarten schlechter als sein “Vorgänger”, konnte aber überraschenderweise erstaunlich gut mithalten. Hat mir gemundet.

schnitzel
22. Dezember 2018 15:15

Der erste Teil zählt bis heute zu einer meiner Lieblings Spiele. Ein emotionales Meisterwerk!
Das Sequel liegt schon eine ganze Weile bei mir rum (die Limited Edition wurde auch schon mehrfach für 14€ angeboten), komme aber einfach nicht zum spielen, weil noch so vieles andere vor mir liegt (wenn´s aber klappt, werde ich dieses Jahr noch Breath of the Wild beenden 🙂 ).

Bort1978
22. Dezember 2018 14:57

Mir hat es auch sehr gut gefallen. Die Länge war aus meiner Sicht okay.

Maverick
22. Dezember 2018 13:07

Mir hat’s gefallen, nur etwas zu kurz imo.