Unlängst vom Smithsonian mit einer Ausstellung seiner Metal Gear-Spielereihe gewürdigt (wir berichteten hier) erklärte der Gehuldigte (verständlicherweise), dass er jetzt auch endlich wieder Neues machen wolle:
“Natürlich habe ich bis jetzt an Metal Gear gearbeitet, und ich liebe Metal Gear. Aber als Schöpfer möchte ich an neuen Projekten und Spielen arbeiten. Ich will neue, kreative Dinge zu tun – Dinge, die niemand zuvor getan hat. Also selbst, wenn ich weiterhin Metal Gear-Spiele produziere, [Anm.: was er wahrscheinlich machen wird / muss, siehe hier] will ich noch an anderen Dingen neben Metal Gear arbeiten. An etwas, das die Grenzen überschreitet, etwas, dass sich vielleicht gar nicht verkaufen lässt, aber das neu ist.”
Das kann man gut nachvollziehen, schließlich will man als Kreativer ad definitionem Neues erschaffen. So etwas dürfte uns wohl mit Project Ogre, das Spiel, an dem der Metal Gear-Maestro schon länger tüftelt, bevorstehen. So verriet er bei einer Frage-und-Antwort-Session (übersetzt von Shack): “Das Spiel, an dem ich im Moment arbeite, beschäftigt sich mit ziemlich delikaten Themen und Tabus. Ich bin mir nicht sicher, ob sie es am Ende auch ins fertige Produkt schaffen oder nicht, aber das ist etwas, was ich auch weiterhin anstreben werde.” Auch Themen aus der realen Welt sollen bei dem Fox-Engine Spiel im Vordergrund stehen – mehr verriet er aber nicht. Nur das Project Ogre vermutlich nicht für Wii U erscheinen wird, ergänzte er noch: “Die Art und Weise, wie der Spieler [mit der Wii U] interagiert, ist völlig anders als bei jedem anderen Gerät da draußen. Falls ich ein Spiel für die Wii-U machen würde, müsste es ein einzigartiges Spiel sein.
Am Ende bat Kojima darum, auch sein Team nicht zu vergessen – die Ehrung für die Arbeit am Metal Gear-Franchise gebühre der ganzen Entwicklungs-Mannschaft. Das man ihn auf dieses Spiel reduziert, nervt ihn aber: “Ich habe kein Problem damit, dass man Kojima Productions mit Metal Gear gleichsetzt, aber ich mag es nicht, dass man meinen Namen mit Metal Gear gleichsetzt.”
Dann gewährte uns Kojima noch eine kurzen Einblick in seine Zukunfts-Pläne: “Ich habe nicht die Absicht, in Rente zu gehen – bis zum Tag, an dem ich sterbe, werde ich Spiele machen”, prophezeite er. “Vielleicht ist bis dahin die Technologie so weit fortgeschritten, dass ich im Alleingang ein Spiel produzieren kann, indem ich einen Haufen Robotern nutze. Wer weiß?









schade nich für wii u :/