Studie zeigt auf: Social Games sind verantwortlich am Umsatzrückgang bei Konsolen

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In den vergangenen Jahren wurde ein Rückgang im Hard- und Softwaregeschäft verzeichnet – doch wo sind die Käufer alle hin? Allem Anschein nach zu Facebook und diversen Browsergames.

Bis vor kurzem gab es noch den Glauben, dass Konsolengamer (gerade PS3- oder Xbox-360-Besitzer) nicht diejenigen sind, die Casual Games in den sozialen Netzwerken zocken. Eine neue Studie, an der 1.400 Probanden teilnahmen, zeichnet allerdings ein anderes Bild: 70% der Social- oder Casual-Gamer haben auch eine Konsole bzw. Zugriff auf eine, doch ein Drittel davon spielt mittlerweile weniger auf PS3 oder Xbox 360.

Einer der Hauptgründe dafür ist schlicht und einfach, dass für die Befragten die kostenlosen Spiele ein ähnliches Erlebnis liefern. Dies hat ein kleines Beben in der Industrie ausgelöst: 22% der befragten ‘Social Gamers’ haben im letzten Jahr immerhin noch mehr als 100 Dollar für neue Core-Games ausgegeben, doch der Abwärtstrend geht weiter. Denn zugleich gab ein Viertel an, dass es deutlich weniger für Core-Titel ausgeben will.

Eine neue Zielgruppe für die Spieleindustrie scheint damit geboren – der Hardcore-Social-Gamer.

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Tom Throffle
30. September 2011 22:56

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Seska1973
29. September 2011 21:23

Wo sind die Hardcore Zocker hin? Welchen Jahrgang? (Wenn man nun raus findet, welchen Jahrgang. Dann wird es selbst beantwortet)Ein Zocker, lebt nicht von Luft und Liebe. 1. Spielen2. Konsole3. Fernseher4. Strom+Wasser (Badezimmer?) Ach man hat nen Plumpsklo5. Miete 6. Essen+Trinken7. Internet8. Kleidung (Nur Badehose macht einsam)Ach, und das Alles kommt natürlich Frei Haus…… NICHT!Leider kann man Mutter Natur nicht stoppen, und man wird Körperlich Älter. Die Eltern werden nicht “”ewig”” Leben, und man sollte Lernen sich selbst zu Versorgen.Im kurzen, man wird Älter und einige werden Väter oder Mütter.””Wo sind den unsere alten Konsumer hin. Wo sind Sie geblieben?”” Na sie werden Alt :)Thema: FreetoPlay Die Generation, die Geld in Free to Play Spielen stecken, sind “”alte Zocker”” die den Anschluss nicht verlieren wollen mit alten Freunden, und deshalb mit Geld aushelfen. Um dazu zu gehören. (Mehr Exp Bonus, Mehr Drops usw.) Blöd ist nur das die Generation, die Zeit haben, dasselbe machen können. (Onlinespiele). Man kann nicht mehr 24/7 vor dem Rechner sitzen. der Teenager HansWurst (Beispiel) kann das aber. Und reibt es dir genüsslich unter die Nase.Aber mit der Zeit wird auch das nachlassen. “”Arbeite ich nur für das Spiel?”” spätestens hier kommt der erste Alarm. Und bei “”Ich muss mit der Arbeit aufhören um mitzuhalten!”” ist der Wendepunkt erreicht. Arbeit (dein leben) oder Spielen (hartz 4)Ach und NachtragDie Generation nach uns, klar sind nicht alle Hardcore Zocker. Warum? Ich nenne mal ein Beispiel. Mögt ihr ABBA? BoneyM? Oder z.b. Heino? Udo Jürgens? Bestimmt, habt ihr die Lieder im Kopf. Oder habt Sie mal als Jugendlicher “”anhören müssen””. Aber deswegen Kauft ihr keine Schallplatten. Ach ja, die sind “”Ausgestorben”” (Schallplatten)Ich sehe hier das gleiche. Unsere Kinder sind mit unseren “”Video Spiel”” Konsum groß geworden. Spielen Sie etwas “”unsere”” Spiele? Schaut einfach euch um. Das gleiche passiert. Nur sind es keine Schallplatten, sondern Spiele.Ego shooter sind beliebt, weil in jeden Jungen “”Cowboy und Indianer = Peng Peng”” steckt. Sorry, keine Ahnung warum. Aber mir kam diese Lust hier zu tippen.No Offence, Pals!

29. September 2011 20:40

Also langsam wirds doch lächerlich mit diesen Studien und den Gamer-Schubladen :PIch habe auf FB ein, zweimal was gezockt und dann hats mir von dem Crap gereicht, dazu die ganzen nervigen Statusmeldungen und Einladungen. Bin glücklicherweise ausgestiegen und nur noch auf Google+. Dort zock ich zugegebenermaßen schon ab und an, da die Games dort überschaubar, übersichtlich und qualitativ hochwertig sind. Bin seit Start Mitte Juni dabei und hab seither aber vielleicht zwei oder drei Sessions zu je 15-30 Minuten eingelegt.Zocke lieber auf PSP und PS3, also die Studie trifft auf mich gar nicht zu und würd auch nicht sagen, dass die repräsentativ ist. Auf dem Smartphone zock ich auch meist auf dem Porzellanthron oder selten auch mal unterwegs oder in der Warteschleife. Im Zug oder vorm Schlafen gehen werf ich aber lieber die PSP an und daheim wird sowieso nur PS3 gezockt ^^

captain carot
29. September 2011 13:13

@Vaultboy: Nein. Bei einigen Titeln wird wirklich Kohle gemacht, viele laufen ohne Gewinn und manche sogar mit Verlusten. Und das obwohl sie oft mit Micropayments und Werbung gleichzeitig finanziert werden. Da gleiche wie bei den furchtbar erfolgreichen S

Unglueck
29. September 2011 12:07

Der Unterschied ist dass für einen leidenschaftlichen Hobby-Zocker (wie es hier vermutlich die meisten sind) die Freizeit kostbar ist und meist gar nicht reicht um alles zu spielen was man gern würde.Im Gegensatz dazu stehen Leute die auf der Arbeit, im Zug oder auch zu Hause viel zu viel Zeit haben und die mit Farmville oder sonstwas einfach irgendwie rumkriegen wollen. Das ist für mich eine völlig andere Perspektive, deswegen ist auch jeder Vergleich und jede Studie totaler Unfug.Hobby gegen Zeitvertreib. Äpfel gegen Birnen.Wenn man alles in einen Topf wirft wird ein Schuh draus oder doch eher 2 paar Stiefel?

Bad3wann3
28. September 2011 21:14

Nun. Wäre dieses Casual/Browser Zeug nicht so erfolgreich hätte EA sicherlich nicht Popcap geschluckt. Man muss auch festhalten das eben mehr Internetfähige Geräte im Umlauf sind als Konsolen. Und jede weitverbreitete Plattform will bedient sein, oder? Schließlich will ein Hersteller GELD verdienen und nicht jeden Hardcorezocker glücklich machen!Was aber das schlimmste ist das viele sogenannten “”Core””-Gamer durch ihre Plattformhassbrille den wichtigsten Fakt übersehen:Welcher Coregamer wechselt denn zu Browsergames? Oder tauscht seine “”richtigen”” Games dagegen aus? Also wirklich kaum einer.Die Leute die solche Games spielen sind keine Zocker aus Video Games/PC Joker-Zeiten! Das ist in der Regel eine neue Generation von Spielern die unbefangen zu diesem Hobby gelangen durch eine omnipotente Plattform names Internet. Wen wir zocken wollten MUSSTEN wir Konsolen hernehmen. Das kennen wir auch heute noch so. Und auch wenn wir leugnen das so ziemlich alle Genre inzwischen innovationstechnisch ausgelutscht sind. Ausser immer besserer Grafik, mal eine Touch-, mal eine Fuchtel- mal eine konventionelle Steuerung kommt für uns doch nicht mehr viel aufregendes. (siehe die endlosen “”Holodeck”” Posts, na ihr wisst schon was ich meine)Heute kann man mit dem Handy, TV (in meinem TV Menü gibt es Tetris), Konsolen, PC, Navi, Kühlschrank (Menü-Tetris), etc. zocken, man hat von bald jedem Fleck der Erde mit fast jedem Gerät zugang zum Internet. Die Zeiten ändern sich eben meine Freunde.Meine (verklärte) Hoffnung ist ja das dies wieder dazu führt das unser Hobby auf richtigen Heimkonsolen weniger Mainstream wird so wie damals zu 16-Bit Zeiten und wir somit wieder bedeutend weniger, qualitativ aber bedeutend hochwertigere Spiele bekommen (gameplaytechnisch).Amen

Vaultboy74
28. September 2011 20:05

Bitte??? Weißt du wieviel Kohle die damit machen? Läuft wie bei WoW. Das spielen selbst ist für lau, aber wenn du die Kreditkarte zückst kannst du dir z.b bessere Einheiten oder andere Vorteile sichern. Du glaubst gar nicht wieviele das machen. Diese Spiele schießen ja wie Pilze aus dem Boden.

captain carot
28. September 2011 19:13

Interessanter ist eigentlich die Frage, wieviele Social Games überhaupt nennenswert schwarze Zahlen schreiben bzw. wie oft die Kohle nur über Werbung reinkommt, wenn überhaupt.

Swiss WildOne
28. September 2011 18:48

Kein Wunder bei der Qualität der Konsolen-Games, die heutzutage geliefert wird. Ich spiele zwar keine Social-Games, kann das aber gut verstehen:1. Sie sind von überall zugänglich. Auch am Arbeitsplatz2. Sie sind kostenlos3. Ein PC oder Smartphone besitzt heute jedes Kind4. Anzahl Spieler im Multiplayer sind selten beschränkt5. Konsolen-Games sind nicht mehr wirklich innovativ6. Social-Games kommen praktisch nie unfertig auf den Markt (im Gegensatz zu Konsolen-Games)7. Jeder versteht das Prinzip innerhalb weniger Minuten8. Neue Generationen kommen als Erstes mit Social-Games in KontaktIn meiner Kindheit waren der Game Boy, Handhelds und der NES das Mass aller Dinge. Und wenn da ein unfertiges oder langweiliges Produkt auf den Markt kam, lag das schnell einmal als Ladenhüter rum. Heutzutage wird irgend ein x-ter Teil hingeschlampt und am ersten Tag schon ein Update benötig, damit bis zum nächsten Update die gröbsten Fehler ausgemerzt sind.Heute ist keine Zeit mehr für Mut, Innovation, Liebe, Hingabe und Freude bei den Entwicklern. Hauptsache die Kohle stimmt.

28. September 2011 16:36

bezüglich der studie:kann ich mir nicht so ganz vorstellen. jemand, der schon seit jahren auf konsole zockt, wird mMn nicht seinen gamekonsum mit irgendwelchen socialgames substituieren. gerade weil dort doch des öfteren ideen verbraten werden, die es im coregamebereich schon viel früher in besserer ausführung gegeben hat. muss allerdings auch sagen, dass ich selbst noch kein socialgame gezockt habe. lass mich dementsprechend auch gerne eines besseren belehren.gibt’s socialgames, die einen blick wert sind?

jp maverick
28. September 2011 16:11

Was es heutzutage nicht alles für Studien gibt?Gibt es auch mal repräsentative darunter?1000Leutchen hier,1500 da…Kostenlose Spiele und Browsergames ein ähnliches Erlebnis,das sagt ein Hardcore-Gamer,na sischer dat*rolleyes*Ich hab Zugriff auf ein Smartphone nebst Facebook und Browser-zocke aber immer weniger damit-weil PS3 ein ähnliches Erlebnis liefert!Bin ich jetzt Casual-Social?Oder Hardcore-Core?Oder einfach nur dull,oder watt?Studien die die Welt nicht brauchen,also ehrlich.

Anonymous
Anonymous
28. September 2011 15:46

Verflucht seist du Facebook.

Gwydion
28. September 2011 15:35

[quote]Videospiele sind eben kein günstiges Hobby.[/quote]Sehe ich völlig anders. Wenn ich mir nur überlege, was mich das Upgrade vom Kleinwagen auf ein repräsentativeres Auto kosten würde, könnte ich meine Badewanne mit Games auffüllen. Und selbst wenn ich die überteuerten Preise beim Elektroramschmarkt bezahlen würde, wäre ein Game gerade mal ein Drittel einer hippen Edeljeans.Games haben wohl eher das Problem, dass sie nicht dem Image zu Gute kommen und die Leute, denen das Gamen nicht wirklich wichtig ist, dann dementsprechend weniger Geld dafür ausgeben wollen. Klamotten und Autos bekommt man nicht Free-To-Play…

bitt0r
28. September 2011 15:17

ich bin über-hardcore-social-independent-grunge-special-superduper-mit-sauce-gamer, alter!

APT
APT
28. September 2011 15:15

@RichieDie studie 😉

Richie1982
28. September 2011 15:12

@ GrimMonolithAuf wen war diese “”Info”” jetzt bezogen? Hat das irgendeiner behauptet?

28. September 2011 15:10

Nur weil jemand ne PS360 zu Hause stehen hat, macht ihn das noch lange nicht zum Coregamer.

Richie1982
28. September 2011 15:04

Ich denke die Verkäufe verlagern sich einfach auf die Blockbuster, sodass die KLEINEN nix mehr soviel abbekommen. Wer soll das denn noch alles zocken. Mittlerweile kaufe mir auch nicht jedes Game zum Release, selbst einige Blockbuster Titel kauf ich mir gebraucht. Da glaube ich schon, dass die Verkaufszahlen der kleinen Entwickler/Publisher zurückgehen, aber das gleich in Zusammenhang mit den Social Games zu setzen. Also ich weiß nicht. ?(ich sehe ja in meiner Freundesliste in Facebook, wer da alles diesen Schrott zockt und das sind in den meißten Fällen alles keine Hardcorezocker. Wenn überhaupt haben die ne Wii und die wird mittlerweile vom Staub zerfressen. ;D

Lunarabbit
28. September 2011 14:54

Videospiele sind eben kein günstiges Hobby. Wenn ich mal überlege, wie viele Tausend Euro ich die letzten Jahre in PS3/360/Wii/DS/3DS investiert habe…Jeder wie er mag. Ich kann Browser-Spielen nichts abgewinnen und zocke auch auf dem iPhone nur sehr selten. Pflanzen vs. Zombies funktioniert natürlich auch auf einem iPhone super, aber Spiele wie Xenoblade spielen ganz einfach in einer anderen Liga.

cloud1429
28. September 2011 14:49

Ich spiele auch lieber die kostenlosen Spiele, im Internet, anstatt die viele undurchdachten, langweiligen, unfertigen Games die viele Firmen auf den Konsolenmarkt rausschießen.

saber-rider1
28. September 2011 14:41

Ich schätze, das ALLE, die diese Seite besuchen, und hier einen Account haben, um hier was zu schreiben, darüber nur den Kopf schütteln… 😉

Kruemel
28. September 2011 14:38

: Ich wüsste auch gerne warum so viele Leute den Mist spielen. Muss jedes mal mit dem Kopf schütteln wenn ich meinen Bruder das spielen sehe. Sehe auch kein Browsergame das auch nur in etwa die Qualität eines guten Konselenspieles hat.

APT
APT
28. September 2011 14:27

“”Hardcore-Social-Gamer”” …Ich lach mir schlapp xDWelches Browser game kann mir denn die spielerfahrung eines Xenoblade, Resident Evil, oder Final Fantasy liefern?Naja, jeder so wie er’s mag