007: Liebesgrüße aus Moskau – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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Meinung

Robert Bannert meint: Ein Spiel wie die Filme: Die Versoftung des Connery-Bonds ist herrlich sinnfrei, angenehm unkompliziert und so charmant wie kein 007-Spiel zuvor. Nicht nur, dass es Euch einfach diebische Freude bereitet, als smart grinsender Connery loszulegen – das brachial inszenierte Liebesgrüße aus Moskau spielt sich auch noch so unheimlich rund, dass Ihr gar nicht mehr aufhören wollt, Feindagenten umzunieten, mit dem ­Raketenrucksack durch die Levels zu düsen oder (nach streng festgelegtem Kurs allerdings) mit dem Motorboot durch die Kanäle des früheren ­Konstantinopel zu schippern. In einer Zeit, in der die meisten Action-­Highlights immer sperriger werden, mutet ‘der neue Bond’ wie ein ­Erholungsurlaub in eine Baller-Ära an, die sich mit weniger zufrieden gab, aber mindestens genauso viel Spaß brachte wie aktuelle Highend-Monster. Und vielleicht ­fangen die Liebesgrüße aus Moskau aus exakt diesem Grund den Charme der alten Film-­Connerys so perfekt ein: Man lehnt sich bequem zurück, grinst zufrieden in sich hinein und hat jede Menge Spaß – ohne das Bildschirmgeschehen wirklich ernst zu nehmen. Weniger ist eben mehr.

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dmhvader
9. Juni 2023 10:07

2005 waren die Russen vorübergehend mal gut, jetzt sind sie wieder böse, Lol.
Bin ja gespannt, ob die nächsten Bond-Filme das auch wieder so transportieren.

Amigajoker
9. Juni 2023 9:19

Bei den meisten Klassikertests wünsche ich mir Neuauflagen! Wäre mir x Mal lieber als die Titel der letzten Jahre neu anzustreichen

9. Juni 2023 7:46

War es auch, damals auf der Xbox mit dem “Duke” gedaddelt 😉

7ups500
8. Juni 2023 21:38

Fand ich auch sehr gelungen.