Aegis of Earth: Protonovus Assault – im Test (PS4/PSV)

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Vor nicht allzu langer Zeit waren Spiele mit Tower-Defense-Mechaniken der große Liebling im Indie-Sektor. Doch der jüngste Vertreter der Gattung kommt nicht nur überraschenderweise aus Japan, sondern sogar für alle drei PlayStation-Systeme auf einem waschechten Datenträger!

In naher Zukunft verlässt sich die Menschheit auf ein Mineral namens Alternite, doch riesige Monster haben es ebenfalls darauf abgesehen und greifen die verbliebenen Siedlungen an. Ihr und Euer Stab seid mit der Verteidigung, aber auch mit dem Ausbau der kreisförmig angeordneten Städte betraut.

Das Spiel ist in eine Planungs- und eine Gefechtsphase unterteilt. In Ersterer errichtet Ihr verschiedene Geschütze, aber auch Wohneinheiten und andere Gebäude auf den drehbaren Ringen einer Stadt. Zufriedene Einwohner füllen die Kriegskasse mit ihren Steuern, dafür sollt Ihr ihnen das Monster-Gezücht vom Leib halten. Kommt es zum Kampf, greifen die Gegner klassisch in Wellen an. Ihr wechselt per Steuerkreuz zwischen den Ringen der Stadt und dreht sie mit den Schultertasten, sodass dort platzierte Geschütze die anrückenden Gegner ins Visier nehmen. Dabei müsst Ihr mitunter schnell sein: Es gibt zwar stets eine Vorwarnung, aber so mancher Gegner ist flott unterwegs – und wenn der Kern der Stadt zerstört ist, dann ist die Mission gescheitert. Bestandene Kämpfe geben Erfahrungspunkte, außerdem dürft Ihr Leute aus Eurem Stab besonders auszeichnen.

Thomas Nickel meint: Die Mechanik ist originell, durch schöne Soundeffekte und die hohe Schussfrequenz fühlen sich Kämpfe wuchtig an. Trotzdem überzeugt Aegis of Earth nicht vollends, zu viele kleine Probleme summieren sich. Vor allem auf PS4 wirkt die Darstellung recht schlicht, zwischen den Missionen wird zu viel geredet und die Erklärungen erschlagen gelegentlich ein wenig – mehr Spiel statt Text wäre hier willkommen gewesen. Letztendlich ist Aegis of Earth zudem nicht so komplex, wie es zunächst den Anschein hat: Tatsächlich habt Ihr ab einem gewissen Entwicklungsgrad nicht mehr viel tun.

  • interessante Ring-Struktur
  • weniger komplex, als es aussieht
  • etwas arg viele Textkästen

Nettes Tower-Defense-Spiel, das trotz ungewohnter Struktur dem Genre nichts Neues hinzufügt, aber durchaus unterhält.

Singleplayer62
Multiplayer
Grafik
Sound
belborn
I, MANIAC
Maniac (Mark II)
belborn

Fand die Mischung aus simpler Aufbausimulation und Towerdefense nicht schlecht.Die pseudolustige Kulisse rund um die Chars in diesem doch sehr ernsten Weltuntergangsszenario weniger.