Alone in the Dark – im Klassik-Test (360)

7
1841
Zurück
Nächste

Meinung

Michael Herde meint: Große Ambitionen und verheißungsvolle Ankündigungen machten mich heiß auf den Atari-Horror. Selbst hakelige Preview-Versionen fand ich vielversprechend, erst die Testversion sorgte für Ernüchterung: Alone in the Dark bietet unverbrauchte Ideen zuhauf – leider ist es Eden Games nicht gelungen, die einzelnen Elemente zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden. Im fertigen Spiel will nichts zusammenpassen. Sei es die unpräzise Steuerung, unfaire Nerv-Passagen, fehlende Hinweise oder die Präsentation. Anfangs gibt das Spiel Vollgas, später lässt es gewaltig nach. Story und Charaktere lassen keine emotionale Annäherung zu, dilletantisch inszenierte Cut-Scenes ohne Gespür für Drama ersticken Spannung oder Schockmomente im Keim. Schade um die vielen guten ­Ansätze und die super Musik!

André Kazmaier meint: Im letzen Preview verglich ­Michael den Zustand des Spiels mit einer Baustelle, auf der ein riesiges Gebäude entstehen sollte. Herausgekommen ist eine Bruchbude – und ich habe mich trotzdem eingemietet. Ein Fehler. Ständig stolpere ich über herumwuselnde Bugs. Meine Mitbewohner Edward und Sarah haben derart schlimme Stimmen, dass ich aus Scham die Fenster schließe. Einige Zimmer wurden mit modischen Texturen tapeziert, bei vielen Räumen hatte der Innenausstatter deutlich ­weniger Lust. Teils unterirdisches Level­design ­bildet das Fundament des maroden Hauses. Die Architekten von Eden Games haben sich eindeutig übernommen. Was bringen mir vielversprechende Baupläne, wenn ich im Endeffekt in einer Baracke hause? Aber wenigstens sieht das Feuer toll aus, wenn ich die Hütte abfackle.

Zurück
Nächste
7 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Max Snake
19. Januar 2025 10:26

@Herde Auf der Gamesconvention 07 hatten wir Street Fighter Alpha 3 gespielt. Dein Ken hat mich fertig gemacht. 😉 Bei euren ersten Street Fighter IV Tunier ging ich als erster dran mit Sagat und leider verloren. Dies Xbox 360 Steuerkreuz fühlt sich nur schwammig.

Eydrian
19. Januar 2025 9:21

Mir tun die Augen weh…

frankinc
19. Januar 2025 2:36

Ich habs trorudem gerne gespielt (die übeearbeitrte Version) der Soundtrack war toll und die Kapotelauswahl

Max Snake
18. Januar 2025 23:08

Na dann cheers. 🍻

Revan
18. Januar 2025 22:36

Habs kürzlich an nem verlängerten Wochenende mal für die Gamerscores nachgeholt.

Mit viel Bier dank der absolut unterirdischen deutschen Synchro ein herrliches Trash-Fest. Selten so viel aufgrund so dermaßen untalentierter deutscher Sprecher und komplett bescheuerter Story abgefeiert 😂🍻

Max Snake
18. Januar 2025 22:24

Selten war die Meinung so unterschiedlich wie bei Alone in the Dark gefallen, was mich als Kunden überfordert hat. Einzige Möglichkeit für eine Wochenende ausleihen. Eden’s Alone in the Dark hat menge gute Ideen, stolpern an einige Spieldesign, eine frustriert Auto fahren oder unhandlich bei kämpfen mit den Analogsticks.

Hätte bloß nicht früher gespielt und meine negativen Gedanken zur Alone in the Dark mit Herrn Herde bei Gamesconvention 08 ausgetauscht, statt lieber über Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots geschwafelt mit trockene Kuchen gegessen. Ach ja.