Arise: A Simple Story – im Test (PS4)

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Nach Eurer Beerdigung steht Ihr in Arise nicht als Zombie wieder auf, sondern streift als alter Nordmann durch das in Levels aufgeteilte Jenseits. Hier warten Erinnerungen an die erfüllte Vergangenheit des Protagonisten: Es geht um das erste Treffen mit seiner späteren großen Liebe, den gemeinsamen Lebensweg, Trennung, Freude und Schmerz. Während Ihr zu Beginn über überdimensionierte Blumen hüpft, Spinnennetze als Trampolin benutzt und mit einer Seerose durch einen Fluss ­schippert, müsst Ihr später ­dunklen Gestalten trotzen, Flammen ausweichen und der eisigen Kälte des Nordens entkommen. Dabei hilft einerseits der Kletter­haken des alten Mannes, mit dem Ihr über Abgründe schwingt oder Bäume umreißt, um sie als Brücken zu nutzen. Andererseits bekommt Ihr bald die Fähigkeit, die Zeit ein gewisses Maß vor- und zurücklaufen zu lassen und sie auf Wunsch einzufrieren.

So sorgt Ihr dafür, dass sich ein Flussbett genau so hoch mit Schmelzwasser füllt, dass Ihr es mit einem Floß überqueren könnt, balanciert auf einem Felsbrocken, der durch das Level gekullert ist, und haltet die Zeit genau in dem Augenblick an, in dem ein Blitz die Dunkelheit und damit auch die oben ­beschriebenen Schattengestalten vertreibt. Die emotionale, wortlos erzählte Geschichte rührt in Verbindung mit der melancholischen Instrumentalmusik. Leider wird die Stimmung durch die ungenaue Sprungsteuerung und teils ungeschickt postierte Kamera torpediert. Mal hüpft der Held nicht, wenn er soll, mal fallt Ihr schuldlos ins Leere. Zu zweit steuert ein Spieler den alten Mann, der ­andere manipuliert die Zeit. Das klappt nur mäßig.

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