
Seite 1
| Spiel: | Arzette: The Jewel of Faramore |
| Publisher: | Limited Run Games |
| Developer: | Seedy Eye Software |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | Switch |
| Erhältlich für: | PS4, PS5, Switch, XOne, XSX |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 3 / 2024 |
Es gibt Projekte, die sind so speziell, dass man nur staunen kann – wie bei Arzette: The Jewel of Faramore, das sich von klassischen Zelda-Episoden inspirieren lässt. Aber nicht etwa von Klassikern wie A Link to the Past oder Ocarina of Time, nein, Arzette will die coolere Cousine der legendären CD-i-Gurken Zelda: The Wand of Gamelon und Link: The Faces of Evil sein. Genau wie die Helden der unseligen Philips-Eskapaden steuert Ihr auch Prinzessin Arzette in der Seitenansicht durch eine handgezeichnete Welt mit dem Ziel, das Königreich Faramore vor dem wieder erwachten Dämonenkönig Daimur zu retten. Über eine Karte wählt Ihr die nach und nach zugänglichen Szenarien an, um Euch Stück für Stück den Weg zum Unterschlupf zu erkämpfen, seine Handlanger unschädlich zu machen und die Splitter eines Juwels zu finden – nur dann werdet Ihr mit dem fiesen Dämon fertig. Auf Eurem Weg trefft Ihr viele schräge Gestalten, die oft wichtige Quests und Nebenaufgaben für Euch haben. So schaltet Ihr neue Ausrüstung frei und kommt an bessere Waffen und andere Upgrades, die beim Erforschen der Welt helfen.
Spielerisch klingt das klassisch und kompetent, so ist es vor allem die Präsentation, mit der Arzette auf sich aufmerksam macht. Heldin, Gegner und NPCs laufen als pixelige Sprites durch bunte, handgemalte Hintergründe, die sich ganz am Stil des CD-i-
Spiels orientieren.
Vor allem aber übernimmt Arzette auch die berühmt-berüchtigten Zwischensequenzen der heute gerne totgeschwiegenen Zelda-Spiele: Die Videos mit dem aparten MS-Paint-Charme sind gnadenlos überanimiert, während die englischen Sprecher herrlichstes Overacting betreiben. Tatsächlich sind sogar Jeffrey Rath und Bonnie Jean Wilbur mit von der Partie, die 1993 Link und Zelda ihre Stimmen liehen. Dabei macht sich Arzette aber nicht nur plump über die ungelenken Vorbilder lustig – vielmehr nimmt Entwickler Seth Fulkerson sie auf liebevolle Weise auf den Arm und zeigt, dass das Konzept der CD-i-Spiele auch unterhalten kann.









Also ich hatte letzte Sonntag Arzette gespielt auf der Casual Modus. Es ist ein spezielles Titel von den CD – I Zelda inspiriert ist nur diesmal keine furchtbare Steuerung oder üble Framerate.
Ärgerlich ist das Sucherei. Manchmal weiß ich nicht, wo als nächstes geht bzw. wie man findet die diverse (Schlüssel -) Gegenstände. Davon abgesehen hat es der charmant Präsentation und die quirligen, Überzeichnet Figuren überzeugt. Auch der Hommage trifft ins schwarzen. Ich kann Thomas Nickel Geheimtipp bzw. den Kritik von Ulrich nachvollziehen und ist mal einen Abwechslung von den typischen Zelda Like Inspiration. Unbedingt mal an testen und sich einlassen.
Wer die beiden CDi-Originale mal zocken will:
Jemand hat die “reverse engineered” und mit ein paar Quality of Life-Optionen versehen. Gibt es hier zum Download fuer PC:
https://archive.org/details/FOER-and-WOGR
Hallo Max, danke für dein Feedback! Ich mag das klassische Design und die einfache Zugänglichkeit des Spiels. Es macht auch kurzfristig Spaß und das ist etwas, was ich bei den meisten Triple-A-Spiele vermisse. … kannst ja mal später berichten, wie dir das Spiel gefallen hat.
@schnitzel Kann dir Sagen, es ist Thomas Nickel Geheimtipp, allein für die liebevolle Hommage des Zelda Gurke. Das Problem wie Ulrich geschrieben hat, die wenige zeitgemäß Spieldesign, was mich abschreckt.
In Düsseldorf bei einen Spielhändler entdeckt ich Arzette für die Switch. Musste im Laden laut lachen, als ich sah und beschlossen mir es zur kaufen. Nächsten Wochen schaffe ich bisschen es angehen.
Auch ohne Rosa-Brille hat mir das Spiel gut gefallen. Und dabei habe ich noch nie ein CD-i besessen oder gar die berüchtigten Zelda-Spiele gespielt. Das interessante dabei ist jedoch, dass ich mit Arzette wesentlich mehr Spaß habe, als mit God of War Ragnarok – und dass ich die Wertung als viel zu niedrig angesetzt sehe, während letzteres total überhyped wird. Auch kurzweilige klassische Indie-Spiele können Spaß machen! Und ich bin froh, dass ich dieses Spiel – trotz dieser niedrigen Wertung – eine Chance gegeben habe!
@Seppatoni
Kommt ja leider haeufiger vor: Influencer laestern und Leute plappern fleissig nach ohne selber anzutesten.
Die ersten Zwischensequenz musste ich herzhaft lachen. Trotz wegen der negativen Aspekte, kriege ich Lust Arzette zu spielen.
Arzette hab ich auch auf meiner eShop-Wunschliste stehen.
Finde es aber schade, dass die CDI-Zeldas immer schlechter gemacht werden, als sie wirklich sind. Und meist von Leuten, welche die Titel nie gespielt haben. Das einzige grosse Problem war der Name “Zelda” auf der Verpackung, ansonsten waren es solide und durchaus spassige Titel.