Bloody Roar 2: Bringer of the New Age – im Klassik-Test (PS)

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Nachdem Ihr Euch zum Kampf gegen ­einen Freund oder die CPU-Gegner entschieden habt, findet Ihr Euch in einem Käfig wieder: Mit dem Steuerkreuz tastet Ihr Euch an Euren Gegenüber heran, blockt seine Angriffe und sprintet ihm wutentbrannt entgegen. Je ein Feuer­knopf ist für Schlag, Hieb, Wurf und Beast-Verwandlung reserviert: Eure Schützlinge beherrschen deutlich mehr Specials und Combos als im Vor­gänger, selbst Anfängern gelingen mit bloßem Herum­drücken satte 16 Hit-Combos. Doch nur wer Uppercuts, Jumpkicks, Wirbel­attacken und Bodenrutscher gezielt einsetzt, kann das Turnier gewinnen.

Da ein Ausfallschritt nicht möglich ist, kommt’s im Kampf besonders auf Eurer Block-Timing an. Für jeden Treffer und jede kassierte Ohrfeige sammelt Ihr Beast-Energie: Ist Eure Beast-Leiste voll, reißt Ihr Euch mit dem Kreis-Button im “Hulk”-Stil die Klamotten vom Leib und mutiert zum Ungeheuer. Nun stehen Euch neue Spezial­hiebe und -würfe zur Verfügung, die Ihr mit den normalen Schlägen zu Supercombos kombiniert. Hinzu kommen die Super­moves, mit ­denen Ihr z.B. Euren Gegen­über via Chameleonzunge gegen die Arenawände und auf den Fußboden klatscht.

Besiegt Ihr Euren Kontrahenten mit einem Beastcombo, werdet Ihr mit mehreren Replays aus verschiedenen Perspektiven sowie Verwischeffekten belohnt. Geht der Kampf über mehrere Runden, solltet Ihr mit der Mutation jedoch warten: Der Balken beginnt zu blinken und kann erneut gefüllt werden. Je mehr Energie Ihr nun sammelt, desto mehr Hiebe dürft Ihr in der späteren Monstergestalt einstecken, bevor Ihr Euer menschliches Aussehen wiedererlangt. Habt Ihr Euren Gegner zum ersten Mal besiegt, übernehmt Ihr Eure Gestalt sowie Beast-Energie in die nächste Runde. Kämpft Ihr z.B. über fünf Run­den, ist Weitsicht gefragt: Taktische Spieler laugen den Feind mit beharrlichem Block und gelegentlichen Angrif­fen aus und mutieren erst im zweiten Durchlauf.

Grafisch erwartet Euch ein topaktuelles FX-Feuerwerk: Dank der variablen Auflösung könnt Ihr die Vor­züge der ­verschiedenen Grafikmodi nutzen (Spiel­fluß, Frame-Rate)

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Lincoln_Hawk
28. August 2019 18:54

Schöne Erinnerungen
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Max Snake
28. August 2019 13:11

War der beste Teil der Reihe. Die späteren waren solide.

Rudi Ratlos
28. August 2019 10:58

@sir-lancelot Eigenkreation der Maniac? Interessant, dass es spielerisch unterschiedliche Versionen in den Ländern gab.

28. August 2019 7:13

Was ist Mode 9?