Burnout 3: Takedown – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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Neben den Rennen spielt der im Vorgänger eingeführte ‘Crash’-Modus eine wichtige Rolle: Auf 100 Kreuzungen und Abschnitten ist es Euer einziges Ziel, einen möglichst spektaku­lären Massenunfall zu produzieren. Damit das noch eindrucksvoller gelingt, hat Criterion einige Extras eingebaut: So stehen nun regelmäßig Rampen herum, über die Ihr brettern könnt, während aufsammelbare ­Extras Bonuspunkte und Dauerturbo bringen. Habt Ihr eine vorgegebene Zahl an Kollisionen ausgelöst, aktiviert sich der ‘Crashbreaker’: Per Knopfdruck detoniert Euer Auto, um nochmal zusätzliche Verwüstung zu stiften. Sammelt Ihr ausreichend Schaden, schaltet Ihr besonders gewichtige Karren wie Transporter oder sogar Linienbusse frei.

Habt Ihr einen Kumpel parat, geht’s noch destruktiver zu: Während in den gewöhnlichen Rennen keine großen Änderungen auftreten, dürft Ihr bei Crashes dank Splitscreen auch als Zerstörungsteam oder gegeneinander antreten – bei Letzterem kommt ein fieses Extra dazu, das am Ende den Punktestand kurzerhand umdreht.

Sorgten bei den Vorgängern generische Instrumentalsongs für den musikalischen Hintergrund, schöpft Burnout 3 aus dem reichhaltigen ‘EA ­Games Trax’-Fundus: 40 mehr oder weniger bekannte Namen, darunter u.a. die Ramones, Ash, Pennywise oder Franz Ferdinand sorgen für eine Mischung aus Rock-, Punk- und Indy-Klängen. Und nach dem FIFA-Auftritt der Sportfreunde Stiller darf erneut eine deutsche Band ein Lied beisteuern: Diesmal sind die Donots mit dem zackigen ‘Saccharine Smile’ an der Reihe. Eingebettet ist das Ganze im Zuge der spieleigenen, virtuellen Radiostation Crash FM in die Quasseleien eines DJ Black Pearl, der nicht wenig an den You Don’t Know Jack-Moderator auf Drogentrip erinnert. Zum Glück könnt Ihr dem hyperaktiven Dampfplauderer im Menü den Garaus machen, Xbox-Zocker dürfen sich darüber hinaus von ihren ­eigenen Soundtracks beschallen ­lassen.

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Walldorf
22. November 2022 10:29

Damals direkt zum Launch gekauft. Meine Eltern konnten nicht verstehen, warum ich 60€ für ein Rennspiel ausgebe, die wären doch alle gleich. 😉

21. November 2022 8:22

War neben Devil May Cry der Grund, wieso ich mir als GC-Besitzer einen DVD-Player zugelegt habe … also eine PS2, die damals nur geringfügig teurer als besagter Player war.
Würde ich heute gerne wieder auf einer der modernen Kisten spielen.

Lincoln_Hawk
20. November 2022 13:10

Macht auf jedenfall Laune damals mit hochgezogener Augenbraue angeguckt und gedacht was für quatsch ich mochte Toca und Dtm und Gt sowie colin mc ray rallye
Heute hab ich das in meiner Sammlung und mal angespielt und ja ich war schön blöd damals..

19. November 2022 17:21

Mein Lieblingsteil der Reihe, den ich auch heute noch sehr gerne spiele. Mit einem neuen Teil rechne ich ehrlich gesagt nicht mehr, aber zumindest ne Collection müsste doch mal möglich sein (von mir aus auch ohne den ganzen Musik Lizenz Tracks).

KnightWolf
19. November 2022 16:57

Burnout 3: Takedown ist ein toller Arcade Racer, der mir auch heute noch viel Freude bereitet. Das Geschwindigkeitsgefühl ist sensationell. Point of Impact und Revenge waren ebenfalls spitze, Paradise hingegen gefiel mir gar nicht. Jetzt wünsche ich mir ein neues Burnout mit zeitgemäßer Optik, dann aber bitte mit geschlossenen Strecken, kein Open World.

link82
18. November 2022 19:49

hab ich damals geliebt 🙂

kürzlich mal wieder gezockt, muss leider sagen der Gummibandeffekt ist doch schon ziemlich nervig

tetsuo01
18. November 2022 16:19

ein wahrer Rennklassiker. Hab unzählige Stunden darin versenkt. Und es macht heute immer noch genau so viel Spaß wie damals. EA hats einfach verbockt…