Call of Duty: Black Ops – Cold War – im Test (PS4 / PS5)

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In seinen ”andersartigen” Augenblicken fühlt sich Black Ops – Cold War frisch und unverbraucht an. Etwa wenn Ihr durch die KGB-Zentrale schleicht und dabei mehrere Lösungsansätze besitzt oder beim Einsatz in Berlin entscheidet, ob Ihr die von der Stasi entführten Informantin rettet oder sie zurücklasst. Treyarch und Raven Software variieren das Spieltempo ausgezeichnet. In Verbindung mit den für ”Black Ops” typischen wilden Eskapaden und Action-Passagen entsteht so enorm viel Abwechslung, bei der Langeweile keine Chance hat.

Okay, es gibt auch die typischen Call of Duty-Sequenzen, in denen Ihr Euch mit dem Maschinengewehr im Anschlag durch mit Gegnerhorden gesäumte Level-Schläuche ballert. In Sachen Gunplay lässt sich Black Ops – Cold War nichts zu Schulden kommen: Die Feuersequenzen sind toll inszeniert, die Schauplätze abwechslungsreich und die Steuerung ist gewohnt griffig. Zugegeben, das Gegnerverhalten erinnert häufig an selbstmörderische Lemminge und die gelegentlichen Computer-Begleiter scheren sich nichts um Feindbeschuss und Granateneinschläge. Insgesamt aber erweist sich die ­Kampagne nicht zuletzt dank der Story-­Twists als sehr unterhaltsam und kurzweilig. Sicherlich stellt sie keine Shooter-Revolution dar, zeigt aber eine klare Steigerung gegenüber früheren Ablegern.

Und obwohl der Story-Modus mit zwei Enden und optionalen Sidequests zum erneuten Durchspielen einlädt, so sind natürlich die Online- und Koop-Komponenten das Fleisch von Call of Duty: Black Ops – Cold War. Den Anfang macht die Koop-Variante ”Zombies” mit ”Dead Ops ­Arcade”, einem recht stumpfen Twinstick-Shooter für bis zu vier Teilnehmer. Diese Spielart dient als Pausenfüller, wenn Ihr mal nichts anderes zu tun habt – weder sonderlich innovativ noch atemberaubend spannend.

Unterhaltsamer geht es da bei ”Ansturm” zu: Im Zweier-Team arbeitet Ihr Euch hier von einem Teil Miamis in den nächsten. Eine Äther-Kugel beschränkt Euren Handlungsbereich. Verlasst Ihr ihn, geht die Lebensenergie rapide zur Neige. Je länger Ihr durchhaltet, desto besser. Neben gewöhnlichen Untoten legt Ihr Euch hier auch mit Mutationen an. ”Ansturm” ist unterhaltsam, aber nichts für lange Winterabende.

Der eigentliche Fokus liegt bei ”Zombies” auf der einzigen gro­ßen Karte namens ”Die ­Maschine”. Mit bis zu vier Teilnehmern ballert und messert Ihr Euch durch rundenweise ­auftauchende Zombiehorden, öffnet Türen, kauft Extras und erledigt kleinere missionsrelevante Aufgaben. Die Karte ist groß und teils recht unübersichtlich. Der Test mit fremden Teamkameraden erwies sich als unkoordiniert und chaotisch, wodurch Atmosphäre und Spielspaß schnell verloren gingen. Mit vier Freunden samt Voice-Chat bleibt ”Zombies” – trotz fehlender Innovationen – aber ein ­Riesenspaß.

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Sonicfreak
I, MANIAC
Maniac
Sonicfreak

Rotiert grad in meiner PS5. Der Multiplayer macht mir so viel Spaß wie schon lange nicht mehr in nem CoD. Die Kampagne ist bisher auch spitze.
Leider ist das Spiel echt Speicher hungrig. Für Kampagne und Multiplayer sind weit über 100GB fällig

Max Snake
I, MANIAC
Epic MAN!AC
Max Snake

Bin mit Modern Warfare wegen der MP zufrieden. Der Solo Modus bei Black Ops – COLD WAR mache mir Lust, allein wegen der Schauplätze.