Castlevania: Legacy of Darkness – im Klassik-Test (N64)

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Der König der Vampire ist nicht tot zu kriegen: Acht Jahre vor dem ersten N64-Castlevania-Abenteuer kehrt der Wolfsmensch Cornell von einer längeren Reise in sein Hei­mat­dorf zurück und findet nur eine zerstörte Ruinenlandschaft – von den einstmals prächtigen Wohn­häu­sern blieb nichts außer verkohlten Überresten. Doch viel schlimmer für den Heimkehrer ist das Verschwinden seiner Schwester Ada. Wer hat sie entführt und wohin? Der Wolfsmensch vertraut auf seine tierischen Instinkte und folgt der Spur zum Schloss des Grafen Dracula…

Wie schon im Vorläufer steuert Ihr den Helden durch unheimliche 3D-Land­schaf­ten und schlagt Euch nebenbei mit allerlei Höllengesindel wie Skeletten, Vampiren oder Zombies herum. Auf Knopfdruck wehrt sich Cornell mit einem Klauenhieb (Nahkampf) oder einer magischen Energieladung (Fernkampf). Letztere Attacke könnt Ihr mit einem Item zweimal aufpowern und so Reich­weite und Durchschlagskraft erhöhen. Einige Gegner lassen nach ihrem Tod Extrawaffen zurück: Habt Ihr genügend Kristalle gesammelt, dürft Ihr Angreifer mit Weihwasser, Wurfmesser oder Kreuz­­bumerang zur Hölle schicken. Neben diesen konventionellen Attacken kann Cornell seine tierischen Kräfte wecken und sich so in einen Werwolf verwandeln. In diesem Zustand erledigt Ihr einfache Skelette meist mit einem Prankenhieb; allerdings verbraucht Euer Charakter dabei pro Sekun­de einen Kristall – hebt Euch diesen Supermove für die zahlreichen dicken Brocken auf.

Da Legacy of Darkness ursprünglich als Special Edition des ersten Teils gedacht war, wurden einige Level unverändert übernommen. So durchwandert Ihr beispielsweise die Villa samt Irrgarten erneut und trefft an vielen Stellen die gleichen Gegner. Zu den alten Abschnitten gesellen sich mehrere neu designte Level sowie Zwischenbosse. Auf Eurem Weg zu Draculas Unterschlupf erwarten Euch tageszeitabhängige Rätsel, harte Sprung­pas­sa­gen und Smalltalk mit Ein­woh­nern. Für schaurige Stim­mung sorgen klassische Musikunterma­lung und Sound­effekte wie Regenpras­seln oder Donner­grollen. Mit eingestecktem Rumble-Pak fährt Euch der Schreck sogar in die Glieder.

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TigerManiac82
21. Januar 2020 0:09

Heute würde man das wohl Add on nennen.. dachte immer es sind zwei verschiedene Geschichten. Oder als 2 Teil der N64 Saga aber das es fast das gleiche ist ^^

neotokyo
7. Januar 2020 20:06

Castlevania haben mir die 3D Ableger nicht so gefallen. Teil 1 und 4 sind meine Favoritin ?

6. Januar 2020 3:48

mein lieblings 3D Castlevania…, und auf hard gut balanciert/ nicht zu frustig.. (auch ohne die OP Chara)