Centum – im Test (PS5)

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Dass Euch hier mehr als ein typisches Point’n’Click-Adventure erwartet, wird schnell klar. Spä­testens wenn sich das erste Mal herausstellt, dass das ­Startmenü in Form eines Desktop-Bildschirms nicht nur ein Gimmick ist. Was sich dort in den Ordnern und Dokumenten findet, hat Einfluss auf das ”eigentliche” Spiel sowie andersherum und entwickelt sich weiter. Dass die Story (die grob mit Themen wie künstlicher Intelligenz, deren Chancen und Risiken sowie dem Leben und dem freien Willen an sich hantiert) alles andere als unbeschwerte und leicht verständliche Kost auftischt, passt dazu. Das kann je nach Erwartung faszinieren oder abstoßen, darum sei nur noch eins dazu gesagt: Wer klare Antworten und Lösungen zu den zahlreichen aufgeworfenen Fragen erwartet, sollte sich vielleicht besser anderen Spielen zuwenden.

Stört Ihr Euch aber nicht daran oder wollt eben genau ­etwas Abgehobenes, ist Centum wahrscheinlich ein Fall für Euch. Die Mischung aus vermeintlich gewöhnlichen Rätselaufgaben, bei denen Objekte geklickt, Geräte bedient und Gespräche geführt werden, ist angereichert mit eingestreuten Reaktionstests in (ganz) früher Spielautomaten-­Manier, Erläuterungen eines (nicht zwingend glaubwürdigen) Erzählers und auch mal unerwarteten grafischen Stilwechseln. Letztlich ist Centum eine Wundertüte, die für jeden etwas anderes ausspucken wird.

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