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Zwar zieht Morton bei den folgenden Konfrontationen selbstständig seine Waffe, eine automatische Zielfunktion haben die Programmierer aber ebensowenig eingebaut wie eine exakte Trefferzonenabfrage. Vielmehr informiert Euch ein verschiedenfarbiges Fadenkreuz darüber, wie genau Ihr den Gegner im Visier habt. Die Qualität eines Treffers richtet sich dabei nach der Entfernung des Feindes und der angepeilten Schuss-Richtung. Im leichtesten Schwierigkeitsgrad genügt so bereits eine exakt platzierte Kugel, um die bösen Buben in die Hölle zu pusten. Neben den Standard-Terroristen wollen Euch später auch zähnefletschende Hunde und robuste Zwischengegner ans Leder. Um dem feindlichen Kugelhagel nicht schutzlos ausgeliefert zu sein, könnt Ihr Euch auf Knopfdruck ducken oder eine lebensrettende Seitwärts-Rolle vollführen. Rennen und 180-Grad-Drehung stehen ebenfalls auf Mortons Bewegungsprogramm. Nach ihrem Ableben hinterlassen eliminierte Terroristen oftmals wertvolle Munition und Medi-Paks – nützliche Helferlein, die sich auch in Schränken und Kisten aufspüren lassen.
Abteil für Abteil kämpft Ihr Euch so durch die fahrende Festung. Rätseltechnisch greift Chase the Express auf Bewährtes zurück: Meist sucht Ihr die passende Keycard, um verschlossene Türen zu öffnen, oder entnehmt Tagebüchern wichtige Code-Wörter. Maximal acht unterschiedliche Gegenstände passen in Eure Taschen, überschüssiger Krempel lässt sich in speziellen Boxen verwahren, gespeichert wird ebenfalls dort. Im weiteren Spiel findet Ihr großkalibrige Waffen wie MG oder Granatwerfer, Spezial-Equipment wie Nachtsichtgerät und kugelsichere Weste erleichtern Eure Mission. Im Status-Menü verwaltet Ihr nicht nur Eure Items, sondern könnt auch Funkkontakt mit dem Hauptquartier aufnehmen, um wichtige Infos zu erhalten. Für Abwechslung vom harten Soldaten-Alltag sorgen kleine Zwischenspiele. So holt Ihr z.B. per MG-Geschütz feindliche Helikopter vom Himmel oder versucht als Lokführer einen Güterzug auf die Höhe des ‘Blue Harvest’ zu manövrieren.
Die sporadisch auftauchenden Videosequenzen sind mit unmotivierter deutscher Sprachausgabe unterlegt, im eigentlichen Spiel müsst Ihr die Texte selbst lesen.









Ich habs mir Anfang 2001 sogar gekauft und bis auf die arg nervigen Ladezeiten ist es sogar sehr brauchbar.
Tatsächlich noch nie von gehört oO*