Chase the Express – im Klassik-Test (PS)

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Zwar zieht Morton bei den folgenden Kon­fron­tationen selbstständig seine Waffe, eine automatische Ziel­funktion haben die Programmierer aber ebensowenig eingebaut wie eine exakte Treffer­zonenabfrage. Vielmehr informiert Euch ein verschiedenfarbiges Faden­kreuz darüber, wie genau Ihr den Gegner im Visier habt. Die Qualität eines Treffers richtet sich dabei nach der Entfernung des Feindes und der angepeilten Schuss-Rich­tung. Im leichtesten Schwie­rigkeits­grad genügt so bereits eine exakt platzierte Ku­gel, um die bösen Bu­ben in die Hölle zu pusten. Neben den Standard-Terroristen woll­en Euch später auch zähnefletschen­de Hunde und robuste Zwi­schengegner ans Leder. Um dem feindlichen Kugel­hagel nicht schutzlos ausgeliefert zu sein, könnt Ihr Euch auf Knopfdruck ducken oder eine lebensrettende Seit­wärts-Rolle vollführen. Rennen und 180-Grad-Drehung stehen ebenfalls auf Mortons Bewegungs­programm. Nach ihrem Ableben hinterlassen eliminierte Terroristen oftmals wertvolle Munition und Me­di-Paks – nützliche Hel­fer­lein, die sich auch in Schränken und Kisten aufspüren lassen.

Abteil für Abteil kämpft Ihr Euch so durch die fahrende Fest­ung. Rätsel­tech­nisch greift Chase the Ex­press auf Bewährtes zurück: Meist sucht Ihr die passende Keycard, um verschlossene Türen zu öffnen, oder entnehmt Tage­büchern wichtige Code-Wörter. Maximal acht unterschiedliche Gegen­stände passen in Eure Taschen, überschüssiger Krem­pel lässt sich in speziellen Boxen verwahren, gespeichert wird ebenfalls dort. Im weiteren Spiel findet Ihr groß­kalibrige Waffen wie MG oder Granat­werfer, Spez­ial-Equipment wie Nacht­sichtgerät und kugelsichere Weste erleichtern Eure Mis­sion. Im Status-Menü verwaltet Ihr nicht nur Eure Items, sondern könnt auch Funkkontakt mit dem Hauptquartier aufnehmen, um wichtige Infos zu erhalten. Für Abwechslung vom harten Soldaten-Alltag sorgen kleine Zwisch­enspiele. So holt Ihr z.B. per MG-Ge­schütz feindliche Helikopter vom Himmel oder versucht als Lokführer einen Güterzug auf die Höhe des ‘Blue Harvest’ zu manövrieren.

Die sporadisch auftauchenden Video­sequenzen sind mit unmotivierter deutscher Sprach­ausgabe unterlegt, im eigentlichen Spiel müsst Ihr die Texte selbst lesen.

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Sebastian Essner
Redakteur
7. April 2020 15:33

Ich habs mir Anfang 2001 sogar gekauft und bis auf die arg nervigen Ladezeiten ist es sogar sehr brauchbar.

Rudi Ratlos
7. April 2020 15:26

Tatsächlich noch nie von gehört oO*