Colony Wars: Red Sun – im Klassik-Test (PS)

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Mit dementsprechend aufgerüstetem ­Jäger geht es schließlich ab ins All. Bei der Vernichtung Eurer Gegner greift Ihr auf ein stattliches Arsenal an Bordkanonen und Raketensystemen zurück. Per Anti-Schild-Laser raubt Ihr Eurem Gegner die schützende Energiehülle, mit der schweren Kanone blast Ihr ihn an­schließend aus dem All. Preisbewusste Piloten benutzen Kombiwaffen, die sowohl Schilde als auch Panzerung angreifen; als besonders zerstörerisch erweist sich übrigens die Scattergun – dank hoher Feuerfrequenz. Bei den Raketen funktioniert das Prinzip genauso; Schilde und Rumpf haben jeweils Ihr passendes Raketen-Gegenstück, daneben greift Ihr zu ungelenkten Torpedos oder grobschlächtigen Massenvernichtungswaffen wie der Godhammer-Bombe. Insgesamt dreißig verschiedene Upgrades stehen Euch zur Verfügung. Um sicherzugehen, dass diese auch problemlos ihrem Verwendungszweck zugeführt werden, wurde die Steuerung gewohnt einfach gehalten. Mit den Zeigefingertasten gebt Ihr Schub nach vorne oder hinten, per Doppelklick zündet Ihr den Nachbrenner in die entsprechende Richtung. Mit den restlichen Tasten wechselt Ihr Eure Waffensysteme, feuert und markiert Ziele für Eure Raketen.

Das Kampfgeschehen beobachtet Ihr entweder traditionell aus dem Cockpit, ohne lästige Kontrollen mit freiem Blick auf den Weltraum, oder mit Sicht auf das Heck Eures Fliegers. Werdet ihr verfolgt, werft Ihr kurz einen Blick nach hinten und weicht den herannahenden Schüssen aus. Musikalisch untermalt wird Eure Karriere durch klassische Orchesterklänge, die Explosionen und Lasersalven erklingen in Surround-Akustik. Nicht nur Eure Ohren, auch Eure Hände werden dank Dualshock-Unterstützung durchgerüttelt; die Steuerung geht mit dem Analog-Stick leichter von der Hand.

Sämtliche Texte sowie die Sprachausgabe in den Kämpfen und den zahlreichen FMV-Filmchen sind eingedeutscht, nur bei einigen Schiffsbezeichnungen wurde die Übersetzung vernachlässigt. Um Eure Reise durchs All relativ einfach zu machen, hat sich Psygnosis einen der größten Kritikpunkte der ersten beiden Teile zu Herzen genommen: Anstatt nur nach Abschluss eines kompletten Kapitels dürft Ihr nun jederzeit nach einer beendeten Mission speichern.

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Rudi Ratlos
17. Januar 2020 11:45

Auch eine Reihe, die heimlich, still und leise zu Grabe getragen worden ist.