Das Schwarze Auge: Memoria – im Test (PS4)

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Rollenspiele in der Welt von Das Schwarze Auge gibt es so ­einige – das ist ja auch naheliegend. Umso überraschender war daher, dass Daedalic aus der Lizenz zwei waschechte Adventures gemacht hat: Satinavs Ketten erschien 2012 für den PC, der darauf aufbauende Nachfolger Memoria im Jahr darauf.

Hauptfigur ist ein junger Mann namens Geron, ein ­Magiedilettant: Er verfügt über Kräfte, wurde in deren Einsatz aber nie ausgebildet – so beschränken sich seine Fähigkeiten darauf, ­Gegenstände zu zerbrechen. Im Verlauf des ersten Abenteuers trifft er die Fee Nuri, die ihrerseits Gegenstände wiederherstellen kann – praktisch! Im zweiten Spiel steht noch eine weitere Figur im Mittelpunkt: Abwechselnd mit Geron spielt Ihr dort auch eine recht rabiate Prinzessin namens Sadja, die 450 Jahre früher gelebt hat und dank eines recht mitteilungsfreudigen magischen Stabs selbst ein paar nützliche Zauber beherrscht. Abgesehen von diesen individuellen Fähigkeiten der Protagonisten sind Satinavs Ketten und Memoria zwei klassische Point’n’Click-Adventures, die sich vor allem durch das Setting abheben und grafisch auf geschmackvoll handgezeichnete Hinter­gründe setzen.

Für die Konsolenfassung ­wurde das Maus-Interface des PC-Originals gründlich für die Pad-Steuerung angepasst. Mit dem linken Stick lenkt Ihr die Figur durch die Szenarien, über das Steuerkreuz nutzt Ihr das Inventar. Kommt Ihr in die Nähe von Objekten, mit denen Ihr interagieren könnt, werden die Möglichkeiten den Knöpfen zugeordnet und angezeigt. Über die Schultertasten wirkt Ihr Magie oder wechselt von einem Hotspot auf dem Bildschirm zum nächsten. Auch die typischen Komfortfunktionen sind mit von der Partie – ein Klick auf den Stick und alle wichtigen Objekte in einem Bildschirm werden kurzzeitig markiert. Euren Spielstand dürft Ihr typisch für Adventures jederzeit speichern.

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