Diablo – im Klassik-Test (PS)

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Die Lebenskraft ist ein Maß für die Trefferpunkte, über die der Held verfügt: Jeder Erfahrungspunkt, der zur Steigerung eingesetzt wird, erhöht die Zahl der Lebenspunkte. Zauberer und Jägerin steigern die Werte im Ver­hält­nis 1:1, der Krieger bekommt zwei Lebens­punkte für jeden investierten Erfahrungs­punkt. Der zweite Teil der Sta­tis­tik-Bild­schirme befaßt sich mit Eurer Ausrü­stung: Waffen, Zauberstäbe und Rüstun­gen werden auf Hän­de, Körper und Kopf verteilt. Um den Hals hängt Ihr Euch ein magisches Amulett, auf die Finger dürfen zwei Ringe gesteckt werden. Die Ausrüstung wird ebenfalls mit Punktewerten beschrieben: Alle Gegenstände haben einen Haltbar­keits­wert, der mit jedem Einsatz abnimmt. Ist er bei Null angekommen, ist die Waffe unwiderruflich zerstört.

Das Inventory ist in ein vier mal zehn Felder großes Rechteck aufgeteilt. Eroberte Gegenstände verbrauchen je nach Größe unterschiedlich viel Platz. Tränke, Spruch­rollen und Gold benötigen nur ein Feld; Bögen, Schilder und Platten­panzer belegen bis zu sechs Felder. Überlegt Euch gut, was Ihr mit Euch rumschleppt, denn der Platz ist schnell verbraucht. Acht Fläschchen und Spruch­rollen finden noch an Eurem Gürtel Platz, die schnell per Knopfdruck anzuwenden sind.
Mit einer Minimal-Ausrüstung ­beginnt Ihr Euren Feldzug gegen den Dämonen-Lord im Dorf Tristram. Die Dorfbe­wohner stehen Euch helfend zur Seite: Schmied Griswold hat immer mächtiges Equipment in seinem Shop, außerdem bringt er verschlissene Waffen und Rüstungen wieder auf Vordermann und zahlt gutes Geld für gefundene Artefakte. Cain, der Dorfälteste, hat nicht nur interessante Geschichten auf Lager, er identifiziert für Euch magische Ringe und Amulette – zu einem geringen Obolus von 100 Goldstücken.

Im Verlauf des Spiels stellt sich heraus, daß er mehr über Diablo weiß, als er anfangs zugeben will. Schwache Helden sind die besten Kunden von Pepin, dem Heilkun­di­gen. Kostenlos frischt er Eure Lebens­punkte nur im Dorf auf, für unterwegs verkauft er Euch die unentbehrlichen Heiltränke und Zauberspruch­rol­len. Später mixt er magische Tinkturen, die einen Eurer Charakterwerte um einen Zähler anheben. Hexe Adria ist zuständig für alles, was mit Magie zu tun hat. Sie erneuert Zauberstäbe, verkauft Mana-Tränke und Zauberbücher. Die restlichen Dorfbewohner versorgen Euch mit massenhaft Gerüchten und erteilen Euch Aufgaben, für deren Lösung dicke Be­lohnungen winken. Diese kleinen Aben­teuer werden mit jedem Spiel anders verteilt – wundert Euch nicht, wenn Ihr später mit einer völlig neuen Aufgabe betraut werdet.

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MadMacs
6. März 2019 10:52

Mir hat Teil 2 (Mac) auch deutlich besser gefallen als Teil 3 (gerade die letzten Level fand ich langweilig und Diabolo untypisch).

Für Teil 2 musste ich damals extra noch eine schnellere CPU kaufen (266MHz G3) um es spielen zu können.

dmhvader
6. März 2019 1:00

Man kann im Koop auf der PS1 übrigens ganz easy Kohle scheffeln. Einfach den 2. Spieler reinladen, seine Sachen droppen, ihn dann killen oder ausloggen ohne ihn zu überspeichern (weiß nicht mehr so ganz genau, was wir da gemacht haben) und die Sachen verkloppen. Und dann das Ganze so oft wiederholen, bis der Preis des ersehnten Schwertes erreicht ist.

Doomguy
5. März 2019 23:30

Ach, Lincoln, Atmosphäre ist mir sogar sehr wichtig in Spielen. Und Monster Hunter World, Diablo 3, aber auch Bloodborne, The Last of Us, Resident Evil 2, Gran Turismo Sport und viele, viele andere Spiele, die ich regelmäßig spiele, haben alle eine Hammer-Atmosphäre! On- wie offline!

greenwade
5. März 2019 22:55

diablo 3 hab ich nicht so viel gespielt, aber zumindest der 2er hatte eine grandiose atmosphäre! und auch das gameplay ist, wie doom sagt, auf höheren schwirigkeitsgraden schon ziemlich anspruchsvoll.

Lincoln_Hawk
5. März 2019 22:38

Doomquy Nein alles gut jeder Seins
Aber mir fällt halt auf das dir Story und imersion in einem spiel sowie Atmosphäre nicht so wichtig sind Diablo 3 ,Monster Hunter
Alles belanglose zeitFresser für mich so wie für dich eben fifa
?

Doomguy
5. März 2019 16:50

…doch: FIFA!;-)

Lincoln_Hawk
5. März 2019 15:13

Saldek gut beschrieben sehe ich ganz genauso
Wenn man nach sowas wie dark souls dann Diablo 3 spielt bekommt man erst richtig den Eindruck was für ein schwachsinniges geloote Diablo 3 ist und ich wiederhole es gibt in mmn wenig spiele die so seelenlos generisch daher kommen…

ghostdog83
4. März 2019 23:42

Diablo 3 ist für mich ein Podcast Spiel. Ohne wäre es auf Dauer zu monoton.

amigafreak
4. März 2019 22:14

Den 1. fand ich damals ziemlich geil und hab ihn sowohl auf dem PC als auch auf der PS1 mehr als 1x durchgedaddelt.
Der 2. ist an mir vorbeigegangen. (Gabs nur für PC, oder?)
Teil 3 hab ich bis zum Ende gespielt, fand das Spiel aber todlangweilig.

greenwade
4. März 2019 21:59

also ich find, das man Diablo und Dark Souls nur sehr schwer miteinander vergleichen kann. beide legen zwar sehr viel wert auf die ausrüstung, haben aber dennoch völlig unterschiedliche kampfsysteme. in Diablo hat die figur die skills, bei Dark Souls der spieler.

Doomguy
4. März 2019 21:35

Hihi, Diablo ist Button-Gekloppe? Haha, geil!XD
Diablo ist ähnlich viel Button-Gekloppe wie Dark Souls. Im besten Fall besetzt man seine Fähigkeiten sinnvoll auf die Aktionstasten, dann kloppt man auch nicht blind drauf. Zusätzlich wählt man den passenden Schwierigkeitsgrad, damit die Gegner nicht von allein umfallen. Auf höheren Stufen verlangt Diablo einiges vom Spieler, das Beherrschen und Aussuchen der richtigen Fähigkeiten wird zur Pflicht, ebenso das Zusammenstellen und Aufrüsten der Ausrüstung. Ich jedenfalls finde, dass Dark Souls auch im NG+++++++ wesentlich leichter und mit Button-Smashing zu vollenden ist als Diablo 3 auf einem Schwierigkeitsgrad ab Qual 9.

greenwade
4. März 2019 21:07

tja, so ist das eben bei loot games. und diablo ist der urvater aller loot games. 🙂

Saldek
4. März 2019 20:10

Ich habe mir Diablo 3 ja für die Switch geholt. Aber nach vielen Stunden habe ich die Kampagne abgebrochen. Ich verstehe das Spiel nicht. Die Gegner fallen alle von alleine um. Die einzige Aufgabe liegt in der nervtötenden Item-Verwaltung. Man sammelt so viel Zeug auf das man nur am Werte vergleichen ist.

Vielleicht hängt es auch damit zusammen dass ich vorher Dark Souls gespielt habe. Das ist wie Kafka und Feuchtgebiete. Das eine ein Epos, das andere Button-Gekloppe.

Doomguy
4. März 2019 17:31

Das Echtgeldauktionshaus gab’s auf Konsole ja nie und die Paragon-Level finde ich super! Meine Lieblingsklasse ist übrigens der Mönch (weiblich), aber letztlich sind alle Klassen unterschiedlich genug, um damit Spaß haben zu können.
Das Himmels-Szenario finde ich auch super und die Zwischensequenzen, die Musik, die Steuerung, das alles finde ich noch immer genial.
Ich spiele auch heute noch regelmäßig den dritten Teil, für mich auf jeden Fall ein Klassiker, den ich schon seit 2013 zocke, damals noch auf der 360. Die wenigsten Spiele schaffen es, auch nach sechs Jahren noch so aktiv gezockt zu werden. Da war jeder Penny gut angelegt, zumal Blizzard das Spiel geradezu vorbildlich erweitert hat.

Maverick
4. März 2019 16:18

Mich persönlich hat eher gestört das der vierte Akt mal so gar nicht zu Diablo gepasst hat. Wenn will ich am Ende zu Diablo in die Hölle absteigen und nicht im Himmel gegen ihn fighten.
Von den charakterklassen hat mich nur der Barbar angesprochen, alle anderen Klassen und talenskillungen wurden ständig von blizzard gepatcht. Das hat mehr als genervt.

Und dass d3 von Anfang an ständig umgebaut wurde, erst der Käse mit dem echtgeld Auktionshaus, dann dass ständige gepatche vom nightmare Schwierigkeitsgrad, dann dieser paragon Käse.
Und was mich auch störte man konnte keine eigenen Spiele mehr öffnen und nur items traden wie in teil 2.
Auch dass im dritten jede Klasse seine eigene Ressource hatte hat mich genervt in Teil 2 hatte jede mana gehabt und fertig.

Doomguy
4. März 2019 15:27

Ich liebe auch den dritten Teil. Das Gameplay fetzt so richtig schön, vor allem auf späteren Schwierigkeitsgraden (ab Qual 5 aufwärts) und macht geradezu süchtig. Da kann der erste Teil mal überhaupt nicht mithalten. Lustig war er dennoch, aber heutzutage spiele ich ihn nicht mehr.

Rudi Ratlos
4. März 2019 14:38

“I’m the Butcher” – starker Auftritt für den ersten Boss, danach wurde es mir zu monoton. Teil 2 mal eine zeitlang gespielt, aber auch nicht bis zum Ende durchgehalten. Teil 3 im Coop immerhin bis in die letzte Welt durchgerusht, da dann aber gnadenlos unterlevelt und nur auf die Nuss bekommen. Irgendwie zündet die Reihe bei mir überhaupt nicht, die Rendersequenzen sind aber – Blizzard-typisch – großartig.

Lincoln_Hawk
3. März 2019 21:17

Also mir ist das sofort aufgefallen
Mich hat das auch nicht gekriegt D3 ich mag diese überdrehte Design irgendwie überhaupt nicht…wie andere hier auch schreiben es muss sollte etwas düster sein und Dich damit auch etwas fesseln das taten die alten wieselbstverständlich das komische D3
Hingegen hab ich dann noch im Couch koop mit 2 Freunden mal versucht der alten baldurs gate dark alliance teile der willen aber
Wir fanden es alle irgendwie arschlos mal so gesagt
Also keiner hat da irgendwie was besonders oder so gefunden generisch eben…
War ne echte Enttäuschung seiner Zeit
Konnte das da gottseidank noch umtauschen..

ChrisKong
3. März 2019 21:09

Irgendwie hab ich nie den Draht zu den ganzen Iso-RPGs gefunden. Teil 3 schlummert noch ungespielt im Schrank. Der Coop war da irgendwie das Kaufargument.

SonicFanNerd
3. März 2019 19:48

Gerade wegen dem bunterem Comic-Look von D3 sind seinerzeit viele Diablo-Fans ausgeflippt. Und nicht weil Sie den Look so geil fanden. 🙂
comment image

https://www.diablowiki.net/Art_controversy

Bin da auch nicht im Thema und hab mich nicht eingelesen.
Kann sein dass Blizzard die Farbpalette dann nochmal ein wenig “geerdet” hat.

greenwade
3. März 2019 19:34

diablo 3 ist comic-artiger, weniger düster und eben bunter als 1 und 2. das ist in jedem vergleichsvideo zu erkennen.

https://www.youtube.com/results?search_query=diablo+1+2+3

D00M82
3. März 2019 19:17

Ich verstehe den Vergleich mit bunt nicht. Gerade oben der Screenshot zeigt doch, wie bunt diablo damals auch schon war.

greenwade
3. März 2019 14:03

Diablo 1 war quasi nur das warm up für Diablo 2, was in allen bereichen deutlich besser war. geniales spiel, gehört zu meinen all time favorites im PC sektor. Diablo 3 ist mir zu überladen.

ghostdog83
3. März 2019 12:40

Diablo 3 ist mir zu bunt und hat irgendwie diesen Main stream

D3 wirkt wie ein aufgeblasener Hollywood Blockbuster. Der Look und stringente Fokus aus Teil wäre mir lieber gewesen. D2 habe ich nicht mal durchgespielt. Das Intro war damals aber klasse!

D00M82
3. März 2019 9:35

Hatte und habe auch noch die PlayStation 1 Version. Die habe ich damals gerne gespielt. Völlig albern aus heutiger Sicht war das mit dem Gold. Das musste man ja in Haufen in der Stadt Horten.

ghostdog83
2. März 2019 23:39

Hat mir von der Reihe am besten gefallen (PC).

Lincoln_Hawk
2. März 2019 22:28

Diablo 3 ist mir zu bunt und hat irgendwie diesen Main stream
Nicht meins Diablo dagegen ist ein legendärer Klassiker
Ich freue mich ein bisschen auf die Versionen die in diesem Jahr Released ewerden sollen

Maverick
2. März 2019 19:14

Die pc Version fand ich sehr viel besser, war trotzdem recht schwach charakterklassen, skills, items etc.

Den zweiten fand ich um welten besser und hab ich fast 5 jahre im battle net gesuchtet.

2. März 2019 19:12

Für mich war die PS1 Version damals eine Offenbarung, da ich nie einen PC hatte.
Geniales Spiel für die Zeit.

SonicFanNerd
2. März 2019 18:47

Das einzige Diablo, was ich durchgezockt habe. Und eben in der PS1 Version, die dann doch dezent schlechter war als die PC-Version. 🙂 Hat mir damals aber tatsächlich Spaß gemacht.

Der Nachfolger auf dem PC, der in allen Belangen besser war, hat bei mir überhaupt nicht gezündet und ich kann es mir bis heute nicht erklären warum das so ist. Immer wieder habe ich D2 mal angefangen und hab es einfach mittendrin liegen lassen.
D3 wurde für die 360 gekauft und dort bin ich nicht übers “Tutorial” hinaus gekommen.
Irgendwie macht mich das Spielprinzip, welches ja echt bei ner menge Menschen richtig gut ankommt, einfach nicht mehr an.

Naja.
Diablo 1 habe ich seinerzeit jedenfalls gerne gespielt. 🙂