Meinung & Wertung
Sonke Siemens meint: Mit großkalibrigen Waffensystemen Roboterhorden zerbröseln, Bodentruppen aus der Luft befehligen und schnittige Gravcylces immer weiter aufrüsten – im Kern macht Disintegration durchaus Laune, speziell auf den letzten beiden Schwierigkeitsgraden. Schade nur, dass die vielversprechende Strategiekomponente letztendlich viel zu seicht daherkommt und sich das Einheiten-Management auf einige wenige Befehle reduziert, die eher begrenzte taktische Winkelzüge erlauben. Warum die Entwickler das Maßschneidern von Loadouts und Trupp-Zusammenstellungen verweigern und die Hub-Bereiche kaum Interaktionsmöglichkeiten anbieten, bleibt ebenso ein Rätsel. Weniger zu meckern gibt es am Mehrspieler-Modus, der mit erfahrenen Teamkollegen durchaus Höhepunkte bereithält. Um in der Masse an (Online-)Shootern auf Dauer nicht unterzugehen, braucht es noch mehr Einstellungsoptionen, verrücktere Modi, größere Maps und kürzere Wartezeiten, bis eine Partie zustande kommt.
Sci-Fi-Shooter mit netten Ideen – strategischer Anspruch und spielerische Freiheiten köcheln auf niedrigem Niveau.
| Singleplayer | ![]() | 70 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |











