Drawn to Death – im Test (PS4)

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Im April ist Drawn to Death für PS-Plus-Mitglieder kos­tenlos – schlau von Sony, um zu Beginn eine möglichst große Spielerbasis zu schaffen, denn die braucht der Arena-Shooter dringend. Die originelle Präsentation allein wird angesichts des überschaubaren Umfangs von sieben Maps, sechs Charakteren und mehreren Deathmatch-Varianten nicht ausreichen. Drawn to ­Death spielt sich in der Fantasie eines gelangweilten Teenagers ab, der Comicgestalten in sein Schulheft kritzelt und zu viert bei rockigen Riffs kämpfen lässt. Jede hat zwei individuelle Spezial­attacken, einen ­Nahkampfangriff und zwei Waffen sowie eine Granatenart im Gepäck. Auch das Bewegungsrepertoire kennt Indi­vidualismus: Punker Johnny ­dasht und schlägt Salti, Dämonin Diabla kann fliegen, der mausköpfige Schlächter Alan wird kurz unsichtbar.

Alle bedienen sich an 28 Waffen und Granaten, die Ihr mühsam durch das Erfüllen von Aufgaben oder kostenpflichtig freischaltet – hier kommen die Free-to-Play-Wurzeln des Spiels ebenso zum Tragen wie beim Erwerb neuer Designs und Beleidigungen. Neben Sturmgewehr und Schrotflinte kämpft Ihr mit Kot werfenden Affen, Volleyball-Zombies und Retro-Konsolen. Vor den Matches legt Ihr fest, welche Waffen Ihr im Gefecht finden möchtet. Die Maps variieren enge und weitläufige Bereiche und bieten mit Portalen und Trampolin-Feldern Gelegenheiten für rasche Ortswechsel. Da Lebensenergie nur langsam schwindet, endet nicht jede Konfrontation mit dem Tod: Oft ist strategischer Rückzug nötig, um Ressourcen zu sammeln. Das verleiht den Matches in Verbindung mit den individuellen Charakterstärken eine taktische Komponente. Lernt also Eure Favoriten zunächst im Trainings­modus kennen!

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