Factorio – im Test (Switch)

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Das zwischenzeitlich beliebteste Steam-Spiel und der Vorreiter des Automatisierungs-Genre erreicht die Konsolenwelt! Wurde er bereits überflügelt oder gebührt ihm weiterhin der Erzförderer-Thron?

Die Top-down-Optik ist so simpel wie die Handlung. Ihr stürzt auf einem fremden Planeten ab und wollt eine Rakete zur Flucht bauen. Doch Ihr und eventuelle Multiplayer-Freunde habt nur ein paar Ressourcen und eine Spitzhacke im Gepäck. Für die Rakete benötigt Ihr eine Menge mehr!

Zu Beginn hackt Ihr mühsam Holz, Kohle und Metallfelder, doch kurz darauf errichtet Ihr schon die ersten Maschinen und automatisiert Lieferketten. Es beginnt simpel mit einem Schmelzofen. Der benötigt jedoch Holz oder Kohle als Energie-Ressource. Also setzt Ihr einen Erzförderer auf ein Kohlefeld und baut Transportbänder und Greifarme, die Euren Schmelzofen selbstständig befüllen. Mit den dadurch hergestellten Eisenplatten produziert Ihr Ausrüstung und weitere Anlagen, die jedoch auch Strom brauchen. Also zapft Ihr Seen und die Sonne als Quelle an – und das geht dann immer so weiter. Das Prinzip klingt zwar komplex und das wird es auch mit zunehmender Spielzeit, jedoch gehen alle Bauten auf wenige Grund-Ressourcen zurück. Außerdem sind am Anfang Eure Möglichkeiten begrenzt, weswegen Ihr langsam mit der Forschung und den Herausforderungen mitwachst. Zu Letzteren gehört auch die Steuerung, die zwar grundsätzlich funktioniert, aber Einarbeitungszeit erfordert. Außerdem fehlt mit dem Analogstick die Präzision, wenn Ihr Bauten auf ganz bestimmte Punkte setzen wollt. Hier und an manch kleiner Schrift in den überladenen Options-Menüs bemerkt man weiterhin die einstigen PC-Ursprünge des Crafting-Titels.

Je mehr Ihr den Planeten mit Euren Maschinen verschmutzt, desto genervter sind die einheimischen, sich entwickelnden Lebewesen, die keinen Bock auf eine zweite Erde haben, weswegen sie gerne mal Eure Lieferketten durch Zerstörungsorgien unterbrechen. Die Schießereien mit Lock-on-Funktion sind zwar nicht spaßig, sorgen aber für den gewissen Druck. Wer darauf verzichten möchte, darf das Fabrik-Abenteuer ganz nach seinem Gusto anpassen. Das ist jedoch nur am Anfang möglich. Da Ihr ungefähr 50 Stunden einplanen dürft, bis Ihr den Planeten verlassen könnt, solltet Ihr Euch für die Einstellungen die nötige Zeit nehmen. Neben verschiedenen Szenarien und Modi gibt es außerdem noch einen umständlichen Map-Editor, falls Ihr eigene Ideen umsetzen wollt.

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