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Wo früher pixelige Sprites betrübt zu Boden sahen, transportieren nun dynamische Szenen in Spielgrafik mit umfangreicher englischer Sprachausgabe die Story. In dramatischen Kameraeinstellungen erwachen die überraschend ausdrucksstarken Gesichter von Cecil und seinen Kameraden zum Leben und versprühen einen Hauch der Pracht aktueller Serienteile auf den kleinen Doppelschirmen. Wer sich an den epischen Filmen nicht sattsehen kann, darf bei den so genannten ’Fetten Chocobos’ einen Theater-Modus aufrufen. Hier habt Ihr auch Zugriff auf ein umfangreiches Bestiarium und Minispiele.
Matrix’ Renovierungsarbeiten waren allerdings nicht nur optischer Natur: Sinnvolle Erweiterungen wie die Automap, die Euch für komplettierte Kartenabschnitte belohnt, und ein Autokampf-Modus, bei dem Eure Heroen eine vorher eingestellte Aktion ausführen, erneuern das Spielerlebnis, ohne das Originalkonzept zu entstellen. Auf diese Weise habt Ihr einen zusätzlichen Anreiz, auch die letzte Sackgasse eines Dungeons zu erkunden, oder erledigt langweilige Trainingsduelle per Autokampf während einer Busfahrt. Besonders viel Raum für komplexe Experimente bieten besondere Items mit erlernbaren Fähigkeiten. Gut versteckt am Schauplatz eines gewonnenen Bosskampfes oder von dahingeschiedenen Charakteren geerbt, findet Ihr Fertigkeiten wie Konter, Schnell- oder Doppelzauber und lasst diese dann vom Helden Eurer Wahl erlernen. Je nachdem, wie viele Fertigkeiten Ihr Euren Mitstreitern zuweist, hinterlassen diese nach ihrem Ausscheiden aus der Gruppe weitere Lernitems. Alle Fähigkeiten erlangt Ihr somit nur, wenn Ihr Final Fantasy IV mehrmals durchspielt.
Als bemerkenswerteste Neuerung darf der an einen Moogle erinnernde Pochka gelten. Auf Wunsch nimmt er im Kampf den Platz der Beschwörerin Rydia ein und verbessert seine Werte, wenn Ihr in simplen Minispielen hohe Punktzahlen erzielt (siehe Kasten). Frisch abgemixte Musikstücke des Serienkomponisten Nobuo Uematsu und das ebenfalls enthaltene Render-Intro der PSone-Fassung von 1997 runden Final Fantasy IV als derzeit beste spielbare Version eines Stückes Rollenspielgeschichte ab.









Ist jetzt schon ewig her, aber ich hatte seinerzeit per Emulator die US-Version angefangen und dann eine Fanübersetzung der Japan-Version gespielt und ich meine dass die US-Fassung auch bei der Story beschnitten war.
Fun Fact, das DS Remake ist jetzt fast so alt wie das Original als das Remake rauskam. Da fehlen nur ein paar Monate.
Dankeschön für das aufdröseln Thomas, da gibt es ja doch ein paar Unterschiede, zwischen den ganzen Versionen. Falls es mir im Pixel Remaster später zu schwer werden sollte, kann ich ja notfalls die Erfahrungspunkte etwas hochschrauben.
Die Japan-Version. Die US-Version von damals dient keiner späteren Version als Grundlage (auch nicht wie hier geschrieben dem GBA-Port).
In Sachen Schwierigkeitsgrad gibt es vier Fassungen von FFIV:
– Das japanischen Original
– Die US-Version Final Fantasy II (weniger Items & Skills, schwächere Gegner)
– Das japanische Final Fantasy IV – Easy Type (noch leichter als US)
– Final Fantasy IV für den DS (sehr fordernder Remix)
Die Ports für PS1, GBA, PSP und Pixel Remaster basieren auf dem Original, ich kann allerdings nicht garantieren, dass für das Pixel Remaster noch etwas am Balancing geschraubt wurde.
Ich hab die DS-Version zwar damals gespielt, aber fast keine Erinnerung mehr dran. Zumindest habe ich aber vor, dieses Jahr mal das Pixel Remaster zu spielen.
Ist da die Japan oder US-Version die Grundlage?
Ich liebe diese Portierung. Tatsächlich ist die neue Version schwerer als das japanische SuFami-Original – das Balancing ist explizit für Leute gemacht, die das Original bereits kennen (was man in Japan ja fast schon voraussetzen kann).
Vor allem das Kartenfeature hat mich extrem abgeholt.