Foes of Ali – im Klassik-Test (3DO)

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Ungewöhnlich: Entgegen der aktuellen Electronic-Arts-Philosophie, ein Spiel für die meisten relevanten Konsolen zu adaptieren, wurde Foes of Ali exklusiv fürs 3DO entwickelt. Dabei ist die Konkurrenz an Boxsimulationen gar nicht so groß, und die Zugkraft eines Muhammad Ali kann sonst niemand bieten. Dieser Tatsache bewußt, richtet EA Sports den Focus gezielt auf den größten Boxer aller Zeiten: Ihr könnt nicht nur als Ali im Ring agieren, sondern werdet auch mit der Geschichte des Megastars vertraut.

Drei Spielmodi stehen zur Wahl: Im Turnier-Modus setzt Ihr das Teilnehmerfeld eigenhändig aus zehn berühmten Boxern zusammen, die entsprechend dem Real-Vorbild taktisch, kämpferisch oder provokant fighten. Der Menüpunkt “Career” steht für 17 authentische Boxkämpfe, die Ihr als Ali oder sein Herausforderer erlebt. Dabei werden die Boxer vorgestellt und ein Digi-Kommentator verrät Euch Details über den damaligen Kampfverlauf. Außerdem dürft Ihr im “Exhibition”-Modus die zehn Boxer beliebig gegeneinander antreten lassen.

Den Boxring könnt Ihr während des Kampfes aus 21 Blickwinkeln betrachten, die drei Feuerknöpfe entfachen je nach simultaner Steuerkreuz-Bewegung unterschiedliche Aktionen. Wer aus der Ego-Perspektive boxt, kann sogar seinen körperlichen Zustand optisch verfolgen: Nach einem harten Treffer seht Ihr den Gegner plötzlich verschwommen oder habt aufgrund einer Kopfverletzung einen rotgefärbten Bildschirm vor Euch. Via Knopfdruck kommt Ihr in diverse Untermenüs, in denen Ihr allerlei Parameter (vom “Blut”-Faktor bis zur Ring­richter- und Runden-Anzahl) einstellen dürft.

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Die Polygonmodelle waren 1996 beeindruckend. Aber die Animationen nicht, stimmt schon. Für 3DO dennoch toll.