Harvest Moon: Back to Nature – im Klassik-Test (PS)

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Das Landleben… Früh am Morgen steigt der Bauer munter aus den Federn, melkt die Kühe, weckt die Hühner, und die grunzenden Schweine wollen auch gefüttert werden. Den Tag über arbeitet er auf der Ackerscholle und abends geht’s wieder mit den Hühnern ins Bett. Zumindest auf der PSone wird dieser Traum gestresster Großstadtmen­schen war – und das alles ohne pickendes Federvieh, stinkende Kuhfladen und knabberwütige Schweine.

Nach dem Tod Eures Großvaters erbt Ihr dessen Farm nur unter einer Bedingung: Ihr habt drei Jahre Zeit, um den verwahrlosten Hof wieder auf Vordermann zu bringen. Für die Viehhaltung ist es noch zu früh – Kühe, Hühner und Scha­fe wollen zum einen gefüttert werden, zum anderen kostet deren Anschaffung einen Haufen Geld, und den habt Ihr noch nicht. Der angehende Konsolen-Farmer gräbt erst einmal sorgfältig seine 3D-Felder um und pflanzt isometrische Kartoffeln, Rüben, Gurken und Gras – das Gemüse verkauft Ihr für teures Geld, das Gras lagert Ihr für Euren zukünftigen Viehbestand ein. Habt Ihr Eure Felder gut in Schuss gehalten und täglich brav gegossen, dürft Ihr Euch bereits nach ein paar Tagen auf reiche Ernte freuen: Für jedes Stück Gemüse bezahlt Euch der Händler mit barer Münze. Den hart erarbeiteten Gewinn investiert Ihr in bessere Ausrüstung, frische Samen und neues Vieh. Ihr könnt aber auch Eurer Konsumsucht freien Lauf lassen und von Eurem Geld das karge Bauernhaus aufmöbeln lassen. Wer dagegen mit edlerem Handwerkszeug seiner Arbeit nachgehen will, lässt beim Schmied Axt und Hammer verbessern. Je nach Jahreszeit könnt ihr verschiedene Gemüsesorten anbauen – teure Gewäch­se wie Mais, Broccoli oder Erdnüsse brauchen zwar mehr Pflege, dafür bringen sie aber auch mehr Ertrag.

Neben Feldern und Tieren gibt es noch einiges mehr in der Harvest Moon-Welt zu entdecken: Das angrenzende Dorf bietet neben Geschäften und Kneipen auch etliche Leute, die ganz begierig darauf sind, ein paar Worte mit Eurem Alter Ego zu wechseln und Euch öfters um ein paar Gefälligkeiten bitten. Nur, wenn Euch die Leute mögen, dürft Ihr auf Eurer Farm bleiben. Besonders interessant ist dabei natürlich der weibliche Dorfnachwuchs: Seid ihr immer recht nett zu den jungen Damen und überhäuft eine Angebetete mit Geschenken, dann klappt’s auch mit der Bäuerin!

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Luzifer
I, MANIAC
Profi (Level 2)
Luzifer

Den Erstling auf dem SNES habe ich rauf und runter gespielt, hatte immerhin noch den SNES RPG Charme, mit den 3D Teilen konnte ich bisher nie etwas anfangen, einfach zu grausig.