
Seite 1
| Spiel: | Kung Fu Rider |
| Publisher: | Sony |
| Developer: | Sony |
| Genre: | Geschicklichkeit |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 11 / 2010 |
Schon dumm, wenn man als Privatdetektiv bei der örtlichen Ganovenvereinigung in Ungnade fällt: So geht es Toby und seiner Assistentin Karin, die sich schnellstens aus dem Staub machen müssen und deshalb auf das nächstbeste Vehikel zugreifen – einen Bürostuhl! Mit dem rauscht Ihr durch die Straßen und Gassen einer asiatischen Großstadt, in denen es vor Hindernissen und Gangstern nur so wimmelt. Was als durchgeknalltes Konzept vielversprechend klingt, entpuppt sich als konfuser Geschicklichkeitstest, dem zusätzlich die Move-Steuerung nicht guttut. Mit dem Controller sollt Ihr lenken, beschleunigen, springen, ducken und schlagen. Dazu sind alle Knöpfe belegt und einige Gesten ähneln sich so sehr, dass Konfusion nahezu unvermeidlich wird: So gebt Ihr Gas, indem Ihr den Controller leicht hoch und runter schüttelt. Gesprungen wird dagegen durch stärkeres Hochreißen – unfreiwillige Fehler sind damit an der Tagesordnung. Noch dazu verhalten sich die durchgeknallten Vehikel meist schwerfällig, was flottes Ausweichen zusätzlich erschwert.
Auch grafisch ist die Hatz wenig prickelnd, den klamaukigen Animationen Eurer Helden stehen triste Umgebungen gegenüber, die sich von Strecke zu Strecke kaum ändern. Als Vorzeigeprodukt für Move taugt Kung Fu Rider nicht, denn Ihr werdet den Eindruck nicht los, dass hier ein verkapptes Download-Spiel mit einer ungünstigen Steuerung gekreuzt wurde.










