Mad Dash Racing – im Klassik-Test (Xbox)

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Mir ernsthaften Rennspielen ist die Xbox ja bereits gut bedient (Project Gotham Racing, RalliSport Chal­lenge), Crystal Dynamics Fun-Racer Mad Dash Racing setzt dagegen auf abgedrehte Comic-Charaktere, Fantasie-Strecken und fiese Extrawaffen.

Vor einem Rennen müsst Ihr Euch für ein virtuelles Konterfei entscheiden: Zur Wahl stehen u.a. ein Wildschwein im Rocker-Outfit, ein an den Nachwirkun­gen von Tierversuchen leidendes Wiesel, ein Straßenköter im ‘Buzz Lightyear’-Gewand sowie ein verschlagenes Alien mit irrem Blick. Jeder Charakter gehört darüber hinaus zu einer bestimmten Kate­gorie mit speziellen Fähigkeiten: Während die ‘Berserker’ mühelos dicke Mauern durchbrechen, überwinden die ‘Heizer’ selbst steilste Anstiege und die ‘Gleiter’ schweben dank ihrer Flugkünste über gähnende Schluchten hinweg – vo­raus­gesetzt, die entsprechende Energie­leiste ist auch gefüllt.

Ohne diese Specials müssen sich die Kon­trahenten an das Gesetz der Schwer­kraft halten und mit den Füßen die verzweigten respektive mehrstöckigen Kur­se bewältigen. Neben Laufen, Springen, Sliden, Klettern, Schwimmen und An­greifen beherrschen die Comic-Wesen auch diverse Stunts, für deren Gelingen Ihr wichtige Energie­boni einsackt. Natürlich dürfen in einem zünftigen Fun-Racer ‘nette’ Power-Ups nicht fehlen: Sprengt mit Knallobst Eure Gegner von der Piste, macht Euch via Discokugel unsichtbar, legt Verfolger mit einem Stolperseil aufs Kreuz oder feuert dem Führenden eine ferngelenkte Hüh­ner­rakete in seinen Allerwertesten.

Reichen diese Gimmicks immer noch nicht zum Sieg, so hilft nur noch das Su­chen von Strecken-Abkürzungen und alternativen Routen. Davon gibt’s in den über ein Dutzend Kursen (u.a. Dino­sau­rier-Friedhof, Unterwasser-Röhrensystem und alpine Eislandschaft) nämlich mehr als genug!

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Damals gar nicht mal so neu gewesen, wo Running Wild (nicht zu verwechseln mit der Metal-Band) und Micro Maniacs (nicht zu verwechseln mit etwaigen Kindern der Redakteure 😉 ) das Konzept mit laufenden Figuren Rennen zu veranstalten schon verwendet hatten.