
Meinung
Sönke Siemens meint: Nach dem auf Action-Abenteuer getrimmten One Piece: World Seeker von 2019 und dem auf Musou-Massenschlachten gebürsteten One Piece: Pirate Warriors 4 setzt Bandai Namco mit One Piece Odyssey nun im Rollenspiel-Ozean die Segel. Das Ergebnis ist eine Schatztruhe prall gefüllt mit J-RPG-Komponenten, die in den meisten Fällen prima ineinandergreifen. Die Story wird mit viel Herzblut und Humor vorangetrieben, das rundenbasierte Kampfsystem ist schnell verinnerlicht (aber doch voller taktischer Möglichkeiten sowie netter Komfortfunktionen) und der Erinnerungen-Twist garantiert viele abwechslungsreiche Szenarien sowie eine ganze Schiffsladung Fanservice. Hätten die Macher für noch mehr Raffinesse beim Missionsdesign gesorgt, dem Ganzen zumindest eine englische Synchro spendiert, den Städten etwas mehr Leben eingehaucht und mehr Mut zu Innovationen beim Spielablauf gezeigt, wäre sogar eine Kaperfahrt in noch höheren Wertungsregionen drin gewesen.









Werd ich machen, danke. Hatte keine Ahnung wg. der Demo. Danach sollte ich wissen ob ich’s verkaufen soll.
Probier doch mal die Demo aus, vielleicht erkennst du da schon eine Tendenz bzw siehst, in welche Richtung der Schwierigkeitsgrad geht.
Hab mir die Collector’s gegönnt aber nachdem überall zu lesen war, wie niedrig der Schwierigkeitsgrad ist, sealed gelassen um evtl. zu verkaufen. Der M-Test ist da noch der positivste. Kann man denn nix einstellen? Zu einfache RPG-Kämpfe sind leider ein Garant für Langeweile.